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	<title>Liiva - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liiva&amp;diff=2271603&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: BKL nach Commons aufgelöst</title>
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		<updated>2025-12-14T08:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL nach Commons aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tallinn liiva asum.png|mini|Der Bezirk Liiva (rot) im Tallinner Stadtteil [[Nõmme]] (gelb)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liiva railway station building 15May2009.jpg|mini|Bahnhof von Liiva. Aufnahme von 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zu Deutsch „[[Sand]]“) ist ein Bezirk ([[Estnische Sprache|estnisch]] &amp;#039;&amp;#039;asum&amp;#039;&amp;#039;) der [[Estland|estnischen]] Hauptstadt [[Tallinn]]. Er liegt im Stadtteil [[Nõmme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Stadtbezirk hat 1.289 Einwohner (Stand 1. Mai 2010).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tallinn.ee/est/g2677s51324 |wayback=20110517201712 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-22 09:56:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Fläche beträgt 3,25&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liiva trug früher den Namen Liiva-Risti und war nur dünn besiedelt. Bis ins 19. Jahrhundert erstreckte sich ein großer [[Kiefernwald]] zwischen den historischen [[Schänke]]n von Liiva und Vana-Risti. Beide Krüge sind bereits auf der Landkarte [[Ludwig August Mellin]]s aus dem Jahr 1798 verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Tallinn und [[Paldiski]] (1869/70) holte Liiva aus dem Dornröschenschlaf. 1900 kam die Schmalspurbahn zwischen Tallinn und [[Viljandi]] hinzu. Kurz vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde der Bahnhof von Liiva eröffnet. 1927 wurde das Bahnhofsgebäude aus Holz durch einen modernen Bau ersetzt. Der Bahnhof von Liiva wird heute von der estnischen Eisenbahngesellschaft [[Edelaraudtee]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eisenbahn siedelten sich auch Industrieunternehmen in Liiva an. Erste Versuche zur Errichtung einer Baustoffindustrie für [[Silikatgestein]] stammten aus dem Jahr 1899. Aber erst 1910 hatte die Firma des Unternehmers [[Oskar Amberg]] (1878–1963) nachhaltigeren Erfolg. Sie prägte Liivas Stadtbild bis zur sowjetischen Besetzung Estlands. Ab 1923 kam die erfolgreiche estnische Firma &amp;#039;&amp;#039;Liiva-Betoon&amp;#039;&amp;#039; hinzu, die Bauteile herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof Liiva ==&lt;br /&gt;
Im September 1935 wurde der Friedhof von Liiva (&amp;#039;&amp;#039;Liiva kalmistu&amp;#039;&amp;#039;) offiziell eingeweiht. Im selben Jahr wurde die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] errichtet (Architekt [[Herbert Johanson]]). Bereits am 28. Januar 1935 war der estnische Politiker [[Hans Martinson]] (1871–1935) in Liiva beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof von Liiva war mit einer Fläche von 64&amp;amp;nbsp;Hektar bis 1978 der größte Friedhof Tallinns. Er fügte sich anfangs harmonisch in eine bewaldete Landschaft ein. Mit der Zeit wurde der Baumbestand immer stärker dezimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof findet sich seit April 1940 ein gesonderter Bereich für die verstorbenen Insassen der [[Psychiatrische Klinik|Nervenheilanstalt]] &amp;#039;&amp;#039;Seewald&amp;#039;&amp;#039;. Hier fand unter anderem die estnische [[Lyrik]]erin [[Marie Heiberg]] (1890–1942) ihre letzte Ruhestätte. Ihr Grabmal aus dem Jahr 1965 stammt von dem estnischen Bildhauer [[Juhan Raudsepp]]. Viele der Beigesetzten sind namenlos bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Besetzung Estland (1941–1944) nutzten die deutschen Truppen eine Mauer und einen Graben auf dem Friedhofsareal als Hinrichtungsstätte. Hier wurden unter anderem der Pädagoge [[Aleksei Jaanson]] (1866–1941) und der Politiker [[Neeme Ruus]] (1911–1942) von den Deutschen erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof sind zahlreiche Esten begraben, die der deutschen Besetzung des Landes (1941–1944) zum Opfer gefallen waren. Hierzu gehören der Schauspieler [[Harri Paris]] (1891–1941), der sich zusammen mit seiner jüdischen Ehefrau Keila (1891–1941) vor dem Abtransport in die nationalsozialistischen Vernichtungslager das Leben nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liiva befindet sich ein Gemeinschaftsgrab für 164 sowjetische Kriegsgefangene, die zwischen 1941 und 1944 ums Leben gekommen waren. Ein 1975 aufgestelltes Mahnmal erinnert an ihr Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Friedhofs beginnt der [[Raku-See]] (&amp;#039;&amp;#039;Raku järv&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Laane: &amp;#039;&amp;#039;Tallinna kalmistud&amp;#039;&amp;#039; [„Die Tallinner Friedhöfe“]. Tallinn 2002, S. 207–221 (ISBN 9985-64-168-X)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Liiva (Tallinn)|Liiva}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tallinn.ee/est/nomme/g6363s41120 Geschichte von Liiva] (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kalmistud.ee/est/Tutvustus-2 Friedhof von Liiva] (estnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=59/23/16.64/N |EW=24/43/25.09/E |type=city |region=EE-784}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungsgliederung Tallinns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Tallinn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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