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	<title>Lichenroth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lichenroth&amp;diff=1235273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Hessen entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-22T15:20:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Hessen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Hessen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Hessen&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Lichenroth&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Birstein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/26/12.4/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/19/26.5/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 421 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 410&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 440&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.67&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 356&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.birstein.de/seite/de/vogelsberg/032:34/tn_34/Zahlen.html |titel=Zahlen, Einwohnerzahl HW |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Birstein |abruf=2024-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Oberland (Birstein)|Oberland]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63633&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06668&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Kirche Lichenroth.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Evangelische Kirche (Lichenroth)|Kirche Lichenroth]]&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lichenroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Birstein]] im [[Hessen|hessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]]. Das Dorf liegt südlich des [[Naturpark Vulkanregion Vogelsberg|Naturparks Vulkanregion Vogelsberg]] am Oberlauf der [[Salz (Fluss)|Salz]] auf einer Höhe von 410 bis {{Höhe|440|DE-NN|link=true}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche lichenroth 1945.jpg|mini|hochkant|Die [[Evangelische Kirche (Lichenroth)|Lichenrother Kirche]] im Mai 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung von Lichenroth erfolgte im Jahr 1375 unter dem Namen „Libichinrode“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Es war zu diesem Zeitpunkt von den Herren von [[Burg Lißberg|Lißberg]] an die [[Rodenstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Rodenstein]] verpfändet. &lt;br /&gt;
Johann v. Isenburg-Büdingen und Friedrich v. Lißberg bekundeten in dieser Urkunde, dass Ritter Sibold [[Löw von Steinfurth]] die Gebrüder Henne und Werner v. [[Cleen (Adelsgeschlecht)|Cleen]] und Gise v. Windhausen ihre Streitigkeiten in einer gutlich, gruntlich, fruntliche Rachtunge behoben hätten. Der Streit ging um ihrer Rechte am Dorf Lichenroth die Eisengruben zu Bracht, der Schmieden zu [[Wolferborn]] und Rinderbügen sowie der Wiesen zu [[Hellstein]] insbes., wie den beiderseitigen Untertanen Rechtshilfe gewährt werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;ebenfalls abgedruckt bei: Gustav Simon: Die Geschichte des reichsständigen Hauses Ysenburg und Büdingen. Band  III., Ffm 1865. S. 222, Nr. 206. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter wurde der Ort mehrfach zum Gegenstand von Verpfändungen und Verkäufen, bis er 1489 endgültig in den Besitz der [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Isenburg]] überging. Lichenroth gehörte zum Gericht Reichenbach und zur Pfarrei Reichenbach, deren Sitz [[Unterreichenbach]] war. In einem Verzeichnis der [[Hufe|Huben]] und Zinsgüter von 1499 werden sieben Güter genannt, die den Isenburgern zinspflichtig waren. 1514 bestand Lichenroth aus 26 Höfen, 1551 aus 41 Höfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte Lichenroth unter Einquartierungen und Plünderungen zu leiden. 1624 nahm das [[Egon VIII. (Fürstenberg-Heiligenberg)|Fürstenbergische]] Regiment im Gericht Reichenbach sein Winterquartier, wobei 40 Soldaten nach Lichenroth kamen. 1653 hatte Lichenroth 132 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 wird erstmals ein jüdischer Ortseinwohner erwähnt. Bis zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] besaß Lichenroth eine jüdische Gemeinde mit mehr als sechzig Mitgliedern (→ [[Jüdische Gemeinde Lichenroth]]). Mit dem Beginn der NS-Diktatur im Jahr 1933 kam es zu teilweise massiven Übergriffen auf die jüdischen Einwohner des Dorfes, die bis Ende 1936 Lichenroth nach und nach verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1813 waren etwa 300 französische Soldaten in Lichenroth einquartiert. Nach der Auflösung des [[Fürstentum Isenburg|Fürstentums Isenburg]] durch den [[Wiener Kongress]] fiel Lichenroth im Jahr 1816 an das [[Kurfürstentum Hessen]], welches 1866 vom [[Königreich Preußen]] annektiert wurde. Verwaltungsmäßig gehörte Lichenroth ab 1821 zum [[Kreis Salmünster]], ab 1830 dann zum [[Kreis Gelnhausen]]. Im 19. Jahrhundert wanderten zahlreiche Ortseinwohner aus, hauptsächlich in die [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 erhielt Lichenroth eine Wasserleitung. 1914 hatte das Dorf 540 Einwohner. 1923 wurde ein eigener Spar- und Darlehenskassenverein gegründet, der auch Warenhandel betrieb, nachdem bereits seit 1891 ein gleichartiger Verein für das Oberland mit Sitz in [[Kirchbracht]] existiert hatte. Die Genossenschaft fusionierte 1971 mit der in Birstein zur späteren [[Raiffeisenbank Vogelsberg]]. Von 1911 bis 1987 bestand eine Molkereigenossenschaft, die eine eigene [[Molkerei]] vor Ort betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde die [[Vogelsberger Südbahn]] als Verlängerung der Kleinbahn Wächtersbach-Birstein in Betrieb genommen, wodurch Lichenroth einen Anschluss an das Eisenbahnnetz erhielt. Bereits 1958 wurde der Abschnitt von Wüstwillenroth nach [[Hartmannshain]] stillgelegt. Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände westlich des Ortes entstand ein Industriegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 1. Juli 1971 die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Lichenroth, Mauswinkel, Wüstwillenroth, Wettges und Völzberg freiwillig zur neuen Gemeinde [[Oberland (Birstein)|Oberland]] [[Gemeindefusion|zusammen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=28 |jahr=1971 |datum=1971-06-21 |seite=5 |seiten=1117 |fundstelle=Punkt 988; Abs. 10. |kbytes=4970}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Mai 1972 wurde von Seiten der hessischen Landesregierung ein Anhörungsverfahren eingeleitet mit dem Ziel, den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Birstein (mit Ortsteilen), Katholisch-Willenroth und Oberland zu einer neuen Großgemeinde herbeizuführen. Die Eingliederung der Gemeinde Oberland in die Gemeinde Birstein erfolgte schließlich kraft [[Landesgesetz]] mit Wirkung vom 1. Juli 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=149 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;7 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=362–363}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Birstein wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.birstein.de/eigene_dateien/rathaus-verwaltung/pdf-satzungen/hauptsatzung/hauptsatzung_ab_01.05.2017.pdf#page=2#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Felsberg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;49&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sprachgebrauch der älteren Einwohner der vier Ortsteile findet die Bezeichnung „Oberland“ immer noch Anwendung, auch stammt die gemeinsame Telefonvorwahl 06668 noch aus der Zeit vor der Eingliederung nach Birstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Lichenroth angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Isenburg (Adelsgeschlecht)#Birstein|Fürstentum Isenburg-Birstein]], Gericht Reichenbach (oder Birstein)&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Gericht Reichenbach oder Birstein&lt;br /&gt;
* ab 1813: [[Generalgouvernement Frankfurt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Befreiungskriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Gericht Reichenbach&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kaisertum Österreich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gericht Reichenbach&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Kurfürstentum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch Staatsvertrag mit Österreich und dem [[Königreich Preußen]] sowie Einigung zwischen [[Großherzogtum Hessen]] und [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amt Wenings]], Gericht Reichenbach&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Kreis Salmünster]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1822: Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Birstein|Justizamt Birstein]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1830: Kurfürstentum Hessen, [[Kreis Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Hanau|Bezirk Hanau]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Kreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] entsteht die [[Weimarer Republik]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Landkreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gelnhausen&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen, Gemeinde [[Oberland (Birstein)|Oberland]]&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Main-Kinzig-Kreis]], Gemeinde Birstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Lichenroth 351 Einwohner. Darunter waren 9 (2,6 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 57 Einwohner unter 18 Jahren, 141 zwischen 18 und 49, 78 zwischen 50 und 64 und 75 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 135 Haushalten. Davon waren 24 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 42 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 51 Paare mit Kindern, sowie 15 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 24 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 81 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1514: 26 [[Pachtvertrag (Deutschland)|Zinsende]]&lt;br /&gt;
* 1551: 41 Zinsende&lt;br /&gt;
* 1606: 70 Untertanen&lt;br /&gt;
* 1770: 43 Haushaltungen mit 165 Personen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Lichenroth |width=450|float=none|maxEinwohner=600&lt;br /&gt;
|467|475|508|474|505|486|475|496|515|490|503|477|488|384|619|599|502|446|445&lt;br /&gt;
|vor1834=(1770,165)(1800,-1))&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,441)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,351)(2023,356)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Birstein:&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 401 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 77,86 %), 114 [[Judentum|jüdische]] (= 20,14 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 411 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 62,15 %), 35 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 7,85 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Lichenroth besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Lichenroth) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 68,4 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Lichenroth“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06435004/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_Lichenroth.html |titel=Ortsbeiratswahl Lichenroth |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Birstein |abruf=2024-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Helmut Koch zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.birstein.de/seite/de/vogelsberg/01459/msr/Lichenroth.html |titel=Ortsbeirat Lichenroth |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Birstein |abruf=2024-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang_der_Lichenrother_Kirche_mit_Konfirmationsschmuck.jpg|mini|hochkant|Eingang der [[Evangelische Kirche (Lichenroth)|Lichenrother Kirche]] mit Konfirmationsschmuck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Lichenroth Juni08.JPG|mini|Die ehemalige Synagoge in Lichenroth (Juni 2008)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Birstein#Lichenroth|titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Birstein-Lichenroth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Filialkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche (Lichenroth)}}&lt;br /&gt;
Bereits 1488 wird eine Kirche in Lichenroth erwähnt, das zu diesem Zeitpunkt zur Pfarrei Reichenbach gehörte. Nach einem Brand im Jahr 1675 wurde die Kirche zwischen 1677 und 1681 wiederhergestellt. Die heutige Kirche wurde 1732 anstelle ihrer Vorgängerin als [[Querkirche]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Ellwardt: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbau zwischen evangelischen Idealen und absolutistischer Herrschaft. Die Querkirchen im hessischen Raum vom Reformationsjahrhundert bis zum Siebenjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2004, ISBN 3-937251-34-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Pfarrkirche des im gleichen Jahr eingerichteten Kirchspiels Lichenroth, das aber nur bis 1744 bestand. Seither ist sie Filialkirche der Pfarrei Kirchbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Eingang der Kirche befindet sich das Isenburger Patronatswappen. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1677 und wurde von der Vorgängerkirche übernommen. 2010 erhielt die Kirche einen neuen Altar von den Leipziger Gestaltern Markus Zink und Agnes Gensichen.&amp;lt;ref&amp;gt;GJP (Götz J. Pfeiffer): Altar von Markus Zink und Agnes Gensichen, in: Mut zum Gestalten. Kunstförderung in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kassel, 2013, S. 62–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synagoge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Synagoge Lichenroth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733 erhielt die örtliche jüdische Gemeinde die Erlaubnis zur Einrichtung einer Synagoge. Das heute noch erhaltene Synagogengebäude wurde 1837 erbaut. Während der allmählichen Auflösung der Gemeinde als Folge der Übergriffe in der NS-Zeit wurde die Synagoge 1935 verkauft und später als Saalbau einer Gastwirtschaft genutzt. 1997/98 erfolgte der Umbau zu einem Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Karneval, Fastnacht oder Fasching|Faschingsveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In Lichenroth bestehen folgende Vereine und Vereinigungen (Gründungsjahr in Klammern):&lt;br /&gt;
* [[Männergesangverein]] „Frohsinn“ Lichenroth (1923)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Lichenroth (1928)&lt;br /&gt;
* [[VdK]]-Ortsverband Lichenroth&lt;br /&gt;
* [[Jagdgenossenschaft]] Lichenroth (1956)&lt;br /&gt;
* [[Sportverein|Kultur- und Sportgemeinschaft]] Wüstwillenroth-Lichenroth (1963)&lt;br /&gt;
* [[Darts|Dartclub]] „Hotzenplotz“ Lichenroth (1983)&lt;br /&gt;
* Dartclub „Robin Hood“ Lichenroth (1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des früheren Bahnhofes ließ sich 1960 zuerst eine Möbelfabrik nieder, 1961 folgten ein Bauunternehmen und 1963 eine Metallbaufirma. Heute sind ein Displayhersteller und ein Holzfuhrbetrieb in dem Industriegebiet ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Über Lichenroth verläuft die [[Bundesstraße 276]], die den Ort im Norden mit [[Hartmannshain]] und im Süden mit [[Wächtersbach]] verbindet. In der Zeit zwischen 1934 und 1958 hatte Lichenroth einen Bahnhof an der Vogelsberger Südbahn. Nach der Bahnstrecke benannt wurde der 2004 eröffnete [[Vogelsberger Südbahnradweg]], der ebenfalls durch Lichenroth führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Geschichtsverein Birstein (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Lichenroth 1241–1991.&amp;#039;&amp;#039; Birstein 1991, S. 40–45.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |GND=111582421X}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Oberstein-Lichenroth |GND=1115825259}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Birstein-Lichenroth |GND=4357282-0}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|title:Lichenroth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=12572|titel=Lichenroth, Main-Kinzig-Kreis |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=28 |seiten=24 und 78 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=28 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.birstein.de/seite/de/vogelsberg/162/-/Lichenroth.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Lichenroth.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Birstein.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lichenroth.de/ |titel=Oberland |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.lichenroth.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-12-09}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=12572|titel=Lichenroth, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Birstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4357282-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Birstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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