<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Liel</id>
	<title>Liel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Liel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T00:52:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liel&amp;diff=912972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liel&amp;diff=912972&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T15:23:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Liel&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Schliengen]]&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Liel.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/44/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/36/13/O&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 263&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.65&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schliengen.de/start/buerger+_+gemeinde/zahlen+und+fakten.html Homepage der Gemeinde Schliengen – ZAHLEN &amp;amp; FAKTEN]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1036&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schliengen.de/start/buerger+_+gemeinde/zahlen+und+fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |hrsg=Gemeinde Schliengen |sprache=de |abruf=2024-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79418&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07635&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemeindegliederungskarte Schliengen-Liel.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Liel im Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
| Bild                   = Liel - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 436-001.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Liel (1985)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch auch Lielahe, Liehelahe, Lilaha, Liela = aus dem keltischen: der Ort wo viele Weinstöcke stehen&amp;lt;ref&amp;gt;s. Fischer S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Teilort der Gemeinde [[Schliengen]] im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Liel gehören das Dorf Liel und die Höfe Karlshof (Erlenboden, Fohlenweide).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14968/Karlshof+%5BWohnplatz%5D siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Karlshof (Wohnplatz)&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem liegt die [[Wüstung]] &amp;#039;&amp;#039;Kutz&amp;#039;&amp;#039; auf der Gemarkung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/38997/Kutzm%C3%BChle+%5BW%C3%BCstung%5D siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Kutzmühle (Wüstung)&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online – leobw]; [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/23561/Gotones+vilare+%5BW%C3%BCstung%5D siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Gotones vilare (Wüstung)&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online – leobw] Identität mit Kutz neuerdings bestritten; [[Adolf Poinsignon]]: &amp;#039;&amp;#039;Ödungen und Wüstungen im Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 41 (1887), S. 365 [https://archive.org/stream/zeitschriftfrdi16langoog#page/n379/mode/2up im Internet Archive]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Lage ==&lt;br /&gt;
Liel ist ein [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] in geschützter Tallage im [[Markgräfler Hügelland]] {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW-NR-SB|201|Markgräfler Hügelland|6,4}}. Liel liegt oberhalb der Einmündung des Riedbächle in den Hohlebach. Im Süden grenzt der Ort an den [[Bad Bellingen|Bad Bellinger]] Ortsteil [[Hertingen (Bad Bellingen)|Hertingen]] und im Westen an den Hauptort [[Schliengen]]. Im Osten sind die [[Kandern]]er Ortsteile [[Riedlingen (Kandern)|Riedlingen]] und [[Feuerbach (Kandern)|Feuerbach]] die Nachbarn. Im Norden grenzt das Dorf an den Schliengener Ortsteil [[Niedereggenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Bei [[Munzingen]] wurden altsteinzeitliche (Kulturstufe [[Magdalénien]]) Werkzeugfunde aus [[Jaspis]] den Jaspis-Vorkommen bei Liel (im Bereich der Kutzmühle)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14969/Kutzm%C3%BChle+%5BWohnplatz%5D siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Kutzmühle (Wohnplatz)&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt; zugeordnet, woraus geschlossen wird, dass bereits vor etwa 17&amp;amp;nbsp;000 Jahren Menschen im späteren Bann der Gemeinde Liel dieses Gestein gebrochen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Fischer S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 wurde im Abraum eines Steinbruchs zwischen Liel und Kutzmühle eine Bronzeaxt aus der älteren [[Bronzezeit]] (etwa 2000 v. Chr.) gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Wagner (Archäologe)|Ernst Wagner]], [[Ferdinand Haug]]: &amp;#039;&amp;#039;Fundstätten und Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und alamannisch-fränkischer Zeit im Grossherzogtum Baden.&amp;#039;&amp;#039; Erster Teil: &amp;#039;&amp;#039;Das badische Oberland.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1908, S. 169 [https://archive.org/stream/bub_gb_Sz06AQAAMAAJ#page/n185/mode/2up/search/Liel im Internet Archive]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von [[Schlacke (Metallurgie)|Schlackeklötzen]], die im Lieler Gewann &amp;#039;&amp;#039;Schnepfenstöße&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;im Südosten der Gemarkung&amp;lt;/ref&amp;gt; gefunden wurden, konnte bei einer archäologischen Ausgrabung im Frühjahr 1996 die örtliche Verwendung eines [[Rennofen|Schachtofens]] zur Verhüttung von Eisenerz durch die [[Kelten|keltische]] Bevölkerung der [[Latènezeit]] nachgewiesen werden. Die Kelten haben mit dem Bergbau auf Eisenerz in Liel begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Fischer S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einzelner Funde von Münzen, Ziegelsteinen und Ofenkacheln wird eine römische Siedlung bei Liel vermutet. In Liel soll es schon im 9. Jahrhundert ein Hofgut und zwei Sakralbauten gegeben haben – also schon vor der ersten bekannten urkundlichen Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte zu den Gütern von [[Guntram der Reiche|Guntram dem Reichen]]. Wegen seiner Beteiligung am Aufstand gegen König Otto I. den späteren [[Otto I. (HRR)#Aufstand im Reich 937–941|Kaiser Otto den Großen]] verlor er 952 auf dem [[Reichstage zu Augsburg#952|Reichstag zu Augsburg]] seinen Grafentitel und seine Güter. Liel wurde dem [[Kloster Einsiedeln]] zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klosterarchiv.ch/e-archiv_urkunden_detail.php?id=4 Urkunde auf www.klosterarchiv.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://regesta-imperii.digitale-sammlungen.de/regest/ri02_ri_0984-10-27_000001_000001_002_003_001_000086_0000000960 |wayback=20161125043643 |text=Bestätigung der Besitzungen |archiv-bot=2026-03-30 15:23:11 InternetArchiveBot }} durch Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] von 984 n. Chr. in den [[Regesta Imperii]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1150 kam der Ort dann an das [[Kloster Beinwil]] und 1426 ist das Dorf im Eigentum der [[Kloster St. Margarethental|Kartause St. Margarethental]] in Basel.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Kraus S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Baden (Adelsgeschlecht, Liel)|Freiherren von Baden]] waren die Vögte des Klosters und 1469 kauften sie die Güter des Klosters in Liel, nachdem Konrad von Baden bereits 1410 von [[Katharina von Burgund]] mit dem Ort Liel belehnt worden war. Die Herren von Baden gehörten zu den [[Breisgauer Landstände]]n. Johann (Hans) Balthasar von Baden ließ 1560 den Badbrunnen in Liel errichten&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Constantin Geres: &amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnungen Herrn Johann Balthasars von Baden (1551-1593)&amp;#039;&amp;#039;. In: Schau-ins-Land, Band 6, 1879, S. 45 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1879/0047 online bei der UB Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch nach dem Übergang des [[Vorderösterreich|vorderösterreichischen Breisgaus]] an das [[Kurfürstentum Baden]] im Jahre 1805 blieben sie bis 1830 die [[Grundherrschaft|Grundherren]] des Dorfes. Sie wurden von den [[Türckheim (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Türckheim]] beerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die verwaltungsmäßige Zuordnung der Gemeinde Liel im [[Großherzogtum Baden]] änderte mehrfach. 1807 kam sie zum badischen [[Oberamt Rötteln]] und 1813 zum [[Bezirksamt Kandern]]. Ab 1819 gehörte sie dann zum [[Landkreis Müllheim|Bezirksamt/Landkreis Müllheim]]. Am 1. Januar 1973 wurde Liel nach Schliengen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=499}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align     = right&lt;br /&gt;
 | Richtung  = horizontal&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile = Wappen einiger Dorfherren&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile_align = center&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile_Hintergrund =#AAAAAA&lt;br /&gt;
 | Fußzeile    = &lt;br /&gt;
 | Fußzeile_align = center&lt;br /&gt;
 | Fußzeile_Hintergrund =#BBDD99&lt;br /&gt;
 | Hintergrund=#AAAABB&lt;br /&gt;
 | Breite      =160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 | Bild1       =Einsiedeln-Abbey-coat of arms.svg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 =Wappen des Klosters Einsiedeln&lt;br /&gt;
 | Breite1     = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 | Bild2       =Baden-Wappen.png&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 =Wappen der [[Baden (Adelsgeschlecht, Liel)|Freiherren von Baden]]&lt;br /&gt;
 | Breite2     = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Schlacht bei Schliengen 1796 ===&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht bei Schliengen]] war eine Schlacht des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]], in der sich die Armeen [[Habsburgermonarchie|Österreichs]] unter Erzherzog [[Karl von Österreich-Teschen|Karl von Österreich]] und der [[Erste Französische Republik|französischen Republik]] unter General [[Jean-Victor Moreau|Jean Moreau]] gegenüberstanden. Sie fand am 24. Oktober 1796 im [[Markgräflerland]] zwischen [[Basel]] und [[Freiburg im Breisgau]] statt. Das Kampffeld erstreckte sich auf [[Schliengen]] (mit seinen heutigen Ortsteilen Mauchen, Liel, [[Obereggenen]], [[Niedereggenen]]), [[Steinenstadt]], [[Sitzenkirch]] und [[Kandern]].&lt;br /&gt;
Bei Liel und im Eggener Tal war eine österreichische Kolonne unter General [[Maximilian Baillet von Latour]] aufgestellt. Das Corps von Latour nahm Ober- und Niedereggenen ein und beschränkte sich dann auf Scheingefechte, da es seine eigene Artillerie in dem vom Regen aufgeweichten Gelände nicht nachführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau in Liel ===&lt;br /&gt;
Obwohl Spuren einer Eisenverhüttung auf der Gemarkung Liel mehr als 2000 Jahre alt sind, wurde in geschichtlicher Zeit der Abbau von [[Bohnerz|Eisenerz]] nach den vorhandenen Belegen erst 1657 durch Hans Friedrich [[Baden (Adelsgeschlecht, Liel)|von Baden]] wiederbelebt, der am 19. Oktober 1657 von Erzherzog [[Ferdinand Karl (Österreich-Tirol)|Ferdinand Karl]] mit dem [[Bergregal]] belehnt wurde. 1795 übernahm das vorderösterreichische Oberbergamt den Erzabbau für einige Jahre selbst. Die Erzausbeute war nie reichlich, aber um 1811 arbeiteten in den Lieler Gruben immerhin 21 Bergleute, wobei es einst auch einmal 80 Mann gewesen sein sollen. Das Erz wurde an die markgräflichen Eisenwerke in [[Kandern]], [[Badenweiler|Oberweiler]] und [[Hausen im Wiesental]], aber zeitweise auch in die vorderösterreichischen Werke in [[Waldkirch]] und [[Wehr (Baden)|Wehr]] geliefert. Um 1860 endete der Erzabbau in Liel allmählich.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Fischer S. 81–85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute sind vielfach Spuren des Bergbaus zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwarzwald-mineralien.de/02_Markgraeflerland/Markgraeflerland_Liel-02.html Bild eines Stolleneingangs auf www.schwarzwald-mineralien.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsverfassung ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaftsverfassung ist seit 1973/74 eingeführt. Es gibt eine Ortsverwaltung mit Ortsvorsteher und acht Ortschaftsräten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schliengen.de/buerger-und-gemeinde/politische-organe Politische Organe auf der Website der Gemeinde Schliengen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Gemeindereform in den Jahren 1973/74 wurde durch die Hauptsatzung für den Gemeinderat die unechte Teilortswahl eingeführt, die im März 2025 aufgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schliengen.ris-portal.de/web/ratsinformation/satzungen?p_p_id=RisSonstigeDokumente&amp;amp;p_p_lifecycle=2&amp;amp;p_p_state=normal&amp;amp;p_p_mode=view&amp;amp;p_p_cacheability=cacheLevelPage&amp;amp;_RisSonstigeDokumente_resource=singleDocument&amp;amp;_RisSonstigeDokumente_schriftgutId=2096562&amp;amp;_RisSonstigeDokumente_currentURL=%2Fweb%2Fratsinformation%2Fsatzungen&amp;amp;_RisSonstigeDokumente_portletAjaxable=true&amp;amp;_RisSonstigeDokumente_show=true Hauptsatzung der Gemeinde Schliengen vom 20. März 2025.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
In Rot ein sechsstrahliger goldener Stern. Der Stern als Wappenbild von Liel kommt schon im 19. Jahrhundert vor und könnte aus dem Wappen der Freiherren von Türckheim, den letzten Grundherren von Liel, abgeleitet sein. Im Wappen derer von Türckheim kommen die Farben rot und gold vor, aber die sechsstrahligen Sterne sind schwarz. Das Wappen in der heutigen Form wurde von der Gemeinde 1904 angenommen. 1937 wurde eine Wappenänderung beschlossen und das Wappen der Freiherren von Baden übernommen. Tatsächlich erfolgte die Wappenänderung aber erst 1952 und 1960 kam die Gemeinde wieder auf das heutige Wappen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Harald Huber: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Landkreis Lörrach.&amp;#039;&amp;#039; Konstanz, 1984, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Vinzenz (Liel)|titel1=Katholische Kirche St. Vinzenz|Schloss Liel|titel2=Schloss Liel – ehemaliges Schloss der Freiherren von Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Liel - St. Vinzenz4.jpg|Kirche St. Vinzenz&lt;br /&gt;
 Liel Kapelle Fresko Frauen am Grab.jpg|Fresko aus dem 15. Jahrhundert in der Begräbniskapelle der Kirche St. Vinzenz &lt;br /&gt;
 Schloss Liel 2011.JPG|Lieler Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Liel hat zusammen mit [[Niedereggenen]] einen Sportverein. Überdies gibt es den Gesangverein, einen Fasnachtsverein (Riedmatteschlurbi Liel e.V.) mit [[Guggenmusik]] (Schlurbi-Schränzer)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.riedmatte-schlurbi.de/index.php/verein Website des Fasnachtsvereins]&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Abteilung der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehren]] Schliengen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schliengen.de/buerger-und-gemeinde/einrichtungen/feuerwehr/abteilung-liel Feuerwehr Abteilung Liel auf der Website der Gemeinde Schliengen.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werbung Lieler Wasser 1885.jpg|mini|Werbeanzeige für Lieler Wasser von 1885.]]&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Liel kann der Abfüllbetrieb &amp;#039;&amp;#039;Lieler Schloßbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lielerschlossbrunnen.de/ueber-uns/geschichte/ Unternehmensgeschichte auf der Website der Lieler Schlossbrunnen Sattler GmbH &amp;amp; Co. KG]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im Jahre 1560 ließ Hans Balthasar von Baden die Quelle beim dortigen Schloss suchen und erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liel Schlossgartenhalle.jpg|mini|Liel - Schlossgartenhalle - Feuerwehr - Ortsverwaltung.]]&lt;br /&gt;
Der Ort hat einen neben dem Kindergarten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schliengen.de/buerger-und-gemeinde/einrichtungen/kindergaerten/kindergarten-liel Kindergarten Liel auf der Website der Gemeinde Schliengen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; auch einen Waldkindergarten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schliengen.de/buerger-und-gemeinde/einrichtungen/kindergaerten/waldkindergarten-liel Waldkindergarten Liel auf der Website der Gemeinde Schliengen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Grundschule als Nebenstelle der Hebelschule Schliengen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schliengen.de/buerger-und-gemeinde/einrichtungen/hebelschule-schliengen Hebelschule Schliengen auf der Website der Gemeinde Schliengen.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Veranstaltungen steht die &amp;#039;&amp;#039;Schlossgartenhalle&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Beatrice Sutter-Kottlar]] (1883–1935), österreichische Sopranistin und Gesangslehrerin, wohnte und starb auf Schloss Liel&lt;br /&gt;
* [[Otto Ernst Sutter]] (1884–1970), deutscher Schriftsteller, wohnte auf Schloss Liel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Zum Luzerner Dorf Lieli, das zur Gemeinde [[Hohenrain]] gehört siehe [[Lieli LU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|379951354X}} S. 400–405&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band – Kreis Lörrach; S. 114–118 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0134 online]&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Wandgemälde zu Liell.&amp;#039;&amp;#039; In: Schau-ins-Land, Band 12, 1885, S. 10 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1885/0012 online]&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Kolb]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistisch-topographisches Lexicon von dem Großherzogthum Baden: H–N&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Karlsruhe 1814, S. 325/326 [http://books.google.de/books?id=4G4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA325 online in der Google-Buchsuche]&lt;br /&gt;
* [[Albert Krieger]], Badische Historische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Heidelberg 1904, Spalte 72–73 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/krieger1904bd2/0040 online bei Universitätsbibliothek Heidelberg]&lt;br /&gt;
* Alfred Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Rathäuser und die Herrschaft des Dorfes Liel&amp;#039;&amp;#039;. In: Das Markgräflerland Band 2/1996, S. 39–46 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1996-02/0041 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Karl Gustav Fecht|Carl Gustav Fecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Großh. Badische Amtsbezirk Müllheim&amp;#039;&amp;#039;, Lörrach 1861, S. 148–151 (Liel) [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Fecht/fecht_index.html online bei der Uni Köln]&lt;br /&gt;
* Fritz Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Dorfes Liel 952-1952&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag der Gemeinde Liel, 1952&lt;br /&gt;
* Gisela Werner, Geschichtsverein Markgräflerland: &amp;#039;&amp;#039;Ortssippenbuch Liel: bis zum Jahr 1900&amp;#039;&amp;#039;, 2006&lt;br /&gt;
* Samuel Pletscher: &amp;#039;&amp;#039;Bad Liel und seine Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 1886&lt;br /&gt;
* Constantin Geres: &amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnungen Herrn Johann Balthasars von Baden (1551-1593)&amp;#039;&amp;#039;. In: Schau-ins-Land, Band 6, 1879, S. 43–50 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1879/0045 online bei der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Albert Eisele]]: &amp;#039;&amp;#039;Liel und Riedlingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Markgrafschaft, Heft 3/1968, S. 6–8 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1968-03/0008 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Astrid Deffner, Guntram Gaßmann: &amp;#039;&amp;#039;Latènezeitliche Eisenverhüttung mit Grubenöfen in Liel/Karlshof, Gemeinde Schliengen, Kreis Lörrach.&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg. – 1993. – S. 125–126&lt;br /&gt;
* Guntram Gaßmann: &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche: Reste keltischer Eisenverhüttungsanlagen in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 27, Nr. 4 (1998), S. 206–211, {{doi|10.11588/nbdpfbw.1998.4}}&lt;br /&gt;
* Franz Bromberger: &amp;#039;&amp;#039;St. Barbara und der Lieler Bergbau.&amp;#039;&amp;#039; In: Freiburger Diözesan-Archiv, Band 77 (1957), S. 332–335 [https://freidok.uni-freiburg.de/data/5648 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Franz Bromberger: &amp;#039;&amp;#039;Zu St. Fridolins Verehrung in Liel.&amp;#039;&amp;#039; In: Freiburger Diözesan-Archiv, Band 78 (1958), S. 217–220 [https://freidok.uni-freiburg.de/data/5649 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Johann Adam Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Riegel, Endingen, Burkheim und Liel.&amp;#039;&amp;#039; In: Freiburger Diözesan-Archiv, Band 82/83 (1962/63), S. 540–549 [https://freidok.uni-freiburg.de/data/5655 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Schliengen#Liel|Liel}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14970|Titel=Liel+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=Liel|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1723078/Grund-Riss+%C3%BCber+den+Lieler+Bann Grund-Riss über den Lieler Bann auf Landeskunde entdecken online – leobw]&lt;br /&gt;
* [https://www.badische-zeitung.de/schliengen/lieler-wasser-bis-england-verschifft--5364774.html eb: &amp;#039;&amp;#039;Lieler Wasser bis England verschifft&amp;#039;&amp;#039;. In: Badische Zeitung vom 16. September 2008; abgerufen am 10. Januar 2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Schliengen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4596309-5|VIAF=248728346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schliengen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 952]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>