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	<title>Lieselott Herforth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T04:57:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lieselott_Herforth&amp;diff=1833362&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roderich Kahn: typo</title>
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		<updated>2025-04-04T07:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J0619-0208-001, Berlin, 25. DDR-Staatsratsitzung.jpg|mini|Lieselott Herforth 1970 während der 25. DDR-Staatsratstagung in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lieselott Herforth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1916]] in [[Altenburg]]; † [[30. November]] [[2010]] in [[Dresden]]) war eine deutsche [[Physiker]]in und [[Politiker]]in. Sie war Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates]] und der [[Volkskammer]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Zudem war sie von 1965 bis 1968 Rektorin der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]] und damit die erste Frau, die als Rektor einer Universität in Deutschland vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren als Tochter des Bankdirektors, Wirtschaftsberaters und späteren Schriftstellers und Verlegers [[Walter Herforth]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voss&amp;quot;&amp;gt;Waltraud Voss: &amp;#039;&amp;#039;Lieselott Herforth. Die erste Rektorin einer deutschen Universität.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;, erwarb Lieselott Herforth 1936 am [[Rückert-Gymnasium|Rückert-Oberlyzeum]] in Berlin-Schöneberg das Abitur. Ab 1936 studierte sie an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]] Physik und Mathematik  und war dort 1938 als Hilfsassistentin für Physik und Mathematik tätig. Ihr Studium schloss sie 1940 erfolgreich mit dem [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] eines &amp;#039;&amp;#039;Diplom-Ingenieurs&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref name=TUD&amp;gt;Pommerin, Hänseroth, Petschel: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden. Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln et al. 2003. S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1943 arbeitete Herforth als Assistentin unter anderem am [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik]] in Berlin und an der [[Universität Leipzig]]. Anschließend war sie 1946 als Physikerin im [[Kabelwerk Oberspree|Oberspreewerk]] Berlin-Oberschöneweide angestellt. Am [[Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft|Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie]] in Berlin-Dahlem arbeitete sie von 1947 bis 1948 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und wurde 1948 an der Technischen Hochschule Berlin bei [[Hartmut Kallman]] zur &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Im Jahr 1953 [[Habilitation|habilitierte]] sie an der Karl-Marx-Universität Leipzig über Grundlagen der [[Fluoreszenz]]anwendung in der Medizin. Sie war damit die dritte Frau, die sich in der DDR, und die siebente, die sich in Deutschland seit der Weimarer Republik in dem traditionell von Männern dominierten Fach Physik habilitierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Habilitation erhielt Herforth eine Dozentenstelle für Strahlungsphysik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.&amp;lt;ref name=TUD /&amp;gt;&amp;lt;ref name=lex&amp;gt;Renate Strohmeier: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Naturwissenschaftlerinnen und naturkundigen Frauen Europas. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1955 bis 1960 war Herforth wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Radioaktivität in Leipzig. Gleichzeitig wirkte Herforth von 1957 bis 1960 als Professorin mit [[Lehrauftrag]] für angewandte [[Radioaktivität]] an der [[Technische Hochschule Leuna-Merseburg|Technischen Hochschule Leuna-Merseburg]] und folgte 1960 einem Ruf an die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]], wo sie als Professorin auf demselben Gebiet und ab 1962 als Professorin für Anwendung radioaktiver [[Isotop]]e lehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voss&amp;quot; /&amp;gt; Zudem wurde sie Direktorin des Instituts für Anwendung radioaktiver Isotope an der Fakultät für Mathematik. Von 1965 bis 1968 stand Herforth der Technischen Universität Dresden als [[Rektor]]in vor und war damit die erste Rektorin an einer Universität in Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voss&amp;quot; /&amp;gt; Von 1969 bis 1977 lehrte Herforth als ordentliche Professorin für [[Experimentalphysik]] bzw. Radioaktivität und [[Dosimeter|Dosimetrie]] an der Sektion Physik der Technischen Universität Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beigesetzt wurde sie in der Urnengemeinschaftsanlage III auf dem Dresdner Heidefriedhof an der Moritzburger Landstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/prof-dr-ing-habil-dr-h-c-lieselott-herforth-1916-2010/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1981 war Herforth während vier Wahlperioden Volkskammerabgeordnete in der Fraktion des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds]], zudem gehörte sie im gleichen Zeitraum als Mitglied der SED dem Staatsrat der DDR an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde sie Mitglied des Fach- und Hochschulrates des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Herforth war Mitglied der Chemischen Gesellschaft als auch der Biophysikalischen Gesellschaft der DDR.&amp;lt;ref name=SR /&amp;gt; In dem 1955 durch Beschluss des Ministerrates der DDR gegründeten [[Amt für Kernforschung und Kerntechnik#Wissenschaftlicher Rat für die friedliche Anwendung der Atomenergie|Wissenschaftlichen Rat für die friedliche Anwendung der Atomenergie]] war Herforth Mitglied der Kommission für Nachwuchs- und Ausbildungsfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbuch der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Akademie-Verlag, 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tätigkeitsbericht der Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Forschungsgemeinschaft der Naturwissenschaftlichen, Technischen und Medizinischen Institute. Akademie-Verlag. 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Herforth wurde 1969&amp;lt;ref name=SR&amp;gt;Der Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik 1960-1970: Dokumentation. Staatsverlag d. Deutschen Demokratischen Republik, 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum ordentlichen Mitglied der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften|Deutschen Akademie der Wissenschaften]] ernannt. Sie erhielt 1971 den [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis der DDR für Wissenschaft und Technik]]. Im Jahr 1974 erhielt sie in Ungarn die [[Ehrendoktor]]würde der Universität für Chemische Industrie, [[Veszprém]]. 1976 wurde ihr die [[Humboldt-Medaille]] in Gold verliehen.&amp;lt;ref name=lex /&amp;gt; Im Jahr 1982 ernannte die TU Dresden Herforth zur [[Ehrensenator]]in. Herforth wurde mit dem  [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstordens]] der DDR in Silber (1964)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000011307|Lieselott Herforth|7. Dezember 2010|Internationales Biographisches Archiv 35/1982 vom 23. August 1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gold (1981), dem Orden [[Banner der Arbeit]] (1966), der [[Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee|Verdienstmedaille der NVA]] in Gold und zweimal als Aktivist und als Mitglied eines „Kollektivs der sozialistischen Arbeit“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=SR /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Die Fluoreszenzanregung organischer Substanzen mit Alphateilchen, schnellen Elektronen und Gammastrahlen&amp;#039;&amp;#039; (Diss.)&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Ultraschall: Grundlagen und Anwendungen in Physik, Technik, Biologie und Medizin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in Technik und Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; (in: [[Das Hochschulwesen]], 12/1964)&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Praktikum der angewandten Radioaktivität&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;Neutronen-Personendosimetrie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;Praktikum der Radioaktivität und der Radiochemie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herforth, Lieselott.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dorit Petschel]]: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 357.&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=[[Waltraud Voss]] |Titel=Lieselott Herforth: Die erste Rektorin einer deutschen Universität |Auflage=1 |Verlag=transcript |Ort=Bielefeld |Datum=2016 |ISBN=9783837635454 |Umfang=321 |Online=[https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783839435458-fm/html Online]}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=lieselotte-herforth|lemma=Herforth, Lieselotte (sic!)|autor=[[Horst Kant]]|band=1|idNum=1363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128073160}}&lt;br /&gt;
* [http://www.niese-mohorn.de/Herforth.html Biographie]&lt;br /&gt;
* [http://maedchenblog.blogsport.de/2010/12/01/zum-tod-von-frau-prof-dr-ing-habil-dr-h-c-lieselott-herforth/#more-1148 Nachruf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128073160|LCCN=n/2010/77631|VIAF=86415399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herforth, Lieselott}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Pannonischen Universität Veszprém]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernchemiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herforth, Lieselott&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Experimentalphysikerin, Politikerin (FDGB), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roderich Kahn</name></author>
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