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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lichtschweiftest</id>
	<title>Lichtschweiftest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:32:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lichtschweiftest&amp;diff=1704132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-03-29T14:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:bagolini 01.jpg|mini|250px|Lichtschweifgläser nach Bagolini]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lichtschweiftest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Schweiftest, Bagolini-Test, Bagolini-Streifengläser&amp;#039;&amp;#039;) ist ein augenheilkundliches Untersuchungsverfahren von sehr geringem Dissoziationsgrad, das in der [[Strabologie|Schielheilkunde]] zur qualitativen Prüfung des [[Binokularsehen|Simultansehens]] und der [[Binokularsehen|Fusion]] verwendet wird und somit Aufschluss über [[Heterophorie|latente]] oder manifeste [[Schielen|Schielabweichungen]] gibt. Er kann für Untersuchungen in Ferne und Nähe verwendet werden. Der Erfinder dieses Verfahrens war der italienische Augenarzt [[Bruno Bagolini]] (1924–2010).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://isahome.org/p/obituary_Bruno_Bagolini ISA - International Strabismological Association]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/382.html | wayback=20250425192820 | text=Bruno Bagolini}} bei whonamedit.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchungsanordnung und Auswertung ==&lt;br /&gt;
Das Instrument besteht aus einem Glasvorhalter, ähnlich einer Brillenfassung ohne Bügel, jedoch mit einem seitlichen Griff ([[Lorgnette]]). In die aus Kunststoff hergestellten Plangläser sind sehr feine, entgegengesetzt [[Diagonale (Geometrie)|diagonal]] angeordnete und eng beieinander liegende Streifen eingearbeitet. Dabei macht man sich eine schweifartige [[Lichtstreuung]] zunutze. Hält man dieses Gestell vor die [[Auge]]n und [[Fixation (Augenheilkunde)|fixiert]] eine kleine punktförmige Lichtquelle, so erkennt der Normalsichtige zwei schräge, in [[Rechter Winkel|rechtem Winkel]] zueinander liegende Lichtstrahlen, deren Kreuzungspunkt die Lichtquelle darstellt. Dabei sieht das rechte Auge lediglich den Strahl des rechten Glases, der von links oben nach rechts unten zieht, während das linke Auge den Strahl des linken Glases wahrnimmt, welcher von rechts oben nach links unten führt. Beide Seheindrücke ergeben somit ein verkipptes Kreuz, dessen Schenkel nach dem [[Refraktion (Augenoptik)#TABO-Schema|TABO-Schema]] auf 45° und 135° ausgerichtet sind. Ein ähnlicher Effekt der Lichtstreuung ergibt sich beispielsweise, wenn man im Auto durch eine verschmutzte, regennasse Windschutzscheibe die Beleuchtung einer Straßenlaterne betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abhängigkeit von der Qualität des beidäugigen Sehens sind unterschiedliche Wahrnehmungen möglich. Wird beispielsweise auf Grund eines manifesten Schielens der Seheindruck des rechten Auges unterdrückt (Suppression), wird der Proband lediglich den Lichtstrahl des linken Glases von rechts oben nach links unten erkennen können. Bestehen andererseits Doppelbilder ([[Diplopie]]), so werden zwei Fixierlichter erkannt, durch die jeweils ein diagonaler Lichtstrahl verläuft. In der Regel sind mit diesem Test alle Formen von Simultansehen, Diplopie und Fusion nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Schematische Darstellung einiger beispielhafter Untersuchungsergebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Bagolini 02.svg|Positiver Bagolinibefund&lt;br /&gt;
  Datei:bagolini_03.jpg|Suppression rechts&lt;br /&gt;
  Datei:bagolini_04.jpg|Suppression links&lt;br /&gt;
  Datei:bagolini_05.jpg|Gekreuzte Diplopie&lt;br /&gt;
  Datei:bagolini_06.jpg|Gekreuzte Diplopie mit Zentralexklusion rechts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in den 1980er Jahren baulich und funktionell weiterentwickelte Variante, bei der man die Gläser zueinander verdrehen kann, führt bei Normalsichtigen zu einem räumlichen Effekt der wahrgenommenen Lichtstreifen. Diese spezielle Anordnung wird &amp;#039;&amp;#039;Stereo-Bagolini&amp;#039;&amp;#039; – seltener auch &amp;#039;&amp;#039;Schuylini&amp;#039;&amp;#039; (nach seinem (Weiter-)Entwickler, dem deutschen [[Augenarzt]] Klaus Schuy) – genannt, wiewohl das Prinzip dieser Anwendung auch auf Bagolini zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lichtschweiftest kann ebenfalls zur überschlägigen Konfrontationsuntersuchung von [[Gesichtsfeldausfall|Gesichtsfeldausfällen]], unter anderem beim [[Glaukom]], herangezogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. G. M. Jünemann, M. Wisse: {{Webarchiv|url=http://www.dog.org/1999/abstract99/655.html |wayback=20110117044408 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Streifengläser nach Bagolini zum Erkennen von Gesichtsfelddefekten bei Glaukom.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-03-29 14:45:13 InternetArchiveBot }} 97. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bagolini Striated Glasses Test|Lichtschweiftest}}&lt;br /&gt;
* [[Schober-Test]]&lt;br /&gt;
* [[Worth-Test]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strabismus.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Wilfried de Decker u. a. Enke, Stuttgart 1986, ISBN 3-432-95391-7.&lt;br /&gt;
* Bruno Bagolini: &amp;#039;&amp;#039;Tecnica per L&amp;#039; esame della visione binoculare senza introduzione di elementi dissocianti: &amp;#039;test del vetro striato&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bollettino di Oculistica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 37, 1958, {{ISSN|0006-677x}}, S. 195–209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strabologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Augenheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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