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	<title>Lew Alexejewitsch Lobodin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lew_Alexejewitsch_Lobodin&amp;diff=1210138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank63: Link</title>
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		<updated>2026-03-31T12:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lew Alexejewitsch Lobodin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Лев Алексеевич Лободин}}, engl. [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] &amp;#039;&amp;#039;Lev Lobodin&amp;#039;&amp;#039;; * [[1. April]] [[1969]] in [[Rossosch]] in der [[Oblast Woronesch]]) ist ein ehemaliger [[Zehnkampf|Zehnkämpfer]]. Mit 25&amp;amp;nbsp;Zehnkämpfen über 8000 Punkten gehört der bei einem Wettkampfgewicht von 93&amp;amp;nbsp;kg 1,88&amp;amp;nbsp;m große Lobodin zu den konstantesten Zehnkämpfern. Dreimal in Folge gewann er von 1994 bis 2002 Bronze bei den Europameisterschaften. Neben einer Bronzemedaille bei den Halleneuropameisterschaften 1998, gewann er eine Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen bei Hallenweltmeisterschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lew Lobodin begann seine Karriere in der [[Sowjetunion]]. 1992 startete er für die [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten]]. Von 1993 bis 1996 trat er für die [[Ukraine]] an. Ab 1997 startete er für [[Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Karriere bis 1996 für die Ukraine ===&lt;br /&gt;
1991 übertraf Lobodin als Sieger bei den ukrainischen Meisterschaft in Kiew mit 8018 Punkten erstmals die 8000-Punkte-Marke. Bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1992|Halleneuropameisterschaften 1992 in Genua]] wurde der Siebenkampf für Männer als Demonstrationswettbewerb ausgetragen. Es gewann der Franzose [[Christian Plaziat]] vor dem Tschechoslowaken [[Robert Změlík]], Lobodin belegte mit 5987 Punkten den sechsten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1993|Hallenweltmeisterschaften 1993 in Toronto]] wurde der Siebenkampf als Demonstrationswettbewerb ausgetragen. Der US-Amerikaner [[Dan O’Brien]] stellte mit 6476 Punkten einen neuen [[Leichtathletik-Weltrekorde|Weltrekord]] auf, hinter dem Kanadier [[Mike Smith (Leichtathlet)|Mike Smith]] und dem damals für Weißrussland antretenden [[Eduard Hämäläinen]] wurde Lobodin mit 6017 Punkten Vierter. In der Freiluftsaison 1993 verbesserte Lobodin als Sechster beim [[Mösle Mehrkampf-Meeting]] in Götzis seine Zehnkampfbestleistung auf 8156 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1994|Halleneuropameisterschaften 1994 in Paris-Bercy]] wurde der Siebenkampf erstmals offiziell ausgetragen. Lobodin brach den Wettbewerb nach einem [[Salto Nullo]] im Stabhochsprung ab. In Helsinki bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1994|Europameisterschaften 1994 in Helsinki]] gewann der Franzose [[Alain Blondel]] vor dem Schweden [[Henrik Dagård]]. Mit 8201 Punkten erkämpfte sich Lobodin die Bronzemedaille vor dem Titelverteidiger Christian Plaziat. Bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1995|Weltmeisterschaften 1995 in Göteborg]] erreichte Lobodin 8196 Punkte und belegte damit den siebten Rang. Beim Einladungsmeeting in [[Talence]] zum Saisonende 1995 verbesserte Lobodin seine Bestleistung auf 8286 Punkte. Diese Marke verbesserte er 1996 in Götzis auf 8315 Punkte. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1996/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1996 in Atlanta]] gab Lobodin nach dem ersten Tag auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ab 1997 für Russland ===&lt;br /&gt;
In der Hallensaison 1997 trat Lobodin nur bei den russischen Meisterschaften in [[Lipezk]] an und gewann mit neuer persönlicher Bestleistung von 6196 Punkten seinen ersten russischen Meistertitel. Nach 8184 Punkten in Götzis scheiterte Lobodin bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1997|Weltmeisterschaften 1997]] in [[Göteborg]] erneut mit einem Salto Nullo im [[Stabhochsprung]]. Beim Saisonausklang in Talence verpasste Lobodin mit 7999 Punkten dann auch noch die 8000-Punkte-Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hallensaison 1998 begann Lobodin mit einem dritten Platz beim Einladungswettkampf in [[Tallinn]]. Bei den [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1998|Halleneuropameisterschaften]] in [[Valencia]] wurde er mit 6226 Punkten ebenfalls Dritter hinter dem Polen [[Sebastian Chmara]] und dem Ungarn [[Dezső Szabó (Leichtathlet)|Dezső Szabó]]. In Götzis verbesserte Lobodin seine Zehnkampfbestleistung auf 8414 Punkte. Bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1998|Europameisterschaften 1998]] in [[Budapest]] absolvierte Lobodin mit 8571 Punkten seinen besten Zehnkampf überhaupt. Damit Lag er 96&amp;amp;nbsp;Punkte hinter dem Esten [[Erki Nool]] und 16&amp;amp;nbsp;Punkte hinter dem für Finnland startenden Hämälainen. Hinter dem Isländer [[Jón Arnar Magnússon]] folgten auf den Plätzen fünf und sechs die beiden Tschechen [[Tomáš Dvořák]] und [[Roman Šebrle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde Lobodin erneut Dritter in Tallinn, bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 1999|Hallenweltmeisterschaften in Maebashi]] platzierte er sich mit 6153 Punkten als Sechster. In Götzis wurde er mit 8427 Punkten Dritter. Bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1999|Weltmeisterschaften in Sevilla]] erreichte Lobodin 8494 Punkte und Platz fünf. Zur Bronzemedaille des US-Amerikaners [[Chris Huffins]] fehlten ihm 53&amp;amp;nbsp;Punkte. Nachdem er die Hallensaison ausgelassen hatte und in Götzis vor dem Stabhochsprung aufgab, war der Zehnkampf bei den [[Olympische Sommerspiele 2000/Leichtathletik|Olympischen Spielen 2000 in Sydney]] Lobodins erster vollständiger Zehnkampf nach Sevilla. Mit 8071 Punkten belegte er den 13. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wurde Lobodin mit 6196 Punkten Zweiter in Tallinn. Bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2001|Hallenweltmeisterschaften in Lissabon]] belegte er mit 6202 Punkten den dritten Platz hinter Roman Šebrle und Jon Arnar Magnusson. In Götzis erreichte er als Vierter 8465 Punkte. Bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001|Weltmeisterschaften in Edmonton]] erkämpfte sich Lobodin 8352 Punkte und den fünften Platz. Auf den Bronzerang des Briten [[Dean Macey]] hatte er allerdings über 250 Punkte Rückstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lobodin in Tallinn 2002 den Siebenkampf abbrechen musste, ließ er Götzis aus und startete in [[Mehrkampf-Meeting Ratingen|Ratingen]] mit 8433 Punkten in die Saison. Bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 2002|Europameisterschaften in München]] brachten ihm 8390 Punkte seine dritte Bronzemedaille bei Europameisterschaften. 400 Punkte hinter Šebrle und nur 48&amp;amp;nbsp;Punkte hinter Nool hatte Lobodin seinerseits 52&amp;amp;nbsp;Punkte Vorsprung auf Magnusson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 gewann Lobodin in Moskau mit 6412 Punkten seine zweite russische Meisterschaft. Bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2003|Hallenweltmeisterschaften in Birmingham]] hätte ihm diese Punktzahl zum Sieg gereicht. Er erreichte in Birmingham 6297 Punkte und gewann Silber hinter [[Tom Pappas]], lag aber über hundert Punkte vor Šebrle. Bei den [[Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003|Weltmeisterschaften in Paris/Saint-Denis]] gewann Pappas vor Šebrle, Lobodin wurde mit 8198 Punkten Sechster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 6149 Punkten gewann Lobodin 2004 seinen dritten russischen Titel. Bei den [[Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2004|Hallenweltmeisterschaften in Budapest]] gewann Šebrle vor [[Bryan Clay]], Lobodin gewann mit 6203 Punkten seine letzte internationale Medaille. In Götzis absolvierte Lobodin mit 8240 Punkten seinen 25. und letzten 8000-Punkte-Wettkampf. Bei den [[Olympische Sommerspiele 2004/Leichtathletik|Olympischen Spielen in Athen]] gab er nach zwei Disziplinen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestleistungen in den Einzeldisziplinen ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[100-Meter-Lauf|100 m]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;10,66 s&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (2001 in Götzis)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Weitsprung]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;7,56 m&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1999 in Götzis)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kugelstoßen]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;16,30 m&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (2002 in Ratingen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hochsprung]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;2,10 m&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1991 in Kiew)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[400-Meter-Lauf|400 m]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;48,39 s&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1996 in Götzis)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[110-Meter-Hürdenlauf|110 m Hürden]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;13,94 s&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1999 in Götzis)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Diskuswurf]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;49,44 m&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (2002 in Talence)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Stabhochsprung]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;5,20 m&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1998 in Budapest)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Speerwurf]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;59,00 m&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1995 in Talence)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[1500-Meter-Lauf|1500 m]]&lt;br /&gt;
||&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;4:29,95 min&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (1991 in Sotschi)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bestleistung von 8571 Punkten stellte Lobodin 1998 in Budapest auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans van Kuijen: &amp;#039;&amp;#039;2004 Annual Combined Events.&amp;#039;&amp;#039; Helmond 2005.&lt;br /&gt;
* Peter Matthews (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Athletics 2004.&amp;#039;&amp;#039; SportsBooks, Cheltenham 2004, ISBN 1-899807-21-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{World Athletics|14223026|Lev Lobodin}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lobodin, Lew Alexejewitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zehnkämpfer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zehnkämpfer (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zehnkämpfer (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lobodin, Lew Alexejewitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Лободин, Лев Алексеевич; Lobodin, Lev&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer, ukrainischer, später russischer Zehnkämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1969&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rossosch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
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