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	<title>Lherzolith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:31:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lherzolith&amp;diff=733438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BaiJo: Handstück von der Typlokalität als Abbildung ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lherzolith&amp;diff=733438&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-14T13:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Handstück von der Typlokalität als Abbildung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lherzolith.jpg|mini|hochkant=1.35|[[Spinell]]-Lherzolith von der Typlokalität Les Lers ([[Pyrenäen]]).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:lherzolite eifel.jpg|mini|hochkant=1.35|[[Spinell]]-Lherzolith in Form einer sogenannten „Olivinbombe“, eines aus dem oberen Mantel mitgeschleppten [[Xenolith]]s. Der ihn umschließende Basalt ist als dunkles Material am oberen Rand des Handstückes erkennbar. Fundort: [[Dreiser Weiher]], [[Vulkaneifel]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lherzolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein relativ häufig vorkommendes, [[Ultramafitit|ultramafisches]], [[Plutonit|plutonisches]] [[Peridotit]]-Gestein von tiefgrüner bis schwarzgrüner Farbe. Lherzolithe bilden einen Großteil des [[Lithosphärischer Mantel|lithosphärischen Erdmantels]] und der [[Asthenosphäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Typlokalität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Etang de Lers2.jpg|mini|hochkant=1.35|Die Typlokalität]]&lt;br /&gt;
Der Lherzolith wurde 1795 zum ersten Mal von [[Jean-Claude Delamétherie]] wissenschaftlich beschrieben. Er hatte das Gestein nach seiner [[Typlokalität]], dem bei [[Massat]] ([[Département Ariège]]) in den [[Pyrenäen]] gelegenen [[Étang de Lers]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Lac de Lhers&amp;#039;&amp;#039; oder in der alten Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Étang de Lherz&amp;#039;&amp;#039;) benannt. Die Ortsbezeichnung Lherz (bzw. Lers oder Ers) ist vom [[Okzitanische Sprache|Altokzitanischen]] &amp;#039;&amp;#039;erz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;ers&amp;#039;&amp;#039;, dem Partizip des Verbs &amp;#039;&amp;#039;erzer&amp;#039;&amp;#039; – aufbauen, errichten – abgeleitet. Dahinter dürfte sich wahrscheinlich das [[Vulgärlatein|vulgärlateinische]] &amp;#039;&amp;#039;ergere&amp;#039;&amp;#039; verbergen. Gemeint ist offensichtlich der sich steil hinter dem See aufbauende Felshang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Etang de lers lherzolite.jpg|mini|hochkant=1.35|Bräunlich angewitterter Lherzolith in der Typlokalität (Kugelschreiber zum Größenvergleich)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lherzolith Typlokalität.jpg|mini|hochkant=1.35|Nahaufnahme einer frischen Bruchfläche eines [[Spinell]]-Lherzoliths aus der Typlokalität. Die schwärzlichen Spinell-[[Kristallit]]e sind gut erkennbar&amp;lt;!-- leider ohne Maßstab --&amp;gt;.]]&lt;br /&gt;
Lherzolithe bestehen hauptsächlich aus den [[Mineral]]en [[Olivin]] (40–90 Vol.-%) mit jeweils mindestens 5 % [[Enstatit|Ortho-]] und [[Pyroxengruppe|Klinopyroxen]]. Im [[QAPF-Diagramm]] fallen sie ins Feld 16 der [[Ultramafitolit]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Neben den drei Hauptkomponenten&lt;br /&gt;
* Olivin&lt;br /&gt;
* Klinopyroxen&lt;br /&gt;
* Orthopyroxen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
treten in Abhängigkeit von den herrschenden [[Druck (Physik)|Druck]]- und [[Temperatur]]bedingungen folgende Phasen hinzu:&lt;br /&gt;
* [[Plagioklas]] (bis 30 Kilometer Tiefe)&lt;br /&gt;
* [[Spinell]] (Al-Spinell, Cr-Spinell und [[Chromit]] – bis 55, maximal bis 70 Kilometer Tiefe)&lt;br /&gt;
und unterhalb von 70 bis 300 Kilometer Tiefe&lt;br /&gt;
* [[Granat]] ([[Pyrop]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Minerale bestimmen auch die Lherzolith-Subtypen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plagioklas-Lherzolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spinell-Lherzolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Granat-Lherzolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Spinell-Lherzolith-Fazies kann ihrerseits nochmals in zwei Untertypen aufgeteilt werden, nämlich in die tieferliegende&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Ariegit]]-Subfazies&amp;#039;&amp;#039; und in die seichtere &amp;#039;&amp;#039;Seiland-Subfazies&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Obata, M. |Titel=The Ronda peridotite – garnet-lherzolite, spinel-lherzolite, and plagioclase-lherzolite facies and the P-T trajectories of a high-temperature mantle intrusion |Sammelwerk=Journal of Petrology |Band=21 |Datum=1980 |Seiten=533–572}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sämtliche Lherzolithtypen in ihrer klassischen Abfolge sind im [[Ronda-Peridotit]] aufgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner können auftreten:&lt;br /&gt;
* [[Amphibol]] ([[Pargasit]] – kann 5 bis 10 Vol.-% erreichen)&lt;br /&gt;
* [[Glimmer]]&lt;br /&gt;
** [[Biotit]]&lt;br /&gt;
** [[Phlogopit]] (gelegentlich bis zu 10 Vol.-%)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der modale Mineralbestand sei anhand eines Lherzoliths aus der [[Ivrea-Körper|Ivrea-Zone]] veranschaulicht:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lensch, G. |Titel=Die Ultramafitite der Zone von Ivrea |Sammelwerk=Ann. Univ. Saraviensis |Band=9 |Datum=1971 |Seiten=6–146}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Olivin: 51,7 Volumenprozent&lt;br /&gt;
* Orthopyroxen: 32,0 Vol.-%&lt;br /&gt;
* Klinopyroxen: 13,9 Vol.-%&lt;br /&gt;
* Spinell: 2,4 Vol.-%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwitterung und Alteration ==&lt;br /&gt;
Lherzolithe [[Verwitterung|verwittern]] an der Erdoberfläche mit rötlich-orangebraunen bis ockergelben Farbtönen. Es bilden sich hierbei [[Karbonat]]e, [[Quarz]], verschiedene [[Eisenhydroxid]]e oder auch [[Hämatit]]. Im [[Hydrothermale Lösung|hydrothermalen Bereich]] (bis zu 400&amp;amp;nbsp;°C) [[Serpentinisierung|serpentinisieren]] die Gesteine unter Einwirkung von [[Kohlendioxid]]-haltigen Wässern, wobei bei [[Wasser]]aufnahme [[Magnesium]] abgeführt wird. Gleichzeitig kommt es durch die Neubildung der [[Serpentingruppe|Serpentinminerale]] zu einer [[Volumen]]vermehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefüge ==&lt;br /&gt;
In Lherzolithen können vier [[Gefüge (Geologie)|Gefügetypen]] unterschieden werden:&lt;br /&gt;
* protogranulare Gefüge (20 %)&lt;br /&gt;
* porphyroklastische Gefüge (55 %)&lt;br /&gt;
* gleichkörnige Gefüge (20 %)&lt;br /&gt;
* poikiloblastische Gefüge (5 %)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mercier&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mercier, J-C. und Nicolas, A. |Titel=Textures and Fabrics of Upper-Mantle Peridotites as Illustrated by Xenoliths from Basalts |Sammelwerk=Journal of Petrology |Band=16 |Nummer=2 |Datum=1974 |Seiten=454–487}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protogranulare Gefüge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstehen durch [[Rekristallisation]], die wahrscheinlich während des [[Partielles Aufschmelzen|partiellen Aufschmelzens]] (unter Erzeugung [[Basalt|basaltischer Magmen]]) im Erdmantel vor sich geht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mercier&amp;quot; /&amp;gt;. Das ursprüngliche Ausgangsgefüge wird hierbei vollkommen ersetzt. Protogranulare Gefüge bestehen aus großen, nahezu unverformten Olivinkörnern mit kurvilinearen Korngrenzen und undeutlich ausgebildeter, räumlicher Vorzugsrichtung. Spinelle und Klinopyroxene bilden gerundete Einschlüsse in Orthopyroxen. Die Rekristallisation dürfte laut Green und Radcliffe (1972) syn- oder postkinematisch erfolgt sein. Danach setzte ein [[Kristallerholung|Erholungsprozess]] ein ([[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;recovery&amp;#039;&amp;#039;), erkennbar an der geringen Anzahl von [[Versetzung (Materialwissenschaft)|Versetzungen]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;dislocations&amp;#039;&amp;#039;) bzw. [[Korngrenze|Unterkorngrenzen]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;subgrain boundaries&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Green, H. W. und Radcliffe, S. V. |Hrsg=Heard, H. C. u.&amp;amp;nbsp;a.: Flow and Fracture of Rocks |Titel=Deformation processes in the upper mantle |Sammelwerk=Geophysical Monograph Series |Band=16 |Datum=1972 |Seiten=139–156}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fortgesetztem plastischen Fließen geht dieses Gefüge in ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;porphyroklastisches Gefüge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über. In alpinotypen Peridotiten tritt dieser charakteristische Gefügetyp aus grobkörnigen, sehr stark beanspruchten [[Porphyroklast]]en und gleich großen, kleinkörnigen und praktisch unverformten [[Neoblast]]en am häufigsten auf. Die Neoblasten bilden eine deutliche [[Foliation]], deren Orientation von der sehr deutlichen Porphyroklastenausrichtung abweicht. Spinell tritt gewöhnlich interstitiell zwischen den Olivinkörnern auf, kann aber auch noch in Kontakt mit den Pyroxenen stehen. Relativ hochtemperierte Deformationen werden gefügeintern durch intrakristalline Gleitvorgänge angezeigt – so weisen die Porphyroklasten deutliche Unterkorngrenzen mit Stufenversetzungen (engl. &amp;#039;&amp;#039;edge dislocations&amp;#039;&amp;#039;) auf – sowie durch syn- und posttektonische Umkristallisationen (Neoblastenbildung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poirier&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Poirier, J.-P. und Nicolas, A. |Titel=Deformation induced recrystallization due to progressive misorientation of subgrains, with special reference to mantle peridotites |Sammelwerk=Journal of Geology |Band=83 |Datum=1975 |Seiten=707–720}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fließvorgänge erfolgen hierbei unter [[Scherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gleichkörnige Gefüge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entsteht durch vollständige Rekristallisation aus dem porphyroklastischen Gefüge. Es ist vergleichbar mit dem Gefüge von [[Granulit]]en der [[Erdkruste|Unterkruste]] und dürfte durch sehr intensive Fließprozesse entstanden sein. Charakteristisch sind die sehr kleinen, in polygonalen Aggregaten auftretenden Körner. Porphyroklasten können noch spurenweise vorhanden sein, fehlen aber meist vollständig. Gleichkörnige Gefüge lassen sich in zwei Subtypen unterteilen – einen mit unregelmäßiger [[Mosaiktextur]] und einen mit gut eingeregelter [[Tabulartextur]] der Olivinkörner. Der Zeitpunkt der Rekristallisation ist nicht eindeutig, die Tabulartextur deutet jedoch auf einen synkinematischen Ursprung gefolgt von statischem Aufheizen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mercier&amp;quot; /&amp;gt; Als Rekristallisationsmechanismus wird Unterkornrotation (engl. &amp;#039;&amp;#039;subgrain rotation&amp;#039;&amp;#039;) angenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poirier&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poikiloblastische Gefüge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind bei Lherzolithen selten. In ihnen umschließen große Pyroxenkristalle viele kleine Olivine. Sie deuten womöglich auf [[Metasomatose|metasomatische]] Vorgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung der chemischen Zusammensetzung von Lherzolithen seien folgende Beispiele herausgegriffen (vorangestellt ein globaler Durchschnittswert basierend auf 179 Analysen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Best, M. G. und Christiansen, E. H. |Titel=Igneous Petrology |Verlag=Blackwell Science |Datum=2001 |ISBN=0-86542-541-8 |Seiten=458}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gefolgt von Durchschnittswerten für Spinell-Lherzolithe und für Granat-Lherzolithe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maaløe, S. und Aoki, K. |Titel=The major element composition of the upper mantle estimated from the composition of lherzolites |Sammelwerk=Contrib. Mineral. Petrol. |Band=63 |Datum=1977 |Seiten=161–173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sodann ein Chromit-Lherzolith, der Spinell-Lherzolith von [[Baldissero Canavese|Baldissero]] aus der Ivrea-Zone ([[Italien]]), der Spinell-Lherzolith von Ronda (3 Analysen),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bodinier, J.-L. u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Origin of Pyroxenite-Peridotite Veined Mantle by Refertilization Reactions: Evidence from the Ronda Peridotite (Southern Spain) |Sammelwerk=Journal of Petrology |Band=49 |Nummer=5 |Datum=2008 |Seiten=999–1025 |DOI=10.1093/petrology/egn014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Spinell-Lherzolithauswürflinge von [[Witim]] ([[Sibirien]] – 7 Analysen), der Granat-Lherzolith der Alpe Arami (6 Analysen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst, W . G. und Piccardo, G . B. |Titel=Petrogenesis of some Ligurian peridotites – I. Mineral and bulk-rock chemistry |Sammelwerk=Geochimica et Cosmochimica Acta |Band=43 |Datum=1979 |Seiten=219–237}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und schließlich die [[CIPW-Norm|Normierung]] der Durchschnittswerte):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Chemische Zusammensetzung von Lherzolithen in Gew.%&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Oxid ||Durchschnitt ||Spinell-Lherzolith ||Granat-Lherzolith ||Chromit-Lherzolith ||Ivrea-Zone || Ronda ||Vitim || Alpe Arami || CIPW-Norm || Prozent&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; || 45,43 || 44,2 || 45,89 || 45,31 || 46,00 || 44,65 || 44,64 || 44,45 || Q ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; || 0,45 || 0,13 || 0,09 || 0,11 || 0,09 || 0,33 || 0,14 || 0,15 || C ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; || 4,39 || 2,05 || 1,57 || 0,43 || 3,2 || 5,30 || 2,83 || 1,50 || Or || 1,50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ||5,15 || || || || 3,5 || || || 8,23 tot || Ab || 4,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FeO || 7,44 || 8,29 tot || 6,91 tot || 6,52 || 5,5 || 8,74 tot || 8,34 tot || ||  An || 7,99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MnO || 0,17 || 0,13 || 0,11 || 0,09 || 0,16 || 0,13 || 0,13 || 0,12 || Di || 13,54&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MgO || 30,31 || 42,21 || 43,46 || 46,03 || 37,5 || 34,75 || 40,68 || 39,84 || Hy || 21,48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CaO || 5,68 || 1,92 || 1,16 || 0,56 || 3,2 || 4,62 || 2,18 || 2,18 || Ol || 36,31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O || 0,59 || 0,27 || 0,16 || 0,13 || 0,18 || 0,48 || 0,22 || 0,49 || Mt || 7,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O || 0,27 || 0,06 || 0,12 || 0,17 || 0,01 || || 0,02 || 0,05 || Il || 0,79&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; || 0,12 || 0,03 || 0,04 || 0,04 || || 0,04 || 0,01 ||  || Ap || 0,26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O/&amp;lt;br /&amp;gt;Glühverlust || || 0,71 || 0,49 || 0,61 || 0,66 || 1,53 || || 2,61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mg # || 0,841 || 0,918 || 0,933 || 0,939 || 0,902 || 0,876 || 0,897 || 0,914&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lherzolithe sind vorrangig Olivin-normative, [[Quarz]]-untersättigte Gesteine. Sie sind überdies [[Hypersthen]] und [[Diopsid]]-normativ. Ihr SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt bewegt sich in einem relativ engen Bereich von 44 bis 46 Gewichtsprozent. Die MgO-Werte sind hingegen mit einer Variationsbreite von 30 bis 46 Gewichtsprozent wesentlich weiter gestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Zusammensetzung des Lherzoliths wird insbesondere durch mantelinterne [[Schmelzen|Schmelzprozesse]] beeinflusst. Diese führen zur Verarmung des Peridotits an sogenannten [[Inkompatibles Element|inkompatiblen Elementen]], welche auf Grund der Ladung oder des Radius ihrer [[Ion]]en nicht in das [[Kristall]]gefüge passen und daher bevorzugt in Schmelzen eingehen. So wird Lherzolith z.&amp;amp;nbsp;B. an [[Grabenbruch|Riftzonen]] durch Druckentlastung [[Partielle Schmelze|partiell aufgeschmolzen]], wodurch ein Teil der Mineralbestands aus dem Gestein entfernt wird und somit eine Umwandlung in den stark abgereicherten [[Harzburgit]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gängiger Theorie handelt es sich beim Lherzolith des obersten Mantels jedoch bereits selbst um ein abgereichertes Gestein, dessen fehlende Komponenten zum Aufbau der kontinentalen [[Erdkruste]] abgewandert waren. Es wird vermutet, dass im unteren Erdmantel noch Reservoirs des ursprünglichen [[Pyrolit|pyrolitischen]] Gesteins (sogenannter &amp;#039;&amp;#039;primitiver Mantel&amp;#039;&amp;#039;) existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lherzolith im Dünnschliff ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lherzolite nicol paralleli.jpg|mini|links|hochkant=1.35|Lherzolith im Dünnschliff]]&lt;br /&gt;
Ungleichkörniger Lherzolith von mittelkörniger Korngröße (Durchmesser 1 – 3 Millimeter). Gut erkennbar im Dünnschliff die Hauptkomponenten Olivin, Klinopyroxen, Orthopyroxen und Spinell. Die Olivine unterscheiden sich von den Pyroxenen durch ihre deutlicheren und unregelmäßigeren Spaltrisse. Olivine und Pyroxene befinden sich in einem perfekten [[Chemisches Gleichgewicht|Gleichgewichtszustand]], erkennbar an den Tripelpunkten, an denen die Kristalle unter einem Winkel von 120° aufeinandertreffen. Spinell (dunkelbraun, [[Isotropie|isotrop]] unter gekreuzten [[Polarisationsmikroskop|Polarisatoren]]) tritt interstitiell auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lherzolite nicol incrociati.gif|mini|hochkant=1.35|Dito unter gekreuzten Polarisatoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Lherzolithe entstehen generell im Oberen Erdmantel und sind bis zu einer Tiefe von ungefähr 300 Kilometer stabil (Ab dieser Tiefe erfolgt der Übergang zu Hochdruckphasen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stabilitätsfeld der recht seltenen Plagioklas-Lherzolithe reicht bis zu einer Tiefe von rund 30 Kilometer, dies entspricht einem [[Druck (Physik)|Druck]] von zirka 0,1 [[Pascal (Einheit)|Gigapascal]] und einer [[Temperatur]] von 1300&amp;amp;nbsp;°C. Unter den Plagioklas-Lherzolithen liegen die am häufigsten vertretenen Spinell-Lherzolithe, die bis zu 70 Kilometer Tiefe anzutreffen sind. Ihre maximalen P-T-Bedingungen liegen bei 0,2 GPa und 1450&amp;amp;nbsp;°C. Unterhalb von 70 Kilometer Tiefe folgen schließlich die selteneren Granat-Lherzolithe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese für unseren Planeten charakteristische Mantelabfolge wird auch für die anderen terrestrischen Planeten ([[Merkur (Planet)|Merkur]], [[Venus (Planet)|Venus]] und [[Mars (Planet)|Mars]]) sowie den [[Mond]] angenommen, wobei in Abhängigkeit von der jeweiligen Mantelzusammensetzung leichte Unterschiede zu erwarten sein dürften. So besitzt der Mars anstelle des Granat-Lherzoliths wohl einen [[Wehrlit|Granat-Wehrlit]]. Merkur (und wahrscheinlich auch Mars) verfügt aufgrund von Orthopyroxenmangel über den Lagenaufbau spinellführender Plagioklas-Wehrlit=&amp;gt;Spinell-Lherzolith=&amp;gt;Spinell-Granat-Wehrlit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Morgan, J. W. und Anders, E. |Titel=Chemical composition of Earth, Venus, and Mercury |Sammelwerk=Proc. Nati. Acad. Sci. USA |Band=77 |Nummer=12 |Datum=1980 |Seiten=6973–6977}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ophiolith]]folgen finden sich Lherzolite im [[Liegendes|Liegenden]], [[Harzburgit]]e sind hier jedoch meist häufiger. Lherzolite bilden Teil alpiner Peridotitmassive. Gelegentlich treten sie auch an den Bruchzonen der [[Mittelozeanischer Rücken|mittelozeanischen Rücken]] zu Tage. Als [[Xenolith]]en sind sie meist in den Schlotfüllingen der [[Kimberlit]]e anzutreffen. Ferner finden sie sich als Bomben in den Auswurfmassen von [[Alkalibasalt]]vulkanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basalt|Basaltische Magmen]] entstehen überwiegend durch partielles Aufschmelzen aus Lherzolithen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Extraterrestrischer Ursprung ===&lt;br /&gt;
In mehreren [[Meteorit]]en aus der [[Antarktis]] wurden Lherzolithe bzw. lherzolithische [[Shergottit]]e entdeckt. Ihr Herkunftsort wird dem Planeten [[Mars (Planet)|Mars]] zugeschrieben. Darunter die Meteoriten der [[Allan Hills]] A 77005, der [[Lewis Cliffs]] LEW 88516 und der [[Grove Mountains]] GRV 99027, sowie zwei von den [[Yamato Mountains]] YA 1075 und Y-793605.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Goodrich, C. A. |Titel=Olivine-phyric martian basalts: a new type of shergottite |Sammelwerk=Meteoritics &amp;amp; Planetary Science |Band=37 |Datum=2002 |Seiten=B31-B34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie enthalten 40 bis 60 Vol.-% Olivin, poikilitischen [[Pigeonit]] sowie untergeordnet Plagioklas, Chromit und [[Titanomagnetit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundstellen ==&lt;br /&gt;
In alpinen Peridotiten ([[Alpidische Orogenese|Alpidische-Orogenese]]-Kontext):&lt;br /&gt;
* [[Albanien]] – [[Tropoja-Ophiolith]]&lt;br /&gt;
* [[Frankreich]] – Pyrenäen&lt;br /&gt;
** Westpyrenäen – [[Turon de Técouère]]&lt;br /&gt;
** Zentralpyrenäen – [[Tuc d&amp;#039;Esse]], [[Moncaup (Ariège)|Moncaup]]&lt;br /&gt;
** Ostpyrenäen –  Étang de Lers (Typlokalität), [[Fontête Rouge]], [[Freychinède]], [[Sem (Ariège)|Sem]], [[Porteteny]], [[Pic Couder]], [[Bestiac]], [[Caussou]], [[Pic de Géral]]&lt;br /&gt;
* [[Italien]]&lt;br /&gt;
** Ivrea-Zone ([[Baldissero Canavese|Baldissero]], [[Balmuccia]], [[Malesco|Finero]])&lt;br /&gt;
** [[Lepontinische Alpen]] [[Penninikum|(unterpenninische]] [[Adula-Decke]]) – [[Alpe Arami]], [[Cima di Gagnone]] und [[Monte Duria]] (alle Granatlherzolith)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evans, B. W. und Trommsdorf, V. |Titel=Petrogenesis of garnet lherzolite, Cima di Gagnone, Lepontine Alps |Sammelwerk=Earth and Planetary Science Letters |Band=40 |Nummer=3 |Datum=1978 |Seiten=333–348}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Ligurien]] – [[Voltri-Gruppe]] ([[Erro-Tobbio-Einheit]]) und [[Monte Aiona]], [[Monte Nero (Emilia-Romagna)|Monte Nero]] sowie [[Suvero]] in Ostligurien&lt;br /&gt;
** [[Sesia-Lanzo-Zone]] (Zentrales und Nördliches [[Lanzo-Massiv]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lorand, J.-P., Schmidt, G., Palme, H. und  Kratz, K.-L. |Titel=Highly siderophile element geochemistry of the Earth’s mantle: new data for the Lanzo (Italy) and Ronda (Spain) orogenic peridotite bodies |Sammelwerk=Lithos |Band=53 |Datum=2000 |Seiten=149–164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marokko]] – [[Beni-Bousera-Peridotit]]&lt;br /&gt;
* [[Österreich]]&lt;br /&gt;
** [[Unterengadiner Fenster]] (bei [[Nauders]])&lt;br /&gt;
* [[Schweiz]] – [[Totalp-Peridotit]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peters, T. und Stettler, A. |Titel=Time, physico-chemical conditions, mode of emplacement and geologic setting of the Totalp peridotite in the eastern Swiss Alps |Sammelwerk=Schweiz. Mineral. Petrogr. Mitt. |Band=67 |Datum=1987 |Seiten=285–294}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Spanien]] – [[Betische Kordillere]] – [[Ronda-Peridotit]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reisberg, L.C., Allegre, C.J. und Luck, J.-M. |Titel=The Re–Os systematics of the Ronda ultramafic complex of southern Spain |Sammelwerk=Earth Planet. Sci. Lett. |Band=105 |Datum=1991 |Seiten=196–213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Peridotiten der [[Variszische Orogenese|Variszischen Orogenese]]:&lt;br /&gt;
* [[England]] – [[Lizard-Komplex]]&lt;br /&gt;
* Italien: [[Tonale-Decke]], [[Ulten-Zone]] – [[Ultner Hochwart|Hochwart]], [[Proveis|Samerberg Alm]]&lt;br /&gt;
* Österreich – [[Niederösterreich]] – [[Moldanubikum]], [[Gföhl-Decke]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Becker, H. |Titel=Geochemistry of garnet peridotite massifs from lower Austria and the composition of deep lithosphere beneath a Paleozoic convergent plate margin |Sammelwerk=Chem. Geol. |Band=134 |Datum=1996 |Seiten=49–65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Flutbasalt]]en:&lt;br /&gt;
* [[Indien]] – [[Dekkan-Trapp]] ([[Kachchh (Distrikt)|Kachchh]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grabenbruchzonen (Riftassoziation):&lt;br /&gt;
* [[Ägypten]] – [[Zabargad]]&lt;br /&gt;
* [[Russland]] – [[Sibirien]] – [[Baikal-Graben|Baikal-Rift]] ([[Vitim-Vulkanfeld]])&lt;br /&gt;
* [[Volksrepublik China]] – [[Jilin|Jilin-Provinz]] ([[Wangqing-Vulkanfeld]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ophiolithen (Subduktionskontext):&lt;br /&gt;
* [[Tibet]] – [[Luobusha-Ophiolith]]&lt;br /&gt;
* [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
** [[Kalifornien]] – [[Klamath Mountains]] ([[Trinity-Ophiolith]]) – [[Silurium]]/[[Devon (Geologie)|Unterdevon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Vulkanische Bombe|Vulkanbomben]] und Xenolithen:&lt;br /&gt;
* [[Algerien]] – [[Hoggar]] ([[Adrar n&amp;#039;Ajjer]], [[Atakor]], [[Eggéré]], [[Tahalra]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Girod, M., Dautria, J. M. und de Giovanni, R. |Titel=A First Insight into the Constitution of the Upper Mantle Under the Hoggar Area (Southern Algeria): The Lherzolite Xenoliths in the Alkali Basalts |Sammelwerk=Contrib. Mineral. Petrol. |Band=77 |Datum=1981 |Seiten=66–73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Australien]]&lt;br /&gt;
** [[New South Wales]]&lt;br /&gt;
** [[Queensland]] – [[Mount Quincan]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meisel, T., Walker, R.J., Irving, A.J. und Lorand, J.-P. |Titel=Osmium isotopic compositions of mantle xenoliths: a global perspective. |Sammelwerk=Geochim. Cosmochim. Acta |Band=65 |Datum=2001 |Seiten=1311–1323}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Tasmanien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Varne, R. |Titel=On the Origin of Spinel Lherzolite Inclusions in Basaltic Rocks from Tasmania and Elsewhere |Sammelwerk=Journal of Petrology |Band=18 |Nummer=1 |Datum=1977 |Seiten=1–23 |DOI=10.1093/petrology/18.1.1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Victoria (Australien)|Victoria]]&lt;br /&gt;
* [[Brasilien]] – [[Fernando de Noronha]]&lt;br /&gt;
* [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
** [[Vogelsberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmidt, G. und Snow, J. |Titel=Os isotopes in mantle xenoliths from the Eifel volcanic field and the Vogelsberg (Germany): age constraints on the lithospheric mantle |Sammelwerk=Contrib. Mineral. Petrol. |Band=143 |Datum=2002 |Seiten=694–705 |DOI=10.1007/s00410-002-0372-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Vulkaneifel]] – [[Dreiser Weiher]]&lt;br /&gt;
* Italien – [[Sardinien]] ([[Pozzomaggiore]])&lt;br /&gt;
* [[Kamerun]] – [[Adamawa-Massiv]] ([[Ngao-Voglar-Vulkan]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nkouandou, O. F. und Temdjim, R. |Titel=Petrology of spinel lherzolite xenoliths and host basaltic lava from Ngao Voglar volcano, Adamawa Massif (Cameroon Volcanic Line, West Africa): equilibrium conditions and mantle characteristics |Sammelwerk=Journal of Geosciences |Band=56 |Datum=2011 |Seiten=375–387 |DOI=10.3190/jgeosci.108}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Komoren]] – [[Grande Comore]]&lt;br /&gt;
* [[Lesotho]] – [[Matsoku]]&lt;br /&gt;
* [[Mexiko]] – [[Niederkalifornien|Baja California]] ([[San Quintin (Baja California)|San Quintin]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Morgan, J.W. |Titel=Ultramafic xenoliths: clues to Earth’s late accretionary history |Sammelwerk=J. Geophys. Res. |Band=91 (B12) |Datum=1986 |Seiten=12375–12387}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Österreich – [[Steiermark]] ([[Kapfenstein]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Olivin/Weltweite%20Vorkommen |title=Mineralienatlas - Fossilienatlas |accessdate=2021-06-12 |last=Schorn |first=Stefan }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vasellil, O., Downes, H., Thirlwall, M.F. et al. |Titel=Spinel-peridotite xenoliths from Kapfenstein (Graz Basin, Eastern Austria): A geochemical and petrological study |Sammelwerk=Mineralogy and Petrology |Band=57 |Seiten=23–50 |Datum=1996 |DOI=10.1007/BF01161620 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schottland]] – [[Caithness]] ([[Duncansby Head]])&lt;br /&gt;
* [[Südafrika]] – [[Kimberley (Südafrika)|Kimberley]]&lt;br /&gt;
* [[Tansania]] – [[Labait]]&lt;br /&gt;
* Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
** [[Alaska]] – [[Nunivak Island]]&lt;br /&gt;
** [[Arizona]] – [[Cochise Crater]], [[San Carlos (Arizona)|San Carlos]]&lt;br /&gt;
** [[Hawaii]] – [[Salt Lake Crater]]&lt;br /&gt;
** [[Kalifornien]] – [[Mojave-Wüste]] ([[Cima Volcanic Field]], [[Dish Hill]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luffi, P. u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Lithospheric mantle duplex beneath the central Mojave Desert revealed by xenoliths from Dish Hill, California |Sammelwerk=Journal of Geophysical Research |Band=114, B03202 |Datum=2009 |Seiten=1–36 |DOI=10.1029/2008JB005906}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Navajo Volcanic Field]]&lt;br /&gt;
** [[New Mexico]] – [[Kilbourne Hole]], [[Puerco Necks]]&lt;br /&gt;
** [[Rhode Island]] – [[Lamprophyr]]gang von [[Ashaway]]&lt;br /&gt;
* Volksrepublik China – [[Nordchina-Kraton]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudnick, R.L., Gao, S., Ling, W.-L., Liu, Y.-S. und McDonough, W.F. |Titel=Petrology and geochemistry of spinel peridotite xenoliths from Hannuoba and Qixia, North China craton |Sammelwerk=Lithos |Band=77 |Datum=2004 |Seiten=609–637}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Hannuoba]]&lt;br /&gt;
** [[Qixia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Peridotit]]&lt;br /&gt;
** [[Dunit]]&lt;br /&gt;
** [[Harzburgit]]&lt;br /&gt;
** [[Wehrlit]]&lt;br /&gt;
* [[Serpentinit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Myron G. Best&lt;br /&gt;
   |Titel=Igneous and Metamorphic Petrology&lt;br /&gt;
   |Verlag=W.H. Freemann &amp;amp; Company&lt;br /&gt;
   |Ort=San Francisco&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-7167-1335-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=169}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Murawski&lt;br /&gt;
   |Titel=Geologisches Wörterbuch&lt;br /&gt;
   |Auflage=8.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Enke Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-432-84108-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=127}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Klaus Strobach&lt;br /&gt;
   |Titel=Unser Planet Erde&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gebr. Borntraeger&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-443-01028-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/mineral/museum/4-Peridotite.pdf#search=%22Lherzolith%22 &amp;#039;&amp;#039;Mineralogie und Geochemie des Erdmantels, Teil 4: Peridotite: Bestandteile des Oberen Erdmantels.&amp;#039;&amp;#039;] Sonderausstellung des Mineralogischen Museums der Uni Köln vom 15. September bis 30. Oktober 1997 (pdf; 870 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lherzolite|Lherzolit}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ariege.com/geologie/lherzolite.html &amp;#039;&amp;#039;La lherzolite – pierre insolite.&amp;#039;&amp;#039;] www.ariege.com (fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plutonisches Gestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BaiJo</name></author>
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