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	<title>Lew Emmanuilowitsch Rasgon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:02:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lew_Emmanuilowitsch_Rasgon&amp;diff=1820752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-15T18:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lew Emmanuilowitsch Rasgon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Лев Эммануилович Разгон}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Lew Emmanuilovič Razgon}}&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|1|4|1908|Link=1}} in [[Horki|Gorki]], [[Gouvernement Mogiljow]], [[Russisches Kaiserreich]] (heute Horki, [[Mahiljouskaja Woblasz]], [[Belarus]]); †&amp;amp;nbsp;[[8. September]] [[1999]] in [[Moskau]]) war ein [[russischer Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Rasgon wurde in einer [[Juden|jüdischen]] Arbeiterfamilie geboren. Seine Eltern waren Mendel Abramowitsch Rasgon (1878–1942) und Glika Israilewna geborene Schapiro (1880–1955). 1923 siedelte seine Familie nach [[Moskau]] über. Nach dem Schulbesuch arbeitete er als Bibliothekar in einer Kinderbibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 schloss er sein Geschichtsstudium am Staatlichen Pädagogischen Institut in Moskau ab und trat in die [[KPdSU]] ein. Während des Studiums arbeitete er in der von [[Gleb Iwanowitsch Boki]] geleiteten Spezial[[Verschlüsselung|chiffrier]]abteilung der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Staatlichen Politischen Verwaltung beim Rat der [[Volkskommissar]]e der [[UdSSR]]&amp;#039;&amp;#039; (OGPU, seit 1934 Hauptverwaltung für Staatssicherheit (GUGB) des [[NKWD]] der UdSSR) und entwickelte Chiffrierungen und [[Entschlüsselung|Dechiffrierungen]]. In dieser Zeit heiratete er Bokis Tochter Oxana, die Opfer der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] wurde und 1938 im [[Gulag]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Rasgon in einem Kinderbuchverlag als [[Redakteur]] tätig. Im April 1938 wurde er verhaftet und verbrachte 17 Jahre in Arbeitslagern des Gulag. 1944 lernte er im Gulag seine zweite Frau Rebekka Jefremowna Berg (1905–1991) kennen. 1955 wurde er freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete er wieder in einem Kinderbuchverlag als Literaturwissenschaftler für Kinderliteratur. Er veröffentlichte 1978 sein Buch „Die sechste Station“ &amp;#039;&amp;#039;({{lang|ru|Шестая станция}})&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Retrospektive]] auf seine Jugend, und auch Bücher über bedeutende russische Gelehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre begann er, über die Jahre seiner Inhaftierung zu schreiben, ohne dass er jemals mit einer Veröffentlichung rechnete. Erste Auszüge erschienen erst unter [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Gorbatschow]] in sowjetischen Zeitschriften, so 1987 &amp;#039;&amp;#039;Die Frau des Präsidenten&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;({{lang|ru|Жена президента}})&amp;#039;&amp;#039; in der Wochenzeitschrift [[Ogonjok]]. Sein Buch über seine Haftzeit &amp;#039;&amp;#039;Nichts als die reine Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;({{lang|ru|Непридуманное}})&amp;#039;&amp;#039; wurde 1988 veröffentlicht und machte ihn weithin bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rasgon gehörte zu den Gründern der Menschenrechtsorganisation [[Memorial (Menschenrechtsorganisation)|Memorial]]. Er war Mitglied der von [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Jelzin]] geschaffenen Zentralen Gnadenkommission, die sich für die Abschaffung der [[Todesstrafe]] und eine Reform des Rechtssystems in Russland einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ragons Bruder war der [[Historiker]] [[Israil Mendelewitsch Rasgon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sechste Station&amp;#039;&amp;#039;, 1978 (&amp;#039;&amp;#039;Schestaja stanzija&amp;#039;&amp;#039;; dt.)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Nichts als die reine Wahrheit. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Volk und Welt, Berlin, 1992, ISBN 3-353-00901-9 (&amp;#039;&amp;#039;Nepridumannoe&amp;#039;&amp;#039;; dt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gulag.memorial.de/person.php?pers=174 Lew Emmanuilowitsch Rasgon auf gulag.memorial.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119058820|LCCN=n81022768|VIAF=51739593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rasgon, Lew Emmanuilowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Memorial)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens für das Vaterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rasgon, Lew Emmanuilowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Разгон, Лев Эммануилович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Horki]], Oblast Mogiljow, Belarus&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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