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	<title>Liebon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liebon&amp;diff=1614150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: unsinn</title>
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		<updated>2026-03-14T14:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unsinn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Liebon&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Liboń&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Göda&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/12/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/17/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 210&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.563&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141583 |titel=Gemarkung Liebon, Gemeinde Göda |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Göda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1934-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02633&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035937&lt;br /&gt;
| Bild                   = Liboń.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht von Osten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Göda Liebon Aerial.jpg|mini|Liebon aus der Luft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Liboń|Audio=Liboń.ogg}}, ist ein [[Weiler|Bauernweiler]] im [[Ortsteil]] [[Paßditz]] der Gemeinde [[Göda]] im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/9/9/2/8/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;2 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Göda |format=PDF;&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit nur noch einem Einzelgehöft belegte Weiler liegt innerhalb des [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Kernsiedlungsgebiets]] der [[Sorben]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Liebon liegt etwa mittig zwischen den beiden [[Oberlausitzer Sechsstädtebund|Sechsstädten]] [[Kamenz]] und [[Bautzen]], die jeweils rund 12–15 Kilometer entfernt sind. Der Weiler liegt rund 150 Meter südlich der [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 100|sächsischen Staatsstraße 100]] (Bautzen–Kamenz). Die [[Bundesautobahn 4]] verläuft etwa einen Kilometer südlich der Ortschaft, die nächsten Anschlussstellen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Uhyst am Taucher]]&amp;#039;&amp;#039; in westlicher und &amp;#039;&amp;#039;[[Salzenforst]]&amp;#039;&amp;#039; in östlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Liebon verläuft in ein bis anderthalb Kilometern Entfernung das [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwasser]] in nordöstlicher Richtung entlang der Orte [[Pietzschwitz]], [[Prischwitz]], [[Muschelwitz]] und [[Sollschwitz (Göda)|Sollschwitz]], während etwa zwei Kilometer westlich das [[Satkula|Kleinhänchener Wasser]] in nordwestlicher Richtung dem [[Klosterwasser]] entgegenfließt. Weitere Ortschaften in der Umgebung sind [[Zischkowitz]] im Süden, [[Auschkowitz]] im Westen, sowie [[Paßditz]] im Nordwesten und [[Zscharnitz]] im Nordosten. Das Kirchdorf [[Storcha]], zu dessen Parochie Liebon gehört, liegt ebenfalls in nordöstlicher Richtung, etwa zwei Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Lieboner Flur liegt inmitten einer fruchtbaren Hügellandschaft, deren [[Löss|lösslehmige]] Böden [[Bodenwertzahl]]en um 63 aufweisen und somit zu den bestwertigen Böden im gesamten Landkreis zählen. Der geologische Untergrund besteht aus [[Demitzer Granodiorit]], eine in der [[Westlausitz]] verbreitete [[Granodiorit]]art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Naturraum|Naturräumlich]] ist Liebon dem [[Oberlausitzer Gefilde]] zuzuordnen. [[Kleinlandschaft]]lich liegt Liebon am östlichen Rand der Kriepitz-Lehndorf-Spittwitzer Lössplatte, die vom Sollschwitz-Lugaer Schwarzwassertal sowie der Prischwitz-Bolbritzer Platte begrenzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Zahlreiche wertvolle Bodenfunde in den Gemarkungen zwischen Storcha, Prischwitz und Liebon belegen eine ur- und frühzeitliche Siedlungstätigkeit. Zu den bedeutendsten davon zählen Funde aus einer Sandgrube zwischen Liebon und Zscharnitz; neben Resten [[jungsteinzeit]]licher Gefäße der [[Schnurkeramik]] wurde in Brandgräbern der späten [[Lausitzer Kultur]] neben Keramik auch ein Bronzemesser gefunden. Weitere Grabfunde geben Einblicke in die [[Ostgermanen|ostgermanische]] Lebensweise während der römischen Kaiserzeit sowie in die Kultur der [[Milzener]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnt wird Liebon 1332 als &amp;#039;&amp;#039;Leubobel&amp;#039;&amp;#039; und 1355 als &amp;#039;&amp;#039;Lobebyl&amp;#039;&amp;#039; in Urkunden des [[Kloster St. Marienstern|Klosters Marienstern]]. In einem Zinsverzeichnis des Klosters aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert werden für Liebon drei Bauernstellen genannt, rund 200 Jahre später sind es 1580 nur noch zwei. Die Fluren sind [[Blockflur|großblöckig]], die westlich angrenzenden zum Teil auch [[Streifenflur|streifenförmig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in späteren Jahrhunderten bedingt die geringe Bebauung nur eine kleine Bevölkerung im Ort. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert leben etwa 20 Einwohner im Ort, 1871 werden 25 genannt. Die rein sorbisch-katholische Bevölkerung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin|Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ursprünglich nach Göda gepfarrt, vom ausgehenden 16. Jahrhundert an nach [[Crostwitz]], und mit dem Bau der Storchaer Kirche seit 1887 dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaftliche Umbrüche ergeben sich im 20. Jahrhundert. Bei der Volkszählung 1925 geben zwei der Einwohner an, evangelischen Glaubens zu sein; auch die Bevölkerung ist nur noch zur Hälfte sorbischsprachig. Zum 1. Juli 1934 wird die bis dahin eigenständige Gemeinde nach Paßditz eingegliedert und kommt mit dieser zwei Jahre später zu Storcha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehört Liebon kurzzeitig im zweiten Halbjahr 1952 zum [[Kreis Kamenz]], kommt jedoch Anfang Dezember des gleichen Jahres wieder zum [[Kreis Bautzen]]. 1962 kommt Liebon durch die Eingemeindung von Storcha nach Prischwitz. Von den beiden Gehöften wird eines abgerissen, in den Wirtschaftsgebäuden des anderen betreibt die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) Göda bis in die [[Wende (DDR)|Wendezeit]] Geflügelhaltung.&lt;br /&gt;
Die vierte und vorerst letzte Eingemeindung für Liebon erfolgt am 1. März 1994 mit dem Zusammenschluss von [[Coblenz (Göda)|Coblenz]], Prischwitz und Göda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2009 erlangt der Ort überregionale Bekanntheit, als der [[Vierseitenhof]] mit der Bemerkung &amp;#039;&amp;#039;Dorf zu verkaufen&amp;#039;&amp;#039; bei der Internetauktionsplattform [[eBay]] zum Verkauf angeboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Neben den bereits genannten Namensformen &amp;#039;&amp;#039;Leubobel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lobebyl&amp;#039;&amp;#039; sind &amp;#039;&amp;#039;Lubabel&amp;#039;&amp;#039; (1357), &amp;#039;&amp;#039;Lubebel&amp;#039;&amp;#039; (1474), &amp;#039;&amp;#039;Lubawel&amp;#039;&amp;#039; (15. Jahrhundert) und &amp;#039;&amp;#039;Lobabel&amp;#039;&amp;#039; (1519) urkundlich überliefert. Durch einen Namensabschliff ändert sich die Form, so dass &amp;#039;&amp;#039;Lieben&amp;#039;&amp;#039; (1658), &amp;#039;&amp;#039;Lüben&amp;#039;&amp;#039; (1768), &amp;#039;&amp;#039;Libon&amp;#039;&amp;#039; (1732) und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Liebon&amp;#039;&amp;#039; (1777) als neuere Ortsnamen genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name ist nach [[Ernst Eichler (Linguist)|Eichler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Sammelwerk=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |Band=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin|Datum=1975|Seiten=168}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf die altsorbische Grundform *&amp;#039;&amp;#039;{{lang|wen|L&amp;#039;ubobyl&amp;#039;}}&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen und bedeutet demnach ‘Ort des L&amp;#039;ubobył&amp;#039;. Obwohl für einen derartigen Personennamen keine Vergleiche aus anderen slawischen Sprachen beigebracht werden konnten, ist laut Eichler an seiner Existenz nicht zu zweifeln. Nach dem Abschliff des deutschen Namens erfolgte eine Rückübertragung ins Sorbische, so dass urkundlich &amp;#039;&amp;#039;Lieboch&amp;#039;&amp;#039; (1712), &amp;#039;&amp;#039;Libono&amp;#039;&amp;#039; (1767) &amp;#039;&amp;#039;Libon&amp;#039;&amp;#039; (1800) und &amp;#039;&amp;#039;Liboń&amp;#039;&amp;#039; als sorbische Namensformen übermittelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Liebon |titel=Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen |werk= |abruf=2022-01-31 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1777=2&lt;br /&gt;
|1834=19&lt;br /&gt;
|1871=25&lt;br /&gt;
|1890=20&lt;br /&gt;
|1910=21&lt;br /&gt;
|1925=20&lt;br /&gt;
|2008=8&lt;br /&gt;
|2012=2&lt;br /&gt;
|2021=20&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/sachsen/ganz-ohne-kohlendioxid-sachsens-ebay-dorf-ist-voller-energie-2279702 |titel=Ganz ohne Kohlendioxid? Sachsens Ebay-Dorf ist voller Energie |sprache=de |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=im Jahr 1580 2 besessene(r) Mann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{WdH|51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Liebon/Liboń}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goeda.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=244634 &amp;#039;&amp;#039;Weiler Liebon&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Göda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Göda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Göda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1332]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsiedlung in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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