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	<title>Lika - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:33:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-30T23:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für andere Bedeutungen siehe [[Lika (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈliːka}}] ist eine [[historische Landschaft]] im [[Westen]] [[Kroatien]]s. Sie liegt zwischen den Gebirgszügen [[Kapela|Mala Kapela]] im [[Osten]] und [[Velebit]] im Westen mit dem Hauptort [[Gospić]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Croatia-Lika.png|rechts|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lika, central Croatia (by de.user.Perun).jpg|mini|Landschaftsbild Lika, Zentralkroatien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lika, Croatia, 2005.jpg|mini|Lika, Polje und umliegende Berge]]&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Landschaft befindet sich das [[Karst|verkarstete]] Hochbecken der Lika (&amp;#039;&amp;#039;Ličko polje&amp;#039;&amp;#039;). Mit etwa 700 km² Fläche ist es das größte [[Polje]] überhaupt, gefolgt vom Polje von [[Livno]] mit 405 km²&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Bögli]]: &amp;#039;&amp;#039;Karsthydrographie und physische Speläologie&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist jedoch karg und wenig geeignet für eine [[Landwirtschaft|landwirtschaftliche]] Nutzung. Trotzdem stammen aus der Lika qualitativ besonders hochwertige [[Kartoffeln]] (&amp;#039;&amp;#039;Lički krumpir&amp;#039;&amp;#039;). Große Flächen bestehen aus Weideland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Fertigstellung der [[A1 (Kroatien)|Autobahn A1]] [[Zagreb]]–[[Split]] siedeln sich weitere nichtlandwirtschaftliche Unternehmen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
Die Lika ist dünn besiedelt und [[Strukturschwäche|strukturschwach]]. In der Region leben heute hauptsächlich [[Kroaten]], im Osten gibt es jedoch eine bedeutende [[Serben in Kroatien|serbische]] Minderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsentwicklung in der Lika war schon vor dem [[Kroatienkrieg]] rückläufig. [[Landflucht]] oder Emigration führte seit Jahrzehnten zu einem Bevölkerungsrückgang. In der [[Gespanschaft Lika-Senj]] (Ličko-senjska županija), die zum Großteil deckungsgleich mit der Lika ist, lebten 2001 noch insgesamt 53.677 Einwohner. Das sind 37 % weniger als 1991.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dzs.hr/Hrv/censuses/Census2001/Popis/H01_02_02/H01_02_02_zup09.html |wayback=20101114225931 |text=Census 2001 |archiv-bot=2026-03-30 23:02:02 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn der Anteil der kroatischen Bevölkerung in den Dörfern der Lika in der Regel höher ist als der serbische, stellt sich dem Beobachter oft ein anderes Bild dar. Viele der Kroaten sind in ihren Heimatorten polizeilich noch gemeldet, sie arbeiten und wohnen jedoch längst in den Großstädten, in touristischen Zentren an der [[Adriatisches Meer|Adria]] oder in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Namensbezeichnung Lika entstammt der Überlieferung nach vom Wort &amp;#039;&amp;#039;Lik&amp;#039;&amp;#039;, was im [[Kroatische Sprache|kroatischen ikavischen Dialekt]] das Wort für [[Medikament]] darstellt und sich auf die zahlreich vorkommenden [[Heilkräuter]] bezieht. Anderen Quellen zufolge stammt die Bezeichnung von der griechischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;lykos&amp;#039;&amp;#039; = „Wolf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Konstantin VII.|Konstantin Porphyrogennetos]] gehörte die Lika zusammen mit [[Gacka]] und [[Krbava]] in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts zu [[Kroatien im Frühmittelalter|Kroatien]] und wurde als [[Gespanschaft]] von einem gemeinsamen [[Ban]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Bevölkerung flüchtete während der [[Türkenkriege]] und nach der Eroberung weiter Teile [[Bosnien]]s, [[Kroatien]]s und [[Dalmatien]]s in den Jahren 1493 und 1529/1532 aus der Lika. Sie siedelten sich in den fruchtbareren und teilentvölkerten Gebieten von Westungarn, Niederösterreich, Südmähren und der Südwestslowakei an. Für sie kamen orthodoxe [[Vlachen]] aus dem Inneren des Osmanischen Reiches in die Lika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Friede von Karlowitz]] 1699 kam die Lika zur [[Habsburgermonarchie]] und wurde 1712 in die [[kroatische Militärgrenze]] integriert, in der sie bis zu deren Auflösung 1881 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lika-Krbava County Map.jpg|mini|Karte des [[Komitat Lika-Krbava|Komitats Lika-Krbava]] des [[Königreich Ungarn|Königreichs Ungarn]] (1867/68).]]&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Königreich Kroatien und Slawonien]] (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Horvát-Szlavónország&amp;#039;&amp;#039;), eines autonomen Königreichs unter der [[Länder der Ungarischen Krone|ungarischen Stefanskrone]] innerhalb der [[Habsburgermonarchie]], war diese Gegend Teil des Komitats [[Komitat Lika-Krbava|Lika-Krbava]] mit dem Komitatssitz [[Gospić]] und gehört heute überwiegend zur [[Gespanschaft Lika-Senj]]. Die Lika wird im Westen vom [[Velebit]]-Gebirge und im Osten vom [[Bosnien|bosnischen]] Mittelgebirge begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Lika war im [[Kroatienkrieg]] von 1990 bis 1995 als Teil der [[Republik Serbische Krajina]] serbisch kontrolliert. Die kroatischen Bewohner wurden vertrieben oder umgebracht und deren Häuser geplündert und niedergebrannt. Nahezu sämtliche katholische Kirchen wurden zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil weist heute noch große Zerstörungen auf, darunter auch solche, die erst bei der Eroberung dieses Gebietes durch kroatische Polizei und Militäreinheiten im Rahmen der [[Militäroperation Oluja]] angerichtet wurden. Während der Operation wurden mindestens 150 Serben getötet,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.un.org/icty/indictment/english/got-ii010608e.htm Anklage des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien gegen Ante Gotovina, Counts 2 and 3 (Murder)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Tausende wurden vertrieben oder flüchteten, so dass nach 1995 große Gebiete vorübergehend völlig unbesiedelt waren und zum Teil bis heute sind. Dabei ist bis heute nicht erwiesen, ob es sich um geplante Vertreibungen von Seiten der [[Kroatische Streitkräfte|kroatischen Streitkräfte]] gehandelt hat oder die Massenflucht der Serben lediglich in Kauf genommen wurde. Die politische Führung der Krajina-Serben hatte angesichts der sich abzeichnenden Niederlage die Evakuierung angeordnet. Danach wurden jedoch zahlreiche der verlassenen serbischen Häuser vernichtet oder dort kroatische Flüchtlinge aus [[Bosnien und Herzegowina]] angesiedelt, was die Rückkehr der serbischen Bevölkerung bis heute sehr schwierig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Preparirani lički medvjed (Croatia).jpg|mini|Ein präparierter Braunbär aus der Lika]]&lt;br /&gt;
Die Lika ist ein Ziel für Touristen. Bekannte Nationalparks wie die [[Plitvicer Seen]] und der Nationalpark [[Paklenica]] ziehen ausländische Besucher an. Des Weiteren ist die Lika für das [[Velebit]]-Gebirge bekannt und ein beliebtes Ziel von Bergsteigern und Naturkundlern. Die Region bietet auch zahlreiche Flüsse wie die [[Korana]], die sich durch den Karst der Lika schlängelt. Neben zahlreichen seltenen Pflanzen ist die Lika Heimat für in Europa seltene Wildtiere, wie zum Beispiel den Braunbären, sowie Wölfe, Luchse, Wildkatzen, Rotwild und Reptilien (Schlangen und Echsen). In [[Kuterevo]] befindet sich eine [[Bärenrefugium von Kuterevo|Bären-Aufzuchtstation]]. Entlang der Adriaküste finden sich kleine Fischerdörfer, die zum Sonnenbaden einladen. Die Geschichte der Lika kann im Lika-Museum der Regionalhauptstadt [[Gospić]] besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Orte ==&lt;br /&gt;
* [[Gospić]]&lt;br /&gt;
* [[Otočac]]&lt;br /&gt;
* [[Dabar (Otočac)|Dabar]]&lt;br /&gt;
* [[Brinje]]&lt;br /&gt;
* [[Gračac (Zadar)|Gračac]]&lt;br /&gt;
* [[Korenica]]&lt;br /&gt;
* [[Donji Lapac]]&lt;br /&gt;
* [[Udbina]]&lt;br /&gt;
Im Norden der Lika liegt der Nationalpark [[Plitvicer Seen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schlacht auf dem Krbava-Feld]]&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Otočac (1543)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Helmedach |Hrsg=Holm Sundhaussen, Konrad Clewing |Titel=Lika |Sammelwerk=Lexikon zur Geschichte Südosteuropas |Auflage=2. erweiterte u. aktualisierte |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Wien, Köln, Weimar |Datum=2016 |ISBN=9783205786672 |Seiten=572 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Carl Patsch]] |Titel=Die Lika in römischer Zeit |Reihe=Schriften der Balkankommission, Antiquarische Abteilung |Ort=Wien |Datum=1900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lika|Lika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Historische Regionen Kroatiens}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=44/44/50.6/N |EW=15/14/32.9/E |type=adm1st |region=HR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lika| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Kroatien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gespanschaft Lika-Senj)]]&lt;/div&gt;</summary>
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