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	<title>Liblice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liblice&amp;diff=279484&amp;oldid=prev</id>
		<title>89.102.60.70 am 6. April 2025 um 10:51 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-06T10:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde. Zum Ortsteil von Mělník siehe [[Liblice u Mělníka]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort = Liblice&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Liblice znak.jpg|111px|Wappen von Liblice]]&lt;br /&gt;
| Land = Böhmen&lt;br /&gt;
| Kraj = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link = &lt;br /&gt;
| Okres = Mělník&lt;br /&gt;
| Fläche = 893&lt;br /&gt;
| Höhe = 197&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer = 531502&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 277 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = S&lt;br /&gt;
| Straßen = &lt;br /&gt;
| Schienen = &lt;br /&gt;
| Flughafen = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Ing. Martin Nezbeda&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2016&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = Liblice 57&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 27732 Byšice&lt;br /&gt;
| Website = www.liblice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/18/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/35/24/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liblice odraz.JPG|mini|Schloss Liblice]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liblice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Liblitz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lieblitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde]] in [[Mittelböhmen]] in [[Tschechien]]. Sie liegt neun Kilometer südöstlich von [[Mělník]], rechtsseitig des [[Košátecký potok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Liblice wurde erstmals 1254 mit einem „Woczlaus de Lublich“ urkundlich erwähnt. 1321 war es im Besitz der Brüder Kunat und Frycek, die die Vorfahren der späteren &amp;#039;&amp;#039;Herren von Liblice&amp;#039;&amp;#039; waren. Für das Jahr 1375 ist ein Kastell belegt. Ende des 15. Jahrhunderts war Liblice im Besitz des Johann von Liblitz, der mit Katharina Kdulinec von [[Ostroměř]] (&amp;#039;&amp;#039;Kdulinec z Ostroměře&amp;#039;&amp;#039;) verheiratet war. Deren Tochter Johanna von Liblitz (&amp;#039;&amp;#039;Johanka z Liblic&amp;#039;&amp;#039;; † 1515) brachte die Herrschaft Liblitz bei ihrer Eheschließung mit dem Oberstlandmarschall [[Wilhelm II. von Pernstein]] als Heiratsgut in die Ehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roman von Procházka]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien&amp;#039;&amp;#039;. Ergänzungsband, herausgegeben vom [[Collegium Carolinum (Institut)]], R. Oldenbourg Verlag, München 1990, S. 106f., ISBN 3-486-54051-3&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sie jedoch bald an die Herren [[Smiřický von Smiřice]] verkaufte. 1544 gelangte Liblitz an das Geschlecht der Vliněves. 1669 erwarb es der [[Liste der Burggrafen von Prag|Prager Burggraf]] und [[Böhmische Landesämter|Oberstlandrichter]] von Böhmen, Daniel Norbert [[Pachta von Rayhofen|Pachta von Reihofen]]. Er erbaute an der Stelle des ehemaligen Kastells ein Renaissance-Schloss. Unter Arnold Pachta von Reihofen (&amp;#039;&amp;#039;Arnošt Pachta z Rájova&amp;#039;&amp;#039;) errichtete [[Giovanni Battista Alliprandi]] nach dem Vorbild Wiener Palastbauten 1699–1706 ein neues Barockschloss. Vor der Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte Liblitz an [[Friedrich von Deym]]. 1863 war es im Besitz der Antonie von [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Waldstein]], die das Schloss im Stil der [[Neorenaissance]] umbauen ließ. Nach deren Tod fiel es ihrer Tochter zu, die mit einem Grafen [[Thun und Hohenstein]] verheiratet war, dessen Nachkommen 1945 durch die [[Tschechoslowakei]] enteignet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ulrich Engel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Nach alten Vorlagen. Frankfurt am Main, 2. Auflage 1978, ISBN 3-8035-8013-7, S. 99f., Abb. S. 223&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Liblice]] wurde in den Jahren 1699–1706 von [[Giovanni Battista Alliprandi]] nach einem Entwurf des [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] im Stil des Barock erbaut&amp;lt;ref&amp;gt; [[Karl Maria Swoboda]]: &amp;#039;&amp;#039;Barock in Böhmen&amp;#039;&amp;#039;, Prestel Verlag München 1964, S. 30 und 51&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 1952 war es im Besitz der [[Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften|Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften]], die 1992 aufgelöst wurde. Ihre Nachfolgerin ist die [[Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik]]. Im Jahre 1963 fand im Schloss, das für die Allgemeinheit nicht zugänglich war, die [[Kafka-Konferenz]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Franz Kafka aus Prager Sicht&amp;#039;&amp;#039;. Voltaire Verlag 1966, redigiert von [[Eduard Goldstücker]], František Kautmann, Paul Reimann und Leoš Houska (Gekürzte Fassung aus dem Tschechischen), Academia Verlag, Prag, 1965&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Umbau zu einem Konferenzzentrum wurde 2008 wiederum eine Tagung über Leben und Wirken des Schriftstellers [[Franz Kafka]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
* Die ursprünglich gotische St.-Wenzels-Kirche von 1384 wurde 1710 barockisiert und um ein [[Oratorium (Kirchenbau)|Oratorium]] erweitert. Unter dem Hochaltar befindet sich die Gruft der Herren Pachta von Reihofen (&amp;#039;&amp;#039;Pachtové z Rájova&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Grabkapelle der Grafen Thun-Hohenstein, westlich des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Liblice, kostel sv. Václava 3.JPG|Wenzelskirche&lt;br /&gt;
Datei:Zámek Liblice.jpg|Schlossanlage&lt;br /&gt;
Datei:Liblice, zámek Liblice 3.JPG|Seitenansicht des Schlosses&lt;br /&gt;
Datei:Liblice, zámek Liblice 10.JPG|Velky Saal im Schloss&lt;br /&gt;
Datei:Liblice zahrady.JPG|Schlossgarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Karel Hoffmeister]] (1868–1952), Pianist und Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], [[Winfried Eberhard]], Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8, S. 340f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.akantart.cz/reference/ Kulturdenkmal (tschechisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.liblice.cz/ Geschichte (tschechisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Mělník}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.102.60.70</name></author>
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