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	<title>Lidlohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:41:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lidlohn&amp;diff=2536089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: Link präzisiert</title>
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		<updated>2025-04-17T11:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lidlohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[schweiz]]erischen [[Familienrecht]] eine [[Entschädigung]], die mündige (Gross-)Kinder unter gewissen Umständen von ihren Eltern oder Grosseltern für geleistete Arbeit im selben Haushalt fordern können. Der Begriff des Lidlohns wird im Gesetz auf Bundesebene selbst nicht verwendet. Er findet sich jedoch in den [[Kanton (Schweiz)|kantonalen]] Gesetzen,&amp;lt;ref&amp;gt;So zum Beispiel in Art.&amp;amp;nbsp;20 Abs.&amp;amp;nbsp;1 des [[Kanton Bern|bernischen]] Steuergesetzes.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Fachliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;Bspw. in {{Literatur |Autor=[[Kurt Amonn]], Fridolin Walther |Titel=Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts |Verlag=Stämpfli Verlag AG |Ort=Bern |Datum=2003 |ISBN=3-7272-0946-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Juristische Fachsprache|juristischen Fachsprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Das schweizerische [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|Zivilgesetzbuch]] (ZGB) regelt den Lidlohn in Art.&amp;amp;nbsp;334[[f.]] Dort hält es fest: „Mündige Kinder oder Grosskinder, die ihren Eltern oder Grosseltern in gemeinsamem Haushalt ihre Arbeit oder ihre Einkünfte zugewendet haben, können hiefür eine angemessene Entschädigung verlangen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.admin.ch/ch/d/sr/220/a334.html |titel=Art. 334 ZGB |werk=Systematische Gesetzessammlung des Bundes |abruf=2012-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Geschäftsfähigkeit|Mündigkeit]] und der Verwandtschaft ist für die Entstehung des Anspruchs auf Lidlohn der gemeinsame Haushalt zentral. Es genügt weder, dass (Gross-)Kinder mit eigenem Haushalt in dem ihrer (Gross-)Eltern mithelfen noch, dass erstere letztere bei sich in der eigenen Wohnung aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sg_steuerbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.steuern.sg.ch/home/sachthemen/knowledge_center/steuerbuch/inhaltsverzeichnis/art_29_52/stb306/_jcr_content/Par/downloadlist/DownloadListPar/download.ocFile/030_8.pdf |titel=Artikel «Lidlohn» |werk=Steuerbuch des Kantons St. Gallen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151229062413/http://www.steuern.sg.ch/home/sachthemen/knowledge_center/steuerbuch/inhaltsverzeichnis/art_29_52/stb306/_jcr_content/Par/downloadlist/DownloadListPar/download.ocFile/030_8.pdf |archiv-datum=2015-12-29 |abruf=2012-02-01 |format=PDF; 33&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-bot=2019-04-25 18:49:16 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geltendmachung ==&lt;br /&gt;
[[Schuldner]] des Lidlohns ist das Familienoberhaupt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sg_steuerbuch&amp;quot; /&amp;gt; Diese Definition ist jedoch problematisch, da der Begriff des «Familienoberhauptes» mit der [[Revision (Recht)|Revision]] des Familienrechts von 1988 aus dem Gesetz verschwunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.humanrights.ch/de/Themendossiers/Gleichstellung/Frauenrechte-Schweiz/index.html |titel=Frauenrechte in der Schweiz |hrsg=Informationsplattform humanrights.ch |abruf=2012-02-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120417045712/http://www.humanrights.ch/de/Themendossiers/Gleichstellung/Frauenrechte-Schweiz/index.html |archiv-datum=2012-04-17 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-15 06:04:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lidlohn-&amp;#039;&amp;#039;[[Gläubiger]]&amp;#039;&amp;#039; wiederum ist von Gesetzes wegen gegenüber anderen Gläubigern bevorzugt. So unterliegt der Anspruch auf Lidlohn bis zum Tod des Schuldners (bzw. der Erbteilung) keiner Verjährung (Art.&amp;amp;nbsp;334&amp;lt;sup&amp;gt;bis&amp;lt;/sup&amp;gt; Abs.&amp;amp;nbsp;3 ZGB) und der Lidlohn-Gläubiger wird im [[Betreibung]]sverfahren privilegiert behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://www.admin.ch/ch/d/sr/281_1/a111.html |titel=Art. 111 SchKG |werk=Systematische Gesetzessammlung des Bundes |abruf=2012-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geltend gemacht werden kann der Lidlohn allerdings nur unter bestimmten Umständen. Es sind dies:&lt;br /&gt;
* Der Tod des Schuldners&lt;br /&gt;
* Wenn der Schuldner zu Lebzeiten [[Pfändung|bepfändet]] oder über ihn der Konkurs verhängt wird&lt;br /&gt;
* Die Aufhebung des gemeinsamen Haushalts&lt;br /&gt;
* Der Verkauf des gemeinsamen Betriebs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Ursprung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich bezeichnete der Lidlohn die Entschädigung der [[Magd|Mägde]] und [[Knecht]]e eines Bauernhofs sowie weiterer Personen, die für diesen nicht in der Form eines dauerhaften Arbeitsverhältnisses tätig wurden (wie beispielsweise [[Tagelöhner]] oder [[Arzt|Ärzte]] auf [[Hausbesuch]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;schnell&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Autor=Samuel Ludwig Schnell |Titel=Handbuch des [[Zivilprozess (Recht)|Civil-Processes]]: mit besonderer Hinsicht auf die positiven Gesetze des [[Kanton Bern|Kantons Bern]] |Ort=Bern |Datum=1810 |Seiten=396 |Fundstelle=FN.8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Begriffs selbst konnte bereits Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nicht mehr genau eruiert werden. Er stammt aber wahrscheinlich entweder vom Begriff «Leute» (im Sinne dem Hof unterworfener Personen) oder «Glied» (im Sinne eines Körperteils – der Hand – als «Werkzeug», mit dem die Gegenleistung für den Lidlohn erbracht wurde) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schnell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrecht (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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