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	<title>Liedform - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:54:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liedform&amp;diff=235454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Musicous: /* Literatur */ + Verlinkung W. Ziegenrücker</title>
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		<updated>2024-11-19T14:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Verlinkung W. Ziegenrücker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liedform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die einfachste [[Musik|musikalische]] [[Formenlehre (Musik)|Satzform]]. Der Begriff leitet sich vom [[Gesang|gesungenen]] [[Volkslied]] ab. Er wurde 1839 von [[Adolf Bernhard Marx]] geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolph Bernhard Marx|Adolf Bernhard Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musiklehre. Ein Hülfsbuch für Lehrer und Lernende.&amp;#039;&amp;#039; Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1839, S. 243&amp;amp;nbsp;f. ({{Google Buch |BuchID=poUqzzFha6kC |Seite=243 |Hervorhebung=Liedform |Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist die Liedform mit dem [[Lied]], das aus mehreren [[Strophe]]n und einem [[Kehrvers]] aufgebaut sein kann. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Begriff aus der musikalischen Formenlehre. Insofern ist die Verwendung des Begriffes nicht auf das gesungene Lied beschränkt, sondern kann sich auch auf [[Instrumentalmusik]] sowie auf strophische [[Gedicht]]e beziehen. So sind beispielsweise in vielen [[Sonate]]n und [[Sinfonie]]n die langsamen [[Satz (Musikstück)|Sätze]] in Liedform [[Komposition (Musik)|komponiert]], und viele poetische Texte heißen Lieder, auch wenn es keine Singweise dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet ein-, zwei- und dreiteilige Liedformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilige (einfache) Liedform ==&lt;br /&gt;
Nur ein einziges musikalisches [[Motiv (Musik)|Motiv]] wird ausgeführt, bevor die Melodie zur [[Tonika]] zurückkehrt. Das Motiv kann dabei aus zwei oder drei Teilen bestehen, die Wiederholungen (ggf. mit variiertem Schluss) darstellen, oder auch andersartig sein (Möglichkeiten für die Untergliederung des einen Teils in zwei Satzglieder sind a – a, a – a&amp;#039; und a – b; für drei Satzglieder a – a – a, a – a – b, a – b – c usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiteilige oder zweisätzige Liedform ==&lt;br /&gt;
Sie besteht aus zwei deutlich voneinander abgehobenen Abschnitten, von denen der erste oft auf der [[Dominante]] endet, der zweite dagegen zur [[Tonika]] zurückführt (Möglichkeiten: A – A, A – A&amp;#039;, A – B). Diese Form ist die Grundlage für die meisten [[Tanz|Tänze]] und [[Marschmusik|Märsche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dreiteilige oder dreisätzige Liedform ==&lt;br /&gt;
Die dreiteilige Liedform hat oft den Ablauf A – B – A, das heißt: Anfangsteil – kontrastierender Mittelteil – Wiederholung des Anfangsteils. Die dreiteilige Liedform findet sich u.&amp;amp;nbsp;a. im zweiten Satz der [[Klaviersonate]] sowie in Sinfonie und Sonate im [[Scherzo]] und [[Menuett]], häufig auch in den langsamen Sätzen wieder. Außerdem ist sie typisch für viele [[Volkslied|Volks-]] und [[Kinderlied]]er (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Alle Vögel sind schon da]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Morgen kommt der Weihnachtsmann]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Weißt du, wie viel Sternlein stehen]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterformen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bogen-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brückenform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (A – B – A oder A – B – A&amp;#039;; ggf. auch mit Wiederholung: |: A :||: B – A :|). In der Instrumentalmusik z. B. die Grundlage für das Menuett mit einem [[Trio (Musik)|Trio]] als Mittelteil&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Barform]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kanzone (Musik)|Kanzonenform]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: besonders im [[Minnesang]] und [[Meistersang]] häufige Form mit den Teilen [[Stollen (Literatur)|Stollen]] – Stollen – [[Abgesang]] (A – A – B)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gegenbarform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: A – B – B  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reprisenbarform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rundkanzone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: der Stollen wird nach dem Abgesang identisch oder variiert wiederholt (A – A – B – A; A – A&amp;#039; – B – A; A – A&amp;#039; – B – A&amp;quot;). Diese Form findet sich häufig in der [[Popmusik]] und im [[Jazz]] und heißt daher auch &amp;#039;&amp;#039;Songform&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Grabner]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musiklehre.&amp;#039;&amp;#039; 24. Auflage. Bärenreiter, Kassel 2008, ISBN 978-3-7618-0061-4, S. 212–216.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Kühn]]: &amp;#039;&amp;#039;Formenlehre der Musik.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Bärenreiter, Kassel 2007, ISBN 3-7618-1392-9, S. 65–70.&lt;br /&gt;
* Ulrich Michels: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas zur Musik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München und Bärenreiter, Kassel/Basel/Tours/London 1977, ISBN 3-423-03022-4, S. 107–109.&lt;br /&gt;
* [[Wieland Ziegenrücker]]: &amp;#039;&amp;#039;ABC Musik. Allgemeine Musiklehre.&amp;#039;&amp;#039; 6. überarbeitete Auflage. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-7651-0309-4, S. 211–221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Form]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrische Form]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Musicous</name></author>
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