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	<title>Li Muri - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:33:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-10-19T17:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der multiple Fundplatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li Muri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Arzachena]] in der [[Provinz Nord-Est Sardegna]] ist unter den archäologischen Plätzen in der [[Gallura (Region)|Gallura]] im Norden [[Sardinien]]s einer der bekanntesten. Die [[Nekropole]] von Li Muri gilt als letzte Ausprägung der [[Ozieri-Kultur]] oder als frühe Erscheinung der [[Kulturen von Abealzu-Filigosa]]. Die Eigenheit der dortigen Monumente wurde zunächst als Anzeichen einer eigenen Kultur gedeutet, der sogar Namen wie „Megalithkreis-“, „Arzachena-“ oder „Gallurakultur“ gegeben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Li Muri befindet sich etwa 5 Kilometer (Luftlinie) südlich der Ortslage von Arzachena, an einer Nebenstraße zum Nachbarort Pirazzolu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Li Muri besteht primär aus dem Steinhügel Macciunitta sowie einem kleinen [[Ganggrab]] und vier [[Steinkiste]]n. Jede der Kisten liegt im Zentrum einer Vielzahl von [[Konzentrizität|konzentrischen]] Steinringen, die vermutlich dazu dienten, einen nicht mehr vorhandenen [[Tumulus]] zu stabilisieren. Ihre äußeren Durchmesser variieren zwischen 5,3 und 8,5 m. Im äußersten Steinkreis jeder dieser Strukturen steht ein kleiner [[Menhir]]. Kreisgräber ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Tombe a circolo&amp;#039;&amp;#039;}}) es auf Sardinien primär in [[Pranu Muteddu]] bei [[Goni]], Su Corrazzu de Is Pillois bei [[Guspini]] und in Li Muri. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Ganggrab befindet sich in Bezug auf die vier Kisten in einer peripheren Position. Es wird auf drei Seiten von dem halbkreisartigen Überrest eines Tumulus umgeben. Da im Südosten ein Zugang liegt, entstand die Hypothese, die Gruft sei für [[Mehrfachbestattung]]en genutzt worden. Dies wäre jedoch ein beachtlicher Unterschied zu den Kisten in der Totenstadt und deutet auf andere rituelle Vorstellungen oder eine chronologische Differenz hin.&lt;br /&gt;
{{Panorama|LiMuri-pjt.jpg|750|Gesamtansicht von Li Muri}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sogenannter „Heiliger Stein“ mit einem quadratischen Teil, der innerhalb eines Bereiches mit aufgerichteten Tafeln liegt, scheint zu dem Ganggrab zu gehören. Außer dem Menhir scheinen auch drei kleine Kisten von nur 0,4 × 0,5 m zum Kultplatz zu gehören. Zwei von ihnen befinden sich in der Nähe der Tangenten des Grabkreises. Im selben Raum entdeckte man zwei protoanthropomorphe Menhire, welche Vorläufer der [[Statuenmenhir]]e sind und sich in dieser Form auch in [[Pranu Muteddu]] fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den größeren Steinkisten gefundenen [[Artefakt (Archäologie)|Artefakt]]e sind nicht sehr zahlreich. Die Steinartefakte zeugen von besonders hoher Handwerkskunst: ein Steatit-Topf mit Griffen im Wickelmuster und ringartiger Basis, sehr feine [[Feuerstein]]klingen, dreieckige geschliffene [[Axt|Äxte]] aus [[Schmuckstein]] und zahlreiche kugel- oder scheibenförmige Halskettenperlen. Unter diesen Gegenständen verdient eine [[Steatit]]-Tasse, welche mit ähnlichen [[Kreta|kretischen]] Stücken verglichen worden ist, besondere Aufmerksamkeit. Allerdings gibt es auch gewisse Ähnlichkeiten mit Vasen der Diana-Kultur. Die Funde von Töpferware beschränken sich auf winzige Fragmente einer offenbar undekorierten Ware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitgehende Absenz von Artefakten erschwert es, die Funktion des Platzes zu ergründen. Es wird angenommen, dass die kleinen Kisten, die vollkommen leer aufgefunden wurden, dazu dienten, Speiseopfer aufzunehmen. Der Säuregehalt der [[Granit]]erde hat den Erhalt weniger skelettartiger Überreste bewirkt. Sie bestehen aus den Fragmenten von Langknochen. Die Anwesenheit von Kieselsteinen mit Spuren von rotem [[Ocker]] führte zu der Vorstellung, dass die Körper der Toten bemalt wurden. Andere Verwendungen des Ockers können indes nicht ausgeschlossen werden, besonders, wenn man die weite Verbreitung dieser Farbgebung im jungsteinzeitlichen Sardinien bedenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher archäologischer Fundplätze auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Enrico Atzeni: &amp;#039;&amp;#039;Aspetti e sviluppi culturali del neolitico e della prima età dei metalli in Sardegna&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ichnussa. La Sardegna dalle origini all&amp;#039;età classica&amp;#039;&amp;#039;. Scheiwiller, Mailand 1981, (&amp;#039;&amp;#039;Antica madre&amp;#039;&amp;#039; 4, {{ZDB|2464755-X}}), S. 21–51.&lt;br /&gt;
* Alberto Moravetti, Carlo Tozzi u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guide archeologiche. Preistoria e Protostoria in Italia&amp;#039;&amp;#039;. 2: &amp;#039;&amp;#039;Sardegna&amp;#039;&amp;#039;. A.B.A.C.O, Forlí 1995, ISBN 88-86712-01-4, (Published on the occasion of the 13th International Congress of Prehistoric and Protohistoric Sciences which was held Sept. 8-14, 1996, Forlì, Italy).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{cite web |url=http://virtualarchaeology.sardegnacultura.it/index.php/de/archaeologischer-fundplatz/periodo-prenuragico/limuri |title= Megalith-Kreise von Li Muri|accessdate=2021-08-28|website=Sardegna Virtual Archaeology}}&lt;br /&gt;
* [http://web.tiscali.it/sardegnarcheologica/ITINERARI/2%20li%20muri.htm Beschreibung (ital.) und Bilder] (zuletzt abgerufen am 14. Dezember 2012)&lt;br /&gt;
* [http://virtualarchaeology.sardegnacultura.it/index.php/fr/site-archeologique/periodo-prenuragico/limuri/fiches-detaillees/605-la-cultura-dei-circoli-megalitici-di-arzachena Beschreibung (franz.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=41.070131|EW=9.321513|type=landmark|region=IT-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menhir in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzachena]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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