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	<title>Lev Prchala - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2026-02-14T04:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lev Prchala (1892-1963).jpg|mini|Lev Prchala]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lev Prchala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1892]] in [[Polnisch-Ostrau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[11. Juni]] [[1963]] in [[Feldbach (Steiermark)|Feldbach]]) war [[Armeegeneral]] der [[Tschechoslowakische Armee|tschechoslowakischen Armee]] und erster Preisträger des [[Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft|Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]. Er war Minister in einer Regierung der [[Karpatenukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lev Prchala wurde als Sohn eines Bergmannes in Schlesisch Ostrau geboren. Die Familie lebte später in [[Odrau]]. Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Friedeck]] begann er ein Theologiestudium an der [[Philosophisch-theologische Hochschule|Philosophisch-Theologischen Hochschule]] des [[Bistum Breslau|Bistums Breslau]] im [[Österreichisch-Schlesien|österreichisch-schlesischen]] [[Vidnava|Weidenau]], das er abbrach und sich freiwillig zur österreichischen Armee meldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kommandant einer [[Maschinengewehrabteilung]] geriet er 1916 in russische Kriegsgefangenschaft und schloss sich in Russland den [[Tschechoslowakische Legionen|Tschechoslowakischen Legionen]] an, die gegen [[Österreich-Ungarn]] kämpften. Bei Kriegsende war er dort [[Division (Militär)|Divisionskommandeur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeit der [[Tschechoslowakei]] studierte er an der [[Militärschule Saint-Cyr|Militärakademie in St. Cyr]]. Im Jahre 1938 war er Befehlshaber der 4. Armee in [[Südmähren]]. Ein Jahr später wurde er mit der Evakuierung der [[Karpatenukraine]] beauftragt, die durch den [[Wiener Schiedsspruch]] an [[Ungarn]] fiel. Vom 6. März 1939 bis  15. März 1939 war er kurz Finanzminister in der [[Regierung Awgustyn Woloschyn III]] in der Karpatenukraine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lev Prchala emigrierte nach der Besetzung der Tschechoslowakei ins Nachbarland [[Polen]], wo er der [[Polnische Streitkräfte|polnischen Armee]] die Aufstellung einer Tschechoslowakischen Revolutionären Armee (Legion) aus tschechoslowakischen Flüchtlingen anbot. Im August 1939 wurden die ersten tschechoslowakischen Einheiten aufgestellt, erhielten aber nach dem [[Überfall auf Polen|Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen]] keine Waffen mehr. Das Gros der Einheiten wurde von der [[Rote Armee|sowjetischen Armee]] interniert. Lev Prchala konnte sich nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] absetzen. Hier kam es zum endgültigen Bruch mit dem Exil-Präsidenten [[Edvard Beneš]] und zur Gründung des Tschechischen Nationalausschusses, dessen Vorsitz er innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 kehrte er nicht mehr in seine Heimat zurück. Lev Prchala setzte sich für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen ein. So war er 1950 einer der Unterzeichner des [[Wiesbadener Abkommen (1950)|Wiesbadener Abkommens]] und 1958 erster Preisträger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prchala starb bei einem Erholungsaufenthalt in [[Feldbach (Steiermark)|Feldbach]] (Steiermark). Auf Wunsch seiner Familie wurde er am 22. Juni 1963 auf dem [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof]] in [[München]] neben seinem Freund [[Rudolf Lodgman von Auen]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marian Zgorniak]]: Europa am Abgrund 1938.&lt;br /&gt;
* [[Detlef Brandes]]: Großbritannien und seine osteuropäischen Alliierten 1939–1943.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Grulich]]: Nicht genutzte Ansätze und Chancen Deutsch-Tschechischer Versöhnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prchala, Lev&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tobias Weger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Volkstumskampf“ ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945–1955&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : Lang, 2008, ISBN 978-3-631-57104-0, S. 619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150518090005/http://www.kirche-in-not.de/downloads/2011-grulich-vor-sechzig-jahren-lev-prchalas-koenigsteiner-rede.pdf Lev Prachalas Königsteiner Rede - ein Meilenstein deutsch-tschechischer Aussöhnung] – ein Beitrag des Kirchenhistorikers Rudolf Grulich&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013805}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kathtube.com/player.php?id=50273 General Prchala und das Wiesbadener Abkommen – Versuch einer deutsch-tschechischen Aussöhnung] – ein Beitrag des Kirchenhistorikers Rudolf Grulich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1038178053|VIAF=83871003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prchala, Lev}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armeegeneral (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Tschechoslowakischen Legionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (Karpatenukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prchala, Lev&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer Armeegeneral&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schlesisch Ostrau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Feldbach (Steiermark)|Feldbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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