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	<title>Leutstetten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:30:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leutstetten&amp;diff=541601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adalbertriehl: bavarikon, redakt. ergänzt, Wiederholung entfernt</title>
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		<updated>2026-01-17T09:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bavarikon, redakt. ergänzt, Wiederholung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Starnberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Leutstetten HQ.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/01/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/22/10/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 592&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.54&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 525&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.starnberg.de/assets/startseite/news/Sta_Zahlenspiegel_2020_RZ_03_Homepage.pdf |titel=Starnberg im Zahlenspiegel |seiten=4 |format=PDF; 0,388 MB |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 82319&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08151&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Leutstetten-2.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Leutstetten im Winter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leutstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Gemeinde in [[Oberbayern]], die im Jahr 1978 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] der Stadt [[Starnberg]] im gleichnamigen [[Landkreis Starnberg|Landkreis]] angegliedert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde ist heute ein Stadtteil und eine [[Gemarkung]] von Starnberg. Neben dem namensgebenden [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Leutstetten gehört dazu das Dorf [[Einbettl]] (die beiden Dörfer sind mittlerweile baulich zusammengewachsen) sowie die vier kleineren Ortsteile [[Mühlthal (Starnberg)|Mühlthal]], [[Petersbrunn (Starnberg)|Petersbrunn]], [[Schwaige (Starnberg)|Schwaige]] und [[Wildmoos (Starnberg)|Wildmoos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leutstetten liegt etwa drei Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Starnberg am Ende des [[Leutstettener Moos]]es auf einer Höhe von 590&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NN.]] am Fuße einer [[Endmoräne]] der [[Würmeiszeit]] am [[Starnberger See]]. Der Ort befindet sich 20&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[München]], zwischen Starnberg und dem [[Würm (Amper)|Würmtal]]. Das Ortszentrum von Starnberg ist mit dem Auto in circa zehn Minuten zu erreichen, das Zentrum von München über die [[Bundesautobahn 95]] in circa 15 Minuten. Die nächstgelegene S-Bahn-Haltestelle ist der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Starnberg-Nord&amp;#039;&amp;#039; in etwa drei Kilometer Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Leutstetten-2.jpg|mini|Schloss Leutstetten]]&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung von Leutstetten befinden sich Reste einer [[Villa rustica (Leutstetten)|Villa rustica]], eines [[Römisches Reich|römischen]] Gutshofes aus dem 2. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung geht auf die Zeit um 800 zurück. Leutstetten ist damit wesentlich älter als Starnberg selbst, welches erst 1226 urkundlich erwähnt wird. Leutstetten wird als &amp;#039;&amp;#039;Luicilstat&amp;#039;&amp;#039; (bedeutet so viel wie „kleine Wohnstätte“) zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde der Äbtissin Kysilla vom Kloster Notre Dame in [[Soissons]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Leutstetten]] ist erst seit 1875 im Besitz der [[Wittelsbach]]er: Prinz Ludwig von Bayern, also der spätere [[Ludwig III. (Bayern)|König Ludwig III.]] erwarb es am 20. Januar 1875 von [[Baron von Walden]]. Auch die [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Prinzessin Elisabeth]], die spätere Kaiserin von Österreich ([[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Sissi]]), weilte vor ihrer Hochzeit am 24. April 1845 mit [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Franz Joseph I.]] einige Male im Schloss Leutstetten. Die Verlobung der beiden fand allerdings nicht – wie in der Literatur gelegentlich behauptet – in Leutstetten statt, sondern in der Kaiservilla in [[Bad Ischl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig Karl Maria von Bayern|Ludwig Prinz von Bayern]] züchtete von 1945 bis 2006 auf seinen Ländereien das [[Leutstettener|Leutstettener Pferd]], eine vom Aussterben bedrohte [[Pferderasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leutstetten hatte 2022 etwa 445 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/bayern/starnberg/09188139x0E2M__leutstetten/ |titel=Leutstetten |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Alto Leutstetten-1.jpg|mini|hochkant|Kirche St. Alto]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Leutstetten.jpg|mini|links|hochkant|Gedenkstein für die Gemeinde Leutstetten vor der Gebietsreform, den Leutstettener Bürger nahe dem Schloss aufgestellt haben.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leutstetten - St. Alto - Triptychon Mitteltafel.jpg|mini|hochkant|Holztafel von 1643 mit den Drei Bethen in St. Alto.]]&lt;br /&gt;
Die Schlossgaststätte Leutstetten (im Eigentum von [[Luitpold Prinz von Bayern]]) ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel bei Fahrradfahrern und Wanderern auf ihrem Weg von München zum Starnberger See. Einige Meter entfernt befindet sich die kleine Kirche [[St. Alto (Leutstetten)|St. Alto]], erbaut im [[Romanik|romanischen]] Stil. Sehenswert in St. Alto ist der „Pfingstaltar“, gefertigt von einem alten Meister gegen Ende des 15. Jahrhunderts ([[Erasmus Grasser]] oder Schüler). In Volkskundlerkreisen ist die Holztafel von 1643, die drei heiligen Schwestern gewidmet ist, berühmt, da sie die heidnischen Namen der drei [[Beten (Mythologie)|Bethen]] nennt: Ainpet, Gberpet, Firpet.&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Becker: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/wir-oeffnen-tueren-die-heiligen-schwestern-von-sankt-alto-1.3802109 Die heiligen Schwestern von Sankt Alto]  Artikel in der Starnberger Lokalausgabe der Süddeutschen Zeitung, Online-Version vom 21.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;2017, abgerufen am 27.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas südlich der Kirche liegt das Schloss Leutstetten. Eine Besichtigung der Schlossanlage und des Parks ist jedoch nicht möglich. Schräg gegenüber auf der Straße nach Wangen liegt der sogenannte Samerhof, ein zweigeschossiger denkmalgeschützter Satteldachbau der im Jahr 1908 durch den bekannten Münchner Architekten [[Emanuel von Seidl]] ausgebaut und erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.starnberg.de/assets/downloads/kultur-freizeit/Stadtgeschichte/Moosrundweg/8.pdf Schloss und Dorf Leutstetten]  Info-Blatt der Stadt Starnberg, Online-Version, abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem bekannten Radweg von München–[[Maxhof (München)|Maxhof]] durch den [[Forstenrieder Park]] zum Starnberger See gelangt man nach Leutstetten und schließlich östlich des Leutstettener Mooses zu den Überresten eines römischen Gutshofes, der [[Villa rustica (Leutstetten)|Villa rustica von Leutstetten]]({{Coordinate|text=ICON0|NS=48.0186|EW=11.3705|type=landmark|dim=20|region=DE-BY|name=Leutstetten: Villa rustica}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Auf [[Ultramarin|ultramarinen]] Grund zeigen sich drei fünfzackige [[Rangkrone]]n mit Perlen statt Zacken, die von der [[Würm (Amper)|Würm]] als silberner [[Balken (Heraldik)|Wellenbalken]] getrennt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heraldry-wiki.com/wiki/Leutstetten |titel=Leutstetten |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Legende nach habe sich die [[Burgstall Karlsburg|Karlsburg]] zu Zeiten [[Pippin der Jüngere|Pippin des Jüngeren]] gegen zwei verfeindete Festungen auf der anderen Flussseite durchsetzen müssen, um die Region zu beanspruchen. Auf den Siegesfeierlichkeiten habe [[Bertrada die Jüngere|Bertrada]] den späteren [[Frankenkönig]] [[Karl der Große|Karl den Großen]] empfangen. Die Festung ging später im [[Schloss Leutstetten]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Starnberg |url=https://www.starnberg.de/assets/downloads/kultur-freizeit/Stadtgeschichte/Moosrundweg/8.pdf |titel=Rund ums Leutstettener Moos |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Leutstetten – Die aufregende Geschichte eines „königlich-bayerischen Dorfes“&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsgemeinschaft Anarche 1989&lt;br /&gt;
* Stadtverwaltung Starnberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rundflug über Starnberg&amp;#039;&amp;#039;, Buchendorfer Verlag, München 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* Peter Haacke: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-leutstetten-wandel-und-widerstand-1.2568187 &amp;#039;&amp;#039;Wandel und Widerstand&amp;#039;&amp;#039;.] [[Luitpold Prinz von Bayern]] über Leutstetten. Interview in der Online-Version der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] vom 15.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;2015, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;2018.&lt;br /&gt;
* Armin Greune: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-der-letzte-bayerische-koenig-er-wollte-bayern-in-die-zukunft-fuehren-1.3986233 &amp;#039;&amp;#039;Ludwig III., der letzte bayerische König&amp;#039;&amp;#039;.] [[Süddeutsche Zeitung]], Online-Version vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;2018, abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;2018.&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Leutstetten |ID= ODB_S00019433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Starnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Starnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Starnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Starnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adalbertriehl</name></author>
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