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	<title>Liliensteine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Innobello: kk</title>
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		<updated>2024-05-24T09:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liliensteine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{SvS|&amp;#039;&amp;#039;Liljestenar&amp;#039;&amp;#039;}}) sind nicht mehr am Originalplatz, jedoch auf Friedhöfen zu findende [[Sandstein]]platten oder -fragmente, deren Verzierung durch eine stilisierte Lilie geprägt ist, deren Bedeutung diskutiert wird. Es könnte z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine [[Baum des Lebens|Lebensbaumesdarstellung]] sein. Liliensteine vom Palmettyp haben herzförmige Motive. Laut [[Folke Högberg]] (1884–1972) waren sie so häufig, dass diese Steine für „normal“ gehalten wurden. In den 1950er und 1960er Jahren hat Folke Högberg (1884–1972), Mitglied der lokalen Historischen und Antiquarischen Gesellschaft von [[Skövde]], eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Er hatte 1967 338 Liliensteine registriert, inzwischen sind weitere entdeckt worden, darunter zwei auf [[Gotland]], so dass derzeit über 400 bekannt sind. Der einzige Lilienstein nördlich von [[Uppland]] ist der wiederentdeckte Stein in Kyrkdal in der Gemeinde [[Kramfors (Gemeinde)|Kramfors]] in der [[Schweden|schwedischen]] [[Län|Provinz]] [[Västernorrlands län]] und der [[Landskap (Schweden)|historischen Provinz]] [[Ångermanland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Als [[Relief]]s füllen sie rechteckige oder leicht [[Trapez (Geometrie)|trapezoide]] Grabplatten in der Provinz [[Västergötland]] in Schweden, speziell um den 306&amp;amp;nbsp;m hohen „Kinnekulle“, einen Berg in der Gemeinde [[Götene]]. Dieser Bereich deckt sich etwa mit der mittelalterlichen Diözese [[Skara]]. Einige wurden auch in [[Bohuslän]], [[Dalsland]], [[Uppland]] und [[Värmland]] und auf [[Gotland]] gefunden. Vier befinden sich an der Sakristeiwand der Kirche von Leksberg. Einige tragen [[Rune]]ninschriften, die typologisch nicht älter sind als 1100&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;175&amp;quot; caption=&amp;quot;Liliensteine&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Leksbergs kyrka 14.JPG|Liliensteine der Leksberg kyrka - der linke trägt eine Runeninschrift&lt;br /&gt;
 Bjorsater1.jpg|Lilienstein von Bjorsäter   &lt;br /&gt;
 Husaby Church 2013 11th century Tree of Life sculpture.jpg|Lilienstein von Husaby &lt;br /&gt;
 Liljesten fr Skara domkyrka 5828.jpg|Lilienstein von Skara - vom Palmettyp&lt;br /&gt;
 Norra Kyrketorps gamla kyrka - KMB - 16000200163102.jpg|Lilienstein von Norra Kyrketorp;&amp;lt;br /&amp;gt;  rechts Vg 98 mit Runen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Wideen (1912–2001) glaubte in den 1940er Jahren, dass die Liliensteine im 13. Jahrhundert direkt aus England importiert worden waren. Nach Leon Rhodin, Leif Gren und Verner Lindblom wurden die Motive der Lilien hingegen bereits im 9. Jahrhundert direkt aus Byzanz übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Liljestenarna och Sveriges kristnande från Bysans, In: Fornvännen Nr 3:2000, Stockholm, S. 165–181&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neuen Theorien über die Herkunft dieser zwischen 1100 und 1200 n. Chr. verbreiteten Zierform aus [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] verändern die traditionelle Geschichte der Christianisierung Schwedens. Forscher stellen die Hypothese auf, dass es in Schweden anfangs ein [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxes]] Christentum gab. Andauernde Einflüsse der [[Landkirche (Gotland)#Kurischer und byzantinischer Einfluss auf Gotland|byzantinischen]] Kirche auf Gotland sind während des nordischen Mittelalters, das 1050&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. begann, besonders deutlich. Unter den Utensilien des 11. und 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts folgen besonders die Kreuzanhänger und [[Enkolpion|Enkolpien]] byzantinischen Mustern. Einige [[Steinmetzkunst auf Gotland|Steinmetze]], wie die [[Steinmetzkunst auf Gotland#Byzantios|Byzantios]] und Semi-Byzantios genannten, haben auf der Insel deutliche Spuren hinterlassen. Auch die Stabkreuzplatten ({{svS|&amp;#039;&amp;#039;Stavkorshällar&amp;#039;&amp;#039;}}) in einigen gotländischen Kirchen weisen durch ihre [[Tatzenkreuz]]e nach Byzanz. Gleichbedeutend sind die wenigen erhaltenen, aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammenden Wandmalereien in den Kirchen von [[Kirche von Garde|Garde]] und [[Kirche von Källunge|Källunge]], Relikte einer byzantinischen Schule, die auf der Insel bis ins frühe 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert prägend blieb. Zum Einfluss der [[Byzantinische Kunst|byzantinischen Kunst]] auf Gotland kam es in der Zeit reger Handelsverbindungen zwischen Gotland, dem Kiewer Reich und Byzanz. Das festländische Schweden scheint zumindest bis zum Bruch zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche, im Jahre&amp;amp;nbsp;1054, regional ebenfalls unter östlichem Kircheneinfluss gestanden zu haben.&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Gotenekyrka1-2.jpg|225|14th century coffin lid, Sturminster Marshall.jpg|125|{{center|1=Doppelstein von Gotena}}|{{center|1=Stein von Sturminster Marshall in [[Dorset]]}}}} &lt;br /&gt;
== Doppelsteine ==&lt;br /&gt;
Ein Stein mit einem doppelten Satz von Ornamenten zu beiden Seiten eines Trennstreifens wird Doppelstein genannte. Konsens unter denen, die glauben, dass die Liliensteine Grabsteine waren, ist, dass diese Steine über Doppelgräbern lagen. Oft wurden die beiden Felder auf einem Doppelstein verschiedenen gemustert. Die Abmessung der Doppelsteine variiert zwischen 1,67 und 2,08&amp;amp;nbsp;m in der Länge und zwischen 0,8 und 1,3&amp;amp;nbsp;m in der Breite, die der Einzelsteine zwischen 1,5 und 2,5&amp;amp;nbsp;m in der Länge, und 0,5 und 1,0&amp;amp;nbsp;m in der Breite. Lilystones sind gibt es auch in Miniaturform (unter 1,5&amp;amp;nbsp;m Länge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analogien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nordirland]] in der Movilla Abbey von [[Newtownards]] im [[County Down]] und anderenorts befinden sich Grabplatten/Sargdeckel ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;foliate coffin-lid&amp;#039;&amp;#039;}}) aus dem [[Mittelalter]], die ebenfalls mit Blattwerkmustern im Stile der Liliensteine verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annelie Nitenberg, Anna Nyqvist Thorsson: &amp;#039;&amp;#039;Liljestenar och stavkorshällar.&amp;#039;&amp;#039; Vänermuseet, Lidköping 2007, ISBN 978-91-88048-17-2.&lt;br /&gt;
* Leon Rhodin, Leif Gren, Verner Lindblom: &amp;#039;&amp;#039;Liljestenarna och Sveriges kristnande från Bysans&amp;#039;&amp;#039; In: Fornvännen 95 2000 S. 165–181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.landskapsarv.se/index.php?id=kyrkogardshistorik Friedhofsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://stiglundberg.org/liljestenen-vid-lyrestads-kyrka/ liljestenen-vid-lyrestads-kyrka]&lt;br /&gt;
* [http://irishantiquities.bravehost.com/down/ballywalter/ballywalter.html Bild der Coffin-lids von Ballywalter White Church]&lt;br /&gt;
* [https://kulturbilder.wordpress.com/2013/10/01/liljesten-fran-1100-eller-1200-talet/ Lilienstein von 1100 oder 1200 schwed.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologie (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabmal|*]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst der Ur- und Frühgeschichte|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lilien als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Innobello</name></author>
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