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	<title>Lichtenplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:37:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lichtenplatz&amp;diff=1361449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfdager: Aktualisierung statistischer Daten, anhand folgender Quelle: https://www.wuppertal.de/rbsstatistik/quartiere.phtml?aktion_sbz=59&amp;aktion_jahr=2021&amp;send= (abgerufen am 21.07.2022)</title>
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		<updated>2022-07-21T20:38:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung statistischer Daten, anhand folgender Quelle: https://www.wuppertal.de/rbsstatistik/quartiere.phtml?aktion_sbz=59&amp;amp;aktion_jahr=2021&amp;amp;send= (abgerufen am 21.07.2022)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
| NAME                    = Lichtenplatz (59)&lt;br /&gt;
| NAME-OBEREBENE          = [[Barmen (Stadtbezirk)|Barmen]]&lt;br /&gt;
| NAME-HAUPTEBENE         = [[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
| TYP                     = Quartier&lt;br /&gt;
| TYP-OBEREBENE           = Stadtbezirk&lt;br /&gt;
| BILD-WAPPEN             =&lt;br /&gt;
| BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE  = DEU Wuppertal COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE              = Wuppertal Quartier 59.png&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE-BESCHREIBUNG = Lage des Quartiers Lichtenplatz im Stadtbezirk Barmen&lt;br /&gt;
| EINGEMEINDUNG           =&lt;br /&gt;
| FLÄCHE                  = 3.42&lt;br /&gt;
| EINWOHNER               = 4612&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-STAND         = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDERANTEIL         = 5.2&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDERANTEIL-STAND   = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| PLZ1                    = 42285&lt;br /&gt;
| PLZ2                    =&lt;br /&gt;
| VORWAHL1                = 0202&lt;br /&gt;
| VORWAHL2                =&lt;br /&gt;
| LAT_DEG                 = 51&lt;br /&gt;
| LAT_MIN                 = 14&lt;br /&gt;
| LAT_SEC                 = 47&lt;br /&gt;
| LON_DEG                 = 7&lt;br /&gt;
| LON_MIN                 = 11&lt;br /&gt;
| LON_SEC                 = 26&lt;br /&gt;
| REGION                  = DE-NW&lt;br /&gt;
| HÖHE-VON                = 235&lt;br /&gt;
| HÖHE-BIS                = 350&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER           =&lt;br /&gt;
| SITZVERTEILUNG          =&lt;br /&gt;
| SITZVERTEILUNG-NAME     =&lt;br /&gt;
| AUTOBAHN1               =&lt;br /&gt;
| AUTOBAHN2               =&lt;br /&gt;
| BUNDESSTRASSE1          =&lt;br /&gt;
| BUNDESSTRASSE2          =&lt;br /&gt;
| EISENBAHN               =&lt;br /&gt;
| S-BAHN                  =&lt;br /&gt;
| STRASSENBAHN            =&lt;br /&gt;
| STRASSENBAHN-TYP        =&lt;br /&gt;
| BUS                     = {{Buslinie|620||#00AC7A|#00AC7A}} {{Buslinie|630||#FF3000|#FF3000}} {{Buslinie|640||#72C176|#72C176}} {{Buslinie|646||#008DB8|#008DB8}} {{Buslinie|CE61||red|red}} {{Buslinie|CE62||red|red}} {{Buslinie|NE6|yellow|black|black}}&lt;br /&gt;
| QUELLE                  = [https://www.wuppertal.de/rbsstatistik/quartiere.phtml?aktion_sbz=59&amp;amp;aktion_jahr=2021&amp;amp;send= Wuppertaler Statistik – Raumbezogene Daten]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wuppertal]]er Wohnquartier &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lichtenplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines von zehn Quartieren des Stadtbezirks [[Barmen (Stadtbezirk)|Barmen]] im Stadtteil [[Unterbarmen]]. Aufgrund seiner vergleichsweise topografisch hohen Lage wird es in älterer Literatur auch als &amp;#039;&amp;#039;Hochbarmen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Wuppertal-Lichtscheid 2015.jpg|mini|links|Lichtscheid mit dem Wasserturm, Überflieger der L419, dem ehemaligen Kasernengelände der Colmar-Kaserne, Baumärkte und Werksgebäude von Vorwerk Autotec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 3,42&amp;amp;nbsp;km² große Wohnquartier liegt auf den [[Südhöhen|Wuppertaler Südhöhen]] und weist mit [[Lichtscheid]] den höchsten Punkt der Stadt (350&amp;amp;nbsp;m über NN) auf. Von den Innenstadtbereichen im Tal ist es durch Teile der Waldgebiete [[Kothener Busch]] und [[Christbusch]] getrennt. Im Süden und Osten grenzt es am Rand des ehemaligen Standortübungsplatzes [[Scharpenacken]] an die Stadtbezirke [[Ronsdorf]] und [[Heckinghausen (Stadtbezirk)|Heckinghausen]] und im Westen an [[Elberfeld (Stadtbezirk)|Elberfeld]]. Die wichtigsten Fließgewässer sind der [[Murmelbach (Wupper)|Murmelbach]], der [[Auer Bach (Wupper)|Auer]], der [[Kothener Bach|Kothener]] und der [[Bendahler Bach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung ist meist locker und besteht vorwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern mit einigen wenigen Häuserzeilen mit Mehrfamilienhäusern entlang den Hauptstraßen. Im Bereich des [[Toelleturm]]s befindet sich ein [[Villa|Villenviertel]], an das der [[Vorwerkpark]] grenzt. Der [[Lichtscheider Wasserturm]] ist das markanteste Bauwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der vier [[Wuppertaler Kasernen]], die ehemalige Colmar-Kaserne, wird seit Juni 2008 zu einem Gewerbepark und einer neuen Wohnsiedlung umgebaut. Im Polizeiausbildungsinstitut ist eine [[Einsatzhundertschaft]] der [[Bereitschaftspolizei]] stationiert. Zur Infrastruktur zählen eine [[Grundschule]] und das ehemalige Freizeitbad [[Bergische Sonne]]. Die Hauptverwaltung der [[Barmer GEK]] und Vorwerk Autotec sind der größte Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Wohnquartier befinden sich die Ortslagen [[Böhlerfeld]], [[Brassiepen]], [[Dausendbusch]], [[Domenjan]], [[Heide (Barmen)|Heide]], [[Kapellen (Wuppertal)|Kapellen]], [[Lichtscheid]] und [[Marpe (Wuppertal)|Marpe]]. Abgegangen sind die Siedlungsplätze Eich und Birken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Höfe auf Lichtscheid erfolgte 1466 in einer [[Beyenburger Amtsrechnung]] des Beyenburger [[Rentamt|Rentmeisters]]. Zu dieser Zeit existierten dort die drei Höfe &amp;#039;&amp;#039;Wilhelms Lichtenscheid&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Peters Lichtenscheid&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gockelsheid&amp;#039;&amp;#039; (später Ortslage Heide) und der [[Kotten (Haus)|Kotten]] &amp;#039;&amp;#039;Schafferts Kothe&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Höfe dieser Zeit im heutigen Wohnquartier waren &amp;#039;&amp;#039;Capell&amp;#039;&amp;#039; ([[Kapellen (Wuppertal)|Kapellen]]). Das unmittelbar benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Buer&amp;#039;&amp;#039; ([[Baur (Wuppertal)|Baur]]) existierte zu dieser Zeit ebenfalls, liegt aber heute im Wohnquartier [[Ronsdorf-Mitte/Nord]]. Baur war im Mittelalter dem [[Kloster Steinhaus]] abgabepflichtig und man vermutet im benachbarten Kapellen eine ehemalige [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] für die klösterlichen Hofesleute. Östlich von Lichtscheid befand sich der benachbarte Hof [[Marpe (Wuppertal)|Marpe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namensgebende Wohnplatz Lichtenplatz ist erstmals 1715 im Kartenwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Topographia Ducatus Montani]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Erich Philipp Ploennies]] als &amp;#039;&amp;#039;grauleitschütt&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. 1789 wird er auf der &amp;#039;&amp;#039;Charte des Herzogthum Berg&amp;#039;&amp;#039; des [[Carl Friedrich von Wiebeking]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Lichtenplatz&amp;#039;&amp;#039; benannt. Der Wohnplatz &amp;#039;&amp;#039;Lichtenplatz&amp;#039;&amp;#039; lag bei der Einmündung der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Wettinerstraße&amp;#039;&amp;#039; in die &amp;#039;&amp;#039;Obere Lichtenplatzer Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815/16 werden 176 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viebahn&amp;quot;&amp;gt;[[Georg von Viebahn (Statistiker)|Johann Georg von Viebahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, 1836&amp;lt;/ref&amp;gt; Der laut der &amp;#039;&amp;#039;Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039; 1832 als [[Weiler]] kategorisierte Ort wurde als &amp;#039;&amp;#039;Lichtenplatz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und besaß zu dieser Zeit 55 Wohnhäuser und 25 landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 576 Einwohner im Ort, davon 23 katholischen und 553 evangelischen Glaubens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viebahn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen &amp;#039;&amp;#039;Schliemannweg&amp;#039;&amp;#039; ist 1789 auf der &amp;#039;&amp;#039;Charte des Herzogthum Berg&amp;#039;&amp;#039; des [[Carl Friedrich von Wiebeking]] ein Wohnplatz [[Kölschejan]] verzeichnet, der auch auf der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Topographischen Aufnahme der Rheinlande]] von 1824 noch so bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal des heutigen Wohnquartiers gehörte bis zur Gründung einer eigenen Pfarrei in Barmen zu dem Kirchspiel [[Elberfeld]] im [[Amt Beyenburg]]. Die Ostgrenze des heutigen Quartiers war bis in die Neuzeit Kirchspielgrenze zwischen den Pfarreien Elberfeld und [[Schwelm]] und wurde im Mittelalter durch die Barmer Line der [[Bergische Landwehr|Bergischen Landwehr]] geschützt. Auch die Westgrenze des Quartiers war durch eine Landwehr geschützt, die Elberfelder Linie. Sie trennte das [[Herzogtum Berg|bergische]] Amt Beyenburg von dem [[Amt Elberfeld]], geht aber auf eine ältere Grenze der [[Freigrafschaft Volmarstein]] zurück. Später war sie Grenzlinie zwischen den vor 1929 eigenständigen Großstädten Elberfeld und [[Barmen]]. Auch die Südgrenze des heutigen Quartiers geht auf eine ältere Grenzziehung zurück. Hier schieden sich seit dem Mittelalter die Kirchspiele [[Lüttringhausen]] und Elberfeld, später Barmen. Zugleich war es bis 1407 die Außengrenze des bergischen [[Amt Bornefeld|Amtes Bornefeld]], im 19. Jahrhundert die Stadtgrenze zwischen Barmen und Ronsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Teil des Quartiers um den Böhler Bach war bewaldet. Der Wald war herzoglicher [[Kameralwald]], im Gegensatz zum [[Barmer Wald]], der ein [[Markwald]] des Barmer Hofesverbands war. Um 1715 bildeten die Waldgebiete [[Christbusch]] und [[Kothener Busch]] ein geschlossenes Waldgebiet mit dem Barmer Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine lockere Wohnbebauung entstand entlang der Hauptwege erst ab dem 18. Jahrhundert. Mit der 1789 erbauten [[Marper Schule]] befand sich das zweitälteste Schulgebäude Wuppertals im Quartier. Ein Nachfolgebau aus dem beginnenden 20. Jahrhundert auf der gegenüberliegenden Seite der &amp;#039;&amp;#039;Wettinerstraße&amp;#039;&amp;#039; wird noch heute als Grundschule genutzt. Zwei Kirchen befinden sich im Wohnquartier: die 1904 errichtete evangelische [[Lichtenplatzer Kapelle]] und die 1956 errichtete katholische Kirche St. Christopherus, die eine provisorische Holzkirche am [[Alter Lichtscheider Wasserturm|alten Lichtscheider Wasserturm]] ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Jägerhof ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jägerhof (Wuppertal)|titel1=Jägerhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stadtgrenze zu Ronsdorf war schon Ende des 19. Jahrhunderts der Park an der Restauration &amp;#039;&amp;#039;Jägerhof&amp;#039;&amp;#039; mit seinem hohen Aussichtsturm eine beliebte Attraktion auf Lichtscheid. Das Gelände gegenüber den ehemaligen [[Wuppertaler Kasernen|Colmar-Kaserne]] ist heute eine mit Wald bewachsene Wüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Böhler Weg (Domenjan), Bergfrieden, Dausendbusch ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Domenjan|Dausendbusch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westen des Quartiers wurde abgesehen von dem Hof Kapellen, der vermutlich eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] besaß, erst im 18. Jahrhundert spärlich besiedelt. Die Kapelle diente vermutlich den Hofesleuten der benachbarten Hofschaft Baur, die ein Besitztum des [[Kloster Steinhaus|Klosters Steinhaus]] in [[Beyenburg]] war. Die Existenz dieser Kapelle ist aber nicht gesichert, sondern wird allein aufgrund des Namens des Hofes angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Charte des Herzogthum Berg&amp;#039;&amp;#039; ist neben einem Einzelhof an der Quelle des [[Bendahler Bach]]s das Besitztum &amp;#039;&amp;#039;Dosenbusch&amp;#039;&amp;#039; (Dausendbusch) als Teil des Waldes verzeichnet. In späteren Karten trägt der Einzelhof den Namen Dausendbusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde die [[Villa Elise]] wenige Meter nordwestlich des Hofes Dausendbusch erbaut. Die Besitzerin des Anwesens und Unternehmerin Marie Demrath-Vollmer stiftete 1918 einen Großteil ihres Grundbesitzes, um für Kriegsinvaliden und Kriegerwitwen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] den Bau einer Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Bergfriede&amp;#039;&amp;#039; zu ermöglichen. Die Häuser und Gärten waren so konzipiert, dass die Bewohner mit Selbstversorgung und kleinen [[Kunstgewerbe]]werkstätten ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten konnten und nicht auf ihre Versehrten- oder Witwenrenten angewiesen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heuer&amp;quot;&amp;gt;Christoph Heuter: &amp;#039;&amp;#039;StadtSchöpfung. Siedlungen der 1920er Jahre in Barmen, Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, Müller + Busmann, 1995, ISBN 3-928766-15-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den neuen Straßen &amp;#039;&amp;#039;Bergfrieden&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Am Dausendbusch&amp;#039;&amp;#039; wurden bis 1924 17 von 46 geplanten anderthalbgeschossigen Einfamilienhäusern errichtet. Die [[Grundstein]]legung war am 24. Juli 1918, ausführender Architekt war [[Karl Siebold]] aus [[Gadderbaum|Bethel]] bei [[Bielefeld]]. Ab 1923 war der Siedlerbund Bergfrieden e.&amp;amp;nbsp;V. im Auftrag der [[Stiftung]] Bauherr. Die Stadt Barmen stand dem Projekt zunächst aufgeschlossen gegenüber, lehnte jedoch eine eigene finanzielle Beteiligung ab. Rückendeckung und Materialzuweisungen kamen aus dem Berliner [[Kriegsministerium]]. Mit der [[Inflation]] von 1923 schrumpfte das Stiftungsvermögen rapide und das Projekt kam in finanzielle Schwierigkeiten. Der Weiterbau wurde aufgrund dessen bereits nach 17 fertiggestellten Häusern gestoppt. Marie Demrath-Vollmer starb bei dem Versuch eine Finanzhilfe in Berlin zu erhalten 1923 an einem [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heuer&amp;quot; /&amp;gt; Am westlichen Ende wurde das &amp;#039;&amp;#039;Freizeitheim Pniel&amp;#039;&amp;#039; erbaut, das heute als Wohnhaus genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 entstand nördlich der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Bergfrieden&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Böhler Weg&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Bundeshöhe&amp;#039;&amp;#039;, die Zentrale des [[CVJM-Gesamtverband in Deutschland|CVJM-Westbundes]]. Noch heute ist auf dem Gelände auch ein Heim und eine [[Tagung]]sstätte des [[Christlicher Verein Junger Menschen|CVJM]]. Das Gelände südlich des &amp;#039;&amp;#039;Böhler Wegs&amp;#039;&amp;#039; war im Besitz der Familie Vorwerk und wurde in den 1930er-Jahren mit vier Doppelhäusern locker bebaut. Die Häuser wurden an Mitarbeiter der Vorwerk’schen Fabrik verpachtet, eine Parzelle beherbergte einen Funksender. In den 1990er Jahren wurde das Grundstück verkauft und dicht mit ca. 35 neuen Doppelhäusern am heutigen &amp;#039;&amp;#039;Käthe-Kollwitz-Weg&amp;#039;&amp;#039; bebaut. Oberhalb der neuen Siedlung wurde die neue Zentrale der [[Barmer GEK|Barmer Ersatzkasse]] errichtet, der später ein Rechenzentrum angegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Bergfrieden&amp;#039;&amp;#039; und westlich der &amp;#039;&amp;#039;Bundeshöhe&amp;#039;&amp;#039; befand sich im Wald ein [[Baracke]]nlager, in dem während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] [[Zwangsarbeiter]] der Vorwerk’schen Fabrik untergebracht waren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges bot das Barackenlager Flüchtlingen Obdach. Mittlerweile hat sich die Natur das bis auf Grundmauern abgetragene Lager zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei der Häuser der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Bergfrieden&amp;#039;&amp;#039; wurden bei den [[Luftangriffe auf Wuppertal|Luftangriffen auf Wuppertal]] zerstört, auch die Villa Elise wurde teilzerstört, aber im Jahre 1948 vom Wuppertaler Textilfabrikanten Ewald Kellermann zusammen mit dem dazugehörigen Grundbesitz aufgekauft und wiederaufgebaut. Die begehbare, charakteristische Turmspitze der Villa Elise wurde jedoch nicht wiederhergestellt. Neubauten füllten dann in der Nachkriegszeit die Lücken, nach und nach schloss sich die Bebauung auch am Böhler Weg oberhalb des Hofs Dausendbusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Lichtscheid/Kapellen/Lichtenplatz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lichtscheid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Heide (Oberbergische Straße/Böhlerweg) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heide (Barmen)|titel1=Heide}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereich Toelleturm ===&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Toelleturmviertels auf den Wuppertaler Südhöhen begann Ende des 19. Jahrhunderts mit der Errichtung des [[Toelleturm]]s 1888 am Rande der [[Barmer Anlagen]]. Dort befand sich der [[Bergbahnhof]] der am 16. April 1894 als erste zweigleisige elektrische [[Zahnradbahn]] in Deutschland eröffneten [[Barmer Bergbahn]], die am 4. Juli 1959 trotz heftigen Widerstandes aus der Bevölkerung stillgelegt und abgebaut wurde. Am Bergbahnhof begann auch die Strecke der [[Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn]]. Mit den Barmer Anlagen, dem [[Barmer Luftkurhaus]] (1943 durch Bombenangriffe zerstört) und der [[Turmbahn am Toelleturm|Turmbahn]] (1908 abgebrochen) war das Toelleturmviertel ein beliebtes Ausflugsziel. Im Toelleturmviertel wurden seit Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Villen von Barmer Fabrikanten wie der Familie Vorwerk erbaut. Nach wie vor gilt es als das exklusivste Viertel Wuppertals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler im Wuppertaler Wohnquartier Lichtenplatz}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lichtenplatz (Quartier)|Lichtenplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Quartiere in Wuppertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnquartier in Wuppertal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfdager</name></author>
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