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	<title>Liesen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liesen&amp;diff=513075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2025-05-01T14:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Liesen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hallenberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/08/6.3/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/37/3.8/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 434 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.38&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 702&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-07-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-hallenberg.de/fileadmin/user_upload/Leben_Arbeiten/Stadtentwicklung/IKEK_Karten_K2_Bevoelkerungsentwicklung.pdf |titel=Integriertes kommunales Entwicklungskonzept IKEK |hrsg=Stadt Hallenberg |format=PDF; 216 KB |abruf=2023-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59969&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02984&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hallenberg-Liesen Sauerland Ost 170 pk.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Liesen, Blickrichtung Westen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Ortsteil von [[Hallenberg]] und staatlich anerkannter Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Liesen liegt am östlichen Ausläufer des [[Rothaargebirge]]s. Es befindet sich im Tal der [[Liese (Nuhne)|Liese]]. Umgeben wird das Dorf von den Bergen Sellerberg und Steinschab, die zusammen den „Lieser Wald“ bilden, an westlicher Seite und Brasenberg an östlicher Seite. Die Nachbarortschaften sind [[Hesborn]] und Hallenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1313 datiert. Besonders in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte das Dorf, genau wie das Nachbardorf Hesborn, unter Truppenlagerungen der Hessen und Schweden zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746 wurde die erste Kirche in Liesen, die heutige [[Alte Pfarrkirche St. Thomas (Liesen)|Alte Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Thomas]], aus Bruchsteinmauerwerk erbaut. Sie verfügte über einen kleinen Saalraum. In den 1950er Jahren wurde die inzwischen als [[Pfarrkirche]] dienende, alte Kirche mit ihren 150&amp;amp;nbsp;Plätzen allmählich zu klein und es entstand der Plan zum Bau einer neuen Kirche, der Anfang der 1960er Jahre realisiert werden konnte. Die in Dorfmitte an der &amp;#039;&amp;#039;Dorfstraße&amp;amp;nbsp;22&amp;#039;&amp;#039; gelegene alte Pfarrkirche blieb erhalten und dient heute als Pfarrheim. Das Gebäude steht seit Ende 1983 unter [[Denkmalschutz]] und ist in die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Hallenberg|Denkmalliste der Stadt Hallenberg]]&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-18-07-2012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wp.de/lokales/altkreis-brilon/article402277267/weihbischof-grothe-haelt-festpredigt-anlaesslich-des-50-kirchweihfestes.html |titel=Weihbischof Grothe hält Festpredigt anlässlich des 50. Kirchweihfestes |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-07-18 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. März 1945 erlebte Hallenberg den Durchzug Richtung Medebach flüchtender Wehrmachtsverbände durch den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Liesen, S. 28–30.&amp;lt;/ref&amp;gt; US-Panzer erreichten am 29. März um 9 Uhr aus Richtung Hallenberg das Dorf. Die US-Soldaten nahmen auf dem Altenfeld einige deutsche Soldaten gefangen. Bis zum Abend kam es zum Durchmarsch von 1515 Fahrzeugen der [[US-Army]] Richtung Medebach. Am 30. März überflogen deutsche [[Me-262]] Düsenjäger den Ort. In der Nacht besetzten 40–50 deutsche Soldaten mit drei Sturmgeschützen aus Richtung Züschen den unbesetzten Ort. Zwei US-Panzer, mehrere Jeeps und LKW wurden am nächsten Tag zerstört, als sie das Dorf durchfuhren. Gegen 13 Uhr erfolgte ein Gegenangriff der US-Truppen aus Richtung Westen, welche durch Artilleriebeschuss unterstützt wurde. Durch Maschinengewehrbeschuss erlitten diese US-Soldaten Verluste. Trotzdem mussten die deutschen Soldaten sich wegen der Übermacht zurückziehen. Deutsche Artillerie beschoss nun kurzzeitig das Dorf. Im Dorf wurden während der Kämpfe einige Gebäude beschädigt und die Bevölkerung floh mit ihrem Vieh in die Wälder. Zwei getötete deutsche Soldaten wurden auf dem Dorffriedhof begraben. Beim Dorf waren zwei der drei Sturmgeschütze wegen Motor- bzw. Kettenschaden liegengeblieben. Die Bevölkerung verbrachte die nächsten Tage aus Angst vor Kämpfen in Kellern und in den Wäldern. Am 3. April wurden kurzzeitig fünf Dorfbewohner und sechs russische Zwangsarbeiter gefangen genommen und verhört, weil sie angeblich auf einen US-Soldaten geschossen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg fielen 34 Lieser Bürger als Soldaten, davon die meisten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], oder starben in Gefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Liesen, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni und Juli 1945 kam es zu Überfällen von polnischen und russischen Zwangsarbeitern aus einem Sammellager aus Hallenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1961 bis 1962 erfolgte der Neubau der Kirche [[St. Thomas der Apostel (Liesen)|St.&amp;amp;nbsp;Thomas der Apostel]] auf einem Grundstück in Ortsrandlage, am &amp;#039;&amp;#039;Breidenweg&amp;#039;&amp;#039;. Der Bau wurde nach den Plänen des [[Architekt]]en Johannes Reuter senior ausgeführt. Die veranschlagte Bausumme betrug 380.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark]] (DM), ein Anteil von rund 100.000&amp;amp;nbsp;DM wurde von der Lieser Bevölkerung aufgebracht. Im Juli 1961 erfolgte der erste [[Spatenstich]], im September 1961 die [[Grundsteinlegung]] und im Dezember 1961 wurde das [[Richtfest]] gefeiert. Fertigstellung und Einweihung der neuen Kirche fanden im Jahr 1962 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-18-07-2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liesen gehörte bis 1974 zum [[Kreis Brilon]]. Seit dem 1. Januar 1975 gehört Liesen zur Stadt Hallenberg und somit zum [[Hochsauerlandkreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2012 wurde das 50. [[Kirchweih]]fest der Kirche St.&amp;amp;nbsp;Thomas der Apostel in Liesen mit einer Festwoche begangen und einem [[Hochamt|Festhochamt]] gefeiert. [[Weihbischof]] [[Manfred Grothe]] aus Paderborn hielt die [[Predigt|Festpredigt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-18-07-2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallenberg-Liesen-700JahreLiesen1-Asio.JPG|mini|hochkant|Gedenkstein &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Liesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1333 2013&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 feierte das Dorf seine 700-Jahr-Feier mit einem großen Fest, zu dem weit über 3000 Besucher anreisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Liesen&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Nuttlar–Frankenberg]]. Der [[Schienenpersonennahverkehr|Personenverkehr]] zwischen [[Winterberg|Winterberg (Westf)]] und [[Allendorf (Eder)]] wurde am 14. November 1966 eingestellt. Inzwischen ist dieser Abschnitt [[Streckenstilllegung|stillgelegt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Absalon Heuck]] (1598–1669), Abt des [[Kloster Bredelar|Klosters Bredelar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Liesen (Hallenberg)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.liesen-sauerland.de Internetpräsenz Liesen/Hochsauerland]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-hallenberg.de/ Internetpräsenz der Stadt Hallenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hallenberg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4285405-2|VIAF=240020059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hallenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1313]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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