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	<title>Lidice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Loxicz am 17. Februar 2026 um 10:23 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-17T10:23:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Coat of arms of Lidice.svg|111px|Wappen von Lidice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan           = Lidice KL CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Kladno&lt;br /&gt;
| Fläche             = 475&lt;br /&gt;
| Höhe               = 343&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 532584&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 273 54&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = S&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Kladno]] – [[Makotřasy]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Veronika Kellerová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2012&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. 10. června 161&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 273 54 Lidice&lt;br /&gt;
| Website            = www.obec-lidice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/08/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/11/24/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lidice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch [{{IPA|lɪɟɪtsɛ|}}], deutsch &amp;#039;&amp;#039;Liditz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Okres Kladno]] in [[Tschechien]]. Sie liegt fünf Kilometer östlich von [[Kladno]] und 20&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Prag]] in der [[Středočeský kraj|Mittelböhmischen Region]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden in Lidice 1942 von den Sicherheitsbehörden der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Protektorat Böhmen und Mähren|Besatzungsmacht]] nahezu alle männlichen Einwohner und Kinder ermordet, die Frauen in [[Konzentrationslager]] verbracht und das Dorf zerstört. Dieses Verbrechen war Teil der Racheaktionen nach dem [[Attentat auf Reinhard Heydrich]] 1942. Nach dem Krieg wurde Lidice 300&amp;amp;nbsp;Meter vom alten Ort entfernt neu aufgebaut. An der Stelle des früheren Lidice befinden sich heute eine [[Gedenkstätte]] und ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vom Mittelalter bis zur Okkupation ===&lt;br /&gt;
Lidice wurde im Jahr 1306 im Zuge einer Erbteilung erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zu Beginn des 14. Jahrhunderts verschiedenen Prager und [[Kutná Hora|Kuttenberger]] Bürgern. Für das Jahr 1309 ist die Existenz eines „castrum Luticz“ belegt. 1415 erwarb Petr Meziříčský aus der [[Prager Altstadt]] Teile des Dorfes und schlug sie seiner Herrschaft [[Makotřasy]] zu. Im Verlauf der [[Hussitenkriege]] wurden Meziříčskýs Besitzstände durch einige tausend Aufständische aus [[Louny]], [[Žatec]] und [[Slaný]] geplündert, als diese zur Unterstützung ihrer Bundesgenossen nach Prag zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lidice CZ new Lidice municipal office.JPG|mini|Rathaus, Mai 2005]]&lt;br /&gt;
Nach Meziříčskýs Tod folgten mehrere Besitzerwechsel. 1470 erwarb Jetřich Bezdružický von [[Kolowrat]] Makotřasy und später [[Buštěhrad]]. Er vereinigte den Besitz und bis 1713 gelangte ganz Lidice zur Herrschaft Buštěhrad. Zu den weiteren Besitzern gehörte [[Franziska Sibylla Augusta von Sachsen-Lauenburg]]. Nach dem Tod ihrer Tochter erbte der bayrische Kurfürst [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian Josef]] die Ländereien. Unter seiner Herrschaft begann in der Umgebung der Abbau von Kohle. 1805 übergab Maximilian die Herrschaft Buštěhrad dem Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand]], dieser übergab es 1847 an [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand den Gütigen]] und wurde dadurch Eigentum der kaiserlichen Höfe. Bis zur Ablösung der Patrimonialherrschaften im Jahr 1848 gehörte Lidice zur Herrschaft Buštěhrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort in der Talmulde des Lidický potok wurde von der Pfarrkirche St. Martin des Älteren überragt, deren barocke Neugestaltung 1732 der Baumeister Václav Špaček leitete. Mit dem industriellen Aufschwung von [[Kladno]] verdienten sich viele der Bewohner seit der Mitte des 19. Jahrhunderts dort ihren Lebensunterhalt als Berg- und Hüttenleute. Nach der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei gehörte Lidice ab 1939 zum [[Protektorat Böhmen und Mähren]]. Im Jahr 1942 bestand Lidice aus 102 Häusern und hatte 503 Einwohner. Es gab 14 Höfe, eine Mühle, drei Lebensmittelläden, drei Wirtshäuser, zwei Metzgereien und die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Massaker}}&lt;br /&gt;
=== Massaker und Zerstörung 1942 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prag 10.6.42.jpg|mini|Bekanntmachung der deutschen Besatzungsmacht vom 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1942, abgedruckt in der deutschen Besatzungszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der neue Tag&amp;#039;&amp;#039; am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lidice gelände 2001.jpg|mini|Lidice, Gelände des vernichteten Ortes, 2001]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1993-020-26A, Lidice, Ort nach Zerstörung.jpg|mini|Lidice während der Zerstörung 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Stehlik 2009.05.12 Lidice 004a.jpg|mini|Die Gedenkstätte im Frühjahr 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lidice , Růžový sad.jpg|mini|links|Garten des Friedens und der Freundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Stehlik 2009.05.12 Lidice 002aa.jpg|mini|Die Aussicht von der Gedenkstätte aus auf das Gelände des ehemaligen Ortes]]&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 wurde [[Reinhard Heydrich]], Leiter des [[Reichssicherheitshauptamt]]s und stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, auf dem Weg zu seinem Büro auf dem [[Prager Burg|Hradschin]] in Prag durch ein [[Operation Anthropoid|Attentat]] tschechoslowakischer [[Tschechoslowakischer Widerstand 1939-1945|Widerstandskämpfer]] im Auftrag der [[Tschechoslowakische Exilregierung|tschechoslowakischen Exilregierung]] so schwer verletzt, dass er am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 1942 starb. Daraufhin leiteten die Nationalsozialisten massive Vergeltungsmaßnahmen gegen die tschechische Zivilbevölkerung ein. Die Behauptung, die Dorfbewohner hätten die Attentäter beherbergt, stellte sich später als falsch heraus. Der einzige Anhaltspunkt der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] waren die beiden aus Lidice stammenden Offiziere Josef Horák und Josef Stříbrný, welche seit Beginn der Besatzung im Exil in der [[Royal Air Force]] dienten. Eine Verbindung zwischen den beiden und dem Attentat bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1942 umstellten deutsche Polizeikräfte (Angehörige der [[Gestapo]], des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] und der [[Ordnungspolizei|Schutzpolizei]] unter dem Kommando von [[Waffen-SS|SS-Offizieren]] einer Sonderkommission und des Befehlshabers der [[Hauptamt Sicherheitspolizei|Sipo]] in Prag) mit Unterstützung der [[Protektoratsgendarmerie]] Lidice und blockierten alle Zufahrtswege, da dort Beteiligte des Attentats vermutet wurden. In der folgenden Nacht wurden die Dorfbewohner zusammengetrieben. Alle 172 Männer, die älter als 15 Jahre waren, wurden in den Hof der Familie Horák gebracht, wo sie am Morgen des 10. Juni erschossen wurden. Mit einem vierzehnjährigen, von seinem Vater mitgenommenen Jungen beläuft sich die Zahl der am 10. Juni Ermordeten auf 173. Der Bürgermeister František Hejma, der die Identität der Opfer bestätigen musste, wurde als einer der letzten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erschießungen wurden, so der Historiker [[Stefan Klemp]], in erster Linie von Angehörigen der Schutzpolizei vorgenommen,&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Klemp: &amp;#039;&amp;#039;Rücksichtslos ausgemerzt. Die Ordnungspolizei und das Massaker von Lidice&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2012, Schriftenreihe [[Villa ten Hompel]] aktuell 17, ISBN 978-3-935811-14-9; dazu [[Sven Felix Kellerhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/kultur/history/article106440451/Nicht-die-SS-Polizisten-mordeten-in-Lidice.html Nicht die SS, Polizisten mordeten in Lidice]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Welt]], 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Kommando hatte [[Horst Böhme (SS-Mitglied)|Horst Böhme]] inne. 195 Frauen wurden, nachdem sie in einer Turnhalle des Realgymnasium in [[Kladno]] von den Kindern getrennt worden waren, in das [[KZ Ravensbrück|Konzentrationslager Ravensbrück]] [[Deportation|deportiert]]. Später wurden einige Frauen auch in den Konzentrationslagern [[KZ Auschwitz|Auschwitz]], [[Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek|Lublin]] und [[KZ Mauthausen|Mauthausen]] inhaftiert. Insgesamt 53 Frauen überlebten die Inhaftierung und die Todesmärsche nicht. Am 16. Juni wurden 26 weitere Bewohner Lidices auf dem [[Schießplatz Kobylisy]] hingerichtet, darunter sieben Arbeiter, welche in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni in der Nachtschicht arbeiteten, sowie zwei bereits 15 Jahre alte Jungen und die Familien Horák und Stříbrný.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stehlík, Eduard., Kejřová, Jitka, |Titel=Lidice : Geschichte eines tschechischen Dorfes |Auflage=1. |Verlag=Verl. V Ráji |Ort=Praha |Datum=2004 |ISBN=80-86758-16-8 |Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sechs Schwangere wurden nach Prag gebracht, nach der Entbindung von ihren Neugeborenen getrennt und ebenfalls ins KZ Ravensbrück deportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Macková, Jolana., Ulrych, Ivan., Památník Lidice (Organization) |Titel=Fates of the children of Lidice : memories, testimonies, documents : based on the narrations and memories of Lidice women and children |Verlag=Vega-L |Ort=Nymburk |Datum=2004 |ISBN=80-86757-20-X |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lidice wurde in Brand gesteckt, gesprengt und dann durch Angehörige des [[Reichsarbeitsdienst]]es eingeebnet, um es vollständig von der Landkarte zu tilgen. Die „Räumung“ des Dorfes ordnete der [[SS- und Polizeiführer|&amp;#039;&amp;#039;Höhere SS- und Polizeiführer&amp;#039;&amp;#039;]] [[Karl Hermann Frank]] an. Vergleichbar mit dieser „Vergeltungsmaßnahme“ war die vollständige Zerstörung von [[Ležáky]] durch die deutsche Besatzungsmacht wenige Tage später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weibliche Überlebende kehrten aus der Gefangenschaft zurück und konnten ab 1949 in dem in der Nähe neu errichteten Ort wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schicksal der Kinder von Lidice ===&lt;br /&gt;
Nach der Trennung von ihren Müttern wurden die Kinder in das Lager der [[Umwandererzentralstelle|„Umwandererzentrale Litzmannstadt“]] in der Gneisenaustraße 41 in [[Łódź|Litzmannstadt]] deportiert und nach rassischen Kriterien ausgesondert. Sieben dieser Kinder wurden zur [[Germanisierung#Zeit des Nationalsozialismus|Germanisierung]] in ein [[Lebensborn]]-Heim gebracht, drei weitere waren bereits zuvor in Kladno ausgesondert worden. Die anderen 81 Kinder wurden in das [[Vernichtungslager Kulmhof]] deportiert und dort in einem [[Gaswagen|SS-Wagen]] vergast.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation „Lebensborn“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2007, ISBN 978-3-412-21606-1. S. 155–159&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines der Kinder, die in Kladno ausgesondert worden waren, wurde später zusammen mit den elf Kindern von [[Ležáky|Ležaky]] auf dieselbe Art ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen neun Kinder, die zwecks „Germanisierung“ ausgesondert worden waren, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgefunden, ebenso zwei von den sechs, die nach dem 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1942 geboren wurden; die anderen vier waren verstorben. Sieben Kinder, die jünger als ein Jahr alt waren, waren ebenfalls in ein Kinderheim gebracht worden, von ihnen überlebten sechs den Krieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Insgesamt konnten 17 Kinder wiedergefunden werden. In Sassnitz wurde [[Liste der Stolpersteine in Sassnitz|ein Stolperstein verlegt]] zur Erinnerung an Emílie Frejová (1934–2012), eines der Kinder von Lidice.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lidice 2001 denkmal der kinder von lidice.jpg|mini|Denkmal der Kinder von Lidice, 2001]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte Lidice ==&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 2000 wurde die bestehende Gedenkstätte umfassend renoviert: Die Bildhauerin [[Marie Uchytilová]] schuf eine aus 82 Personen bestehende Bronzegruppe. Sie soll an die Kinder aus Lidice erinnern, die nach ihrer Deportation umgebracht wurden, und zugleich ein Denkmal für alle Kinder darstellen, die Opfer von Kriegen sind. Der bestehende [[Garten des Friedens und der Freundschaft]] wurde mit 25.000 Rosenstöcken neu bepflanzt. Er war auch das Vorbild für den [[KZ Ravensbrück#Rosengarten|Rosengarten in Ravensbrück]], der dort am 11. April 1958 von ehemaligen Häftlingen aus Lidice am dortigen Massengrab an der Lagermauer angelegt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.irk-cir.org/de/history_rose Internationales Ravensbrück Komitee (IRK): Die Geschichte der Rose von Ravensbrück]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 kam es zu einem Konflikt zwischen Mitarbeitern der Gedenkstätte und Nachkommen der Opfer des Massakers, der in der Tschechischen Republik hohe Wellen schlug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktoria Großmann&amp;quot;&amp;gt;Viktoria Großmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Vermächtnis von Lidice. Gedenkstätte verliert ihre Leiterin im Streit&amp;#039;&amp;#039;. In: Süddeutsche Zeitung, 6. Februar 2020, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Historiker Vojtěch Kyncl, ein Mitarbeiter der [[Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik]], hatte bekannt gemacht, dass kurz vor dem Massaker eine Frau aus Lidice ihre jüdische Untermieterin, die sich bis dahin im Ort hatte verstecken können, bei der Polizei anzeigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martina Lehmannová&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lidice-memorial.cz:80/en/memorial/news/press-statement-of-martina-lehmannova-the-director-of-the-lidice-memorial/ |wayback=20200124225248 |text=&amp;#039;&amp;#039;Press Statement of Martina Lehmannová, the Director of the Lidice Memorial, on her Resignation&amp;#039;&amp;#039;}}, 21. Januar 2020, abgerufen am 8. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verratene Jüdin wurde in [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] ermordet. Martina Lehmannová, die seit 2017 die Gedenkstätte leitete, schlug vor, auch an die denunzierte Jüdin zu erinnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktoria Großmann&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Bekanntmachung der [[Denunziation]] und den Vorschlag der Leiterin der Gedenkstätte sahen einige der Nachkommen der Opfer des Massakers die Ehre ihrer ermordeten Eltern und Großeltern befleckt und erklärten, mit der Gedenkstätte nicht mehr zusammenzuarbeiten. Kulturminister [[Lubomír Zaorálek]] stellte Martina Lehmannová im Januar 2020 vor die Wahl, zurückzutreten oder entlassen zu werden. Die Leiterin der Gedenkstätte trat daraufhin zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martina Lehmannová&amp;quot; /&amp;gt; Mit ihr gingen zehn Mitarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktoria Großmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken an Lidice ==&lt;br /&gt;
Als die Gräuel von Lidice bekannt wurden, haben mehrere Gemeinden den Namen Lidice (bzw. in spanischer Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Lídice&amp;#039;&amp;#039;) angenommen.&lt;br /&gt;
So findet man&lt;br /&gt;
* Lidice in Brasilien; der ursprüngliche Name dieser Kleinstadt in der Nähe von [[Rio de Janeiro]] war Vila Parado. Die Umbenennung fand 1944 am zweiten Jahrestag der Zerstörung Lidices statt, in Anwesenheit brasilianischer Honoratioren und einer diplomatischen Vertretung der tschechoslowakischen Exilregierung.&lt;br /&gt;
* San Jerónimo-Lídice in [[Mexiko-Stadt]] (D. F.)&lt;br /&gt;
* Lidice im US-Bundesstaat [[Illinois]]&lt;br /&gt;
* [[Lídice de Capira]] in [[Provinz Panamá|Panama]]&lt;br /&gt;
In der kubanischen Hauptstadt Havanna benannte der dortige Stadtrat 1944 einen kleinen Platz unweit der Polizeistation in der Calle Zanja nach dem Ort in Tschechien. Vor Ort wurde eine Gedenktafel aufgestellt, die an das Massaker erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kuba - Geschichte, Land &amp;amp; Leute |url=https://www.facebook.com/kubageschichte/photos/pcb.282797499759453/282797396426130/ |titel=Kuba - Geschichte, Land &amp;amp; Leute |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-09-24 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile mit dem Namen Lidice gibt es in [[Lima]] (Peru), [[Caracas]] (Venezuela), [[Regia]] (Kuba) und [[Gan Yavneh]] (Israel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf dem Gelände der [[Bremen|Bremer]] Begegnungsstätte „&amp;#039;&amp;#039;Lidice-Haus&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lidicehaus.de/ Infos zum Lidice-Haus]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung ein Rosengarten zum Gedenken an Lidice angelegt. Anzahl und Anordnung der roten und weißen Rosen stellen eine Symbolik zur Opferzahl und der Topografie des Dorfes dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Pro Lidice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Christliche Friedenskonferenz]] organisierte vom 16. bis 19. Juni 1982 ein Symposium in Kladno, auf dem die politische und moralische Herausforderung des SS-Massakers für das Zusammenleben der Völker erörtert wurde. Referenten aus drei Staaten wiesen in ihren Vorträgen insbesondere unter christlicher Sicht auf die moralische Verantwortung der Bevölkerungen ihrer Länder hin, solche Untaten nie wieder zuzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Völkerverständigung, Vertrauensbildung, Abrüstung. Materialien des Symposiums aus Anlass des 40. Jahrestages der Ausrottung von Lidice&amp;#039;&amp;#039;, = Reihe der Studienmaterialien der Christlichen Friedenskonferenz Band VII 1982, Prag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Bearbeitungen ==&lt;br /&gt;
[[Heinrich Mann]], der sich in den [[Vereinigte Staaten|USA]] im [[Exil]] befand, verarbeitete die Ereignisse um Lidice 1942 in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Lidice&amp;#039;&amp;#039;. Dieser wurde nach einigen Schwierigkeiten 1943 im mexikanischen Verlag [[El libro libre]] erstmals veröffentlicht, der ein Jahr zuvor von deutschen Autoren im Exil gegründet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachbemerkung in: Heinrich Mann: &amp;#039;&amp;#039;Lidice&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Erzählung &amp;#039;&amp;#039; Die Kinder und der Satan&amp;#039;&amp;#039; von František Langer wird auf das Dorf Lidice Bezug genommen. Sie handelt von dem Dorf Podoli und seinem Kampf gegen die deutschen Unterdrücker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tschechische Komponist [[Bohuslav Martinů]] schrieb 1943 während seines Exilaufenthalts in den USA ein &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal für Lidice&amp;#039;&amp;#039;. Es ist ein einsätziges Werk für [[Sinfonieorchester|großes Orchester]] und zitiert kurz vor Schluss ein Mal die vier Töne des Hauptmotivs von [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] 5. Sinfonie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=VypvJeSYHZ0 Bohuslav Martinů - Památník Lidicím (Memorial to Lidice) ], Musik und Video-Inszenierung, Freiluft-Aufführung auf dem Gelände des Mahnmals, Laufzeit=09:05.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in die USA emigrierte Komponist [[Max Brand (Komponist)|Max Brand]] schrieb 1942 die &amp;#039;&amp;#039;Ballade für Lidice&amp;#039;&amp;#039; für Singstimme und Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Künstler [[Willi Sitte]] malte 1959/60 ein Diptychon mit Predella. Das dreitafelige Bild war als Geschenk zum 20. Jahrestag des Massakers gedacht. Die Fertigstellung des Gemäldes datiert laut einem Bericht der Zeitschrift „junge Kunst“ auf das Jahr 1960,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schirmer |Titel=Willi Sitte - Lidice Historienbild und Kunstpolitik in der DDR |Datum=2011 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt; es kam jedoch nie an seinem Bestimmungsort an und ist seit 1962 verschollen. Zuvor hagelte es viel Kritik aus Reihen der DDR-Kulturpolitik. Da das Bild aber von Seite der CSSR positiv aufgenommen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schirmer |Titel=Willi Sitte - Lidice Historienbild und Kunstpolitik in der DDR |Datum=2011 |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sollte das Geschenk überreicht werden. Der Verbleib und die Gründe für das Verschwinden des Gemäldes sind bis heute nicht geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schirmer |Titel=Willi Sitte - Lidice Historienbild und Kunstpolitik in der DDR |Datum=2011 |Seiten=125}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 komponierte der Tscheche [[Václav Lídl]] das Orchesterwerk &amp;#039;&amp;#039;Balada o červnovém ránu – Lidice 1942&amp;#039;&amp;#039; (Ballade eines Junimorgens – Lidice 1942).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musicbase.cz/compositions/4407-balada-o-cervnovem-ranu-lidice-1942 Lídl: &amp;#039;&amp;#039;Balada o červnovém ránu – Lidice 1942&amp;#039;&amp;#039;, Detailangaben zur Orchesterbesetzung auf www.musicbase.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der argentinische Komponist [[Juan María Solare]] schrieb 2011 das Stück &amp;#039;&amp;#039;Lidice&amp;#039;&amp;#039; für [[Cello]] und [[Klavier]], mit Werkfassungen für [[Bratsche]] und Klavier sowie [[Klarinette]] und Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tschechische Metalband Dymytry verarbeitet die Ereignisse in ihrem Lied &amp;#039;&amp;#039;Lidice&amp;#039;&amp;#039;, das am 23. Februar 2022 veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | uploader=Dymytry | id=wszIGQ0BwKE | title=Dymytry - LIDICE (Official Video, 2022) | upload=2022-02-23 | abruf=2024-02-25 | laufzeit=5:10 min}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* [[Hitler’s Madman]] (USA 1943) handelt von dem Attentat auf [[Reinhard Heydrich]] und dem anschließenden Massaker in Lidice. Der Film stellt das US-Debüt des Ende der 1930er Jahre aus Deutschland ausgewanderten Regisseurs [[Douglas Sirk]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Kinder von Lidice“ Dokumentarfilm (ZDF, Deutschland, 1999, 29 Min.), Regie: Manfred Kosmann, Bohumil Neumann. Der Film stellt nach Forschungen der Berliner Journalistin Kerstin Schicha und des Berliner Rechtsanwalts Frank Metzing das Schicksal der Kinder dar, die nach der Zerstörung Lidices von den Nationalsozialisten verschleppt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2011 startete in den tschechischen Kinos der Film „Lidice“&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt1754123|Das Massaker von Lidice|abruf=2021-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des Regisseurs [[Petr Nikolaev]] mit [[Karel Roden]], [[Zuzana Fialová]], [[Marek Adamczyk]] und [[Veronika Kubarová]]. Er handelt von der Zerstörung des Ortes. Der gleiche Film ist auch unter dem Namen „Das Massaker von Lidice“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kino.de/film/lidice-2011/ |titel=Lidice |werk=[[Kino.de]] |abruf=2021-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|541348|Das Massaker von Lidice|abruf=2021-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im tschechoslowakischen Film [[Muzi bez kridel]] (deutsch: Männer ohne Flügel) von 1946 werden nur vier Jahre danach Szenen des Attentats auf [[Reinhard Heydrich]] und des Einsatzes auf das Dorf Lidice lebendig gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Václav Stříbrný]] (1853–1933), in Bulgarien wirkender Botaniker und [[Pomologie|Pomologe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Uhl (Theologe)|Ernst Uhl]] (* 27. Oktober 1932 in Budapest; † 27. Oktober 2022 in Bremen), evangelischer Theologe und Schriftführer der [[Bremische Evangelische Kirche|Bremischen Evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Froebel]] (* 29. Oktober 1912 in Berlin; † 19. März 2001), Widerstandskämpfer, Gründer des Arbeitskreises politische Bildung in Berlin-Reinickendorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.arbeitskreis-lidice.de/historie.html |wayback=20131031051407 |text=Website des Arbeitskreises Politische Bildung |archiv-bot=2018-12-01 23:27:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lidice}}&lt;br /&gt;
* [[Telavåg]]: Am 30.&amp;amp;nbsp;April 1942 verschleppte die SS sämtliche Einwohner. Das norwegische Dorf wurde vollständig zerstört.&lt;br /&gt;
* Massaker von [[Ležáky]]: Am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1942 wurden alle Erwachsenen ermordet.&lt;br /&gt;
* Massaker von [[Chatyn]]: Am 22.&amp;amp;nbsp;März 1943 wurde das belarussische Dorf geplündert, sämtliche Bewohner in eine Scheune getrieben und verbrannt. 149 Personen kamen ums Leben, darunter 75 Kinder unter 16 Jahren.&lt;br /&gt;
* [[Massaker von Borova]]: Am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1943 wurden alle 100 Gebäude des albanischen Dorfes angezündet oder schwer beschädigt. 107 Einwohner wurden durch Feuer oder Erschießung ermordet, der Großteil waren Kinder, Frauen und Ältere.&lt;br /&gt;
* [[Massaker von Oradour]]: Am 10. Juni 1944 ermordeten Männer der [[Waffen-SS]] nahezu die gesamte Bevölkerung des französischen Dorfes [[Oradour-sur-Glane]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut G. Haasis: &amp;#039;&amp;#039;Tod in Prag: Das Attentat auf Reinhard Heydrich.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-498-02965-7.&lt;br /&gt;
* Miroslav Ivanov: &amp;#039;&amp;#039;Der Henker von Prag: Das Attentat auf Heydrich.&amp;#039;&amp;#039; Ed. q, Berlin 1993, ISBN 3-86124-149-8.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Klemp]]: &amp;#039;&amp;#039;„Rücksichtslos ausgemerzt“. Die Ordnungspolizei und das Massaker von Lidice&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Villa ten Hompel]] aktuell.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster 2012, ISBN 978-3-935811-14-9.&lt;br /&gt;
* [[Volker Koop]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken: Die SS-Organisation „Lebensborn“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2007, ISBN 978-3-412-21606-1.&lt;br /&gt;
* Vlastimil Louda, J. Bartik, F. Kropac: &amp;#039;&amp;#039;Lidice – čin krvavého teroru a porušení zákonů i základních lidských práv.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom tschechoslowakischen Innenministerium. Prag 1945 (tschechisch).&lt;br /&gt;
* Jolana Macková, Ivan Ulrych (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Kinderschicksale aus Lidice: Erinnerungen, Zeugnisse, Dokumente. Anhand von Erzählungen und Erinnerungen Lidicer Frauen und Kinder.&amp;#039;&amp;#039; VEGA-L, Nymburk 2004, ISBN 80-86757-19-6.&lt;br /&gt;
* Uwe Naumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lidice: Ein böhmisches Dorf.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-87682-763-9.&lt;br /&gt;
* Eduard Stehlik: &amp;#039;&amp;#039;Lidice: Geschichte eines tschechischen Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; V Raji, Prag 2004, ISBN 80-86758-16-8 (Bildband mit Erläuterungen).&lt;br /&gt;
* Peter Steinkamp: &amp;#039;&amp;#039;Lidice 1942.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orte des Grauens: Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2003, ISBN 3-89678-232-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gisela Schirmer |Titel=Willi Sitte - Lidice Historienbild und Kunstpolitik in der DDR |Ort=Berlin |Datum=2011 |ISBN=978-3-496-01439-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lidice.cz/ Website des Einwohnerverbandes] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.zanikleobce.cz/index.php?obec=3171 Aufnahmen des alten Dorfes]&lt;br /&gt;
* [http://www.lidice-memorial.cz/default_de.aspx Denkmal Lidice]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nizkor.org/hweb/people/e/eichmann-adolf/transcripts/Sessions/Session-079-05.html |wayback=20200105122644 |text=Aus dem Protokoll des Eichmann-Prozesses}} (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nizkor.org/hweb/people/e/eichmann-adolf/transcripts/Testimony-Abroad/Hermann_Krumey-01.html |wayback=20191228231145 |text=Zeugenaussage von Hermann Krumey im Eichmann-Prozess}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/die-geschichte-eines-ortes-das-dritte-lidice-11765144.html Frankfurter Allgemeine Zeitung: Das dritte Lidice] – Porträt des Dorfes von Kilian Kirchgeßner, 27.&amp;amp;nbsp;Mai 2012&lt;br /&gt;
* Bundespräsident [[Joachim Gauck]] hat dem Präsidenten der Tschechischen Republik, [[Václav Klaus]], am 8. Juni 2012 aus Anlass des 70. Jahrestags der Auslöschung der Dörfer Lidice und Ležáky einen Brief geschrieben: [http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Joachim-Gauck/2012/06/120608-Gedenken-Lidice.html Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Kladno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4035639-5|VIAF=240321901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Okres Kladno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protektorat Böhmen und Mähren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Kriegsverbrechen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lidice| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1306]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Loxicz</name></author>
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