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	<title>Lew Semjonowitsch Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:49:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lew_Semjonowitsch_Berg&amp;diff=1523335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-04-08T15:35:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BergLS.jpg|miniatur|200px|Lew Semjonowitsch Berg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lew Semjonowitsch Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Лев Семёнович Берг}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;Lev Semënovič Berg&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|14|03|1876|Link=1}} in [[Bender (Stadt)|Bendery]]; †&amp;amp;nbsp;[[24. Dezember]] [[1950]] in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Zoologe und Geograph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lew Semjonowitsch Berg wurde am 14. März 1876 in einer jüdischen Familie in [[Bender (Stadt)|Bendery]] (damaliges [[Gouvernement Bessarabien]], heute Moldawien) geboren. Von 1885 bis 1894 besuchte er das Gymnasium in [[Chișinău]], das er erfolgreich mit einer Goldmedaille abschloss (höchste Auszeichnung). Danach ließ er sich [[lutherisch]] taufen, um sein Studium an der physikalisch-mathematischen Fakultät der [[Lomonossow-Universität|Staatlichen Universität Moskau]] aufnehmen zu können. Schwerpunkte seines Studiums waren in den Anfangsjahren vor allem die Zoologie, insbesondere die Ichthyologie, sowie in späteren Studienjahren auch die Geographie. Schon während des Studiums beschäftigte er sich mit Untersuchungen der Fische des [[Dnister]], [[Bessarabien]]s und des [[Ural]]s. Im Jahr 1898 machte Berg seinen Abschluss an der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach seinem Studium beschäftigte er sich vorwiegend mit der [[Klimatologie]] sowie der Zoogeographie.&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner geographischen Studien untersuchte Berg in dieser Zeit die chemische, physikalische und biologische Beschaffenheit von Süßwasser, insbesondere von Seen in [[Zentralasien]] und Westsibirien. Unter anderem untersuchte er den [[Balchaschsee]], [[Ladogasee]], [[Yssykköl]] sowie den [[Aralsee]], über den er im Jahr 1909 mit seiner Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Aralsee&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Аральское море}}) promovierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem beschäftigte er sich in dieser Zeit vorwiegend mit der Klimatologie. Er entwickelte anhand seiner Untersuchungen in Zentralasien und Sibirien ein Naturzonenmodell, das die Erde anhand von Klimafaktoren, des Reliefs, des Bodens sowie der Pflanzendecke in Zonen aufteilte. Berg veröffentlichte mehrere Werke über Klimatologie, in denen er diese Erkenntnisse festhielt. Unter anderem die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Klima und Leben&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Климат и жизнь}}; 1922), &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Klimatologie&amp;#039;&amp;#039;  ({{lang|ru|Основы климатологии}}; 1927) und &amp;#039;&amp;#039;Landschaftlich-geographische Zonen der UdSSR&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Ландшафтно-географические зоны СССР}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1913 arbeitete er als leitender Zoologe für den Bereich Ichthyologie im Museum für Zoologie der Akademie der Wissenschaften. 1914 wurde er Professor für Ichthyologie und Hydrologie am Landwirtschaftlichen Institut in Moskau. Berg beschäftigte sich zeit seines Lebens mit der [[Ichthyologie]], woraus viele nützliche Erkenntnisse über die [[Paläontologie]], [[Anatomie]] und [[Embryologie]] von Fischen in Russland resultierten. Des Weiteren waren seine Untersuchungen über die Fortpflanzungsperioden von Fischen und dem Einfluss von Klimaschwankungen auf migrierende Fischarten von wesentlicher Bedeutung. Berg veröffentlichte zahlreiche Werke über die Fische Russlands, so zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Die Fische Turkistans&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Рыбы Туркестана}}; 1905) oder sein bekanntestes Werk &amp;#039;&amp;#039;Süßwasserfische des Russischen Reiches&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Рыбы пресных вод Российской империи}}) im Jahr 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 erhielt er einen Lehrstuhl für Geographie an der Petrograder Universität, den er bis 1925 innehatte. 1922 kam seine &amp;#039;&amp;#039;Nomogenesis&amp;#039;&amp;#039; heraus, eine alsbald vieldiskutierte Theorie zur [[Makroevolution]]. Seit 1932 arbeitete er als Leiter der Abteilung für angewandte Ichthyologie des Institutes für Fischerei und wurde 1934 Leiter der Ichthyologie-Laborabteilung im Zoologischen Institut der Akademie der Wissenschaften in Leningrad. Von 1940 bis 1950 war Berg Präsident der [[Russische Geographische Gesellschaft|Russischen Geographischen Gesellschaft]]. Im Jahr 1946 wurde er Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Sowjetischen Akademie der Wissenschaften]], in der er von 1948 bis 1950 Vorsitzender der Ichthyologischen Kommission war. International bekannt wurde er besonders durch sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Leo S. Berg: Classification of fishes both recent and fossil&amp;#039;&amp;#039; (russ. {{lang|ru|Система рыбообразных и рыб, ныне живущих и ископаемых}}, 1940, dt. 1958, engl. 1940, reprint 1965), das durch Jahrzehnte Maßstäbe einer modernen Systematik setzte, zumal es auch die primitiven Fischartigen berücksichtigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begründete in der zoologischen Systematik das Taxon &amp;#039;&amp;#039;[[Birgeriidae]]&amp;#039;&amp;#039; Berg 1940, eine Familie ausgestorbener [[Knochenfische]] aus der Unterklasse der [[Knorpelganoide]]n (Chondrostei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 erschien die vierte Auflage seines Werkes über die Fische der Sowjetunion, mittlerweile unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Süßwasserfische der UdSSR und angrenzender Länder&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Рыбы пресных вод СССР и сопредельных стран}}), für das Berg im Jahr 1951 posthum den [[Stalinpreis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 brachte die Bank der Republik [[Transnistrien]] eine Silbergedenkmünze zu Ehren Lew Bergs heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cbpmr.net/?id=44&amp;amp;lang=en Series of coins “The Outstanding people Transdniestria”]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Lew Berg ist ein Vulkan auf der [[Kurilen]]insel Urup, ein Berg und ein Gletscher im [[Pamir (Gebirge)|Pamir]], ein Kap auf der [[Oktoberrevolution-Insel|Oktoberrevolutions-Insel]], ein Gletscher im [[Dsungarischer Alatau|Dsungarischen Alatau]] sowie die [[Berg Mountains]] in der Antarktis benannt. Außerdem beinhalten mehr als 60 lateinische Tier- und Pflanzennamen seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird von der Russischen Akademie der Wissenschaften für herausragende Leistungen auf den Gebieten Geographie, Biogeographie oder Ichthyologie die L.-S.-Berg-Goldmedaille verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.ras.ru/about/awards/awdlist.aspx?awdid=33&lt;br /&gt;
| titel=L.-S.-Berg-Golmedaille| titelerg={{ruS|Золотая медаль имени Л.С. Берга}}| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2018-05-16| sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lev Berg|Lew Semjonowitsch Berg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{GSE|110029}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.rustrana.ru/article.php?nid=32991 | wayback=20070515173224 | text=Ausführliche Biographie}} (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.britannica.com/EBchecked/topic/61693/Lev-Simonovich-Berg Artikel in der Encyclopedia Britannica] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.aari.aq/persons/berg/berg_ru.html Лев Семенович Берг] Biografie (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128747099|LCCN=n84035731|VIAF=19823881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berg, Lew Semjonowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ichthyologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Universität Sankt Petersburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Stalinpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Lomonossow-Universität Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berg, Lew Semjonowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Берг, Лев Семёнович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Zoologe und Geograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bender (Stadt)|Bender]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sankt Petersburg|Leningrad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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