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	<title>Lex de bello indicendo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08 am 11. März 2023 um 16:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lex de bello indicendo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den Kriegsbeschluss der römischen [[Comitium|Comitien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beschluss erfolgte ursprünglich in den [[Comitia Centuriata|Centuriatscomitien]], in späterer Zeit konnte er auch ausnahmsweise in den [[Comitia tributa|Tribuscomitien]] erfolgen. Der Inhalt des Beschlusses war die Erschaffung eines militärischen Kommandos für ein neues Kriegsgebiet, mit einem ausdrücklichen Kriegsführungsauftrag. Die lex de bello indicendo veranlasste nicht die völkerrechtlich erhebliche [[Kriegserklärung]] – diese konnte nach mehrmaligen [[res repetere]] (Genugtuungsgesandtschaften) vor oder nach dem Komitienbeschluss erfolgen und wurde während der frühen Römischen Republik auf Beschluss des Senates von den [[Fetialen]] durchgeführt, später durch die säkularen [[Legatus|Legaten]]. Es bedurfte keiner lex de bello indicendo, wenn im Kriegsgebiet bzw. in dessen Nachbarschaft bereits ein militärisches Kommando bestand. In diesen Fällen wurde in der Regel ein bereits bestehendes militärisches Kommando um den neuen Kriegsauftrag lediglich durch Senatsbeschluss erweitert. Neue militärische Kommanden konnten auch ohne ausdrücklichen Kriegsauftrag durch die [[Comitia|Comitien]] beschlossen werden – diese Volksbeschlüsse hatten aber nicht die alte Form der lex de bello indicendo (Bsp. [[Erster Punischer Krieg]], [[Erster Makedonischer Krieg]]). Deshalb begegnet die lex de bello indicendo in der klassischen Republik nur gelegentlich und zwar vor allem in den Fällen, in denen der Kriegsbeschluss auf eine breite innenpolitische Basis gestellt werden sollte ([[Zweiter Punischer Krieg]], [[Zweiter Makedonischer Krieg]] und [[Dritter Makedonischer Krieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lex de bello indicendo lässt sich bis in die Zeit der Bildung der Centuriatscomitien zurückverfolgen (6. Jh. v. Chr.). Sie war wahrscheinlich das innenpolitische Ergebnis der im 6. Jh. v. Chr. sich verändernden Militärverfassung Roms (zunehmenden Beteiligung der in der [[Hoplit]]en[[phalanx]] dienenden römischen Bürgerschaft), die auch zur Bildung der Centuriatscomitien führte. In der frühen und mittleren römischen Königszeit (8.–7. Jh. v. Chr.) erfolgte kein Kriegsbeschluss im Einzelfall, sondern dem König wurde das militärische Kommando einmalig am Anfang seiner Regierungszeit durch die [[lex curiata de imperio]] übertragen. Der letzte überlieferte Kriegsbeschluss der Komitien erfolgte gegenüber Kleopatra 32 v. Chr. Während des [[Prinzipat]]s erfolgten wahrscheinlich keine leges de bello indicendo mehr; denn durch das mehrfach privilegierte militärische [[Imperium (Rom)|imperium]] des [[Princeps]] boten sich vielfache verfassungsgemäße Möglichkeiten der Kriegseröffnung ohne Beteiligung der Komitien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Zack: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum „Römischen Völkerrecht“. Kriegserklärung, Kriegsbeschluß, Beeidung und Ratifikation zwischenstaatlicher Verträge, internationale Freundschaft und Feindschaft während der römischen Republik bis zum Beginn des Prinzipats&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Göttinger Forum für Altertumswissenschaft|Beihefte zum Göttinger Forum für Altertumswissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; 5). 2. Auflage. Edition Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89744-139-2 (Zugleich überarbeitete Fassung von: Köln, Universität, Dissertation, 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Militärgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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