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	<title>Lienzer Talboden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:53:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lienzer_Talboden&amp;diff=2000195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luftschiffhafen: /* Weblinks */ defekten Weblink repariert</title>
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		<updated>2025-12-06T23:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; defekten Weblink repariert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte |Österreich Tirol |maptype=relief |label=Lienzer Talboden |lat= 46/48/45/N|long=12/49/30/E&amp;lt;!-- geomittel eingeschätzt --&amp;gt;|elevation= |dim=18000 |region=AT-7 |position=10 |float=right }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lienz from Anna-Schutzhaus.jpg|mini|Das Lienzer Becken Richtung Westen vom [[Anna-Schutzhaus]] in der [[Kreuzeckgruppe]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lienz gesamt.jpg|mini|Das Lienzer Becken Richtung Süden vor den Lienzer Dolomiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lienzer Talboden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lienzer Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein weiter [[Talkessel]] rund um die namensgebende Stadt [[Lienz]] in [[Osttirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Lienzer Talboden liegt an der Einmündung des von Nordwesten kommenden [[Iseltal]]s in das in West-Ost-Richtung verlaufende [[Drautal]] auf rund {{Höhe|670|AT|link=true}} Er erstreckt sich von Oberlienz im Westen bzw. [[Leisach]] im Südwesten bis zum [[Kärntner Tor]], einer Verengung des Drautals an der Landesgrenze nach Kärnten. Das Becken wird im Süden von den schroff abfallenden [[Lienzer Dolomiten]], im Westen von den [[Villgratner Berge]]n mit dem [[Hochstein (Villgratner Berge)|Hochstein]] ({{Höhe|2057}}) und im Norden und Nordosten von den Ausläufern der [[Schobergruppe]] mit der [[Schleinitz (Schobergruppe)|Schleinitz]] ({{Höhe|2904}}) begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Lienzer Becken ist im [[Tertiär]] während der [[Alpenbildung]] entstanden. Während die &lt;br /&gt;
Schobergruppe und Villgratner Berge im Norden und Westen vorwiegend aus [[Schiefer]]gneisen, [[Glimmerschiefer]]n und [[Quarzphyllit]]en aufgebaut sind, bestehen die Lienzer Dolomiten im Süden aus [[Trias (Geologie)|Trias]]- und [[Jura (Geologie)|Jurakalken]] und [[Dolomit (Gestein)|-dolomiten]]. Das Becken wurde von jüngeren, teils [[diluvial]]en, teils [[alluvial]]en Ablagerungen ausgefüllt. Im südlichen Teil um Amlach und Tristach finden sich glaziale Ablagerungen, im Westen und Norden Ablagerungen der groben Drau- und Isel-Flussschotter, die nach Osten in sandige und feinsandige Ablagerungen übergehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Anderle: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Grundwasserverhältnisse der Umgebung von Lienz, Villach, Klagenfurt und Wolfsberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 97 (1954), S.&amp;amp;nbsp;337–366 ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0972_337_A.pdf PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB])&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Eiszeiten]] im [[Quartär (Geologie)|Quartär]] wurde das Becken mehrfach ausgeräumt und wieder verfüllt und weist dadurch eine komplexe, großteils unbekannte Struktur auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Seismische Messungen im Lienzer Becken.&amp;#039;&amp;#039; Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik, 2016 ([https://www.leibniz-liag.de/fileadmin/user_upload/S1/Laufende_Projekte/UEbertiefte_Alpine_Becken/seismikinfoblatt_lienz_2016.pdf PDF; 990&amp;amp;nbsp;kB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedelung ==&lt;br /&gt;
Der Lienzer Talboden umfasst die Gemeinden [[Oberlienz]], [[Thurn]], [[Gaimberg]], [[Lienz]], [[Nußdorf-Debant]], [[Dölsach]], [[Iselsberg-Stronach]], [[Nikolsdorf]], [[Lavant (Tirol)|Lavant]], [[Tristach]], [[Amlach]] und Leisach. Die Stadt Lienz liegt zentral an der Mündung der Isel in die Drau, die alten Ortskerne der Dörfer um Lienz liegen meist erhöht auf den [[Schwemmkegel]]n der einmündenden Bäche. Die südexponierten Hänge im Norden des Beckens sind teilweise bis auf eine Höhe von {{Höhe|1300}} besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lienzer Talboden stellt den Hauptsiedlungs- und Wirtschaftsraum des Bezirks Lienz dar, in dem in etwa die Hälfte der Bevölkerung Osttirols lebt. Zusammen mit den weiter isel- bzw. drauaufwärts gelegenen Gemeinden [[Assling]], [[Ainet]] und [[Schlaiten]] bilden die genannten Gemeinden den Tiroler [[Planungsverband (Tirol)|Planungsverband]] 36 &amp;#039;&amp;#039;Lienzer Talboden&amp;#039;&amp;#039; (vormals &amp;#039;&amp;#039;Lienz und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lienzer Talboden ist ein wichtiger Verkehrsknoten, an dem die [[Drautalstraße]] von Villach zur Südtiroler Grenze mit der [[Felbertauernstraße]], der wichtigsten Verbindung nach [[Nordtirol]], zusammentrifft und außerdem die [[Großglockner Straße|Großglocknerstraße]] abzweigt, die über den [[Iselsberg (Pass)|Iselsberg]] ins obere [[Mölltal]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Auf dem [[Breitegg]] im Gemeindegebiet von Nußdorf-Debant wurden Siedlungsspuren vom [[Spätneolithikum]] bis in die frühe [[Eisenzeit]] gefunden. Eine Siedlung der [[Laiancer]] entwickelte sich in der Römerzeit zur Stadt [[Aguntum]] am Talboden in den heutigen Gemeinden Nußdorf-Debant und Dölsach. Im Frühmittelalter verlagerte sich das Siedlungszentrum auf den Kirchbichl in Lavant, wo ab dem 5. Jahrhundert frühchristliche Kirchen errichtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/klassische-archaeologie/Grabungen/Lavant.html &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchbichl von Lavant (Osttirol).&amp;#039;&amp;#039;] Institut für Archäologien / Klassische und Provinzialrömische Archäologie, Universität Innsbruck, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/regionsprofile/planungsverbaende/36-lienzer-talboden/ Land Tirol: Planungsverband 36 - Lienzer Talboden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Osttirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Drau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planungsverband in Tirol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luftschiffhafen</name></author>
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