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	<title>Liggeringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liggeringen&amp;diff=74167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Liggeringen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Radolfzell am Bodensee&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Liggeringen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Liggeringen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/46/29/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/1/38/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 555&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.79&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 78315&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07732&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Liggeringen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 792.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Liggeringen (1983)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liggeringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Radolfzell am Bodensee]] im [[Landkreis Konstanz]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Liggeringen liegt auf einer Höhe zwischen 540 und {{Höhe|570|DE-NHN}} am Südhang des [[Bodanrück]]s und ist der höchstgelegene Ortsteil von Radolfzell. Er liegt rund fünf Kilometer nordöstlich von Radolfzell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemarkung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemarkung Liggeringen gehören das [[Dorf]] Liggeringen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie der „Hirtenhof“, [[Gehöft|Hof]] „Mühlsberg“ und Hof „Röhrnang“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Liggeringen wurde 806 als &amp;#039;&amp;#039;Lütteringen&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Liutegarninga&amp;#039;&amp;#039;, erstmals in einer unverfälschten Kaiserurkunde vom 28. November 946 erwähnt, lässt als Gründer einen Alemannen namens Liutger vermuten. 1939 wurden fünf merowingische Gräber bei Hof Röhrnang gefunden, die eine alemannische Gründung im 6./7. Jahrhundert nahelegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Klöckler |url=https://www.radolfzell.de/de/buerger---service/ortsteile/geschichtliches-ueber-liggeringen |titel=Geschichtliches über Liggeringen |werk=[https://www.radolfzell.de/ radolfzell.de] |abruf=2024-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh gehörte der Ort zum [[Kloster Reichenau]], doch gab es bis 1135 die Herren bzw. die Maier von Liggeringen als [[Edelfrei]]e. Das Niedergericht war teilweise an die [[Bodman (Adelsgeschlecht)|Herren von Bodman]] verpfändet, die den Ort und die Vogtei ab dem 16. Jahrhundert endgültig besaßen. 1744 bis 1774 war der Ort vorübergehend an das Heilig-Geist-Spital Konstanz (heute: [[Spitalstiftung Konstanz]]) verpfändet. 1806 kam der Ort an [[Baden (Land)|Baden]] und wurde 1807 dem [[Bezirksamt Konstanz]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] war Liggeringen eine Hochburg der [[NSDAP]]. Bei der [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl]] im Juli 1932 errangen die Nationalsozialisten einen Stimmenanteil von 66,1 % (Baden: 36,9 %,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-in-deutschland.de/wrtwbaden.htm |titel=Reichstagswahlen 1919-1933 - Wahlkreis Baden |werk=[https://www.wahlen-in-deutschland.de/ wahlen-in-deutschland.de] |abruf=2024-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsches Reich: 37,3 %), gefolgt von der Zentrumspartei mit 25,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://193.197.29.120/_LeoGraph/public/doGraph.php?ONDB_ID=14558&amp;amp;T=V1932&amp;amp;doTable |text=Reichstagswahl Juli 1932, Resultate |archivebot=2019-04-25 20:00:34 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1943 war Liggeringen Schauplatz eines britischen Nachtbombardements. Die Royal Air Force flog an diesem Tag einen Angriff auf den Rüstungsbetrieb Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen. Einer der 60 gestarteten Bomber hatte durch ein Unwetter über Nordfrankreich den Anschluss an die anderen verloren und wich der massiven Luftabwehr vor Erreichen des Zieles nach Süden aus. Um sicher wieder landen zu können, entledigte er sich seiner Bombenlast über dem Dorf Liggeringen. Bilanz des Luftangriffs: Es gab acht Todesopfer und eine Reihe von Verletzten. Fast alle Häuser im Ort waren betroffen, 25 Häuser wurden komplett zerstört, 50 andere beschädigt. Noch Jahre nach dem Angriff standen sie als Trümmer im Dorf, andere Häuser wurden von Bautrupps aus Radolfzell wieder notdürftig repariert. Der Todesopfer wird weiterhin regelmäßig (Stand 2024) zum Jahrestag gedacht, auf dem Liggeringen Friedhof sind diese prominent im Eingangsbereich beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Raimund Hug-Biegelmann, Achim Fenner, Jürgen Klöckler: &amp;#039;&amp;#039;Der Luftangriff auf Liggeringen am 21. Juni 1943&amp;#039;&amp;#039;, Stadtarchiv Radolfzell, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wochenblatt.net/fileadmin/Archiv/2013/HOE/2013_28_HOE.pdf |wayback=20180918193946 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2026-03-30 20:27:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Meier: &amp;#039;&amp;#039;Als die Weltkriegsbomber im Anflug auf Friedrichshafen waren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Wöhrle: &amp;#039;&amp;#039;Als ein Luftangriff das Dorf zum Trümmerfeld machte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Klöckler: &amp;#039;&amp;#039;Der Lancaster &amp;#039;&amp;#039;Master Bomber&amp;#039;&amp;#039; von Leonard Cain Slee. Neue Erkenntnisse zum britischen Luftangriff auf Liggeringen vom 21. Juni 1943&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 142. Jg. 2024, S. 259–274&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war Liggeringen eine selbstständige Gemeinde im [[Landkreis Konstanz]]. Im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg]] wurde sie am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 nach Radolfzell eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Hatte der Ort 1792 eine Einwohnerzahl von 361,&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Ludwig Hermann Röder: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Ulm/Stettin 1792, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte sich im 19. Jahrhundert die Einwohnerzahl auf etwa 400 bis 500 Einwohner. Am 6. Juni 1961 waren es 546 und am 27. Mai 1970 624 Einwohner. Im Jahr 2012 waren es rund 1000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In Liggeringen wurde 1360/1370 eine Pfarrei genannt. Heute gehört die katholische Gemeinde zum [[Dekanat Konstanz]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]] im Rahmen der „Seelsorgeeinheit St. Radolt Radolfzell“. Die Protestanten gehören zur Gemeinde [[Böhringen (Radolfzell)|Böhringen]]. Sie gehört zunächst zum Dekanat Konstanz der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher ist Hermann Leiz (Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen von Liggeringen zeigt sich von Rot und Silber [[Vierung (Heraldik)|geviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Georg: Das Langhaus der Pfarrkirche St. Georg wurde 1905 in neuromanischem Stil errichtet und als Kapelle der Chor einer ursprünglich spätgotischen, 1711 bis 1717 barockisierten Kirche einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radolfzell&amp;quot;&amp;gt;[https://www.radolfzell.de/liggeringen Liggeringen], [[Radolfzell am Bodensee]], abgerufen am 17. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Torkel Liggeringen: Bei dem 1756/1757 errichteten Gebäude handelt es sich um einen der letzten von einstmals mehreren Hundert im Bodenseeraum errichteten [[Kelter|Torkel]] zur Weinkelter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radolfzell&amp;quot; /&amp;gt; Das Fachwerkgebäude mit den Abmessungen von 15,70 Meter Länge und 11,40 Meter Breite bei einer Wandhöhe von 5,50 Meter wurde 2010 saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Torkel-praegt-das-Ortsbild;art372455,4557283 Torkel prägt das Ortsbild], [[Südkurier]], 2. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung, Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Liggeringen befindet sich ein [[Kindergarten]] und seit 1907 eine [[Grundschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Weingut Hans Rebholz&amp;#039;&amp;#039; hat seinen Sitz in Liggeringen (Rebfläche 4,5&amp;amp;nbsp;ha).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Liggeringen ist Kreuzungspunkt der [[Landesstraße]] (L) 220, [[Kreisstraße]] (K) 6167 und der K 6100. Der Ort liegt am [[Bodensee-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1899: Georg Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben rsp. wirken ===&lt;br /&gt;
* [[Paul Wehrle (Bischof)|Paul Wehrle]] (* 1940), emeritierter Weihbischof im Bistum Freiburg, seit 2012 Subsidiar in Liggeringen&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Klöckler]] (* 1965), Stadtarchivar von Konstanz, lebt in Liggeringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://radolfzell.de/liggeringen&lt;br /&gt;
   |titel=Internetseite des Ortes Liggeringen&lt;br /&gt;
   |werk=[https://www.radolfzell.de/ radolfzell.de]&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221210105823/https://www.radolfzell.de/liggeringen&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-05-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Radolfzell am Bodensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4099641-4}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liggeringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Radolfzell am Bodensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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