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	<title>Libertarias - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Libertarias&amp;diff=2624624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Fuchs: Bot: IB akt</title>
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		<updated>2025-09-22T19:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: IB akt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
|Bild             = &lt;br /&gt;
|Originaltitel    = Libertarias&lt;br /&gt;
|Produktionsland  = Spanien&lt;br /&gt;
|Originalsprache  = Spanisch&lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr = 1996&lt;br /&gt;
|Länge            = 202&lt;br /&gt;
|FSK              = &lt;br /&gt;
|Regie            = [[Vicente Aranda]]&lt;br /&gt;
|Drehbuch         = [[Vicente Aranda]]&lt;br /&gt;
|Produzent        = [[Andrés Vicente Gómez]]&lt;br /&gt;
|Musik            = [[José Nieto (Komponist)|José Nieto]]&lt;br /&gt;
|Kamera           = [[Juan Amorós]], [[José Luis Alcaine]]&lt;br /&gt;
|Schnitt          = &lt;br /&gt;
|Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Ana Belén]]: Pilar&lt;br /&gt;
* [[Victoria Abril]]: Floren&lt;br /&gt;
* [[Ariadna Gil]]: Maria&lt;br /&gt;
* [[Bianca Apilánez]]: Aura&lt;br /&gt;
* [[Loles León]]: Charo&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Milicianas em 1936 por Gerda Taro.jpg|mini|Historischer Gegenstand des Films: die anarchosyndikalistische spanische Frauenorganisation &amp;#039;&amp;#039;Mujeres libres&amp;#039;&amp;#039;. Foto: [[Gerda Taro]] (1936)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Libertarias&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Verleihtitel: &amp;#039;&amp;#039;Freedom Fighters)&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Spanien|spanischer]] Film aus dem Jahr 1996. Regie führte [[Vicente Aranda]]; Hauptdarstellerinnen sind [[Ana Belén]], [[Victoria Abril]] und [[Ariadna Gil]]. Angelegt als episches Historiendrama mit fast dreieinhalb Stunden Spielzeit, thematisiert der Film die Rolle der [[Anarchismus in Spanien|Anarchisten]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] – insbesondere der [[Mujeres Libres]], der Frauenorganisation der [[Confederación Nacional del Trabajo|CNT]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Filmhandlung beginnt im Juli 1936 mit der Niederschlagung des [[Franquismus|franquistischen]] [[Putsch|Militärputsches]] in [[Barcelona]]. Die parallel vonstattengehende Etablierung einer provisorischen, antifaschistischen Volksregierung wird mit stark gefühlsbeladenen Bildern in Szene gesetzt. In kurzer Schnittabfolge kontrastiert der Vorspann historische Basisinfos in Textform, dokumentarisches Material und gestellte Film-Massenszenen. In der Eingangsszene, welche zur eigentlichen Handlung überleitet, stürzen Aktivisten der CNT–[[Federación Anarquista Ibérica|FAI]] ein [[Kreuz (Christentum)|Steinkreuz]] von einem [[Kirche (Bauwerk)|Kirchturm]] – ein filmisches Symbol für die Absicht der [[Anarchismus|anarchistischen]] [[Miliz (Volksheer)|Milizionäre]], die alte Zeit zu beenden und eine neue zu gestalten. Im Mittelpunkt der Filmhandlung stehen vier unterschiedliche Frauen – die junge [[Nonne]] &amp;#039;&amp;#039;Maria&amp;#039;&amp;#039; (Ariadna Gil), die beiden [[Prostitution|Prostituierten]] &amp;#039;&amp;#039;Floren&amp;#039;&amp;#039; (Victoria Abril) und &amp;#039;&amp;#039;Charo&amp;#039;&amp;#039; (Loles León) sowie die militante [[Feminismus|Feministin]] &amp;#039;&amp;#039;Pilar&amp;#039;&amp;#039; (Ana Belén). Anlässlich einer Durchsuchung in einem [[Bordell]] hält Pilar vor den Frauen eine Agitationsrede, bei der sie an die Moral der Frauen appelliert und versucht, sie für den antifaschistischen Verteidigungskampf zu mobilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf der Handlung schließen sich Floren und Charo Pilars Brigade der Mujeres Libres an, der Frauenorganisation der [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistischen]] [[Gewerkschaft]] CNT; ebenso die Nonne Maria, die als gläubige [[Römisch-katholische Kirche|Katholikin]] zunächst nur Zuflucht gesucht und dabei in Florens Bordell Unterschlupf gefunden hat. Die vier Frauen werden Milizsoldatinnen. In der Folge nehmen sie auch an bewaffneten Kämpfen gegen die franquistischen Aufständischen teil. Die unterschiedlichen Charaktere der drei Frauen machen einen Spannungsbogen des Films aus. Ein weiterer ist die Selbstbehauptung der vier Frauen gegen althergebrachte Vorstellungen im eigenen Lager – auch innerhalb der Mujeres Libres. Während einige Pilar und ihre Freundinnen dazu zu überreden versuchen, in der Küche zu arbeiten und den Kampf den Männern zu überlassen, werden sie von anderen – einer Komiteedeputierten, deren Rolle an das zeitweilige Mitglied der CNT in der republikanischen Zentralregierung, [[Federica Montseny]], erinnert – explizit dazu ermutigt, sich auch als Milizionärinnen am gemeinsamen Kampf zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die epische Art der Darstellung, bei der die unterschiedlichen Konfliktebenen durch beispielhaft dargestellte Personenrollen nachvollziehbar gemacht werden, setzt sich im weiteren Verlauf der Handlung fort. [[Miguel Bosé]] spielt beispielsweise die Rolle eines abtrünnigen Priesters, der sich für die [[Republik]] engagiert, gleichzeitig jedoch mit seinen Gewissenskonflikten fertigwerden muss. Auch der Krieg selbst – konkret: die Einsätze von Pilars Einheit an der [[Aragonien|Aragon]]-Front in der Nähe von [[Saragossa]] – verlangt den Beteiligten das Äußerste ab. Der Film beschönigt oder romantisiert den Krieg gegen die Putschisten nicht. Vielmehr stellt er die Bürgerkriegsjahre zwischen 1936 und 1939 als eine dramatische Epoche dar, die neben politischer Hoffnung Leid und Elend zur Folge hatte und vielen Betroffenen existenzielle Entscheidungen abverlangte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://arteycultura.sagrado.edu/PRIFF/LIBERTARIAS.htm |wayback=20060808202058 |text=&amp;#039;&amp;#039;Libertarias&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-25 17:45:22 InternetArchiveBot}}, Filmrezension auf Webseite Arte y cultura, aufgerufen am 1. Mai 2012 (span. und engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die realistische Beschreibungsweise wurde unter anderem durch die Besetzung historisch verbürgter Figuren gewährleistet. So spielt der [[Argentinien|argentinische]] Schauspieler [[Héctor Colomé]] in einer Nebenrolle den charismatischen FAI-Milizkommandanten [[Buenaventura Durruti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
In Spanien bekam der Film wohlwollende bis gute Kritiken. Das Magazin &amp;#039;&amp;#039;Arte y cultura&amp;#039;&amp;#039; lobte vor allem den Realismus des Films: „Aranda schafft seine eigene Art von Realismus, nicht nur aufgrund der Detailhaltigkeit, mit der der Krieg dargestellt wird – die Saragossa-Szenen sind wunderbar eindringliche Schlachtnachstellungen. Sie zeigen jedoch auch, wie der Krieg die politischen Ideale besiegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;arte&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Trotzkismus|trotzkistisch]] orientierte &amp;#039;&amp;#039;New Internationalist Magazine&amp;#039;&amp;#039; schrieb: „Vicente Aranda Libertarias öffnet sich in der Euphorie der spanischen Revolution.“ Der Film erzähle eine fesselnde Geschichte mit ergreifenden Charakteren, so dass man das schreckliche Ende des Krieges fast vergesse. Allerdings enthalte der Plot einige Detaillücken sowie Irritationen hinterlassende Zwischenepisoden. Auch die Gegenüberstellung greueltatenverübende [[Marokko|marokkanische]] Söldner hier und antifaschistische Freiwillige dort wertete die Zeitschrift als zu simplifizierend und potenziell geeignet, [[Rassismus|rassistischen]] Ressentiments Vorschub zu leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://findarticles.com/p/articles/mi_m0JQP/is_309/ai_30352022/ |archive-is=20120708103605 |text=&amp;#039;&amp;#039;Libertarias&amp;#039;&amp;#039;}}, Rezension im New Internationalist Magazine, Ausgabe Januar-Februar 1999, aufgerufen am 1. Mai 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine stark idealisierende Darstellung der Anarchisten im Spanischen Bürgerkrieg konstatierte die Historikerin Caroline Rothauge. Anders als [[Ken Loach]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Land and Freedom]]&amp;#039;&amp;#039;, auf den sich &amp;#039;&amp;#039;Libertarias&amp;#039;&amp;#039; sowohl als Referenz als auch in abgrenzender Hinsicht beziehe, benenne Arandas Film nicht die Widersprüchlichkeiten, mit denen die Aktivistinnen der &amp;#039;&amp;#039;Mujeres Libres&amp;#039;&amp;#039; real konfrontiert gewesen seien. Stattdessen setze &amp;#039;&amp;#039;Libertarias&amp;#039;&amp;#039; auf Idealisierung und steigere diese zusätzlich durch den Einsatz sakral überhöhender Elemente wie zum Beispiel der musikalischen Unterlegung.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Rothauge: &amp;#039;&amp;#039;Zweite Republik, Spanischer Bürgerkrieg und frühe Franko-Diktatur in Film und Fernsehen.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R Unipress, Göttingen 2014. ISBN 978-3-8471-0210-6. Auszugsweise [https://books.google.de/books?id=0B2YAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=%22A+las+barricadas%22+%26+Libertarias&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=b6rHVLLtOOHV7AbswoHoBw&amp;amp;ved=0CCUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22A%20las%20barricadas%22%20%26%20Libertarias&amp;amp;f=false Online bei Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
* Regisseur Vicente Aranda, Jahrgang 1926, ist aufgrund seiner Biografie ein ausgewiesener Gegner der franquistischen [[Militärdiktatur]]. 1952 emigrierte er nach [[Venezuela]]. 1964 kehrte er nach Spanien zurück und gründete dort eine eigene Produktionsfirma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Musik: Für den Filmvorspann verwendete Filmmusik-Komponist [[José Nieto (Komponist)|José Nieto]] das Stück &amp;#039;&amp;#039;[[A las barricadas]]&amp;#039;&amp;#039; – die auf dem [[Polen|polnischen]] [[Arbeiterlied]] &amp;#039;&amp;#039;[[Warschawjanka]]&amp;#039;&amp;#039; basierende Hymne der CNT. Ana Belén, Hauptdarstellerin und neben ihrer Schauspielerei auch Musikerin, spielte mit dem spanischen Sänger und [[Singer-Songwriter|Songwriter]] [[Víctor Manuel (Sänger)|Víctor Manuel]] eine gitarrenbasierte, weniger chorale Version ein.&lt;br /&gt;
* Mit fast dreieinhalb Stunden Länge und umgesetzt mit einem überdurchschnittlich hohen Budget, ist &amp;#039;&amp;#039;Libertarias&amp;#039;&amp;#039; eines der spektakulärsten spanischen Filmprojekte. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Freedom Fighters&amp;#039;&amp;#039; erschien auch eine [[Englische Sprache|englischsprachige]] Version. Eine [[Deutsche Sprache|deutschsprachige]] Version ist bislang nicht erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kathrin Hanses: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Frau im Spanischen Bürgerkrieg. Eine Analyse ausgewählter Spielfilme.&amp;#039;&amp;#039; [[GRIN Verlag]], 2011, ISBN 978-3-640-79861-2. Bei Google Books [http://books.google.de/books?id=OgtpaW-Vt5IC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false teilweise online].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Richard Porton&lt;br /&gt;
   |Titel=Arena. On anarchist cinema&lt;br /&gt;
   |Reihe=Arena&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=1&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[PM Press]], Christie Books&lt;br /&gt;
   |Ort=Oakland, Hastings&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-60486-050-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0113649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1175557153|LCCN=nr2004022805|VIAF=316751532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanischer Bürgerkrieg im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Fuchs</name></author>
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