<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lieseregg</id>
	<title>Lieseregg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lieseregg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lieseregg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T23:48:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lieseregg&amp;diff=1892762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Bicker: Ich wohne mit meiner Familie seit 1.04.2023 in Lieseregg!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lieseregg&amp;diff=1892762&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-23T07:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ich wohne mit meiner Familie seit 1.04.2023 in Lieseregg!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Lieseregg&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Einzelsiedlung]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Kärnten&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT212&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Spittal an der Drau&lt;br /&gt;
|Kfz                     = SP&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Seeboden am Millstätter See]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 20634&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Spittal an der Drau&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Lieseregg&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 73207&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Lieseregg&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 02172&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Seeboden-Mitte&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 001&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 46/49/57.78/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 13/29/35.39/E&lt;br /&gt;
|Höhe                    =  |Höhe-ANM = interpol. STAT&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 5.41&lt;br /&gt;
|Dim                     =  |Dim-ANM= SW-O&lt;br /&gt;
|Einwohner               = 4&lt;br /&gt;
|Gebäude                 = &lt;br /&gt;
|Stand                   = 2011-10-31&lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = &amp;lt;!-- der Ort, nicht die Kirche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
|Quellen                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieseregg 2009 01.JPG|thumb|[[Pfarrkirche Lieseregg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieseregg 2009 03.JPG|thumb|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieseregg 2009 05.JPG|thumb|Siebenhirteraltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieseregg 2009 05b.JPG|thumb|hochkant|Der ungläubige Thomas und links unten der kniende Altarstifter Johann Siebenhierter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lieseregg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] bzw. eine [[Katastralgemeinde]] in der Gemeinde [[Seeboden am Millstätter See]] im [[Bezirk Spittal an der Drau]] im [[österreich]]ischen Bundesland [[Kärnten]]. Dieser westlichste Ort auf dem abfallenden Hochplateau über dem [[Millstätter See]] am linken unteren Ende der [[Gurktaler Alpen|Nockberge]] liegt unweit des Autobahnknotens Spittal/Millstättersee der [[Tauernautobahn]] (A&amp;amp;nbsp;10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten einer alten Wehranlage am Felsen über einer Schlinge der [[Lieser (Drau)|Lieser]] in 638 m Seehöhe liegt die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Das früher weiter streuende [[Haufendorf]] Lieseregg reduziert sich heute auf Kirche und Pfarrhof und hat nur mehr eine Einwohnerin, während das angrenzende Kras 165 aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Statistik Austria|hrsg=|url=http://www.statistik.at/blickgem/rg3/g20634.pdf|titel=Registerzählung vom 31.10.2011 Bevölkerung nach Ortschaften|datum=|zugriff=2022-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Neubauviertel, der „Wohnpark Lieseregg“ bzw. der „Camping und Ferienpark Lieseregg“ sind nach dem Ort benannt, gehören aber zum Ortsteil Kras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lieseregg ([[Slowenische Sprache|slow.]] &amp;#039;&amp;#039;Jezerek&amp;#039;&amp;#039;) scheint als &amp;#039;&amp;#039;Lisara&amp;#039;&amp;#039; erstmals um 957/993 schriftlich auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio]] Kärnten. Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1976, ISBN 3-7031-0400-7, S.&amp;amp;nbsp;342&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1138 wird der Ort &amp;#039;&amp;#039;Lisere&amp;#039;&amp;#039;, 1188 &amp;#039;&amp;#039;Lisereke&amp;#039;&amp;#039;, das „Eck an der Lieser“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Kranzmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamenbuch von Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. II. Teil, 1958, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 975 errichtete Kirche wird in einer Urkunde des [[Freising]]er Bischofs Abraham (957–993) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diözese Gurk]]: [http://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3000/ &amp;#039;&amp;#039;Pfarre Lieseregg&amp;#039;&amp;#039;]; aufgerufen am 25. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1000 war Lieseregg im Besitz der [[Grafen von Lurn]], 1138 erfolgte die Erhebung zu einer [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Pfarre. 1149 gelangte Lieseregg durch Erbschaft an den [[Erzdiözese Salzburg|Erzbischof von Salzburg]]. 1506 wird Lieseregg durch den Papst dem [[St. Georgs-Orden (Österreich)|St.-Georgs-Ritterorden]] zu [[Millstatt am See|Millstatt]] zugeteilt. Nach dessen Auflösung 1568 gliederte man die Pfarre mit zehn Filialen als Teil des [[Stift Millstatt|Millstätter Distrikts]] der [[Diözese Gurk]] ein. Nach und nach verlor Lieseregg seine acht Tochterkirchen an [[Treffling (Gemeinde Seeboden)|Treffling]] und Seeboden. [[Filialkirche]]n waren die Laurentius-Kapelle und Michaels-Kapelle in [[Lieserhofen]], die Wolfgang-Kapelle in Fratres, die Georg-Kapelle und Luzia-Kapelle in Altersberg, die Leonhard-Kapelle in Treffling, die Petrus-Kapelle in Tangern und die Jakobus-Kapelle in Techendorf (Seeboden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Kulturdenkmal der Kirche ist ein kleiner [[Gotik|gotischer]] [[Flügelaltar]] aus der Zeit um 1500, der Siebenhirter- oder Apostelaltar im südlichen Seitenschiff. Er ist nach dem Millstätter Hochmeister des Georg-Ritter-Ordens Johann Siebenhirter († 1508), vermutlich dem Stifter, benannt. Sowohl das Wappen des Georgsritterordens als auch jenes von Siebenhirter ist zu erkennen. Das Zentrum des Altars ist ein Schnitzrelief mit der [[Pfingsten|Herabkunft des Hl. Geistes]], wobei Maria im Kreise der zwölf [[Apostel]] sitzt. Die vier Flügelbilder stellen links oben den [[Marienaltar (Conrad von Soest)#Marias Tod|Marientod]] darunter den [[Thomas (Apostel)#Thomas als Zweifler (Joh 20,24–29)|ungläubigen Thomas]], rechts oben den zweifelnden Petrus beim Gang über das Wasser (Fischzug) sowie die Aussendung der Apostel dar. Die Gemälde werden einem unbekannten „Meister von Lieseregg“ zugeschrieben, der sich auch in Villach nachweisen lässt. Da die Ausführung des Bodens jener des Altars in [[Großgmain]] sehr ähnlich ist, könnte es ein Maler aus Salzburg gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellersdorfer, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Lieseregg&amp;#039;&amp;#039; In: Der Sonntag – Kärntner Kirchenzeitung, unter www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp?id=3183, aufgerufen am 10. Feb. 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Außenflügel enthalten Bilder der Apostel Petrus und Paulus, darunter die Evangelisten Lukas und Johannes. Es gibt einen dreieckigen Aufsatz mit geschnitztem Rankenwerk, wobei der ursprünglich Aufsatz und [[Predella]] fehlen. Einmalig in Kärnten ist die groteske Darstellung der Figuren. Während die Gesichter einheitlich, eher schmal in gleicher Größe dargestellt sind, entsprechen die körperlichen Proportionen und die Haltung nicht der natürlichen Anatomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum des Hochaltars aus der Mitte des 18. Jh. ist die Kopie der Marienfahrt Mariens von [[Peter Paul Rubens]] durch den [[Obervellach]]er Maler Barthel von 1810. Außergewöhnlich schmal ist der grüne Rahmen mit aufgesetzten Putten, silberne Wolken und einer Dreifaltigkeitsgruppe. Den Unterbau bildet ein dreizoniger Altar mit Reliquiaren und zwei Engelsfiguren, wobei der Mittelbereich als vorspringender Tabernakel (1816) mit vergoldeten Türen und silberne Abendmahlsrelief (18. Jh.) ausgeführt ist. An den Seiten die Apostelfiguren der hl. Petrus mit Schlüssel und Kreuz und des hl. Paulus mit Buch und Schwert (um 1700).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reisebeschreibung von 1825 ==&lt;br /&gt;
Im August 1825 kam der Wiener [[Alpinist]] und Hofkammerbeamte [[Josef Kyselak]] (1798–1831) bei seiner Österreichwanderung in &amp;#039;&amp;#039;Liseregg&amp;#039;&amp;#039; vorbei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liseregg&amp;#039;&amp;#039; In: Goffriller, Gabriele (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyselak. Skizzen einer Fußreise durch Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 2009. S. 127–129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während er die Dörfer am See, das heutige Seeboden, nur mit einem Satz streift, ist Lieseregg ein ganzer Abschnitt gewidmet, in welchem er das Leben der einfachen Leute sehr detailliert beschreibt: &amp;quot;Das Dörfchen ist ziemlich ausgebreitet, es war bereits Nacht, ich musste also in irgendeiner Wohnung das Wirtshaus erfragen. Mühlen-Geklapper lockte mich links über Felder hinüber, einige Hütten waren bereits geschlossen, doch hörte ich nebenan Stimmen – die Tür zu öffnen und wieder zu schließen war Eins; Rauch, Dampf und Brand qualmte im Häuschen empor, ein Mann rief mir zu, ich nahm einen Rand und ging noch einmal in diesen Höllenpfuhl. In Mitte der [[Rauchküche|schwarzen Stube]] um einen mit Geschirren bepflanzten Lehmherd, worauf das Feuer emporloderte, standen sieben Personen, die Männer Tabak schmauchend, die Weiber Reisig nachschürend, und ein Schweinchen in der Ecke grunzte ihnen Beifall zu. Der Rauch, welchem beim kleinen Dachloch sein Ausgang angewiesen war, sich nicht damit begnügend, wirbelte etwas drei Fuß hoch vom Boden im Gemache umher. Die zahlreichen Luftlöcher aber in der zerrissenen Bretterwand, und die nur schlecht mit Papier und Glasscherben verwahrten Fensteröffnungen, dienten als ebenso viele Rauchfänge, denen die um einige Zoll gegen ihre Öffnung zu kleine Tür, gehörigen Luftzug gab. Auf den holperig lehmigen Fußboden standen einige Verschläge mit Stroh, die mutmaßlichen Bettstellen des Palastes. Solche Wohnungen, die der Bauer seinem Hausgesinde anweist oder ärmere Familien gemeiniglich besitzen, sind in Kärnten keine Seltenheit. Was Wunder! wenn sie auf den physischen Charakter der minderen Klassen oft traurigen Einfluss haben! Diese Hütten, die für den Sommer nichts taugen, was mögen sie im Winter sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3000 Diözese Gurk: Pfarre Lieseregg]&lt;br /&gt;
* [http://www.kath-kirche-kaernten.at/images/OEKE-bilder/PA_Lieseregg.pdf Diözese Gurk, Archivmaterialien von Lieseregg] (PDF; 122&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Österreichische Nationalbibliothek|Bildarchiv Austria]]: [http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=9844820 Luftaufnahme Lieseregg um 1953]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Spittal an der Drau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nockberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeboden am Millstätter See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Bicker</name></author>
	</entry>
</feed>