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	<title>Lex Salica - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lex_Salica&amp;diff=103383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-30T19:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Salic Law.png|mini|Chlodwig diktiert die Lex Salica. Miniatur, 14. Jahrhundert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lex Salica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pactus Legis Salicae&amp;#039;&amp;#039;, dt. Salisches Recht) ist ein [[spätantike]]s [[Gesetz]] der [[Völkerwanderung]]szeit, das nach traditioneller Auffassung 507–511 auf Anordnung des [[Merowinger]]königs [[Chlodwig I.]] mit dem Adel für die [[Franken (Volk)|Franken]] im [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] erlassen wurde. Bei dieser Datierung wäre es eines der ältesten erhaltenen Gesetzbücher. Die Datierung ist heute aber umstritten; so argumentierte [[Karl Ubl]], die &amp;#039;&amp;#039;lex&amp;#039;&amp;#039; sei im Kern bereits um die Mitte des 5. Jahrhunderts entstanden, als die Franken noch kaiserliche &amp;#039;&amp;#039;[[foederati]]&amp;#039;&amp;#039; waren. Einige Passagen, etwa der 47. Titel, stammen hingegen wohl erst aus dem späten [[6. Jahrhundert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;lex Salica&amp;#039;&amp;#039; wird zu den [[Germanische Stammesrechte|Germanenrechten]] gezählt. Sie stützt sich vorwiegend auf germanisch-archaische Rechtsrituale, gehört daher zu den &amp;#039;&amp;#039;leges Barbarorum&amp;#039;&amp;#039;. Gleichwohl wurde sie [[vulgarrecht]]lich ([[Nachklassisches Recht|nachklassisch]]) beeinflusst,&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Wesel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Rechts: Von den Frühformen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, München 2001, ISBN 978-3-406-54716-4. Rnr. 156, Rnr. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; sodass auch [[Rezeption des römischen Rechts|römische Rechtstraditionen]] bemerkbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist sie nach dem fränkischen Stamm der [[Salfranken]], nicht mit dem Geschlecht der [[Salier]] zu verwechseln. Nach anderer Auffassung bezieht sich der Name auf Inhaber von Herrenhöfen und hat keine ethnische Dimension.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Ubl |Titel=Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs: Die Lex Salica im Frankenreich |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Ostfildern |Datum=2017 |Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Text ist auf Latein verfasst, enthält jedoch germanische Fragmente ([[malbergische Glossen]]). An die &amp;#039;&amp;#039;lex Salica&amp;#039;&amp;#039; angelehnt ist die später zur Zeit des Merowingerkönigs [[Dagobert I.]] kodifizierte &amp;#039;&amp;#039;[[lex Ripuaria]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsinhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lex Salica Vandalgarius.jpg|mini|Handschrift der Lex Salica von 793 von Vandalgarius]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;lex Salica&amp;#039;&amp;#039; wurden mündlich überlieferte Rechtsgepflogenheiten vermutlich erstmals schriftlich niedergelegt. Obwohl mutmaßlich jünger als der [[Westgoten|westgotische]] &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Euricianus]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[lex Burgundionum]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Burgunden]], bewahrt die &amp;#039;&amp;#039;lex Salica&amp;#039;&amp;#039; nach Ansicht von Forschern wie [[Karl August Eckhardt]] mehr Germanisch-Altertümliches, weil der Grad der [[Romanisierung]] der [[Franken (Volk)|Franken]] zum betreffenden Zeitpunkt noch geringer gewesen sei (was auch für die &amp;#039;&amp;#039;[[lex Ripuaria]]&amp;#039;&amp;#039; zutreffe). Diese Position wird in der neueren Forschung aber diskutiert, die, wie erwähnt, teils einen stärkeren Einfluss des [[spätantike]]n römischen Volksrechts annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtskasuistik ===&lt;br /&gt;
==== Strafrechtliche Aspekte ====&lt;br /&gt;
Die Normen befassen sich mit verschiedenen [[Kasuistik|Rechtsfällen]], wobei der Schuldige –&amp;amp;nbsp;sofern er freien Standes war&amp;amp;nbsp;– regelmäßig eine Geldbuße zu entrichten hatte. Die Geldbußen waren hoch veranschlagt, so beispielsweise bei Diebstahl. Sie betrugen bei den [[Franken (Volk)|Franken]] ein Mehr- bis Vielfaches gegenüber anderen Volksrechten, wie denen der [[Friesen]], [[Burgunden]] oder [[Alamannen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wesel&amp;quot;&amp;gt;[[Uwe Wesel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Beck, München 2006, ISBN 3-406-47543-4, S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unfreie dagegen wurden mit [[Körperstrafe]]n wie Hieben oder Rutenschlägen und in wenigen Fällen sogar mit dem Tod bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschieden sich die Strafen, je nachdem wer geschädigt wurde und wer der Täter war, sodass anhand der unterschiedlichen Strafmaße die Standesunterschiede der damaligen Gesellschaft deutlich wurden. Beispielsweise stand auf Ermordung eines „Römers“, das heißt eines zur Provinzbevölkerung gehörenden [[Galloromanen]], eine Geldstrafe in Höhe von 100&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Solidus|solidi]] (Goldmünzen)&amp;#039;&amp;#039;, was etwa dem Wert von 100 Rindern entsprach, während die Tötung eines freien Franken in doppelter Höhe mit 200&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;solidi&amp;#039;&amp;#039; geahndet wurde. Wiederum höher stand die Gruppe der galloromanischen „Tischgenossen“ des Königs mit 300&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;solidi&amp;#039;&amp;#039;, während das höchste Sühnegeld von 600&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;solidi&amp;#039;&amp;#039; für die Tötung von Kriegern des unmittelbaren [[Gefolge]]s des Königs zu entrichten war. Morde an einer Frau wurden höher bestraft als jene an einem Mann desselben Standes. Ebenso waren Geldbußen für Beschimpfungen vorgesehen, wobei das Wort „[[Hure]]“ mit 45&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;solidi&amp;#039;&amp;#039; am höchsten bestraft wurde. Forscher wie [[Sebastian Scholz]] vermuten, dass die Oberschicht des Reiches, darunter Bischöfe und römische Großgrundbesitzer, von den Bestimmungen der &amp;#039;&amp;#039;Lex Salica&amp;#039;&amp;#039; ausgenommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wergeld]] erhielt zu einem Drittel der dem Gericht vorsitzende Graf, wobei dieser es größtenteils an den König weitergab. Den überwiegenden Rest von zwei Dritteln erhielt der Geschädigte, gegebenenfalls dessen Familie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wesel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Lex Salica&amp;#039;&amp;#039; ist zwar keine Rede davon, gleichwohl wurde daneben bereits staatliches Strafrecht angewandt. Mörder konnten zum Tode verurteilt, Verräter enthauptet, Diebe gehängt und Sklaven kastriert werden, wenn Letztere stahlen. In den [[Karolinger|karolingischen]] [[Kapitularien]] wurden die Sanktionen festgehalten (Cap. 10. 23.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wesel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zivilrechtliche Aspekte ====&lt;br /&gt;
Eine weit geringere Bedeutung hatte das Zivilrecht. Zurückzuführen ist das darauf, dass die Agrarwirtschaft nicht vertraglich organisiert wurde. Agrarwirtschaft wurde als [[Grundherrschaft]] beziehungsweise Eigenwirtschaft der freien Bauern betrieben, was nicht heißt, dass Kauf, Tausch, Darlehen oder Leihe unbekannt gewesen wären. Die &amp;#039;&amp;#039;lex&amp;#039;&amp;#039; hielt Regeln bereit, so für die [[kaufvertrag]]liche [[Gewährleistung|Rechtsmängelgewährleistung]]. Gestohlene Sachen wurden mittels [[Anefang]] beweisrechtlich gesichert und anschließend fand im Wege des förmlichen Gewährentzugs das Prozessverfahren statt. Über die Sachmängelhaftung hingegen ist der Informationsstand unzureichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zu [[Schuldanerkenntnis|abstrakten Schuldversprechen]] waren ebenfalls vorgesehen, vornehmlich in Gestalt des „Treuegelöbnisses“ (&amp;#039;&amp;#039;fides facta&amp;#039;&amp;#039;). In der Rechtsforschung wird ihm ein der [[Römisches Recht|römisch-rechtlichen]] [[Stipulation]] vergleichbarer Charakter bescheinigt. Zumeist diente das Geschäft wohl der Bekräftigung von Darlehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wesel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbfolgeregelungen ===&lt;br /&gt;
Des Weiteren enthielt die &amp;#039;&amp;#039;lex Salica&amp;#039;&amp;#039; – wie auch die &amp;#039;&amp;#039;lex Ripuaria&amp;#039;&amp;#039; – Bestimmungen über das [[Erbrecht]] und die Gerichtsordnung formuliert. In Anlehnung an diese Erbrechtsbestimmungen wurde viel später in vielen europäischen Herrscherhäusern die [[Thronfolge]] so festgelegt, dass Frauen nicht die Krone erben konnten, selbst dann nicht, wenn keine männlichen Erben existierten (&amp;#039;&amp;#039;in terram salicam mulieres ne succedant&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;So die vereinfachte Fassung bei [[William Shakespeare|Shakespeare]], &amp;#039;&amp;#039;Henry V.&amp;#039;&amp;#039;, I 2. Im Original heißt es (&amp;#039;&amp;#039;Pactus legis Salicae&amp;#039;&amp;#039; 59, §&amp;amp;nbsp;6): „De terra autem Salica nulla in muliere hereditas est, sed ad virilem sexum, qui fratres fuerint, tota terra pertineat.“ (vergleiche MGH, &amp;#039;&amp;#039;Legum Sectio&amp;#039;&amp;#039; I, Band&amp;amp;nbsp;4/1 (= Eckhardt 1962), S.&amp;amp;nbsp;223)&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauen waren also von der Erbfolge ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besondere Bestimmung der &amp;#039;&amp;#039;lex Salica&amp;#039;&amp;#039; wird heute oft als das Salische Recht schlechthin verstanden. Sie wurde jedoch erstmals in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts verwendet, um zu legitimieren, dass 1317 [[Philipp V. (Frankreich)|Philipp V.]] unter Umgehung der weiblichen Erbfolge auf den französischen Thron gelangt war. Es wurden nicht nur Töchter des Königs von der Erbfolge ausgeschlossen, sondern auch deren Nachkommen. Dieser Erbfolgestreit war eine der Ursachen für den Ausbruch des [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieges]]. Noch heute gilt die Bestimmung in einigen Monarchien und als [[Hausgesetz|Hausrecht]] in den meisten deutschen Adelshäusern. Mit der [[Pragmatische Sanktion|Pragmatischen Sanktion]] wurde sie 1713 für die [[Habsburgermonarchie]] außer Kraft gesetzt. Viele Monarchien, die das Salische Erbrecht jahrhundertelang angewendet hatten, haben sich noch in jüngerer Zeit einer weiblichen Thronfolge geöffnet (beispielsweise [[Thronfolge (Schweden)|Schweden]] 1980; [[Thronfolge (Belgien)|Belgien]] und [[Thronfolge (Norwegen)|Norwegen]] 1991; das Haus [[Askanier|Anhalt]] 2010 als erste deutsche vormals regierende Familie). Im Jahr 1837 führte die Tatsache, dass das salische Recht im [[Königreich Hannover]] galt, zum Ende der über ein Jahrhundert lang geltenden [[Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover]], als [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Victoria]] nur die britische, nicht aber auch die hannoversche Krone erben konnte. Aus dem gleichen Grunde endete 1890 die Personalunion zwischen dem Königreich der [[Geschichte der Niederlande|Niederlande]] und dem Großherzogtum [[Geschichte Luxemburgs#Vollständige Unabhängigkeit Luxemburgs|Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung und Autorenschaft ==&lt;br /&gt;
Die Überlieferung der Lex Salica lässt sich in verschiedene Textklassen unterteilen. Die Textklassen A, B und C sind [[Merowinger|merowingisch]], die Klassen D, E, K und H sind [[Karolinger|karolingisch]]. In allen Fällen sind die Autoren unbekannt, aber die frühesten bekannten Texte (A und C) wurden von romanischsprachigen Autoren verfasst, die mit den im lateinischen Text eingestreuten germanischen Wörtern nicht vertraut waren. In bestimmten Fällen ist bekannt, wo ein bestimmter Text verfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Übersicht der Textklassen der Lex Salica&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maurits Gysseling]]: &amp;#039;&amp;#039;De Germaanse woorden in de Lex Salica&amp;#039;&amp;#039;, in: Verslagen en mededelingen van de Koninklijke Academie voor Nederlandse taal- en letterkunde, Gent 1976, S. 60–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rosamond McKitterick]]: &amp;#039;&amp;#039;The Carolingians and the written word&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge University Press, Cambridge 1989, S. 40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Textklasse !! Datierung !! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 507–511 || Textklasse A ist der älteste Teil der Lex Salica. Sie wird auf die Jahre 507–511 datiert, während der Herrschaft von Chlodwig I., obwohl der frühest überlieferte A-Text aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts stammt. Textklasse A kann weiter in vier Teile unterteilt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (800–814), wahrscheinlich in [[Tours]] geschrieben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (751–768), einst in [[Weißenburg (Elsass)|Weißenburg]] aufbewahrt, möglicherweise auch dort verfasst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ca. 800), geschrieben in Westdeutschland&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zweites Viertel des 9. Jahrhunderts), Herkunft unbekannt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 511–533 || Existenz wird vorausgesetzt, Texte wurden jedoch nicht überliefert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 567–596 || Verfasst während der Regierungszeit von [[Guntram I.]] oder [[Childebert II.]], wahrscheinlich in [[Sens]] für den burgundischen Teil des Frankenreiches geschrieben. Textklasse C kann weiter in zwei Teile unterteilt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C 5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (spätes 8. Jahrhundert), geschrieben in [[Luxeuil]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zweites Viertel des 9. Jahrhunderts)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 763–764 || Erhalten in einer Handschrift aus dem Jahr 793 und 2 Handschriften aus dem 9. Jahrhundert, basierend auf Textklasse A.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 751–798 || Basiert auf Textklasse D.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Karolina&amp;#039;&amp;#039;)|| 802 || Basiert auf Textklasse C.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Herold&amp;#039;&amp;#039;) || Nach 800 || Ausgabe von Johannes Herold, 1557, die auch Teile verschwundener Handschriften enthält.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* J. B. Herold: &amp;#039;&amp;#039;Originum ac germanicarum antiquitatum libri&amp;#039;&amp;#039;. Basel 1557, 1–37. (wieder abgedruckt in Eckhardt 1954)&lt;br /&gt;
* Johannes Merkel: &amp;#039;&amp;#039;Lex salica&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1850 mit Vorwort von Jacob Grimm.&lt;br /&gt;
* [[Knut Jungbohn Clement]]: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen über das Recht der Salischen Franken vor und in der Königszeit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1876. (Ausgabe mit Erläuterungen und erstem Versuch einer hochdeutschen Übersetzung)&lt;br /&gt;
* Jan Hendrik Hessels: &amp;#039;&amp;#039;Lex salica. The ten texts with the glosses, and the Lex emendata.&amp;#039;&amp;#039; London 1880.&lt;br /&gt;
* J. Fr. Behrend: &amp;#039;&amp;#039;Lex salica&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Weimar 1897.&lt;br /&gt;
* Heinrich Geffcken: &amp;#039;&amp;#039;Lex Salica. Zum akademischen Gebrauche herausgegeben und erläutert von …&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1898.&lt;br /&gt;
* [[Karl August Eckhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesetze des Merowingerreiches 481–714&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1935. (Germanenrechte. Texte und Übersetzungen, 1), 1–153.&lt;br /&gt;
** 2. Bearbeitung: Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesetze des Merowingerreiches. I. Pactus legis salicae. Recensiones Merovingicae.&amp;#039;&amp;#039; Witzenhausen 1955, (Germanenrechte. Texte und Übersetzungen, 1).&lt;br /&gt;
** 3. Bearbeitung: Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesetze des Merowingerreiches. I. Pactus legis salicae.&amp;#039;&amp;#039; Witzenhausen 1963, (Germanenrechte. Texte und Übersetzungen, 1).&lt;br /&gt;
* Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesetze des Karolingerreiches 714–911. I. Salische und ribuarische Franken&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1934, (Germanenrechte. Texte und Übersetzungen, 2, 1).&lt;br /&gt;
** 2. Bearbeitung: Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Lex Salica: Recensio Pippina&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1953, (Germanenrechte. Texte und Übersetzungen, 2, 1).&lt;br /&gt;
* Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Pactus legis Salicae&amp;#039;&amp;#039;. (Germanenrechte Neue Folge, Westgermanisches Recht).&lt;br /&gt;
** 1, 1: &amp;#039;&amp;#039;Einführung und 80 Titel-Text&amp;#039;&amp;#039;. Musterschmidt, Göttingen 1954.&lt;br /&gt;
** 1, 2: &amp;#039;&amp;#039;Systematischer Text&amp;#039;&amp;#039;. Musterschmidt, Göttingen 1957.&lt;br /&gt;
** 2, 1: &amp;#039;&amp;#039;65 Titel-Text&amp;#039;&amp;#039;. Musterschmidt, Göttingen 1955.&lt;br /&gt;
** 2, 2: &amp;#039;&amp;#039;Kapitularien und 70 Titel-Text&amp;#039;&amp;#039;. Musterschmidt, Göttingen 1956.&lt;br /&gt;
** 3: &amp;#039;&amp;#039;Lex Salica. 100 Titel-Text.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Weimar 1953.&lt;br /&gt;
* Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Pactus legis Salicae&amp;#039;&amp;#039;. Hahn, Hannover 1962, ([[Monumenta Germaniae Historica]]; Leges; Leges nationum Germanicarum; 4, 1).&lt;br /&gt;
* Karl August Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Lex salica&amp;#039;&amp;#039;. Hahn, Hannover 1969, (Monumenta Germaniae Historica; Leges; Leges nationum Germanicarum; 4, 2) ISBN 3-7752-5054-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Brunner (Rechtshistoriker)|Heinrich Brunner]], [[Claudius von Schwerin]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rechtsgeschichte (= Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft)&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1906, DNB 450655083 (Zwei Bände).&lt;br /&gt;
* Hans-Achim Roll: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Lex Salica-Forschung&amp;#039;&amp;#039;. Scientia, Aalen 1972, ISBN 3-511-02837-X.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Magnou-Nortier: &amp;#039;&amp;#039;Remarques sur la genèse du Pactus Legis Salicae et sur le privilège d’immunité (IVe–VIIe siècles)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Clovis. Histoire et mémoire. Sous la direction de Michel Rouche&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Le baptême de Clovis, l’événement&amp;#039;&amp;#039;. Presses de l’Université de Paris-Sorbonne, Paris 1997, 495–537, ISBN 2-84050-079-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leges – Gentes – Regna. Zur Rolle von germanischen Rechtsgewohnheiten und lateinischer Schrifttradition bei der Ausbildung der frühmittelalterlichen Rechtskultur.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Gerhard Dilcher, Eva-Marie Distler; Erich Schmidt Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-503-07973-4; darin:&lt;br /&gt;
** [[Ruth Schmidt-Wiegand]]: &amp;#039;&amp;#039;Sprache, Recht, Rechtssprache bei Franken und Alemannen vom 6.–8. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; S. 141–158.&lt;br /&gt;
** [[Hans-Werner Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gens-Regnum-Lex: das Beispiel der Franken.&amp;#039;&amp;#039; S. 537–542.&lt;br /&gt;
* Bernard Barbiche: &amp;#039;&amp;#039;Les institutions de la monarchie française à l’époque moderne, &amp;lt;small&amp;gt;XVI&amp;lt;/small&amp;gt;e-&amp;lt;small&amp;gt;XVIII&amp;lt;/small&amp;gt;e siècle&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;small&amp;gt;PUF&amp;lt;/small&amp;gt;, Paris 1999, 2. éd. 2001.&lt;br /&gt;
* Jean Barbey, Frédéric Bluche, Stéphane Rials: &amp;#039;&amp;#039;Les lois fondamentales et succession de France&amp;#039;&amp;#039;. D.U.C, 1984.&lt;br /&gt;
* Marc Ferro: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de France&amp;#039;&amp;#039;. Poches Odile Jacob, 2001.&lt;br /&gt;
* Éliane Viennot: &amp;#039;&amp;#039;La France, les femmes et le pouvoir, Volume 1, L’invention de la loi salique (Ve–XVIe siècle)&amp;#039;&amp;#039;. Perrin, 2006.&lt;br /&gt;
* Sylvain Soleil: &amp;#039;&amp;#039;Introduction historique aux institutions – du IVe au XVIIIe siècle&amp;#039;&amp;#039;. ChampsUniversité, Flammarion 2002.&lt;br /&gt;
* Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs: Die Lex Salica im Frankenreich&amp;#039;&amp;#039;. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lex Salica}}&lt;br /&gt;
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* {{DNB-Portal|4167525-3}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/stream/forschungenber00clem#page/88/mode/1up Lex Salica] Das salische Recht (die deutsche Übersetzung)&lt;br /&gt;
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* [https://legit.germ-ling.uni-bamberg.de/leges_realms/1 Lex Salica und merowingische Kapitularien] im LegIT-Projekt (&amp;#039;&amp;#039;Digitale Erfassung und Erschließung des volkssprachigen Wortschatzes der kontinentalwestgermanischen Leges barbarorum in einer Datenbank&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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