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	<title>Liedberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-11T06:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Liedberg. Für andere Bedeutungen siehe [[Liedberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Korschenbroich&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU_Liedberg_COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.16993&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.54176&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 51 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum /Karte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 84 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum /Karte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.40&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2228&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| titel=Unsere Stadt – Zahlen &amp;amp; Fakten| hrsg= Stadt Korschenbroich | url= https://www.korschenbroich.de/stadt/stadtportraet/zahlen_fakten/index.php| zugriff=2014-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41352&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02166&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Liedberg von Südwesten 2016.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Der Liedberg von Südwesten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liedberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|kommunalen Neugliederung]] 1975 in [[Nordrhein-Westfalen]] ein Stadtteil der Stadt [[Korschenbroich]] im [[Rhein-Kreis Neuss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort Liedberg liegt auf der Nordseite des gleichnamigen [[Inselberg]]s [[Liedberg (Berg)|Liedberg]]. Dieser ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und stellt das älteste Natur- und Kulturdenkmal des Rhein-Kreises Neuss dar. Die Quarzitkuppe entstand vor über einer Million Jahren und ist mit bis zu {{Höhe|84|DE-NN}} eine der höchsten Erhebungen am linken [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] in der [[Tiefebene]] der [[Niederrheinische Bucht|Niederrheinischen Bucht]]. Steinwerkzeuge aus der Altsteinzeit wurden hier gefunden. Eine kontinuierliche Besiedlung und Nutzung des Bereiches ist seit der Römerzeit gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;LVR: Bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Liedberg (KLB 25.03)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Hag|Haag]], der bewaldeten Spitze des [[Hügel]]s, befindet sich landschaftsprägend der 18,50&amp;amp;nbsp;m hohe Wehr- und Wohnturm ([[Mühlenturm (Liedberg)|Mühlenturm]]) und das ehemals [[kurköln]]ische [[Schloss Liedberg]]. Diese Höhenburgen sind neben der [[Schwanenburg]] in Kleve am Niederrhein singulär.&amp;lt;ref&amp;gt;LVR: Bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Liedberg (KLB 25.03)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korschenbroicher Stadtteil Liedberg besteht aus den Ortsteilen Liedberg, [[Steinhausen (Korschenbroich)|Steinhausen]], Drölsholz, [[Steinforth-Rubbelrath|Steinforth und Rubbelrath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandbauernhof.jpg|mini|Der Sandbauernhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Am Fuße des Liedbergs wurden [[Archäologie|Archäologische Funde]] entdeckt, die auf Werkzeuge aus der frühen [[Altsteinzeit]] hinweisen. Mit Sicherheit gehören weitere [[Faustkeil]]e und Klingen in die spätere Altsteinzeit. Dieser Fundplatz von Geräten des [[Neandertaler|Neandertalmenschen]], der vor etwa 100.000 Jahren lebte, ist bisher im Rhein-Kreis Neuss einmalig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff1974&amp;quot;&amp;gt;Hans Georg Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Amt Korschenbroich: Geschichte der Gemeinden Korschenbroich und Pesch&amp;#039;&amp;#039;, Mönchengladbach 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im westlichen Haag befindet sich eine [[Kreisgrabenanlage]] (sog. Römerwacht) die in Europa für das [[Jungsteinzeit|Neolithikum]] bezeugt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keltenzeit ===&lt;br /&gt;
Der [[Inselberg]] Liedberg liegt mitten im ehemaligen Siedlungsgebiet des [[Kelten|keltischen]] Stammes der [[Eburonen]]. Kernland der Eburonen, die von [[Gaius Iulius Caesar]] beim Ort [[Aduatuca]] 57 v. Chr. besiegt und versklavt wurden, waren die Lößbörden zwischen Maas und Rhein inklusive der Nordeifel sowie der nordwärts gelegene Raum bis in die Höhe von Xanten.&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Jolien Blümel: &amp;#039;&amp;#039;Die Eburonen – Was geschah mit einem vorgeschichtlichen Volk im Rheinland?&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bonn 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Heimatforscher Alfred Hunold&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Hunold: &amp;#039;&amp;#039;Vorgermanische Ortsnamen im nördlichen Rheinland&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand 2016, ISBN 978-3-7412-8560-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; untersucht seit Jahren die Orts-, Flur- und Gewässernamen nach [[urkeltisch]]en Sprachschichten, mit dem Ziel die These zu belegen, dass die Umgebung von Korschenbroich ein Rückzugsgebiet der Eburonen am Niederrhein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Durch Liedberg verläuft eine alte [[Römerstraße]], die von Neuss am [[Rhein]], über den [[Vicus Mülfort]] bis südlich von Roermond an der [[Maas]] in die heutigen [[Niederlande]] führte. Liedberg verdankt seine Bedeutung in der linksrheinischen Geschichte seiner einzigartigen Lage, die schon von den [[Römisches Reich|Römern]] als strategischer Stützpunkt erkannt wurde. Die Römer hatten den Liedberger Quarzit sowohl für ihre Profanbauten als auch für kultische Gebäude und Monumente verwendet. Nachweislich sind in der Region mehr als 200 römische [[villa rustica|Landhäuser]] mit [[Liedberger Sandstein]] gebaut worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SchlossLiedberg&amp;quot;&amp;gt;http://www.schloss-liedberg.de Website Schloss Liedberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab römerzeitliche Sandsteinbrüche an der Süd- und Westflanke des Liedbergs.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hupka: Die römischen Siedlungsfunde, gewerblichen Reste und Straßenbefunde in Mönchengladbach-Mülfort, Diss. Köln 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Liedberg lag im [[Frühmittelalter]] im Grenzgebiet des [[Nievenheimer Gau]]s mit dem [[Mühlgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Eckertz: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausdehnung des fränkischen Ripuarlandes auf der linken Rheinseite&amp;#039;&amp;#039;, 1854, Seite 12&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zu [[Ripuarien]] gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf: Die Natur-, Landes- und Volkskunde – mit Uebersichten der ursprünglichen und römischen, der fränkisch-deutschen und der späteren Reichsgebiete Kurköln, Jülich, Berg, Kleve, Mörs, Geldern, Essen, Werden &amp;amp;c. und der aus denselben seit 1794 gebildeten Provinzen –, die volkswirthschaftliche, politische und intellektuelle Statistik in geschichtlicher Bearbeitung mit 101 Tabellen enthaltend, Band 1, Seite 40&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Droysen: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner historischer Handatlas&amp;#039;&amp;#039;: Heiliges Römisches Reich um 1000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Gebiet zwischen Niers und Erft kann für das frühe Mittelalter weder Gau noch Grafschaft nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Bremer: Die reichsunmittelbare Herrschaft Millendonk. 1939, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jakob Bremer]] geht davon aus, dass dieses Gebiet „sowohl in römischer wie in fränkischer Zeit Staatseigentum war und in enger Beziehung zu den Herrschaftsfamilien stand“, sowohl die [[Heilige Helena]] als auch die Königin [[Plektrudis]] verfügten hier über Schenkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Bremer: Die reichsunmittelbare Herrschaft Millendonk. 1939, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der zahlreichen zu Liedberg zugehörigen Ritterlehen um Liedberg, eines sehr großen von Liedberg abhängigen Siedlungsgebiets, des Besitzes der hohen und niedrigen Gerichtsbarkeit war Liedberg ab dem 11. Jahrhundert eine [[Grafschaft Liedberg|Grafschaft]] mit voller Landeshoheit (dominum), welches sich als eigenständiges Territorium (Landeshoheit) innerhalb des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] auf dem Gebiet des Herzogtum [[Niederlothringen]] entwickelte. Die Landesherrschaft der [[Grafschaft Liedberg]]s erstreckte sich im 12. Jahrhundert südlich bis [[Schloss Dyck|Dyck]], nördlich bis [[Krefeld]], westlich bis zur [[Niers]] und östlich bis zur [[Erft]] bzw. bis zum [[Rhein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Bremer |Titel=Das kurkölnische Amt Liedberg |Verlag=Kühlen |Ort=M.Gladbach |Datum=1930 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über diese Landesherrschaft hinaus, besaß Liedberg nach Jakob Bremer noch das Waldgrafenamt über den großen Wald zwischen Niers und Rhein, im [[Mühlgau]] und in den nördlich davon gelegenen [[Gildegau|Gilde-/Keldagau]] bis über Kempen, Budberg und Mörs, welche auch mit der niedrigen Gerichtsbarkeit verbunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Bremer |Titel=Das kurkölnische Amt Liedberg |Verlag=Kühlen |Ort=M.Gladbach |Datum=1930 |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Besitzer von Liedberg ist &amp;#039;&amp;#039;Herimannus de Litheberche&amp;#039;&amp;#039; zwischen 1100 und 1110 urkundlich bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Knipping: &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 (1100–1205) (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Band 21), Bonn 1901, S. 12, Nr. 75. ([https://archive.org/stream/dieregestendere00gergoog#page/n45/mode/2up online] im [[Internet Archive]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Bremer |Titel=Das kurkölnische Amt Liedberg |Verlag=Kühlen |Ort=M.Gladbach |Datum=1930 |Seiten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1166 wird erstmals die Burg Liedberg (&amp;#039;&amp;#039;castrum Litheberch&amp;#039;&amp;#039;) der Edelherren von Liedberg erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Knipping: &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 (1100–1205) (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Band 21), Bonn 1901, S. 141, Nr. 832; [[Theodor Joseph Lacomblet]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, Band I (779–1200), Düsseldorf 1840, Nr. 414, S. 285 ([http://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/content/pageview/8542 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; die zahlreiche Ritterlehen (über 20) vergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Bremer |Titel=Das kurkölnische Amt Liedberg |Verlag=Kühlen |Ort=M.Gladbach |Datum=1930 |Seiten=22–35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der unmittelbaren Nähe befinden sich heute noch zahlreiche Herrensitze und ehemalige Burglehen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Haus Horst (Mönchengladbach)|Haus Horst]], [[Burg Steinhausen (Korschenbroich)]], [[Haus Raedt (Korschenbroich)|Haus Raedt]], [[Haus Schlickum (Glehn)]], [[Haus Zoppenbroich]], [[Haus Fürth]], [[Haus Neuenhoven]] und [[Schloss Dyck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Erbaufteilung 1166 zwischen [[Hildegund von Meer|Hildegunde von Ahr]] und Meer und ihrer Schwester Elisabeth von Randerath und der [[Haus Meer#Gründung|Klostergründung von Meer]], wurde ein großer Teil der Grafschaft dem [[Kurköln|Kurfürstentum Köln]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Generationen blieb Liedberg beim [[Burg Randerath|Hause Randerath]]. Die Herrschaft Liedberg wurde dann 1241 von Ludwig I. von Randerath an das [[Kölner Domkapitel]] verpfändet. Der [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Erzbischof von Köln]] wiederum trat Liedberg wahrscheinlich um 1271 an [[Herzogtum Jülich|Jülich]] ab. Im Jahre 1273 erwarb König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] die Herrschaft Liedberg für 3000 Mk. Er gab sie gleichzeitig dem Grafen [[Wilhelm IV. (Jülich)|Wilhelm von Jülich]] als [[Lehnswesen|Lehen]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039;. Dritter Band IV: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Städte und Kreise Gladbach und Krefeld&amp;#039;&amp;#039;. Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1896, S. 490.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Wilhelms von Jülich gab Gräfin Ricarde von Jülich die Herrschaft Liedberg im Jahr 1278 an Kurköln zurück. Liedberg war dann 1279 wieder im Besitz der kurkölnischen Fürstbischöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039;. Dritter Band IV: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Städte und Kreise Gladbach und Krefeld&amp;#039;&amp;#039;. Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1896, S. 490.&amp;lt;/ref&amp;gt; Liedberg wurde danach Verwaltungsbezirk (Amt) des Kurfürstentums Köln und Sitz eines [[kurköln]]ischen [[Amtmann]]es. Die Burg wurde zur Festung ausgebaut. Zum kurkölnischen [[Amt Liedberg]] gehörten unter anderem die Orte [[Kaarst]], [[Holzheim (Neuss)|Holzheim]], [[Frimmersdorf]], [[Gindorf (Grevenbroich)|Gindorf]] und [[Gustorf]]. Das Amt bestand fort bis zum Jahre 1794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1701 traf sich Sonnenkönig [[Ludwig XIV.|Ludwig der XIV.]] mit dem Kölner [[Joseph Clemens von Bayern|Kurfürsten Josef Clemens]] heimlich zu politischen Beratungen auf Schloss Liedberg. Die Besetzung Liedbergs durch französische Revolutionstruppen 1794 endete 1797 mit dem [[Friede von Campo Formio|Frieden von Campo Formio]]. Bei der im Auftrag der französischen Regierung 1798 durchgeführten Gebiets-, Verwaltungs- und Gerichtsreform wurden die alten Territorien und Herrschaften aufgehoben und neue Verwaltungsbezirke als [[Département]]s, [[Kanton (Frankreich)|Kantone]] und [[Gemeinde|Kommunen]] geschaffen. Liedberg gehörte zum Kanton Neersen. Nach der 1800 von [[Napoleon Bonaparte|Napoléon]] eingeführten Verwaltungsänderung und Einführung der [[Präfektur (Frankreich)|Präfektur]] bestand die Verwaltung aus Départements, [[Arrondissement]]s und [[Mairie]]n. Der Kanton blieb Gerichtsbezirk und Sitz des Friedensgerichts.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Janssen: Kleine Rheinische Geschichte. Düsseldorf 1997, S. 261–264.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als neue Verwaltungseinheit entstand die Mairie Liedberg. Sie gehörte zum [[Arrondissement de Crévelt]] im [[Département de la Roer]]. Im [[Friede von Lunéville|Friedensvertrag von Lunéville]] 1801 wurden die 1798 annektierten vier rheinischen Départements als französisches Staatsgebiet anerkannt.&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] kam Liedberg 1815 an das [[Königreich Preußen]]. 1816 kam Liedberg zum neuen [[Kreis Gladbach]] und aus der französischen Mairie Liedberg wurde die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Liedberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA136#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=136 |datum=1836 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1930 wurden drei junge Pfadfinder einer 16-köpfigen Gruppe vom Düsseldorfer Pfadfinderhorst „Schinderhannes“ im Felsenkeller unterhalb des Schlosses durch herabfallende Felsbrocken verschüttet. Ein Leichnam konnte von der herbeigerufenen Feuerwehr geborgen werden. Eine Bergung der Leichen der beiden anderen Verschütteten war wegen der Lebensgefahr für die Retter nicht möglich. Das Unglück fand eine große Anteilnahme in der Bevölkerung und im ganzen Rheinland. Heute ist der Eingang zum Felsenkeller zugeschüttet und ein [[Pfadfindergrab|Kreuz mit den Namen der drei Pfadfinder]] erinnert an den Unglückstag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Lingen |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/korschenbroich-pfadfinder-in-liedberg-verunglueckt_aid-23832473 |titel=Korschenbroich: Pfadfinder in Liedberg verunglückt |zugriff=2018-07-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1935 beging Liedberg mit einem Festumzug und dem eigens geschriebenen Heimatfestspiel „General Jan“ die Tausendjahrfeier, die mit einer Kundgebung der [[NS-Frauenschaft]] und der [[Sonnenwendfeier]] der [[Hitlerjugend]] im Zeichen der [[Zeit des Nationalsozialismus|Naziherrschaft]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Liedberg, die katholische Pfarrkirche Sankt Georg Dm073 foto2 2014-03-29 13.36.jpg|Pfarrkirche Sankt Georg&lt;br /&gt;
Datei:Sandbauernhof Liedberg 2014 (2).jpg|Sandbauernhof&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Liedberg 2022.jpg|Schloss Liedberg 2022&lt;br /&gt;
Datei:Schlosskapelle Mühlenturm Liedberg quer 2014.jpg|Schlosskapelle und Mühlenturm&lt;br /&gt;
Datei:Mühlenturm Liedberg 2014.jpg|Mühlenturm&lt;br /&gt;
Datei:Historische Gaststätte Vennen Liedberg 2014.jpg|Historische Gaststätte Vennen&lt;br /&gt;
Datei:Fußfall Liedberg 2014.jpg|Fußfall aus Liedberger Sandstein&lt;br /&gt;
Datei:Haus Fürth Liedberg 2014.jpg|Haus Fürth bei Liedberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orts- und Gemeindeentwicklung Liedbergs ==&lt;br /&gt;
Die Festung Liedberg wurde im [[Mittelalter]], innerhalb der Umwallung lediglich von Dienstleuten, Burgmannen, und vereinzelten Privatleuten (2 Häuser) bewohnt. Erst 1608 wurde Liedberg zum [[Flecken (Ort)|Flecken]] &amp;#039;&amp;#039;([[Minderstadt]])&amp;#039;&amp;#039; mit besonderen Rechten erhoben und bis 1632 wurden 20 neue Häuser errichtet, 1673 waren es 40 Häuser, welche jedoch durch die Holländer im gleichen Jahr eingeäschert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Bremer |Titel=Das kurkölnische Amt Liedberg |Verlag=Kühlen |Ort=M.Gladbach |Datum=1930 |Seiten=253 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere größere Brände fanden 1695, 1706 und 1715 statt. Ab 1700 wurde der Festungsgraben („der schwarze Graben“) zugeworfen und bis 1760 durch aneinanderschließende Häuserreihen der Ort neu aufgebaut, welche das Ortsbild bis heute prägen. Die ehemalige Gemeinde Liedberg bestand aus den Ortsteilen Liedberg, Steinhausen, Drölsholz, Steinforth und Rubbelrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1935 bildete Liedberg mit der Gemeinde [[Glehn (Korschenbroich)|Glehn]] das [[Amt Glehn]]. Letzter Bürgermeister der Gemeinde Liedberg war [[Wilderich Graf von Spee-Mirbach]] (CDU) (später Bürgermeister von Korschenbroich) und sein Stellvertreter Hermann Drath (CDU). Letzter ehrenamtlicher Gemeindedirektor war Ludwig Bovelet, sein allgemeiner Vertreter war Wilhelm Zimmermann. Am 1. Januar 1975 wurde Liedberg durch das [[Düsseldorf-Gesetz]] nach Korschenbroich eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=295}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liedberg wurde 1985 im Bundeswettbewerb „[[Unser Dorf hat Zukunft|Unser Dorf soll schöner werden]]“ in Würdigung „beispielhafter Leistungen bei der bewussten Gestaltung und Pflege des unmittelbaren Lebensraumes und des Zusammenlebens der Bevölkerung auf der Grundlage bürgerlicher Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen“ mit der Goldmedaille ausgezeichnet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;SchlossLiedberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichts- und Heimatforschung ==&lt;br /&gt;
Die Orts- und Heimatgeschichte wurde vom Theologen und Heimatforscher [[Jakob Bremer]] unter Auswertung aller vorhandenen Archivmaterialien intensiv erforscht. Das Standardwerk zur Geschichte Liedbergs umfasst 900 Seiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Bremer |Titel=Das kurkölnische Amt Liedberg |Verlag=Kühlen |Ort=M.Gladbach |Datum=1930}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Ab 1100 sind die Formen &amp;#039;&amp;#039;Litheberche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Litheberch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lithberg&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Diese Überlieferungen deuten auf das [[althochdeutsch]]e &amp;#039;&amp;#039;hlita&amp;#039;&amp;#039; und entsprechend [[mittelhochdeutsch]]e &amp;#039;&amp;#039;lîte&amp;#039;&amp;#039; hin, die „Abhang“ bedeuten. Auch im [[Mittelniederdeutsche Sprache|Mittelniederdeutschen]], das für die Region wichtig ist, ist das Wort als &amp;#039;&amp;#039;lît&amp;#039;&amp;#039; (Abhang, Senkung, sumpfige Niederung) bezeugt. Konstruieren kann man zu diesem Wort auch den [[Germanische Sprachen|germanischen]] Vorläufer &amp;#039;&amp;#039;*hlitha&amp;#039;&amp;#039;, das für den Ortsnamen jedoch ohne Belang ist. Liedberg wird also wahrscheinlich ein &amp;#039;&amp;#039;kleiner Abhang&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;Senke&amp;#039;&amp;#039; an einem Hügel bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;Wortherkunft „Liedberg“&amp;#039;&amp;#039;. Persönliche E-Mail vom 27. Oktober 2014 an [[Benutzer:CaS2000|CaS2000]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Liedberg 1963 COA.svg|mini|Offiziell genehmigtes Wappen von 1963]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Banner, Wappen und Hissflagge ==&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; clear: left; margin: 0 1em 1em 0; border-style: solid; border-width: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#cfcfcf&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Banner, Wappen und Hissflagge&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Banner Liedberg.svg|63px]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Datei:DEU Liedberg COA.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Flagge Liedberg.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von [[Lothar Müller-Westphal]] entworfen und am 17. Juli 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Blau über einem goldenen (gelben) Hügel, darin eine blaue [[Raute (Heraldik)|Raute]] wachsend ein silberner (weißer) [[Turm (Heraldik)|Zinnenturm]] begleitet von zwei goldenen (gelben) Rauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappenbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Zinnenturm, welcher den noch erhaltenen Burgturm von [[Schloss Liedberg]] symbolisiert, steht auf einem gelben Hügel, der den [[Liedberger Sandstein|Sandberg]] symbolisiert. Die drei Rauten stehen für die Ortsteile Liedberg, [[Steinhausen (Korschenbroich)|Steinhausen]] und Drölsholz. Das Wappen von 2. Juli 1963 war anscheinend niemanden mehr bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Hissflagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flagge ist blau mit den Symbolen des Wappens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Banners&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Banner ist blau-gelb-blau gepalten im Verhältnis 3,5:8:3,5; im blauen Bannerhaupt die Symbole des Wappens.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/liedberg-ist-jetzt-gewappnet_aid-13360045 Liedberg ist jetzt gewappnet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Im Sommer 2007 wurden hier Teile der ARD-Krimi-Comedy-Serie [[Mord mit Aussicht]] gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Schloss Liedberg]] – von diesem sind noch der Torturm aus dem 11. Jahrhundert und die Kapelle (1707) erhalten&lt;br /&gt;
* [[Mühlenturm (Liedberg)|Mühlenturm]] – Wehr- und Wohnturm aus dem 9. Jahrhundert. Das älteste Gebäude in Korschenbroich.&lt;br /&gt;
* [[Sandbauernhof]] – ein Hof, von dem der unterirdische Sandabbau am Liedberg betrieben wurde – heute eine kulturelle Begegnungsstätte der Stadt Korschenbroich&lt;br /&gt;
* Kommerhof – dieser befindet sich im Tal des Kommerbachs, bei Rubbelrath. Der Kommerhof ist ein ehemaliges erzbischöfliches Tafelgut&lt;br /&gt;
* [[Haus Fürth]] bei Schlich ist eine niederrheinische Fachwerkwasserburg. Erbaut: 15./16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Georg (Liedberg)|St. Georg]], die im Jahr 1915 eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Seit 1977 das Liedberger [[Seifenkiste]]nrennen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/seifenkistenrennen-liedberg-geht-sonntag-in-die-39-runde_aid-21143223 RP Online, Artikel vom 8. Juni 2017: Seifenkistenrennen Liedberg geht Sonntag in die 39. Runde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Liedberg und Steinhausen trennt die von [[Mönchengladbach]] nach Neuss führende [[Bundesstraße 230|Bundesstraße B230]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Bremer]], Theologe, Orts- und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Hildegund von Meer#Leben|„Selige Hildegundis“]] (Hildegund von Meer); ihr Gedenktag ist der 6. Februar.&lt;br /&gt;
* [[Wilderich Graf von Spee-Mirbach]] (1926–2013), Politiker, lebte bis zu seinem Tod auf Haus Fürth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.korschenbroich.de/ Website der Stadt Korschenbroich]&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-liedberg.de/ Infos rund um die historische Region Schloss Liedberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.westfaelische-geschichte.de/arc119 Urkundenregesten aus dem Gesamtarchiv von Landsberg-Velen mit Bestand zu Haus und Amt Liedberg / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Korschenbroich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10171403-8|VIAF=167654958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Korschenbroich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Kreis Neuss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
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