<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lhenice</id>
	<title>Lhenice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lhenice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lhenice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:40:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lhenice&amp;diff=1175064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zbrnajsem: Entfernung ist 26 Kilometer.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lhenice&amp;diff=1175064&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-11T10:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entfernung ist 26 Kilometer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Flecken. Zum Ortsteil siehe [[Bžany (Tschechien)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Lhenice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Lhenice znak.png|111px|Wappen von Lhenice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Lhenice PT CZ.png&lt;br /&gt;
| Okres              = Prachatice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 3914&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/550361/Lhenice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 559&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 550361&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 384 02&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Netolice]] – [[Český Krumlov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = [[Městys]]&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 9&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Marie Kabátová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Školní 124&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 384 02 Lhenice&lt;br /&gt;
| Website            = www.lhenice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/59/41.25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/08/59.29/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lhenice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Elhenitz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Flecken (Ort)|Flecken]] in [[Tschechien]]. Er liegt 26 Kilometer westlich des Stadtzentrums von [[Budweis]] und gehört zum [[Okres Prachatice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lhenice - celkový pohled na městečko od silnice do Vodic.JPG|mini|links|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
Lhenice befindet sich an den östlichen Ausläufern des [[Böhmerwald]]es am Übergang zum [[Blanský les]]. Der Ort liegt am Osthang des Stráže (742&amp;amp;nbsp;m) über dem Tal des [[Bezdrevský potok|Netolický potok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Hradce und Hrbov im Norden, Brusná im Nordosten, Horní Chrášťany im Osten, Vodice und Třešňový Újezdec im Südosten, Vadkov im Süden, Borovka und Jáma im Südwesten, [[Mičovice]] und Ratiborova Lhota im Westen sowie Třebanice im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Der Městys Lhenice besteht aus den Ortsteilen Dolní Chrášťany &amp;#039;&amp;#039;(Untergroschum)&amp;#039;&amp;#039;, Hoříkovice &amp;#039;&amp;#039;(Horschikowitz)&amp;#039;&amp;#039;, Horní Chrášťany &amp;#039;&amp;#039;(Obergroschum)&amp;#039;&amp;#039;, Hrbov &amp;#039;&amp;#039;(Herbes)&amp;#039;&amp;#039;, Lhenice &amp;#039;&amp;#039;(Elhenitz)&amp;#039;&amp;#039;, Třebanice &amp;#039;&amp;#039;(Tschebanitz)&amp;#039;&amp;#039;, Třešňový Újezdec &amp;#039;&amp;#039;(Wagnern)&amp;#039;&amp;#039;, Vadkov &amp;#039;&amp;#039;(Wagau)&amp;#039;&amp;#039; und Vodice &amp;#039;&amp;#039;(Woditz)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/550361/Obec-Lhenice&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/550361/Obec-Lhenice&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Lhenice gehören außerdem die Wohnplätze Amerika, Brusenský Mlýn, Brusná, Hradce, Hrby, Na Hliňáku, Nový Dvůr, Sádky, Šilnar, U Jonátů, U Kozáků, U Mostu, U Rolenců, U Vlčků und Vršitý. Grundsiedlungseinheiten sind Brusná, Dolní Chrášťany, Hoříkovice, Horní Chrášťany, Hrbov, Lhenice, Třebanice, Třešňový Újezdec, Vadkov und Vodice.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/550361/Obec-Lhenice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Netolice]] &lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Hracholusky u Prachatic|Hracholusky]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Lužice u Netolic|Lužice]], [[Babice u Netolic|Babice]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Nebahovy]], [[Mičovice]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Chvalovice u Netolic|Chvalovice]], [[Záboří u Českých Budějovic|Záboří]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Chroboly]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Brloh pod Kletí]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Ktiš]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lhenice wurde erstmals 1283 als Besitz des [[Kloster Zlatá Koruna|Klosters Sancta Corona]] erwähnt. Nach der Zerstörung des Klosters durch die [[Hussiten]] im Jahre 1420 erhielt [[Ulrich II. von Rosenberg]] die gesamten Besitzungen des Klosters von Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] als Pfandschaft. 1437 verpfändete Sigismund die Dörfer Lhenice, Újezdec, Vadkov und Vodice an die Königsstadt [[Tábor]]. 1544 wurde Lhenice durch [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] zum Städtchen erhoben. Dabei wurden dem Ort die Rechte zum Führen eines Wappens, zur Siegelung mit grünem Wachs und zur Abhaltung eines achttägigen [[Jahrmarkt]]es zu [[1. September|St.&amp;amp;nbsp;Ägidien]] sowie eines Wochenmarktes verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Beteiligung am Ständeaufstand von 1547 wurden die Güter der Stadt Tábor konfisziert und Lhenice mit den Dörfern Újezdec, Vadkov und Vodice an den Vormund der Kinder [[Jost III. von Rosenberg|Josts III. von Rosenberg]], Albrecht von Guttenstein auf [[Žirovnice]], verkauft. Nachdem [[Wilhelm von Rosenberg]] 1551 für volljährig erklärt worden war, erhielt er den Besitz übertragen. Dessen Bruder und Nachfolger [[Peter Wok von Rosenberg]] musste Lhenice 1600 wegen Verschuldung seinem Buchhalter Martin Grejnar von [[Veveří (Nové Hrady)|Veveří]] und [[Mysletín (Ledenice)|Mysletín]] überlassen. Nachdem der Rosenberger Lhenice 1605 wieder ausgelöst hatte, ordnete er das Städtchen der Herrschaft [[Libějovice]] zu. Nach dem Tode von Peter Wok erbte 1611 dessen Neffe Johann Zrinski von Seryn Libějovice. Zrinski verstarb jedoch bereits 1612 und ihn beerbte Peter [[Schwanberg (Adelsgeschlecht)|von Schwanberg]]. Er schloss Libějovice an die Herrschaft [[Netolice]] an. Als einer der Führer des Ständeaufstandes wurde sein Besitz nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] konfisziert und die Herrschaft Netolice 1622 an [[Hans Ulrich von Eggenberg]] übergeben.&lt;br /&gt;
Als 1717 die [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)|Eggenberger]] im Mannesstamme ausstarben, fiel Lhenice an die [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Lhenice 1848 zur selbstständigen Marktgemeinde im Prachiner Kreis. 1855 kam der Ort zum neu errichteten Bezirk Netolice, der 1868 an den Bezirk Prachatice angeschlossen wurde. Seit 2006 ist Lhenice wieder ein [[Městys]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lhenice ist von großen Kirschplantagen umgeben. Wegen des traditionellen Obstbaus erhielt der Ort den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Garten Südböhmens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lhenice (1).JPG|mini|Marktplatz mit Kirche des Hl. Jakobus]]&lt;br /&gt;
* Kirche des Hl. Jakobus, erbaut im 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Herrenhaus, die frühere Feste wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch Martin Grejnar zu dessen Sitz ausgebaut&lt;br /&gt;
* Altes Rathaus, das von 1814 bis 1815 im böhmischen [[Bauernbarock]] errichtete Gebäude dient heute als Bücherei&lt;br /&gt;
* Statue des Hl. Adalbert, auf dem Brunnen am Markt, 1802 geschaffen&lt;br /&gt;
* Friedhof Johannes des Täufers mit der Kapelle des Hl. Johannes von Nepomuk&lt;br /&gt;
* Kreuzweg, angelegt 1865–1866&lt;br /&gt;
* Lhenicer Linde, der 25&amp;amp;nbsp;m hohe Baum mit einem Stammumfang von 580 cm hat ein Alter von 270 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* Alois Elhenický (1844–1915), Baumeister und Bürgermeister von Smíchov&lt;br /&gt;
* [[Lubor Friedrich]] (* 1923), Marionettengestalter und Requisiteur&lt;br /&gt;
* [[Jaroslav Hájek]] (* 1941), Cellist&lt;br /&gt;
* [[Theodor Kössl]] (1886–1969), Komponist&lt;br /&gt;
* Jan Mayer-Königsreiter (1824–1917), Bergrechtler, Sachbuchautor und Hofrat&lt;br /&gt;
* [[Bohuslav Zahradník]] (1947–1987), Klarinettist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
* [[Adolf Branald]] (1910–2008), der Schriftsteller wurde am 8. Mai 1965 zum Ehrenbürger von Lhenice ernannt&lt;br /&gt;
* [[Jindřich Jindřich]] (1876–1967), Komponist und Volkskunstsammler, wirkte ab 1896 als Musiklehrer an der Schule in Lhenice&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lhenice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Prachatice}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4283183-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1283]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lhenice| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zbrnajsem</name></author>
	</entry>
</feed>