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	<title>Liebenrode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T13:50:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liebenrode&amp;diff=960555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BW v T: Hinweis auf Liebenrode als Ursprungsort derer von Tettenborn</title>
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		<updated>2026-03-29T15:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinweis auf Liebenrode als Ursprungsort derer von Tettenborn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohenstein (Thüringen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Hohenstein&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Liebenrode.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Ortswappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/32/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/38/03/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 229 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.98&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/163844 |titel=Gemarkung Liebenrode, Gemeinde Hohenstein |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 262&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1996-10-18&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99755&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036336&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Liebenrode 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf den Ort&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebenrode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Hohenstein (Thüringen)|Hohenstein]] im nördlichen Teil des [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Nordhausen|Landkreises Nordhausen]] am [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich am oberen Lauf des [[Steinbach (Helme)|Steinbachs]], zentral zwischen dem nördlich gelegenen [[Wieda (Fluss)|Wiedatal]] und dem südlich anschließenden [[Helme]]tal, in einer intensiv landwirtschaftlich genutzten Flur. Auf den Kuppen südöstlich des Dorfes liegen durch [[Karst]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozesse entstandene Erdfälle, von denen einige dauerhaft wassergefüllt sind. Die erwähnenswertesten Erhebungen sind der &amp;#039;&amp;#039;Sachswerfer Berg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|276|DE-NN}}) im Norden, der &amp;#039;&amp;#039;Kummerberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|310|DE-NN}}) im Osten, der &amp;#039;&amp;#039;Hegelsberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|239|DE-NN}}) im Südosten sowie der &amp;#039;&amp;#039;Espenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|284|DE-NN}}) im Westen. Durch Liebenrode verläuft die [[Liste der Landesstraßen in Thüringen ab der L 2000#L 2062|L&amp;amp;nbsp;2062]], von der die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Nordhausen#K 8|K&amp;amp;nbsp;8]] in Richtung Osten zum Weiler Steinsee hin abzweigt. Unweit südlich verläuft die [[Bundesstraße 243|B 243]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Liebenrode  hat die Form eines [[Haufendorf]]es. Erstmals urkundlich erwähnt als &amp;#039;&amp;#039;Lievenroth&amp;#039;&amp;#039; wurde der Ort im Jahre 1178.&lt;br /&gt;
Das Dorf entwickelte sich aus vier Siedlungszentren. Ausgehend von der Besiedelung um die Kirche entstand zunächst der Bereich um das östliche Oberdorf und das  Mitteldorf, es folgt der&lt;br /&gt;
Plan und der Winkel mit der späteren &amp;#039;&amp;#039;Kolonie&amp;#039;&amp;#039; und zuletzt das Unterdorf. Ober- und Unterdorf  zusammen waren im Mittelalter von einem schützenden Graben mit davorliegender Schwarzdornhecke umzogen. Die Kirche hatte den Charakter einer Kirchenburg. Der Ort ist der Ursprung der Familie Liebenrode, aus der bereits im 13. Jahrhundert die adlige Familie [[Tettenborn (Adelsgeschlecht)|Tettenborn]] hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Liebenrode gehört der Ortsteil [[Steinsee (Hohenstein)|Steinsee]], dieser befindet sich etwa zwei Kilometer südöstlich und wurde bereits am 1. Juli 1950 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; In Liebenrode existierte ein Rittergut der Grafen von [[Grafschaft Klettenberg|Klettenberg]] und später derer von [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Hohnstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur DDR-Zeit war Liebenrode Standort der 2. Grenzkompagnie der NVA, die entsprechende Kaserne existiert noch (2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstmals eigenständige Gemeinde Liebenrode gehörte von 1991 bis 1996 der [[Verwaltungsgemeinschaft Grenzland]] an. Mit der Auflösung dieser am 17. Oktober 1996 wurden die Mitgliedsgemeinden zur Gemeinde Hohenstein zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 5. Oktober 1937 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold auf grünem Boden eine grüne Linde.“ Die Linde steht zumindest seit 1797 in den alten Siegeln der Gemeinde.  Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat [[Otto Korn]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Liebenrode ist für seine aus vorreformatorischer Zeit stammende, denkmalgeschützte [[St. Petrus (Liebenrode)|Petrikirche]] bekannt; bei dieser befindet sich der Kirchturm in der Mitte platziert. An den früheren Charakter der Anlage als Kirchenburg erinnern noch die hohe Mauer, die den ehemaligen Kirchhof umgab, und der wuchtige Torbau. Die Orgel wurde 1835 von dem [[Orgelbau]]er [[Knauf (Orgelbauer)|Friedrich Knauf]] geschaffen.&lt;br /&gt;
* Teile der baulichen Anlagen des ehemaligen Rittergutes sind noch vorhanden.&lt;br /&gt;
* Ein weiteres Rittergut (der Familie Linsenhoff) befindet sich im Ortsteil Steinsee.&lt;br /&gt;
* In Liebenrode gibt es mehrere Vereine, dazu gehören der „Anglerclub 58 Liebenrode e.&amp;amp;nbsp;V.“, der „TSG Grün-Weiß Liebenrode e.&amp;amp;nbsp;V.“ und der „Kleintierzüchterverein Liebenrode e.&amp;amp;nbsp;V.“&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Sieben Linden&amp;#039;&amp;#039; bilden ein [[Naturdenkmal]], die älteste ist über 300 Jahre alt.&lt;br /&gt;
* Etwa einen Kilometer östlich der Ortslage befindet sich eine Gruppe von [[Erdfallsee (Gewässertyp)|Erdfallseen]]: der &amp;#039;&amp;#039;Röstesee&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Mönchsee&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Opfersee&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Wiedertäuferloch&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Grubenloch&amp;#039;&amp;#039;.  All diese stehenden Gewässer beruhen auf [[Karst]]erscheinungen. Das Wiedertäuferloch erhielt seinen Namen von drei [[Täufer]]n aus [[Ellrich]], welche hier um das Jahr 1535 ertränkt worden sein sollen (vgl. auch [[Täufer im Harz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.harzlife.de/teiche/wiedertaeuferloch.html| titel= Das Wiedertäuferloch |hrsg= harzlife| zugriff=2010-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Hohenstein (Thüringen)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebenrode Ortszentrum.JPG|Ortszentrum von Süden her&lt;br /&gt;
Liebenrode St. Petri 01.jpg|St. Petri-Kirche&lt;br /&gt;
Liebenrode St. Petri 02.jpg|Kirchenburg mit Torbau (Hahnhaus)&lt;br /&gt;
Liebenrode 02.jpg|Rößesee (Röstesee)&lt;br /&gt;
Liebenrode 03.jpg|Milchsee&lt;br /&gt;
Liebenrode 05.jpg|Grubenloch&lt;br /&gt;
Liebenrode 06.jpg|Opfersee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebenrode liegt am [[Karstwanderweg]] Südharz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Johannes Mylius, geboren um 1535 in Liebenrode, 1565 vom Kaiser [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] als anerkannter Dichter und Gelehrter mit dem Schwanenwappen geadelt&lt;br /&gt;
* [[Arno Henze]] (1936–2019), Agrarmarktökonom an der Universität Hohenheim&lt;br /&gt;
* Friedrich Schmidt, geboren 1862 in Liebenrode, gestorben 1933 in Sangerhausen. Lehrer und Stadtarchivar in Sangerhausen, Verfasser von &amp;quot;Die Geschichte der Stadt Sangerhausen&amp;quot; 1906. Korrespondierendes Mitglied der gemeinnützigen Wissenschaften in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1021736104}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeindehohenstein-harz.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=234712 Liebenrode auf der Website der Gemeinde Hohenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.karstwanderweg.de/kwn151b.htm Liebenrode als Wanderziel (Infos mit Bild)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohenstein (Thüringen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1021736104|VIAF=237093318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hohenstein, Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1178]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BW v T</name></author>
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