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	<title>Liebeskonzil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:37:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liebeskonzil&amp;diff=552937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-02-03T23:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Verfilmung aus dem Jahr 1982. Zum satirisch-grotesken Theaterstück aus dem Jahr 1894 siehe [[Das Liebeskonzil]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
|Bild             = &lt;br /&gt;
|Originaltitel    = Liebeskonzil&lt;br /&gt;
|Produktionsland  = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr = 1982&lt;br /&gt;
|Länge            = 92&lt;br /&gt;
|FSK              = &lt;br /&gt;
|Regie            = [[Werner Schroeter]]&lt;br /&gt;
|Drehbuch         = [[Horst Alexander]], [[Dietrich Kuhlbrodt]], [[Roberto Lerici]]&lt;br /&gt;
|Produzent        = [[Peter Berling]], [[Hanns Eckelkamp]]&lt;br /&gt;
|Musik            = &lt;br /&gt;
|Kamera           = [[Jörg Schmidt-Reitwein]]&lt;br /&gt;
|Schnitt          = [[Catherine Brasier-Snopko]]&lt;br /&gt;
|Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Antonio Salines]]: Teufel / Dr. Panizza&lt;br /&gt;
* [[Magdalena Montezuma]]: Doppelzeugin&lt;br /&gt;
* [[Kurt Raab]]: Gerichtspräsident&lt;br /&gt;
* [[Agnès Nobecourt]]: Maria&lt;br /&gt;
* [[Renzo Rinaldi]]: Gottvater&lt;br /&gt;
* [[Margit Carstensen]]: Staatsanwältin&lt;br /&gt;
* [[Roberto Tesconi]]: Jesus von Nazareth&lt;br /&gt;
* [[Kristina van Eyck]]: Aggripina&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Giskes]]: Verteidiger&lt;br /&gt;
* [[Gabriela Gomez-Ortega]]: Dona Sifilide&lt;br /&gt;
* [[Laura Versari]]: Cherubin&lt;br /&gt;
* [[Patrizia LaFonte]]: Selbstmörderengel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebeskonzil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Verfilmung des satirisch-grotesken Theaterstücks &amp;#039;&amp;#039;[[Das Liebeskonzil]]&amp;#039;&amp;#039; (1894) von [[Oskar Panizza]] aus dem Jahr 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Premiere des Films fand auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1982|Berlinale 1982]] im ausverkauften [[Zoo Palast]] statt. Der Film des [[Filmregisseur|Regisseurs]] [[Werner Schroeter]] wurde von der [[österreich]]ischen Regierung 1985 mit der Begründung verboten, dass er die christliche Religion beleidige (§ 188 StGB).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/188 Volltext des § 188 StGB]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die an Panizzas Stück orientierte und dessen Inszenierung durch das &amp;#039;&amp;#039;Teatro Belli&amp;#039;&amp;#039; in Rom integrierende Kernhandlung ist in eine Rahmenhandlung eingebettet, die den Prozess gegen den Autor des Stücks aufgreift, in dem Panizza 1895 zu einer Zuchthausstrafe verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der eigentlichen Handlung verhandeln Gottvater und Jesus, die beide mit ihrer Rolle überfordert sind, und Maria mit dem Teufel, der angesichts der Sünden der Menschen bis zum päpstlichen Hof und aufgrund der Unfähigkeit Gottes, weitere Menschen zu erschaffen, einen Spezialauftrag erhält. Gegen eine Reihe von Zugeständnissen, die Gottvater ihm einräumen muss, soll der Teufel eine Strafe für die Menschen ersinnen, die deren Lasterhaftigkeit unmittelbar ahndet, ihnen aber nicht die ewige Verwerfung einbringt. Zur Umsetzung zeugt der Teufel mit [[Salome (Tochter der Herodias)|Salome]] eine Tochter, die vom Hof Papst [[Alexander VI.]] ausgehend die [[Syphilis]] über die ganze Menschheit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmhandlung ist nicht völlig identisch mit Panizzas Stück, so fehlt ihm, wie schon der italienischen Inszenierung des &amp;#039;&amp;#039;Teatro Belli&amp;#039;&amp;#039;, die zügelloseste Szene am Hofe Alexanders VI. im Vatikan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Verfilmung des gleichnamigen Oskar-Panizza-Stückes ist auch ein Exkurs über staatliche Zensur und künstlerischen Nonkonformismus.|Quelle=Lexikon des Internationalen Films|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: {{Internetquelle|url=https://www.film.at/das_liebeskonzil|titel=Das Liebeskonzil (BRD 1981)|hrsg=film.at|zugriff=2018-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|In langen, statischen Einstellungen zeigt die Kamera die farbenprächtige und hochstilisierte Aufführung des Panizza-Bühnenstücks durch das römische “Teatro Belli”. Schroeters eigener Beitrag beschränkt sich im wesentlichen auf den Exkurs über staatliche Zensur und künstlerischen Nonkonformismus in der Rahmenhandlung, die den Münchener Blasphemie-Prozeß gegen Panizza im Jahre 1895 rekonstruiert.|Quelle=[[Filmdienst]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: {{Internetquelle|url=http://www.filmkollektiv-frankfurt.de/archiv/skandalfilme-gestern-und-heute/liebeskonzil|titel=Das Liebeskonzil|hrsg=Filmkollektiv Frankfurt|zugriff=2018-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohen Erwartungen konnte der Film nicht erfüllen: Statt der erwarteten Provokation rief der Film eher enttäuschte Langeweile hervor und galt bald als Flop, die Religionskritik als harmloser Anachronismus aus wilhelminischer Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahlreiche entsprechende Kritikerzitate finden sich bei Peter D. G. Brown, &amp;#039;&amp;#039;The Continuing Trials of Oskar Panizza: A Century of Artistic Censorship in Germany, Austria and Beyond.&amp;#039;&amp;#039; In: German Studies Review 24/3 (Oktober 2001), S. 537f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch finanziell war die Low-Budget-Produktion kein Erfolg und lockte nur wenige Zuschauer in die wenigen Kinos, in denen der Film lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1985 verbot die [[Tirol (Bundesland)|Tiroler]] Landesregierung den Film, weil er die christliche Religion beleidige und die religiösen Gefühle der katholischen Mehrheitsbevölkerung Tirols verletze. Als das Otto-Preminger-Institut für audiovisuelle Mediengestaltung (OPI) das &amp;#039;&amp;#039;Liebeskonzil&amp;#039;&amp;#039; sechs Abende in ihrem Kino in Innsbruck zeigen wollte, erstattete die [[Diözese Innsbruck]] Anzeige gegen den Direktor des OPI, Dietmar Zingl, und fand die Unterstützung des Staatsanwalts. Trotz harscher Reaktionen der österreichischen Presse wurde der Film, wie kurze Zeit vorher &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gespenst]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Herbert Achternbusch]], in Tirol verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.filmzentrale.com/rezis/liebeskonzildk.htm|titel=Das Liebeskonzil|autor=[[Dietrich Kuhlbrodt]]|hrsg=filmzentrale.com|werk=Eigenrezension des Drehbuchautors|datum=2006-01|zugriff=2018-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. September 1994 entschied der [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäische Gerichtshof für Menschenrechte]] im Fall Otto-Preminger-Institut gegen Österreich,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.worldlii.org/eu/cases/ECHR/1994/26.html Urteil] des [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; dass das Verbieten des Filmes eine berechtigte Beschränkung der [[Kunstfreiheit]] sei, weil der Film religiöse Gefühle von Katholiken verletzen könne. Drei der neun Richter gaben ein Minderheitsvotum ab.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe vorige Fußnote, am Ende der Website.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film ist weiterhin nicht im Handel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen für den Film ==&lt;br /&gt;
1983 gewann der Film beim &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Filmfestival&amp;#039;&amp;#039; in [[São Paulo]] den &amp;#039;&amp;#039;Kritiker-Award&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Berling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Liebeskonzil. Filmbuch.&amp;#039;&amp;#039; München 1982. ISBN 3-921375-93-2&lt;br /&gt;
* [[Andreas von Arnauld]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, S. 297 f. (RN 708). C.F. Müller, 2. Aufl. 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0082659}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|eef90ed72e2b4a3a85b70c754d9e7e2a}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|panizza/liebkonz/liebkonz|Das Liebeskonzil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges == &lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gespenst#Verbot in Österreich|Das Gespenst]]&amp;#039;&amp;#039; (1982) wurde in Österreich ebenfalls mit Verweis auf § 188 StGB verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturverfilmung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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