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	<title>Leutzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ktmd: aktualisiert</title>
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		<updated>2026-03-20T16:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Leipziger Stadtteil, für den gleichnamigen Theologen siehe [[Martin Leutzsch]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
|NAME= Leutzsch&lt;br /&gt;
|NAME-OBEREBENE= Alt-West&lt;br /&gt;
|NAME-HAUPTEBENE= [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|TYP= Stadt- und Ortsteil&lt;br /&gt;
|TYP-OBEREBENE= Stadtbezirk&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN= &lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE= Coat of arms of Leipzig.svg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE= Leipzig Ortsteil 73 Leutzsch.svg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 4.55&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 11490&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= 2025-12-31&lt;br /&gt;
|PLZ1= 04179&lt;br /&gt;
|PLZ2= &lt;br /&gt;
|VORWAHL1= 0341&lt;br /&gt;
|VORWAHL2= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/20/52.2/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 12/18/49.5/E&lt;br /&gt;
|REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
|HÖHE= &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER= &lt;br /&gt;
|SITZVERTEILUNG= &lt;br /&gt;
|SITZVERTEILUNG-NAME= &lt;br /&gt;
|AUTOBAHN1= &lt;br /&gt;
|AUTOBAHN2= &lt;br /&gt;
|BUNDESSTRASSE1= &lt;br /&gt;
|BUNDESSTRASSE2= &lt;br /&gt;
|EISENBAHN= [[Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha|Leipzig–Weißenfels]]&lt;br /&gt;
|S-BAHN= {{S-Bahn Mitteldeutschland|1}} {{S-Bahn Mitteldeutschland|10}} {{Bahnlinie|RB|20}}&lt;br /&gt;
|STRASSENBAHN= 7&lt;br /&gt;
|BUS= 74, 80&lt;br /&gt;
|QUELLE= [https://statistik.leipzig.de/statdist/table_area.aspx?dist=73 statistik.leipzig.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leutzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Liste der Stadtteile Leipzigs|Stadtteil]] und zugleich [[Liste der Stadtbezirke und Ortsteile Leipzigs|Ortsteil]] im Stadtbezirk Alt-West von [[Leipzig]]. Er ist geprägt von Wohnvierteln aus der [[Gründerzeit]], einer [[Jugendstil]]-Villenkolonie sowie zumeist stillgelegten Industrieanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Leutzsch liegt etwa 5 Kilometer westnordwestlich der Leipziger Stadtmitte. Es grenzt im Süden an [[Lindenau (Leipzig)|Lindenau]] (mit der Prießnitzstraße, dem Friedhof Lindenau und der Merseburger Straße als Grenze), im Westen an [[Böhlitz-Ehrenberg]] (Grenze an der Ludwig-Hupfeld-Straße, Bahnhof Leutzsch, Am Ritterschlößchen und Am Sportpark). Im Norden und Osten grenzt der [[Leipziger Auwald]] an, mit dem &amp;#039;&amp;#039;Leutzscher Holz&amp;#039;&amp;#039;, der [[Burgaue]], der [[Nahle]] und der [[Kleine Luppe|Kleinen Luppe]]. Etwas nördlich von Leutzsch liegt der [[Auensee (Leipzig)|Auensee]], der zum benachbarten Stadtteil [[Wahren]] gehört. Das Gewerbegebiet an der Schomburgkstraße liegt auf der [[Gemarkung]] Leutzsch, wird aber zum statistischen Ortsteil [[Neulindenau]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung als Dorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leutzsch Dorfkirche.jpg|mini|Dorfkirche von Leutzsch um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist slawischen Ursprungs: &amp;#039;&amp;#039;Łuč’e&amp;#039;&amp;#039; ist von &amp;#039;&amp;#039;łuka&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, was auf [[Sorbische Sprache|Altsorbisch]] ‚Wiese‘ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Inge Bily: &amp;#039;&amp;#039;[http://landschaften-in-deutschland.de/themen/78_B_158-die-bedeutung-der-namen/ Geographische Namen und ihre Bildung.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland Online&amp;#039;&amp;#039;, 06/2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung besteht vermutlich seit der [[Sorben#Sorbische Frühgeschichte (6. bis 9. Jahrhundert)|altsorbischen]] [[Landnahme]] im 8. Jahrhundert. Der ursprüngliche Dorfkern befand sich an der heutigen Straße Am Tanzplan. Im 11. Jahrhundert siedelten sich zusätzlich deutsche Bauern an. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Luszh&amp;#039;&amp;#039; wurde das Dorf 1285 erstmals urkundlich erwähnt, als Markgraf [[Friedrich Tuta]] von [[Mark Landsberg|Landsberg]] es an den [[Liste der Bischöfe von Merseburg|Bischof von Merseburg]] verkaufte. Zehn Jahre später belehnte dieser den Ritter &amp;#039;&amp;#039;Heinricus de Lvitz&amp;#039;&amp;#039; (Heinrich von Leutzsch) mit dem Leutzscher [[Sattelhof]]. Eine Marienkapelle wurde 1397 zur [[St. Laurentius (Leipzig-Leutzsch)|Dorfkirche St. Laurentius]] erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_390&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leutzsch&amp;#039;&amp;#039;. In: Vera Denzer, [[Andreas Dix]], Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leipzig. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; [[Böhlau Verlag]], Köln/Weimar/Wien 2015, S. 388–395, auf S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg.Schwarz-Straße 1879.jpg|mini|Leutzsch auf einer Karte von 1879]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan von Leipzig (1903, Pharus-Plan) - Leutzsch.jpg|mini|Leutzsch auf dem [[Pharus-Plan]] von 1903]]&lt;br /&gt;
Ab 1539 hatte der Rat der Stadt Leipzig die Grundherrschaft in Leutzsch inne. Verwaltungstechnisch unterstand dieses jedoch ab 1562 dem [[Amt Schkeuditz]] im [[Hochstift Merseburg]]. Dieses wiederum stand seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit und gehörte zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bevölkerung wurde 1562 mit 23 [[Besessene Mann|besessenen Mann]] angegeben. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] brannten schwedische Truppen das Dorf nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des alten Gutshofs wurde um 1700 ein Herrenhaus errichtet, das von einem Graben umgeben war und deshalb den volkstümlichen Namen „Wasserschloss“ trug (1970 abgerissen, das Gelände ist heute als Park gestaltet, der [[Park am Wasserschloss]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_390&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1764 verzeichnete Leutsch 15⅔ [[Hufe]]n Land und 36 besessene Mann sowie 8 [[Häusler]]. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es wurde der Westteil des Amts Schkeuditz im Jahr 1815 an Preußen abgetreten. Leutzsch verblieb mit dem Ostteil beim [[Königreich Sachsen]] und wurde dem [[Kreisamt Leipzig]] angegliedert. Im Jahr 1834 verzeichnete Leutzsch 402 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://hov.isgv.de/Leutzsch Leutzsch]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] des Herren von Leutzsch zeigt eine Linde mit Wurzeln und Krone, umgeben von zwei fünfblättrigen Rosen. Bis 1890 war es Gemeinde-Wappen. Zu sehen ist es heute noch am Eingang des Leutzscher Rathauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriegemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig leutzsch town hall.jpeg|mini|hochkant=0.7|Rathaus Leutzsch (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Leipzig II]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Leipzig im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=2025-07-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241126232156/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/leipzig.htm |archiv-datum=2024-11-26 |abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1873 bekam Leutzsch durch die [[Bahnstrecke Leipzig–Zeitz]] einen Eisenbahnanschluss. In der Folgezeit entstanden in einem Industriegürtel entlang der Zeitzer Eisenbahn zwischen der heutigen [[Georg-Schwarz-Straße|Georg-Schwarz-]] und der Merseburger Straße zahlreiche Fabriken, darunter die 1874 gegründete Pianoforte-Mechanik-Fabrik von [[Franz Flemming]] und ein 1888 errichtetes Dampfsägewerk der [[Julius Blüthner Pianofortefabrik|Pianofortefabrik Julius Blüthner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_394&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leutzsch&amp;#039;&amp;#039;. In: Vera Denzer, [[Andreas Dix]], Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leipzig. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2015, S. 388–395, auf S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der [[Industrielle Revolution|Industriellen Revolution]] und der Expansion der nahen Stadt Leipzig nahm die Bevölkerung Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts explosionsartig zu: Im Jahr 1871 hatte Leutzsch noch 999 Einwohner, 1890 waren es 2.509 und zwanzig Jahre später 12.327.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Die Bebauung mit mehrgeschossigen Mietshäusern im Gründerzeitstil wucherte vom benachbarten Lindenau, das ab 1891 zu Leipzig gehörte, entlang der heutigen Georg-Schwarz- und William-Zipperer-Straße nach Leutzsch hinein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_390&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bevölkerungsanstieg entsprechend wurde 1891 eine neue Schule erbaut, die bis 1908 noch erweitert wurde (heute 157. Grundschule und Oberschule an der Georg-Schwarz-Straße). Leutzsch bekam 1899 auch eine Anbindung an das Netz der [[Geschichte des Straßenbahnnetzes Leipzig#Große Leipziger Straßenbahn (GLSt)|Großen Leipziger Straßenbahn]], an der Endstelle wurde 1908 der Straßenbahnhof Leutzsch in Betrieb genommen. Das 1904 gebaute Leutzscher Rathaus (entworfen von [[Pfeifer &amp;amp; Händel]]) und zahlreiche Industriellenvillen im [[Jugendstil]] auf teils parkartigen Grundstücken bezeugen den damaligen Wohlstand der Gemeinde. Eine der bekanntesten ist die 1902 nach einem Entwurf von [[Julius Zeißig]] erbaute Villa des Kofferfabrikanten [[Anton Mädler]] in der heutigen Hans-Driesch-Straße. Zudem entwarf der Jugendstilarchitekt [[Paul Möbius (Architekt)|Paul Möbius]] mehrere Villen in Leutzsch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leutzsch&amp;#039;&amp;#039;. In: Vera Denzer, [[Andreas Dix]], Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leipzig. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2015, S. 388–395, auf S. 391.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leutzsch als Stadtteil von Leipzig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig-Leutzsch, Wohnanlage Heimteich- Ecke Blüthnerstraße.jpg|mini|Wohnanlage an der Heimteichstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige Landgemeinde Leutzsch, Teil der Amtshauptmannschaft Leipzig mit mehr als 15.000 Einwohnern und einer Fläche von 6,8 km², wurde 1922 nach Leipzig eingemeindet. An der Pfingstweide im Norden von Leutzsch (zwischen Heimteich- und Hellerstraße) ließ die Stadt Leipzig von 1925 bis 1930 eine kommunale Siedlung mit 330 Wohneinheiten nach Entwürfen von [[Carl James Bühring]] und [[Hubert Ritter]] errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_394&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villenkolonie galt auch in der DDR-Zeit – und gilt bis heute – als bevorzugte Wohngegend, hier lebten beispielsweise der Maler [[Bernhard Heisig]] und der Dirigent [[Kurt Masur]]. Ein Großteil der gründerzeitlichen Mietshäuser wurde hingegen dem Verfall preisgegeben. Die Georg-Schwarz-Straße war zudem wegen der starken Verkehrsbelastung unattraktiv und war bereits gegen Ende der DDR-Zeit und verstärkt nach 1990 von Leerstand geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_390&amp;quot; /&amp;gt; Die Leutzscher Industriebetriebe wurden spätestens nach der deutschen Wiedervereinigung fast ausnahmslos stillgelegt. Ein Teil der leerstehenden Fabrikgebäude wurde zu kulturellen Zwecken umgenutzt, ein großer Teil liegt aber weiter brach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denzer15_394&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Leutzsch in den 1990er-Jahren (wie Leipzig insgesamt) einen deutlichen Bevölkerungsrückgang erlebte, ist die Einwohnerzahl seit Mitte der 2000er-Jahre wieder kontinuierlich gestiegen. Nach einem Tiefstand von 8.166 Einwohnern im Jahr 2001 wurde 2019 die Zahl von 10.452 Bewohnern vermeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.leipzig.de/statdist/table_area.aspx?dist=73 Ortsteilprofil Leutzsch]. Leipzig-Informationssystem.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die stadteigene [[Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft]] (LWB) stellte 2024 an der Gaußstraße 123 neue Wohnungen (geförderter Wohnungsbau) fertig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lwb.de/projekte/gaussstrasse/ |titel=2024: Gaußstraße |abruf=2025-02-04 |werk=lwb.de |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich davon liegen ehemalige Bahnflächen, die nach Aufgabe des früheren Güterbahnhofs, aber auch des Straßenbahnhofs, brach gefallen sind. Insgesamt 30,6 Hektar sollen durch Aufstellung des [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]]s „Bahnbogen Leutzsch“ städtebaulich neu geordnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bahnbogen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/stadtentwicklung/projekte/bahnbogen-leutzsch#c340819 |titel=Bahnbogen Leutzsch |abruf=2025-02-04 |werk=leipzig.de |hrsg=Stadt Leipzig |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem städtebaulichen Wettbewerb für einen Teilbereich wurde Ende 2024 der Entwurf mit dem Titel „Parkquartier Leutzsch – Nachbarschaftliches Leben zwischen Geschichte und Zukunft“ des Berliner Planungsbüros &amp;#039;&amp;#039;Stadt Land Fluss&amp;#039;&amp;#039; mit Franz Reschke Landschaftsarchitektur ausgewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bahnbogen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.leipzig.de/statdist/table.aspx?cat=2&amp;amp;rub=1 |titel=Stadt Leipzig. Bevölkerungsbestand |werk=statistik.leipzig.de |abruf=2026-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || {{0}}8.383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || {{0}}8.439&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || {{0}}8.752&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 10.028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 10.450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025 || 11.490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen zum [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtag]] gehört Leutzsch zum [[Wahlkreis Leipzig 6]], bei Bundestagswahlen zum [[Bundestagswahlkreis Leipzig I]] (Wahlkreis 152).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundestagswahl 2025]] führte bei einer [[Wahlbeteiligung]] von 82,2 % zu folgendem [[Zweitstimme]]nergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! Leutzsch&amp;lt;br&amp;gt;2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://static.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.1_Dez1_Allgemeine_Verwaltung/12_Statistik_und_Wahlen/Wahlen/Wahlbericht_Bundestagswahl_2021_Ergebnisse.pdf |titel=Bundestagswahl am 26. September 2021. Ergebnisse und Analysen |werk=static.leipzig.de |seiten=79, 83 |format=PDF |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! Leutzsch&amp;lt;br&amp;gt;2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnis.leipzig.de/4/bt2025/14713000/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=432&amp;amp;stimmentyp=1&amp;amp;id=ebene_-1243_id_2990 |titel=Stadt Leipzig - Leutzsch. Bundestagswahl 23.02.2025 - Zweitstimmen |werk=wahlergebnis.leipzig.de |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Stadt Leipzig&amp;lt;br&amp;gt;2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnis.leipzig.de/4/bt2025/14713000/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=432&amp;amp;stimmentyp=1&amp;amp;id=ebene_-1241_id_2939 |titel=Stadt Leipzig. Bundestagswahl 23.02.2025 - Zweitstimmen  |werk=wahlergebnis.leipzig.de |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
| 14,8 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 22,8 %&lt;br /&gt;
| 21,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Die Linke]]&lt;br /&gt;
| 12,4 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 21,4 %&lt;br /&gt;
| 22,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 13,9 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 17,3 %&lt;br /&gt;
| 16,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| 15,9 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 11,6 %&lt;br /&gt;
| 13,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| 20,6 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 10,8 %&lt;br /&gt;
| 10,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis Sahra Wagenknecht|BSW]]&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}8,2 %&lt;br /&gt;
| {{0}}7,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
| 11,0 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}3,5 %&lt;br /&gt;
| {{0}}3,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Sonstige&lt;br /&gt;
| 11,4 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}4,5 %&lt;br /&gt;
| {{0}}4,1 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Leutzsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Wichtige Gebäude in Leutzsch sind:&lt;br /&gt;
* [[St. Laurentius (Leipzig-Leutzsch)|St.-Laurentius-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchen in Leipzig#Römisch-katholische St.-Theresia-Kirche|St.-Theresia-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Rathaus Leutzsch]] (heute Bürgeramt Leutzsch)&lt;br /&gt;
* [[Villa Curt Thorer|Ehemalige Villa des Pelzhändlers Curt Thorer]]&lt;br /&gt;
* Wohnhäuser aus der Gründerzeit und Jugendstil-Villen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 LeutzschLaurentiusNO.JPG|St.-Laurentius-Kirche&lt;br /&gt;
 St-Theresia-Kirche Leipzig.jpg|St.-Theresia-Kirche&lt;br /&gt;
 Leipzig Verwaltungsgericht.jpg|Villa Curt Thorer&lt;br /&gt;
 Pianoforte-Mechaniken-Fabrik H. F. Flemming.jpg|Pianoforte-Mechanik-Fabrik H. F. Flemming&lt;br /&gt;
 Leipzig-Leutzsch, Mädlervilla (2).jpg|Mädlervilla&lt;br /&gt;
 LE-Leutzsch Wasserturm Lacufa-03.jpg|Wasserturm der ehemaligen Lacufa-Werke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Theater-Fabrik.jpg|mini|Theater-Fabrik-Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kulturhaus des VEB Farben- und Lackfabrik Leipzig wurde von 2001/2003 bis 2013 von einem [[Off-Theater]], der &amp;#039;&amp;#039;Theater-Fabrik-Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, genutzt und anschließend von [[Instone Real Estate|Instone]] in Eigentumswohnungen umgebaut und verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=instone |url=https://www.instone.de/projekte/theaterfabrik-leipzig/ |titel=Theaterfabrik Leipzig, 1.BA {{!}} Eigentumswohnungen |sprache=de |abruf=2019-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.immobilien-zeitung.de/1000058444/leipziger-theaterfabrik-wird-zu-wohnungen-umgebaut |titel=Leipziger Theaterfabrik wird zu Wohnungen umgebaut |sprache=de |abruf=2019-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen der stillgelegten Fabriken, vor allem in der Franz-Flemming-Straße, haben sich Künstlerateliers angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |title=&amp;quot;Tour de Franz&amp;quot; lockt in Leutzsch |url=https://www.lvz.de/themenwelten/die-kleine-neues-aus-dem-suedwesten-60944/leipzig-und-region/tour-de-franz-lockt-leutzsch-atelierhaeuser-25-und-26-mai-kuenstler-galerien-projektraeume-einblick-197281 |language=de |date=2024-05-06 |website=lvz.de |access-date=2024-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Leipzig Leutzsch Gl.3+4 2013.jpg|mini|Bahnhof Leipzig-Leutzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil liegt der [[Bahnhof Leipzig-Leutzsch]] an der [[Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha]], außerdem war der Bahnhof Endpunkt der [[Bahnstrecke Merseburg–Leipzig-Leutzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neuordnung des S-Bahnverkehrs mit Inbetriebnahme des [[City-Tunnel Leipzig|City-Tunnels Leipzig]] wurde der Bahnhof Leipzig-Leutzsch in einer netzergänzenden Maßnahme mit dem früheren Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Industriegelände West&amp;#039;&amp;#039; zu einer neuen Station an der Georg-Schwarz-Straße zusammengefasst. Der S-Bahnverkehr war bis Dezember 2013 eingestellt, während die Bahnlinie RB&amp;amp;nbsp;125 nach [[Weißenfels]] den neuen Haltepunkt seit 2012 nutzt. Seit Dezember 2015 werden die Regionalbahnleistungen von [[Abellio Rail Mitteldeutschland]] erbracht und über Naumburg (Saale) nach Erfurt durchgebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DepotLeutzsch.jpg|mini|Straßenbahndepot]]&lt;br /&gt;
Die [[Straßenbahn Leipzig#Linie 7|Straßenbahnlinie 7]] quert auf der [[Georg-Schwarz-Straße]] den Stadtteil von West nach Ost. Die Straßenbahnlinie, die ab 1899 durch die Rathenaustraße zum alten Bahnhof führte, wurde 2001 von den [[Leipziger Verkehrsbetriebe]]n durch die Buslinie 67 ersetzt. Ende 2022 wurde die Buslinie 67 stillgelegt und wird heute durch das On-Demand Rufbusangebot [[Busverkehr in Leipzig#Flexa|Flexa]] durch die Leipziger Verkehrsbetriebe ersetzt. Das Straßenbahndepot an der ehemaligen Endstelle der Linie 27 wird jedoch weiterhin genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit November 2024 verkehrt die Linie 74 entlang der William-Zipperer-Straße (in die Gegenrichtung über die Georg-Schwarz-Straße) und der Rathenaustraße zum Straßenbahnhof Leutzsch und stellt so eine umsteigefreie Verbindung zwischen Leutzsch, [[Schleußig]] und der [[Südvorstadt (Leipzig)|Südvorstadt]] bis nach [[Stötteritz]] und [[Holzhausen (Leipzig)|Holzhausen]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Busverkehr in Leipzig#Stadtbuslinien (Linien 8 – 91)|Buslinie 80]] tangiert Leutzsch im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Individualverkehr ist Leutzsch über die [[Bundesautobahn 9|A 9]], Ausfahrt Leipzig-West, und von dort die [[Bundesstraße 181|B 181]] (Leipzig–Merseburg) zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brücken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg-Schwarz-Brücke.jpg|mini|Eine der beiden Georg-Schwarz-Brücken (2024)]]&lt;br /&gt;
Die Georg-Schwarz-Straße inklusive Straßenbahn führt am nördlichen Rand von Leutzsch über zwei Brücken nach [[Böhlitz-Ehrenberg]]. Sie sind unter der Bezeichnung „Georg-Schwarz-Brücken“ bekannt und stark erneuerungsbedürftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gsb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipzig.de/newsarchiv/news/stadt-will-ab-2025-georg-schwarz-bruecken-neu-bauen |titel=Stadt will ab 2025 Georg-Schwarz-Brücken neu bauen |abruf=2025-02-04 |werk=leipzig.de |hrsg=Stadt Leipzig |datum=2024-12-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist ein Neubau für Gesamtkosten von 100 Millionen Euro geplant, der nicht nur den Verkehr in Süd-Nord-Richtung, sondern auch den hier kreuzenden Verkehr in Ost-West-Richtung aufnehmen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipzig.de/umwelt-und-verkehr/unterwegs-in-leipzig/grossbaustellen/georg-schwarz-bruecken |titel=Ersatzneubau Georg-Schwarz-Brücken und Umbau Am Ritterschlößchen |abruf=2025-02-04 |werk=leipzig.de |hrsg=Stadt Leipzig |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leutzscharkaden.jpg|mini|Leutzsch Arkaden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Rathauses wurde 2004 das Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;Leutzsch Arkaden&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
* 157. Schule (Grundschule)&lt;br /&gt;
* Schule am Leutzscher Holz (Grundschule).&amp;lt;!-- statistischer Ortsteil Lindenau, aber Gemarkung Leutzsch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schule Georg-Schwarz-Straße (Oberschule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred-Kunze-Sportpark.jpg|mini|Alfred-Kunze-Sportpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[Alfred-Kunze-Sportpark]] (bis 1992 Georg-Schwarz-Sportpark) wurde 1920 von der damals noch selbstständigen Gemeinde Leutzsch eingeweiht. Hier spielte in den 1930er- und 40er-Jahren der [[TuRa Leipzig]], der bereits damals eine Rivalität zum [[Probstheida]]er [[VfB Leipzig (1893)|VfB Leipzig]] pflegte. Ab 1950 war das Leutzscher Stadion Heimstatt der [[BSG Chemie Leipzig (1950)|BSG Chemie Leipzig]], die 1951 und 1964 die DDR-Meisterschaft gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 setzte der [[FC Sachsen Leipzig]] die grün-weiße Tradition des Leutzscher Fußballs fort. Die 1997 zunächst als Förderverein und zur Erhaltung der Markenrechte wiedergegründete [[BSG Chemie Leipzig (1997)|BSG Chemie Leipzig]] übernahm nach der Insolvenz des FC Sachsen 2011 den Spielbetrieb im Alfred-Kunze-Sportpark. Ihre 1. Herrenmannschaft spielt seit 2019 in der [[Fußball-Regionalliga Nordost (2012)|Regionalliga Nordost]]. Der Verein gehört neben dem [[Leipziger Stadtderby|traditionellen Lokalrivalen]] [[1. FC Lokomotive Leipzig]] und dem 2009 gegründeten [[RB Leipzig]] zu den drei großen Fußballclubs in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leutzsch ansässig sind auch die Fußballvereine TuS Leutzsch und LfV Sachsen Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tischtennisverein [[LTTV Leutzscher Füchse 1990]] stieg 2011/12 in die 1. Bundesliga der Damen auf und macht somit den Stadtteil bundesweit und in Fachkreisen international bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwimmhalle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwimmhalle West.jpg|mini|300x200px|Schwimmhalle West mit [[Apelsteine|Apelstein]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Schwimmbäder in Leipzig}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sportbäder Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039; betreibt in Leutzsch eine Schwimmhalle mit 5 Bahnen in einem 25-Meter-Becken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |title=Schwimmhalle West |url=https://www.l.de/sportbaeder/hallenbaeder/schwimmhalle-west/ |language=de |website=Seite der Leipziger Gruppe |access-date=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne des Stadtteils ===&lt;br /&gt;
* [[Willy Donau]] (1885–1959), Gewerkschaftsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Meyer (Theologe)|Rudolf Meyer]] (1909–1991), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Irma Baltuttis]] (1920–1958), Schlagersängerin&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jörg Dost]] (* 1941), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Leutzsch verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Andreas Grabau]] (1808–1884), Cellist, lebte in Leutzsch&lt;br /&gt;
* [[Walter Rose]] (1912–1989), deutscher Fußballer, lebte in Leutzsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|16|74|80|Leutzsch}}&lt;br /&gt;
* {{Cite book |title=Blicke auf Leutzsch |language=de |editor=Bürgerverein Leutzsch |location=Leipzig |url=https://www.buergervereinleutzsch.de/aktuelles/blicke-auf-leutzsch/ |year=2022 |access-date=2024-09-17}}&lt;br /&gt;
* {{Cite book |title=Leutzsch: Ein Leipziger Ortsteil auf alten Ansichtskarten |last=Grylla |first=Wilfried |language=de |isbn=978-3949586118 |last2=Nabert |first2=Thomas |editor=Pro Leipzig |location=Leipzig |year=2024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leutzsch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig.de/mein-stadtteil/stadtbezirk-alt-west/leutzsch/ Informationswebseite &amp;#039;&amp;#039;Mein Stadtteil&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Leipzig für Leutzsch]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4400402-3|VIAF=244268371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutzsch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1285]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weißen Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ktmd</name></author>
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