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	<title>Leutschach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-39401-75: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-02T16:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name               = Leutschach&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Leutschach COA.png&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung      = ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
|Hauptort           = ja&lt;br /&gt;
|Bundesland         = Steiermark&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT225&lt;br /&gt;
|Bezirk             = Leibnitz&lt;br /&gt;
|Kfz                = LB&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk     = Leibnitz&lt;br /&gt;
|Gemeinde           = [[Leutschach an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 61054&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Leutschach&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 66020&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Leutschach&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 15518&lt;br /&gt;
|Zählsprengel       = Leutschach&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer      = 000&lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 46/40/01/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 15/28/04/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 352&lt;br /&gt;
|Dim                = &lt;br /&gt;
|Fläche             = 1.11&amp;lt;!--2017--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 551&lt;br /&gt;
|Stand              = 2017-01-01&lt;br /&gt;
|Gebäude            = 295&lt;br /&gt;
|Adr-Stand          = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ                = 8463&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort            = Leutschach&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 3454&lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort        = Leutschach&lt;br /&gt;
|Bild1              = Leutschach im Bezirk LB.png&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Leibnitz (Stand 2014)&lt;br /&gt;
|Anmerkungen        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Leutschach CF9A1491a.jpg|mini|Blick auf Leutschach von Norden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leutschach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Slowenische Sprache|slowenisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lučane&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft und eine ehemalige [[Marktgemeinde]] mit 567 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013&amp;lt;ref&amp;gt;Land Steiermark: {{Webarchiv|url=http://www.statistik.steiermark.at/cms/dokumente/10004611_103034729/a5e2daa9/ST-Bevzahl%2031.10.2013%20f%C3%BCr%20Finanzjahr%202015.xls |wayback=20150415013325 |text=&amp;#039;&amp;#039;Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013&amp;#039;&amp;#039;}} (Excel-Datei, 85&amp;amp;nbsp;kB; abgerufen am 2. Mai 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;) im [[österreich]]ischen Bundesland [[Steiermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 ist Leutschach mit [[Schloßberg (Steiermark)|Schloßberg]], [[Eichberg-Trautenburg]] und [[Glanz an der Weinstraße]] im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform in der Steiermark]] zur neuen Großgemeinde [[Leutschach an der Weinstraße]] zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Lgbl/LGBL_ST_20131206_146/LGBL_ST_20131206_146.pdf Kundmachung] der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Leutschach und der Gemeinden Eichberg-Trautenburg, Glanz an der Weinstraße und Schloßberg, alle politischer Bezirk Leibnitz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 154, 35. Stück. {{ZDB|705127-x}}, S. 683.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde ist das Zentrum des südsteirischen [[Hopfen]]anbaugebietes ([[Hopfenanbau in der Steiermark]]) und eines der Zentren des südsteirischen [[Weinbau]]gebietes ([[Steirische Weinstraßen|Südsteirische Weinstraße]]). Sie liegt nur wenige Kilometer von der [[Slowenien|slowenischen]] Grenze entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Gesteine von Leutschach und Umgebung gehören zu jenen des [[Poßruck]] und sind wissenschaftlich untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Angel]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesteine der Umgebung von Leutschach und Arnfels in Steiermark&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 83, Wien 1933, S. 5–18 ([http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0831_005_A.pdf Online] [PDF; 620&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein römisches [[Grab]] in der Nähe von Leutschach zeugt von der frühen Besiedelung des Pößnitztales. Dieses Tal war als Ausweichstrecke zum gefährlichen Drautal ein wichtiger [[Verkehrsweg]] Richtung [[Osten]]. Die [[Burgruine Schmirnberg|Burg Schmirnberg]] diente Jahrhunderte als Schutzburg für durchziehende Händler und Reisende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1250 wurde der Name Leutschach erstmals urkundlich erwähnt („Liubschach“). 1458 verlieh Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] dem Ort das Marktrecht und die eigene Gerichtsbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Leutschach entstand 1850 aus dem [[Werbbezirk]] Trautenburg und war damals wesentlich größer.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Straka]]: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgrenzen und Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark 1770–1850. Erläuterungen zur ersten Lieferung des Historischen Atlasses der Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, XXXI. Band. Herausgegeben von der Historischen Landeskommission für Steiermark – HLK. Selbstverlag der HLK, Graz 1978, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde 1882 in die Gemeinden Markt Leutschach, Glanz, Schloßberg und Eichberg aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgm&amp;amp;datum=18820004&amp;amp;seite=00000090 Kundmachung des k. k. Statthalters in Steiermark vom 23. September 1882 über die Trennung der Ortsgemeinde Leutschach im Gerichtsbezirke Arnfels] zum Landtagsbeschluss vom 22. Juni 1882, Landesgesetz- und Verordnungsblatt für das Herzogthum Steiermark vom 7. Oktober 1882, XX. Stück, Nr. 39. S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint-Germain]], mit dem 1919 die [[Untersteiermark]] an den [[SHS-Staat]] abgetreten werden musste, befand sich die gesamte Region plötzlich in einer isolierten Grenzlage, was zu wirtschaftlicher Rückständigkeit führte. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] grenzte das Gebiet zwar an das [[Kommunismus|kommunistische]] [[Jugoslawien]], diese Grenze war aber (im Gegensatz zu den österreichischen Grenzen zu [[Ungarn]] und der [[Tschechoslowakei]]) nie ein undurchlässiger „[[Eiserner Vorhang]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Leutschach.JPG|mini|Pfarrkirche Leutschach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint Nicholas Church Leutschach Interior 01.JPG|mini|Der Hochaltar der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 bestand bereits eine erste Kirche in Leutschach, geweiht dem [[Nikolaus von Myra|hl. Nikolaus]], dem Patron der Händler und Reisenden. Im Jahr 1250 war Leutschach bereits eine eigene Pfarre, nachdem sie aus der Pfarre Leibnitz entlassen worden war. Am 2.&amp;amp;nbsp;Jänner 1427 gewährte Papst [[Martin&amp;amp;nbsp;V.]] der Kirche von Leutschach einen Ablass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786 wurde die Pfarre in die [[Diözese Graz-Seckau]] eingegliedert, nachdem sie vorher zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehört hatte. Seit diesem Jahr wird der Pfarrer von Leutschach auch zum [[Dekan (Kirche)|Dechanten]] ernannt. Die Aufhebung des Dekanates erfolgte erst in den 1970er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde die Pfarrkirche unter Dechant Krofitsch renoviert; dabei wurden auch die Seitenkapellen angebaut. Neben seinem Priesteramt beschäftigte sich Krofitsch noch mit Mathematik und Architektur. Er schuf eine astronomische Uhr, die heute als eines der wertvollsten Stücke des [[Uhrenmuseum (Wien)|Wiener Uhrenmuseums]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 erfolgte die Gründung eines Kirchenbauvereins zum Umbau und zur Vergrößerung der zu klein gewordenen Pfarrkirche. Der Grundstein zur neuen Kirche wurde am 17. Mai 1908 gelegt; am 29. April 1911 wurde die Konsekration der neuen Pfarrkirche vorgenommen. Die Wappen im Glasfenster nahe dem Hochaltar erinnern an die kräftige Unterstützung des Neubaus durch die damaligen Besitzer von [[Schloss Trautenburg]], das Ehepaar Rüdiger [[Seutter von Loetzen (Adelsgeschlecht)|Seutter von Loetzen]] und Anna, geb. Marchesa Tacoli dei Marchesi di San Possidonio.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Rauch-Höphffner von Brendt |Titel=Schloss Trautenburg |Hrsg=Alexander Wilhelm |Sammelwerk=Die Rebenland-Chronik |Verlag=Classic Marketing &amp;amp; Mediendesign |Ort=Graz / Leutschach |Datum=2004 |ISBN=3-902344-05-9 |Seiten=531-563}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde die Pfarrkirche aus Anlass „500 Jahre Markterhebung Leutschach“ renoviert. 1973–1977 wurde eine neuerliche Innen- und Außenrenovierung der Pfarrkirche durchgeführt, der 1977–1978 die Renovierung und Umgestaltung des Pfarrhofes folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedeutende Pfarrherrn des 17. und 18. Jahrhunderts ====&lt;br /&gt;
* 1717–1718 Andreas Safran, der erste in Leutschach geborene Pfarrer&lt;br /&gt;
* 1727–1742 Johann Dominikus Furlani, dem man seitens der Obrigkeit großen Seeleneifer und besonderen priesterlichen Wandel nachsagte.&lt;br /&gt;
* 1776–1789 Simon Trabas, der zweite bekannte Leutschacher Pfarrer, der in der Pfarre geboren wurde.&lt;br /&gt;
* 1790–1821 Johann Michael Krofitsch wurde in Leutschach/Pößnitz geboren. Zu seiner Zeit wurde die Pfarrkirche renoviert und der Pfarrhof ausgebaut. Sein besonderes Interesse galt der Mathematik und der Mechanik. Seine „Kunstuhr“ steht heute im [[Uhrenmuseum (Wien)|Uhrenmuseum]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Dechanten des 20. Jahrhunderts ====&lt;br /&gt;
* Lorenz Vollmeier (1888–1919)&lt;br /&gt;
* Ludwig Ribitsch (1919–1931)&lt;br /&gt;
* Anton Waude (1932–1941)&lt;br /&gt;
* Johann Skoff (1942–1953)&lt;br /&gt;
* Peter Reiter (1953–1976)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
 id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
 id:darkgrey  value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
 id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:650 height:200&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:40 bottom:40 top:20 right:20&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:650&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = late&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey  increment:100 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:50 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:skyblue width:28 shift:(-10,-15) fontsize:M anchor:till&lt;br /&gt;
 bar:1869 from:0 till:531 text:531&lt;br /&gt;
 bar:1880 from:0 till:548 text:548&lt;br /&gt;
 bar:1890 from:0 till:562 text:562&lt;br /&gt;
 bar:1900 from:0 till:521 text:521&lt;br /&gt;
 bar:1910 from:0 till:573 text:573&lt;br /&gt;
 bar:1923 from:0 till:530 text:530&lt;br /&gt;
 bar:1934 from:0 till:564 text:564&lt;br /&gt;
 bar:1939 from:0 till:561 text:561&lt;br /&gt;
 bar:1951 from:0 till:593 text:593&lt;br /&gt;
 bar:1961 from:0 till:501 text:501&lt;br /&gt;
 bar:1971 from:0 till:543 text:543&lt;br /&gt;
 bar:1981 from:0 till:515 text:515&lt;br /&gt;
 bar:1991 from:0 till:540 text:540&lt;br /&gt;
 bar:2001 from:0 till:627 text:627&lt;br /&gt;
 bar:2011 from:0 till:569 text:569&lt;br /&gt;
 bar:2017 from:0 till:551 text:551&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
 fontsize:M pos:(20,20)&lt;br /&gt;
 text:&amp;quot;Quelle: Statistik Austria&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt hatte 1889 531 Einwohner und das blieb auch bis zum Jahre 1934 mit kleinen Schwankungen gleich. Die Gründe, warum sich die Bevölkerungszahl trotz der Vergrößerung des Marktes durch Neubauten nicht aufwärts entwickelte, liegt im Absinken der Kinderzahl in den einzelnen Familien. Das setzt sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Viele Neubauten ließen die Bevölkerungszahl des Marktes Leutschach nur auf 645 (2010) steigen. Die Abwanderung junger Leute in Richtung Stadt trägt auch einen Gutteil zu dieser Entwicklung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Leutschach.JPG|mini|[[Pfarrkirche Leutschach]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:knielyhaus.jpg|mini|Knielyhaus]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA|Leutschach an der Weinstraße}}&lt;br /&gt;
* [[Burgruine Schmirnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Trautenburg]]&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Leutschach]] hl. Nikolaus&lt;br /&gt;
* [[Heiligengeistklamm]]&lt;br /&gt;
* Knielyhaus: Seit einigen Jahren gibt es mit dem Knielyhaus ein neugeschaffenes Kultur- und Seminarzentrum in Leutschach. Ein breit gestreutes Angebot an kulturellen Veranstaltungen bereichert das kulturelle Leben. Von Konzerten über Ausstellungen, Workshops bis zu Malerwochen reicht das Angebot. Außerdem ist die Musikschule Leutschach in diesem Gebäude untergebracht. Im Jahre 2009 wurde das Knielyhaus großzügig erweitert und für große Seminare und Veranstaltungen adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 5355-1.jpg|mini|Das Gebiet von Leutschach um das Jahr 1879 (Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|3.&amp;amp;nbsp;Landesaufnahme]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich geprägt wird der Weinbau- und Hopfenort durch zahlreiche klein strukturierte Gewerbebetriebe sowie durch den [[Tourismus]]. Da die Einnahmen der Grenzlandgemeinden nicht zuletzt durch ihre geographische Randlage stets sehr niedrig waren, bemühte sich das Land Steiermark, diese Gemeinden vermehrt finanziell zu stützen (Schul- und Turnsaalbauten, Bau des Freibades, des Kulturzentrums „Knielyhaus“, Ortsbildverschönerung). Im Gemeindegebiet gibt es viele Wanderwege, unter anderem verläuft der [[Südalpenweg]] durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2007 hat sich Leutschach mit den damaligen Nachbargemeinden [[Eichberg-Trautenburg]], [[Glanz an der Weinstraße]] und [[Schloßberg (Steiermark)|Schloßberg]] zur Kleinregion „Rebenland“ zusammengeschlossen. Dadurch wurden infrastrukturelle Maßnahmen wie [[Freiwillige Feuerwehr]], Schulen, gemeinsamer Bauhof oder gemeinsamer [[Recycling]]hof besser koordiniert und finanziell optimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hopfenproduktion ===&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Bierproduzenten [[Peter Reininghaus]], der nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Suche nach Anbaugebieten für den benötigten [[Hopfen]] war, fanden sich in Leutschach vier Bauern, die mit dem Anbau von Hopfen begannen. Nach zehn Jahren waren es bereits 96 Bauern, die auf 80&amp;amp;nbsp;ha Nutzfläche Hopfen anbauten. Hopfen benötigt zur Kultivierung ein besonderes Kleinklima, das im Pößnitztal rund um Leutschach zu finden ist. Die Qualität des Leutschacher Hopfens ist so gut, dass die [[Brau Union]], der Hauptabnehmer des Leutschacher Hopfens, daraus sogar ein eigenes Jahrgangspils braut. Heute bewirtschaften 15 Hopfenbauern ihre Äcker, deren Gesamtanbaufläche mit 80&amp;amp;nbsp;ha aber gleich geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.steirische-hopfenkoenigin.at/Hopfen_Bier.399.0.html |wayback=20131208230701 |text=Der Stoff, aus dem die Biere sind}}; abgerufen am 15. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 entstand in Leutschach eine Spezialbrauerei, die mit dem Leutschacher Hopfen Spezialbiere wie Ginseng- oder Kürbisbier braut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ort Leutschach gibt es einen Pfarrkindergarten, eine [[Volksschule]], eine [[Neue Mittelschule]], eine Musikschule und die alterserweiterte Kindergruppe „Lachtraube“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptschule wurde 1947 gegründet und in der damaligen Klosterschule, die auch die Mädchenvolksschule beherbergte, untergebracht. Erst mit dem Neubau der Volksschule stand der Hauptschule dann ein eigenes Gebäude zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Schloßberg (Steiermark)|Schloßberg]] gab es noch bis zum Ende des Schuljahres 2011/12 die einklassige Volksschule Großwalz. In [[Glanz an der Weinstraße]] gibt es die zweiklassige Volksschule Langegg. Die nächstgelegenen höheren Schulen befinden sich in (Arnfels – HTBLA – Mechatronik), [[Leibnitz]], [[Deutschlandsberg]], [[Bad Radkersburg]] und [[Graz]]. Auf Grund des Mangels an hochqualifizierten Arbeitsplätzen in der unmittelbaren Region sind zahlreiche besser ausgebildete Jugendliche dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in die Ballungszentren abzuwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
213 Bewohner (43,9 %) haben die Pflichtschule absolviert, davon sind 149 Frauen. 157 (32,4 %) haben eine Lehrlingsausbildung (112 Männer, 45 Frauen) und 13 (2,7 %) haben einen Hochschul- bzw. Universitätsabschluss. &amp;lt;!-- Angaben Stand 2004 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Die Bürgermeister von Leutschach ===&lt;br /&gt;
==== Großgemeinde Leutschach mit Glanz, Eichberg-Trautenburg und Schloßberg (1850 bis 1883) ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
1850–1852	Josef Ludwig Bayer, Gutsbesitzer zu Amthofen&lt;br /&gt;
1852–1859	Ignaz Strohmeier&lt;br /&gt;
1859–1861	Philip Dreu&lt;br /&gt;
1861–1867	Alois Heu, Kaufmann&lt;br /&gt;
1867–1870	Ferdinand Hirzer, Bäcker&lt;br /&gt;
1870–1873	Johann Grabner&lt;br /&gt;
1873–1876	Alois Kniely, Gastwirt und Bäcker&lt;br /&gt;
1876–1882	Ferdinand Hirzer, Johann Brand und Johann Zaunschirm&lt;br /&gt;
1882–1883	Josef Hartnagel, Lederer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Marktgemeinde Leutschach (ab 1883) ====&lt;br /&gt;
Ab 1883 waren die Bürgermeister nur mehr für die Marktgemeinde Leutschach zuständig, da sich die Gemeinden getrennt haben und in selbständige Verwaltungseinheiten umgewandelt wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
1883–1892	Ferdinand Hirzer, Bäcker, Peter Strohmeier&lt;br /&gt;
1892–1897	Ignaz Gögner, Hafner&lt;br /&gt;
1897–1901	Hugo Hirzer, Bäcker und Postmeister&lt;br /&gt;
1901–1904	Michael Löscher, Gastwirt&lt;br /&gt;
1904–1910	Alois Kniely, Gastwirt&lt;br /&gt;
1910–1913	Hugo Hirzer, Bäcker&lt;br /&gt;
1913–1919	Alois Olbicht, Jakob Musger, Alois Kniely&lt;br /&gt;
1919–1926	Edmund Buberl, Handelsmann&lt;br /&gt;
1926–1928	Alois Kniely, Gastwirt&lt;br /&gt;
1928–1938	Alois Supanek, Kaufmann&lt;br /&gt;
1938–1944	Alois Bregar, Hutmacher und Gastwirt&lt;br /&gt;
1944–1945	Roman Repolusk, Gastwirt&lt;br /&gt;
1945–1946	Josef Wagner, Kaufmann; Franz Josef Plasch, Schlossermeister; Anton Tomaschek, Gutsbesitzer zu Amthofen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nach dem Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
1946–1970	Franz Josef Plasch, Schlossermeister&lt;br /&gt;
1970–1985	Josef Renner, Bankbeamter&lt;br /&gt;
1985–2005	Karl Neubauer, Schuldirektor&lt;br /&gt;
2005–	        Erich Plasch, Kfz-Meister&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindevorstand ===&lt;br /&gt;
Der letzte Gemeindevorstand setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:&lt;br /&gt;
* Bürgermeister: Erich Plasch ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]])&lt;br /&gt;
* 1. Vizebürgermeister: Reinhold Elsnig (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 2. Vizebürgermeister: Karl-Heinz Bandur ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]])&lt;br /&gt;
Gemeindekassier: Wilhelm Weiss (ÖVP)&lt;br /&gt;
weit. Vorstandsmitglied: Karl Körbler (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Am 1. September 1625 bestätigte Kaiser Ferdinand&amp;amp;nbsp;II. dem Markt Leutschach seine Privilegien sowie ein Wappen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]] (Wappenbeschreibung): „als nemblich einen Rothen Schilt, darin ein Gelber Goldtfarber Lew, mit offnem rächen, roth außgeschlagner Zungen, vnd zurück vber sich gewundenen doppelten Schwantz, auf seinen hindern füessen aufrecht gegen der rechten seitten stehundt vnd in seinen vordern Prancken ein gelb oder goldtfarbnes Scheidt für sich haltendt, erscheinen thuet.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs&amp;#039;&amp;#039; 13, 1963, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
Seit 1985 besteht eine Partnerschaft mit dem Markt [[Feucht (Mittelfranken)|Feucht]] bei [[Nürnberg]]. Die von der Freiwilligen Feuerwehr Leutschach und der Freiwilligen Feuerwehr Moosbach in [[Franken (Region)|Franken]] initiierte Partnerschaft wird durch gegenseitige Besuche und regem Kulturaustausch immer wieder intensiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem besteht noch eine Partnerschaft mit Caska in der [[Slowakei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Reininghaus]], Brauereibesitzer, Förderer des Leutschacher Hopfenanbaues&lt;br /&gt;
* Amalia Schwaiger, Lehrerin, Verfasserin des ersten Heimatbuches und des Häuserbuches von Leutschach&lt;br /&gt;
* Karl Wagner, Distriktsarzt&lt;br /&gt;
* Peter Reiter, ehemaliger Pfarrer und Dechant von Leutschach&lt;br /&gt;
* Josef Bandur (1918–1994), Kaufmann&lt;br /&gt;
* Willhelm Kostron (1915–2016), Distriktsarzt, Obmann Kulturverband Südmark, Gründungsobmann Sportunion Leutschach&lt;br /&gt;
* Hildegard Nagy, ehemalige Volksschuldirektorin&lt;br /&gt;
* Helene Schwarzl († 2017), Vizebürgermeisterin&lt;br /&gt;
* Konsistorialrat Blasius Klug, ehemaliger Pfarrer von Leutschach (1976–2009)&lt;br /&gt;
* [[Peter Tschernko]], Politiker&lt;br /&gt;
* 1984: [[Josef Krainer junior|Josef Krainer]] (1930–2016), Landeshauptmann der Steiermark 1980–1996&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leibnitz Aktuell.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12 (1984), S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Unger]] (1800–1870), österreichischer Botaniker, Paläontologe und Pflanzenphysiologe&lt;br /&gt;
* [[Konrad Jarz]] (&amp;lt;!--* 17. Februar 1842; † 14. April 1909--&amp;gt;1842–1909), Abenteurer, Historiker und Geograf&lt;br /&gt;
* [[Anton Šantel]] (1845–1920), Lehrer, Stenograf, Übersetzer und Autor&lt;br /&gt;
* [[Nicos Jaritz]] (* 1953), Perkussionist und Bandleader&lt;br /&gt;
* Harry Muster (* 1976), Mitglied der Schlagerband „[[Die Paldauer]]“&lt;br /&gt;
=== Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* Gregor F. Waltl (* 1969), Radio- und TV-Moderator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rebenland-Chronik: Die gemeinsame Geschichte der vier Gemeinden Eichberg-Trautenburg, Glanz an der Weinstraße, Leutschach und Schlossberg.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-902344-05-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grenzenlos zweisprachig: Die Erinnerungen des Keuschlersohnes Anton Šantel (1845–1920) an seine Kindheit in Leutschach und Jugend in Marburg.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7011-7446-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Heimatbuch Leutschach|Autor=Amalia Schwaiger}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Festschrift der Pfarre Leutschach; Beiträge zur Geschichte der Pfarre Leutschach|Autor=Karl Klamminger|Jahr=1979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|61023|&amp;#039;&amp;#039;Altgemeinde&amp;#039;&amp;#039; Leutschach}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.leutschach.at/ |text=Website der ehemaligen Gemeinde Leutschach |wayback=20140517144311}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.stmk.gv.at/luis/baukultur/ortsbildschutz/Orte/Leutschach.htm |text=Text über Leutschach vom Ortsbildschutz Steiermark |wayback=20050418232717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Leibnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4526740-6|VIAF=247826944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutschach an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Leibnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poßruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Windische Bühel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Saggau (Sulm)]]&lt;/div&gt;</summary>
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