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	<title>Liebenauer Gruben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:42:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Squasher am 27. November 2025 um 15:01 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-27T15:01:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Liebenauer Gruben&lt;br /&gt;
| Bild               = LiebenauerGruben.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = &lt;br /&gt;
| Lage               = Südwestlich von [[Nienburg/Weser]], [[Landkreis Nienburg/Weser]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| Kennung            = [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-liebenauer-gruben-112264.html NSG HA 221]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 555552569&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 142 ha&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52/36/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 9/9/31/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 22&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 26&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 2012-12-20&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebenauer Gruben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] in den [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Gemeinden [[Estorf (Weser)|Estorf]] in der [[Samtgemeinde Mittelweser]] und [[Liebenau (Niedersachsen)|Liebenau]] in der [[Samtgemeinde Weser-Aue]] im [[Landkreis Nienburg/Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Naturschutzbund Deutschland hatte bereits 2006 die Ausweisung der Liebenauer Kiesgruben als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] beantragt. Dies wurde damals vom Landkreis Nienburg als zuständige untere Naturschutzbehörde aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2012 lief ein Verfahren, das Gebiet als Naturschutzgebiet „Liebenauer Gruben“ auszuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://buergerinfo.lk-ni.de/vo0050.php?__kvonr=3843 Geplante Ausweisung des Naturschutzgebietes „Liebenauer Gruben“; Einleitung des Beteiligungsverfahrens]&amp;#039;&amp;#039;, Beschlussvorlage des Landkreises Nienburg/Weser, 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2012. Abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.lk-nienburg.de/portal/seiten/ausweisungsverfahren-fuer-das-naturschutzgebiet-liebenauer-gruben-1000323-21500.html Ausweisungsverfahren für das Naturschutzgebiet „Liebenauer Gruben“]&amp;#039;&amp;#039;, Landkreis Nienburg/Weser. Abgerufen am 12.&amp;amp;nbsp;September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umsetzung war im Oktober 2012 vorgesehen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://buergerinfo.lk-ni.de/vo0050.php?__kvonr=3959 Geplante Ausweisung des Naturschutzgebietes „Liebenauer Gruben“]&amp;#039;&amp;#039;, Beschlussvorlage des Landkreises Nienburg/Weser, 13.&amp;amp;nbsp;Juni 2012. Abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 19.&amp;amp;nbsp;Oktober vom Nienburger Kreistag beschlossen. Der Landkreis kam so seiner Verpflichtung nach, [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiete]] auch national zu sichern. Die Verordnung über das Naturschutzgebiet trat am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012 in Kraft. Das Naturschutzgebiet trägt das Kennzeichen HA 221. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Nienburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das aus vier [[Kiestagebau|Kiesgruben]] bestehende Gelände liegt südwestlich von [[Nienburg/Weser]] links der [[Weser]] in einer [[Mäander|Weserschleife]] in etwa zwischen Weser-km 260,0 und Weser-km 261,5. Es entstand ab 1969 durch den [[Nassabbau (Lockergestein)|Nassabbau]] von [[Kies]] und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 100&amp;amp;nbsp;Hektar. Der Kiesabbau in diesem Gebiet wurde 2008 beendet und die Kiesgruben anschließend [[Rekultivierung|rekultiviert]]. Die Kiesgruben, die im Süden des [[Landschaftsschutzgebiet]]es „Wesermarsch“ liegen, sind größtenteils Bestandteil des FFH-Gebietes „Teichfledermausgewässer im Raum Nienburg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände wurde ab Februar 2009 mit Geldern der [[NABU-Stiftung Nationales Naturerbe]], der [[Niedersächsische Lottostiftung|Niedersächsischen Lottostiftung]], [[Bingo!]] und vieler Spender sowie Geldern des Landkreises Nienburg zu einem großen Teil vom [[Naturschutzbund Deutschland]] erworben, der hier ein Schutzgebiet eingerichtet hat. Insgesamt ist dieses Schutzgebiet rund 140&amp;amp;nbsp;Hektar groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekultivierung ==&lt;br /&gt;
Die Kiesgruben sind durch Verbindungskanäle untereinander und mit der [[Weser]] verbunden. Sie unterliegen so der Flussdynamik und werden bei Weserhochwasser regelmäßig überschwemmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://nabu-nienburg.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_NH_Heft2_LiebenauerGruben.pdf Natur aus zweiter Hand.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz heute&amp;#039;&amp;#039;, NABU, 2021, S.&amp;amp;nbsp;28–29 (PDF, 1,7&amp;amp;nbsp;MB). Abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; An Teilen der Kiesgruben haben sich bereits wieder [[Auwald]]&amp;amp;shy;gesellschaften angesiedelt. Eine vorher landwirtschaftlich genutzte Fläche wurde vom NABU Deutschland zu einem [[Hartholzaue]]nwald aufgeforstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis zu 10&amp;amp;nbsp;Meter tiefen Kiesgruben wurden mit bei dem Ausbau der Weser für das [[Europaschiff]] angefallenem Material teilweise aufgefüllt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot; /&amp;gt; so dass nur noch ein bis zwei Meter tiefe Wasserzonen und Flachwasserbereiche sowie zahlreiche flache Inseln entstanden. Die Flachwasserbereiche sowie [[Verlandung]]szonen sollen auch von [[Röhricht]]zonen eingenommen werden. Zusätzlich wurde ein Brutfloß für [[Fluss-Seeschwalbe|Flussseeschwalben]] in einer der Kiesgruben verankert. Daneben wurden auf dem Gelände temporäre Stillgewässer als Lebensraum für [[Amphibien]] und [[Libellen]] angelegt. Zwischen den Kiesgruben sind [[Brache]]n und [[Grünland]]bereiche zu finden. Auf höhergelegenen, trockenen Flächen wachsen [[Magerrasen|Sandmagerrasen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kiesabbaugebiet hat sich zu einem bedeutenden Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entwickelt. So kommen hier zahlreiche Vögel vor, die teilweise auch hier brüten. Daneben hat das Gebiet eine Bedeutung als Rastplatz für [[Zugvogel|Zugvögel]]. So sind hier u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wachtelkönig]], [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]], [[Nachtigall]], [[Neuntöter]], Flussseeschwalbe, [[Uferschwalbe]], [[Flussregenpfeifer]], [[Teichrohrsänger]], [[Rohrschwirl|Rohr-]] und [[Feldschwirl]], [[Dorngrasmücke]], [[Braunkehlchen|Braun-]] und [[Schwarzkehlchen]] sowie [[Wiesenpieper]] heimisch. Auch [[Rothalsgans]], [[Säbelschnäbler]], [[Silberreiher]], [[Zwergtaucher]] und [[Schwarzhalstaucher]], [[Mittelmeermöwe]], [[Flussuferläufer]], [[Rotmilan|Rot-]] und [[Schwarzmilan]] sowie [[Seeadler (Art)|Seeadler]] wurden beobachtet. Der [[Weißstorch]] nutzt das Gebiet für die Nahrungssuche. Der [[Fischadler]] hat die Wasserlandschaft als Lebensraum angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot; /&amp;gt; Für ihn wurde vom NABU eine Nistplattform auf einem ehemaligen Strommast installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchzügler und Wintergäste sind verschiedene [[Gänse]]- und [[Entenvögel|Entenarten]], darunter [[Zwergsäger|Zwerg-]] und [[Gänsesäger]], [[Waldsaatgans]] sowie [[Löffelente|Löffel-]] und [[Schellente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Libellen]] kommen zahlreich im Bereich der Kiesgruben vor, darunter [[Blutrote Heidelibelle]], [[Herbst-Mosaikjungfer]], [[Großer Blaupfeil]] und [[Große Königslibelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2020 wanderte der [[Europäischer Biber|Biber]] in das Gebiet ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot; /&amp;gt; Die Gewässer in Naturschutzgebiet sind Nahrungshabitat für die [[Teichfledermaus]]. Die Liebenauer Kiesgruben sind auch Lebensraum für zahlreiche Pflanzenarten, darunter auch gefährdete Arten wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Schwanenblume]] und der [[Blutroter Storchschnabel|Blutrote Storchenschnabel]]. Weiterhin sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Sumpf-Schwertlilie|Sumpfschwertlilie]], [[Kleine Traubenhyazinthe]] und [[Rosen-Malve]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Liebenauer Kiesgruben liegen direkt an einer Alternativroute des [[Weserradweg]]es. Für die Erlebbarmachung des Gebietes wurde Anfang 2013 ein [[Aussichtsturm]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.mittelweser-tourismus.de/poi/liebenauer-gruben/ Liebenauer Gruben mit Vogelbeobachtungsturm]&amp;#039;&amp;#039;, Mittelweser-Touristik. Abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.lk-nienburg.de/portal/meldungen/naturschutzbehoerde-informiert-ueber-neues-naturschutzgebiet-liebenauer-gruben-1002747-21500.html?rubrik=5 Naturschutzbehörde informiert über neues Naturschutzgebiet „Liebenauer Gruben“]&amp;#039;&amp;#039;, Landkreis Nienburg/Weser, 20.&amp;amp;nbsp;Februar 2013. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frauke Hennek: &amp;#039;&amp;#039;[https://nabu-nienburg.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_NH_Heft2_LiebenauerGruben.pdf Natur aus zweiter Hand.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz heute&amp;#039;&amp;#039;, NABU, Sommer 2021, S.&amp;amp;nbsp;28–29 (PDF, 1,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Liebenauer Gruben}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|112260}}&lt;br /&gt;
* [https://naturerbe.nabu.de/naturparadiese/niedersachsen/liebenauer-kiesgruben/index.html Liebenauer Kiesgruben], NABU-Stiftung Nationales Naturerbe&lt;br /&gt;
* [https://nabu-nienburg.de/liebenauer_kiesgruben/ Liebenauer Gruben], NABU-Kreisverband Nienburg/Weser&lt;br /&gt;
* [https://nabu-nienburg.de/wp-content/uploads/2021/05/20210423_Faltblatt-Liebenauer-Gruben_safe.pdf Liebenauer Gruben], Faltblatt, NABU-Kreisverband Nienburg/Weser (PDF, 3,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/media/naturnah443.html | wayback=20120410010709 | text=Im Reich des Wachtelkönigs}}, NaturNah, [[NDR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Nienburg/Weser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Nienburg/Weser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baggersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Weser|SLiebenauer Gruben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Estorf (Weser)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebenau (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Nienburg/Weser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Nienburg/Weser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2012]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Squasher</name></author>
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