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	<title>Levý Hradec - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:05:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lev%C3%BD_Hradec&amp;diff=501239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Admean: /* Geographie */ Formulierung</title>
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		<updated>2023-05-17T15:08:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vltava River from Levy Hradec CZ.JPG|miniatur|Blick von Levý Hradec auf die Moldau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Levy Hradec CZ fortification.JPG|miniatur|Reste eines Burggrabens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Levy Hradec CZ St Clement church SE side.JPG|miniatur|Heutige Kirche St.&amp;amp;nbsp;Kliment]]&lt;br /&gt;
Die Burg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Levý Hradec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mittelalterliche [[Slawischer Burgwall|Burgwallanlage]] auf dem Gebiet von [[Žalov]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Burgstall liegt zehn Kilometer nordwestlich vom Zentrum [[Prag]]s. Die Befestigung befand sich auf einem Felsen über dem linken Ufer der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] an der Einmündung des Baches [[Žalovský potok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Levý Hradec war ursprünglicher Sitz des ersten historisch belegten [[Přemysliden]]-Fürsten [[Bořivoj&amp;amp;nbsp;I.]] In den 880er Jahren entstand hier der erste christliche Kirchenbau [[Böhmen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die frühmittelalterliche Burg entstand vermutlich bereits Mitte des 9. Jahrhunderts an Stelle einer bronzezeitlichen Befestigung. In schriftlichen Quellen wird sie jedoch erst zum Ende des 9. Jahrhunderts erwähnt. Nach der [[Christianslegende]] ließ Fürst Bořivoj&amp;amp;nbsp;I. hier nach seiner Rückkehr aus [[Großmähren|Mähren]] die erste Kirche Böhmens bauen. Er weihte sie [[Clemens von Rom|Hl.&amp;amp;nbsp;Clemens von Rom]], einem in Mähren beliebten Heiligen, und setzte hier den Priester &amp;#039;&amp;#039;Kaich&amp;#039;&amp;#039; ein, den er von dort mitgebracht hatte. Levý Hradec war der ursprüngliche Sitz der frühen [[Přemysliden]]-Herrscher. Noch am Ende des 9. Jahrhunderts verlegte zwar Bořivoj seinen Sitz in die [[Prager Burg]]. Prag, [[Budeč u Zákolan|Budeč]] und Levý Hradec blieben aber auch weiterhin die drei wichtigsten Zentren in Mittelböhmen. Ein zweites Mal wird von der Burg zum 19. Februar 982 berichtet. Obwohl der Ort seine politische Bedeutung eingebüßt hatte, war er als „Wiege des Christentums in Böhmen“ immer noch bedeutend genug, um hier die Wahl des [[Slavnikiden]] [[Adalbert von Prag]] zum [[Erzbistum Prag|Prager Bischof]] durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Ende des 11. Jahrhunderts wurden die Gebäude verlassen. Nach diesem Zeitpunkt gibt es keine Dokumente und Nachweise über Um- oder Anbauten. Im Ort selbst waren noch im 13. Jahrhundert königliche Verwalter eingesetzt, wie Urkunden aus den Jahren 1221 und 1233 bezeugen. 1233 ging die Gemeinde in den Besitz des [[Kloster St. Georg (Prag)|St.-Georgs-Klosters]] in der [[Prager Burg]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg ist seit 1956 ein [[Nationales Kulturdenkmal der Tschechischen Republik|Nationales Kulturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Bereits 1853–1855 führte [[Václav Krolmus]] in der Gegend erste Ausgrabungen durch. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts von [[Čeněk Rýzner]] fortgesetzt. Intensiv gegraben wurde dann aber erst in den 1930er bis in die 1950er Jahre durch [[Ivan Borkovský]], der auch die wichtigsten Funde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach war die Gesamtanlage 6,4&amp;amp;nbsp;Hektar groß und bestand aus zwei Teilen, der [[Akropolis]] und der befestigten [[Vorburg]]. Die Akropolis mit einem Ausmaß von etwa 3,6&amp;amp;nbsp;Hektar befand sich an der östlichen, besser geschützten steil abfallenden Seite, und war mit einer [[Palisade]] aus Lehm und Holz geschützt, vor der sich eine Steinmauer befand. Erbaut wurde die Befestigung in zwei Phasen mit einigen später erfolgten Verbesserungen. Auf der Akropolis wurden [[Blockhaus]]bauten entdeckt, die einen hölzernen Fußboden hatten. Die Vorburg war ebenfalls befestigt und mehrmals erneuert. Hier wurden Mehrraumhäuser mit Wirtschaftsgebäuden und mit aus Stroh geflochtenen Wänden gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Fußboden der Kirche des Hl.&amp;amp;nbsp;Kliment wurden 1939 bis 1941 die ursprünglichen Grundrisse des Gotteshauses untersucht. Es handelte sich demnach um eine [[Rotunde]] mit einem Bogenschiff. Das Alter des erhaltenen Baumaterials wird heute jünger als Ende des 9. Jahrhunderts geschätzt und man geht davon aus, dass die ursprüngliche Kirche aus Holz gebaut war und der Steinbau erst später entstand. Das wird auch dadurch bekräftigt, dass nach neuesten Untersuchungen erst nach dem 11. Jahrhundert mit Grablegungen in der Umgebung der Kirche begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ivan Borkovský: &amp;#039;&amp;#039;Levý Hradec. Nejstarší sídlo Přemyslovců&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Památniky naší minulosti.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, {{ZDB|417763-0}}). Nakladatelstvi Československé Akademie věd, Prag 1965.&lt;br /&gt;
* Jiří Sláma: &amp;#039;&amp;#039;Střední Čechy v raném středověku.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Archeologie o počátcích přemyslovského státu&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Praehistorica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, {{ISSN|0231-5432}}). Univerzita Karlova, Prag 1988.&lt;br /&gt;
* Petr Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Der Grundstein der Rundkirche von Levý Hradec.&amp;#039;&amp;#039; In: Jana Kubková, Jan Klápště, Martin Ježek, Petr Meduna et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Život v archeologii středověku. (Sbornik přispĕvků věnovaný Miroslavu Richterovu a Zdenku Smetankovi).&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Das Leben in der Archäologie des Mittelalters. (Festschrift für Miroslav Richter, Zdeněk Smetánka).&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Life in the archaeology of the middle ages.&amp;#039;&amp;#039; Peres, Praha 1997, ISBN 80-902465-0-8, S. 586–595.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.levyhradec.cz/historie.html Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.volny.cz/lhradec/lh.htm volny.cz]&lt;br /&gt;
* [https://www.e-stredovek.cz/post/levy-hradec-sidlo-prvnich-premyslovcu/ e-stredovek.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/10/9/N |EW=14/22/25/E |type=landmark |dim=5000 |region=CZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levy Hradec}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roztoky u Prahy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Admean</name></author>
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