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	<title>Leutenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leutenberg&amp;diff=967818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asperatus: /* Söhne und Töchter des Ortes */ +Häckel</title>
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		<updated>2026-04-12T16:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Ortes: &lt;/span&gt; +Häckel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Leutenberg.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/33/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/27/23/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Leutenberg in SLF.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saalfeld-Rudolstadt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 300&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07338&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036734&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16073106&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE LTB&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 12 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.leutenberg.de/ www.leutenberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Robert Geheeb&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wähler/SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leutenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]] in [[Thüringen]], genannt „Stadt der sieben Täler“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Leutenberg liegt an der [[Sormitz]], einem Nebenfluss der [[Loquitz]], inmitten des [[Naturpark Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale|Naturparks Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale]]. Durch Leutenberg verläuft die [[Bahnstrecke Hockeroda–Unterlemnitz]], welche im [[Taktfahrplan|Zweistundentakt]] durch die [[Liste der Eisenbahnlinien in Thüringen#RB 32|RB&amp;amp;nbsp;32]] befahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt gliedert sich in insgesamt neun Ortsteile:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Dorfilm]]&lt;br /&gt;
* [[Herschdorf (Leutenberg)|Herschdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hirzbach (Leutenberg)|Hirzbach]]&lt;br /&gt;
* [[Kleingeschwenda (Leutenberg)|Kleingeschwenda]]&lt;br /&gt;
* Leutenberg&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Landsendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Munschwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Schweinbach (Leutenberg)|Schweinbach]]&lt;br /&gt;
* [[Steinsdorf (Leutenberg)|Steinsdorf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es auf dem Gebiet der heutigen Stadt Leutenberg folgende Ortslagen, die nicht den Status eines Ortsteils besitzen:&lt;br /&gt;
* [[Grünau (Leutenberg)|Grünau]]&lt;br /&gt;
* [[Löhma (Leutenberg)|Löhma]]&lt;br /&gt;
* [[St. Jakob (Leutenberg)|St. Jakob]]&lt;br /&gt;
* [[Unterhütte (Leutenberg)|Unterhütte]], [[Oberhütte (Leutenberg)|Oberhütte]] und [[Rosenthal (Leutenberg)|Rosenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Täler ===&lt;br /&gt;
* Hüttengrund (Kiesbachtal)&lt;br /&gt;
* Sormitztal&lt;br /&gt;
* Lemnitztal&lt;br /&gt;
* Ilmtal&lt;br /&gt;
* Herschdorfer Tal&lt;br /&gt;
* Kalkgrubental&lt;br /&gt;
* Hinktal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leutenberg Denkmalensemble &amp;quot;Altstadt Leutenberg&amp;quot;.jpg|Marktplatz Leutenberg (Denkmalensemble)&lt;br /&gt;
Kirche Leutenberg.JPG|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Rathaus Leutenberg.JPG|Rathaus&lt;br /&gt;
Leutenberg Denkmalensemble &amp;quot;Scheunenreihe südlich der Wurzbacher Straße&amp;quot;.jpg|Scheunenreihe (Denkmalensemble)&lt;br /&gt;
Leutenberg Schloßstraße Cyriakskapelle mit Ausstattung, Friedhof mit Ummauerung Tor und Erbbegräbnisse Triebel, Fischer und Neumeister, Grabstein Emil Schmidt.jpg|Cyriakskapelle am Friedhof&lt;br /&gt;
Leutenberg Hirschweg Pavillon am Hang oberhalb des Weges.jpg|Märchen-Pavillon oberhalb des Ortes&lt;br /&gt;
Erholungsheim Katja Niederkirchner, Leutenberg 2.jpg|FDGB-Erholungsheim &amp;#039;&amp;#039;Katja Niederkirchner&amp;#039;&amp;#039;, 2021; abgerissen 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.otz.de/regionen/saalfeld/article234106773/Abriss-von-Ferienheim-in-Leutenberg.html &amp;#039;&amp;#039;Abriß von Ferienheim in Leutenberg&amp;#039;&amp;#039;], OTZ, 16. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|20180501 PanoramaLeutenberg.jpg|1000|Leutenberg im Frühling 2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1187 als &amp;#039;&amp;#039;Lutenberg&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1208 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Provinz Saalfeld&amp;#039;&amp;#039; von König [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] an Schwarzburg gegeben. Darunter befand sich vermutlich auch Leutenberg, ohne jedoch explizit erwähnt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damals gleichnamige Burg liegt hoch über dem Tal der [[Sormitz]] nordöstlich des Stadtzentrums von Leutenberg. Sie wurde strategisch günstig auf einem spornartigen Bergkopf über dem Tal errichtet. Gebaut wurde sie von den Herren von Leutenberg, die ab 1187 amtlich benannt werden. Im 13. Jahrhundert waren die [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schwarzburg]] Besitzer, denen Burg und Land von König Otto IV. als [[Lehnswesen|Reichslehen]] übergeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1326 wurde erstmals in einer Urkunde von der [[Stadt]] &amp;#039;&amp;#039;Luthenberg&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. 1395 wurde im mitteldeutschen Raum in Leutenberg das letzte [[Dominikaner]]kloster gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Mägdefrau]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen im späten Mittelalter 1310–1482/85. Zu Leben und Werk deutscher Könige und sächsisch-thüringischer Landgrafen von Friedrich dem Freidigen über Sigmund bis Wilhelm III., dem Tapferen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Thüringen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Band 4.) Rockstuhl, Bad Langensalza 2012, ISBN 978-3-86777-335-5, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1362 bis 1564 war die Stadt und Veste dann Sitz einer eigenen Linie der Schwarzburger, des Hauses &amp;#039;&amp;#039;Schwarzburg-Leutenberg&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Gleichen (Adelsgeschlecht in Thüringen)|Grafen von Gleichen]] belagerten die Bastion 1447 vergeblich. Die Beendigung der ständigen Erbstreitigkeiten zwischen den Schwarzburgern und [[Askanier (Linie Weimar-Orlamünde)|Grafen von Orlamünde]] wurde in Leutenberg besiegelt, seitdem wird die Burg [[Schloss Friedensburg|Friedensburg]] genannt. Erstmals lässt sich der Name Friedensburg um 1564 nachweisen. Sie brannte 1567 und nochmals 1934 aus und wurde jeweils wiederaufgebaut. Jetzt nutzt ein Fachkrankenhaus für [[Dermatologie]] die gut erhaltene Anlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen. 430 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 1564 erlosch mit dem Tod von Graf Philipp I. von Schwarzburg-Leutenberg die Linie der Schwarzburg-Leutenberger und die Stadt fiel an [[Schwarzburg-Rudolstadt]]. Sie gehörte bis 1697 zur [[Schwarzburg-Rudolstädter Oberherrschaft|Oberherrschaft]] dieser [[Grafschaft]] und ab da bis 1918 zum gleichnamigen [[Fürstentum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 1800 brannte ganz Leutenberg ab, nur sieben Gebäude blieben von den Flammen verschont.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Sonneberg 1757-1802 von [[Johann Martin Steiner]].&amp;#039;&amp;#039; Stadtarchiv Sonneberg 2017, ISBN 978-3-00-058293-6, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leutenberg war zeitweise als &amp;#039;&amp;#039;Gebirgs- und Luft-Kurort&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gebirgs- und Luft-Kurort Leutenberg in Thüringen (Schwarzburg-Rudolstadt) |Verlag=Selbstverlag |Ort=Leutenberg |Datum=1935}}, siehe auch https://www.zvab.com/Gebirgs--Luft-Kurort-Leutenberg-Th%C3%BCringen-Schwarzburg-Rudolstadt-Selbstverlag/30897014534/bd; abgerufen am 22. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs bestand in Leutenberg ein KLV-Lager, das im Rahmen der [[Kinderlandverschickung]] u.&amp;amp;nbsp;a. von Schülern aus Düsseldorf bewohnt wurde. Dazu entstanden in drei Leutenberger Gasthöfen Unterbringungsmöglichkeiten: In der &amp;#039;&amp;#039;Garküche&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Unteren Friedensburg&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Leutenberger Hof&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Liedtke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für Hitler erzogen? Briefe und Notizen des Edgar Winzen aus der Kinderlandverschickung Leutenberg/Thüringen in Thüringen 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann, Münster u. a. 1999, ISBN 3-89325-765-9, S. 18 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abriss des &amp;#039;&amp;#039;Leutenberger Hofs&amp;#039;&amp;#039; wurde dort vom [[FDGB]] das &amp;#039;&amp;#039;Erholungsheim Katja Niederkirchner&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Voigt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.otz.de/regionen/rudolstadt/article227979059/Schandfleck-weg-doch-die-Erinnerungen-bleiben.html Schandfleck kommt weg, doch die Erinnerungen bleiben]&amp;#039;&amp;#039;, OTZ, 22. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1930 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich in Leutenberg die [[Hundesprechschule Asra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem gehörte Leutenberg zum [[Landkreis Saalfeld]] und seit der Bildung des neuen [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt|Landkreises Saalfeld-Rudolstadt]] am 1. Juli 1994 (zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schwarza-Kreis&amp;#039;&amp;#039;) zu diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Einheitsgemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;Stadt Leutenberg&amp;#039;&amp;#039; wurde mit dem Thüringer Gesetz zur Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden (Thüringer Gemeindeneugliederungsgesetz – ThürGNGG) vom 23. Dezember 1996 gegründet (§ 22).&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz- und Verordnungsblatt 2/20 30. Dezember 1996, S. 333–340.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetzentwurf Landesregierung Drucksache 2/957 5. März 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür wurde die aus der Stadt Leutenberg und den Gemeinden Altenbeuthen, Dorfilm, Drognitz, Hirzbach, Landsendorf, Munschwitz, Neuenbeuthen, Reitzengeschwenda, Schweinbach und Steinsdorf bestehende [[Verwaltungsgemeinschaft Obere Saale]] aufgelöst. Aus dem Gebiet der aufgelösten Stadt Leutenberg und der aufgelösten Gemeinden Dorfilm, Hirzbach, Landsendorf, Munschwitz, Schweinbach und Steinsdorf wurde die neue Einheitsgemeinde gebildet. Die Stadt Leutenberg besteht seitdem aus den neun Ortsteilen Dorfilm, Herschdorf, Hirzbach, Kleingeschwenda, Landsendorf, Leutenberg, Munschwitz, Schweinbach und Steinsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
In der nachstehenden Tabelle ist die Entwicklung der Einwohnerzahl seit 2020 dargestellt. Ermittelt wurden die Werte jeweils zum Stichtag 31. Dezember.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Jahr || 2020 || 2021 || 2022 || 2023 || 2024&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 2057 || 2030 || 2006 || 1990 || 1919&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=073&amp;amp;gemnr=73106 Thüringer Landesamt für Statistik: Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen – endgültiges Ergebnis für Leutenberg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 66,2 % (2019: 66,3 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 43.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 32.0&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 41.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 32.5&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FFW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 15.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 10.8&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 78B&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 18.3&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 6.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Rat der Stadt Leutenberg besteht aus 14 Ratsmitgliedern. Nach der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Stadtratswahl am 26. Mai 2024]] führte das Ergebnis zu folgender Sitzverteilung (mit Unterschied zu voriger Sitzverteilung):&lt;br /&gt;
{| class=wikitable style=text-align:center width=300&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#CDE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Partei / Liste || Sitze || {{0}}+/−{{0}}&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union|CDU]] || 6 || + 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 0 || − 3&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Die Linke|LINKE]]/Leutenberg sozial || 0 || − 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] Leutenberg e.&amp;amp;nbsp;V. || 6 || + 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | FFW Steinsdorf e.&amp;amp;nbsp;V. || 2 || + 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Diplom-Politologe Robert Geheeb (* 1977) war seit 2009 Stellvertretender Bürgermeister, seit 2015 ist er Bürgermeister der Stadt Leutenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leutenberg.de/politik/person/41782/b%C3%BCrgermeister-robert-geheeb.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein gekrönter goldener Löwe mit roter Zunge und Bewehrung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit [[Stadtsteinach]] in [[Bayern]] sowie seit 1992 mit der Gemeinde [[Hochspeyer]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergfried Schloss Friedensburg Leutenberg.JPG|mini|hochkant|Schloss Friedensburg, Bergfried]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Friedensburg Leutenberg.JPG|mini|Schloss Friedensburg, Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Leutenberg}}&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die historische Innenstadt mit Fachwerkhäusern, Brunnen, Kirche und Rathaus. Durch die Stadt und auch in den zugehörigen Gemeinden führen Hinweistafeln. Direkt hinter der Kirche am Schloßberg startet ein Naturlehrpfad, auf dem rund um den Berg einheimische Pflanzen und Tiere erläutert werden. Dazu zählen auch kleinere Besonderheiten der Region, wie die aus Korsika eingeführten Mufflons, die auch am Schloßberg vorkommenden Feuersalamander oder kalkliebende Arten wie Pimpernuss und Leberblümchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsausgang Richtung Wurzbach liegt das Gelände der Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale mit einem ausgedehnten Naturerlebnisbereich entlang der Sormitz. Im Verwaltungsgebäude befindet sich eine Ausstellung über den Naturpark mit Mineralienzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Naturparkverwaltung werden zertifizierte Naturführer ausgebildet, die in Leutenberg und auch in anderen Bereichen des Naturparkes Touristen und Einheimische durch die Landschaft führen. Die Touren verteilen sich über das gesamte Naturparkgebiet von Saalfeld bis Blankenstein und vom Plothener Teichgebiet bis zum Rennsteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmale ===&lt;br /&gt;
Auf [[Schloss Friedensburg]] befand sich von 1904 bis 1945 eine Privatpension, in die während der Zeit des Nationalsozialismus mehrere Häftlinge aus dem Frauengefängnis Hohenleuben als Angestellte vermittelt wurden, um sie einer Einweisung in ein KZ zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls unter Denkmalschutz steht das ehemalige Sanatorium im Leutenberger Ortsteil Löhma/Munschwitz. Der Gebäudekomplex wurde Anfang der 60er Jahre für die Bauarbeiter des Pumpspeicherwerkes Hohenwarte 2 errichtet und dann ca. 30 Jahre als Sanatorium genutzt. Nachdem es ca. 25 Jahre leer stand, will es der neue Eigentümer und Projektentwickler Ralph Dierich wieder zu einem Lebens-, Arbeits-, und Erholungsort entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmale ===&lt;br /&gt;
Ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Ehrenhain mit den Gräbern von 35 Opfern von [[Zwangsarbeit]], die hierher auch aus anderen Orten ([[Kaulsdorf (Saale)|Kaulsdorf]], [[Probstzella]], [[Gräfenthal]]) umgebettet wurden, erinnert an die Zwangsarbeit von zahlreichen Arbeitskräften aus Osteuropa, die auch in den umliegenden Orten [[Kleingeschwenda (Leutenberg)|Kleingeschwenda]], [[Landsendorf]], [[Gleima]], [[Schweinbach (Leutenberg)|Schweinbach]] und [[Hirzbach (Leutenberg)|Hirzbach]] arbeiten mussten. Seit 1985 erinnert eine Stele an der Kreuzung Bahnhofstraße/Saalfelder Straße an Opfer der [[Todesmarsch|Todesmärsche]] im Kreisgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über 24 [[Register (Orgel)|Register]] verfügende Orgel der Kirche stammt ursprünglich aus dem Jahr 1886 und wurde 1894 umgebaut. An ihrer Entstehung waren sowohl die Firmen &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Ladegast|Ladegast]]&amp;#039;&amp;#039; wie auch &amp;#039;&amp;#039;[[Seligenthal (Floh-Seligenthal)#Orgelbau|Peternell]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Das Instrument wurde von 2013 bis 2015 durch das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Hermann Eule Orgelbau Bautzen]]&amp;#039;&amp;#039; restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael von Hintzenstern]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Silbermanns aus Seligenthal.&amp;#039;&amp;#039; In [[Glaube und Heimat (Zeitung)|Glaube und Heimat]] vom 26. September 2021, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg als Ehrenbürger|Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Generalfeldmarschall&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsam mit 82 anderen Thüringer Städten anlässlich seines 70. Geburtstages am 2. Oktober 1917, vgl. &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche&amp;#039;&amp;#039; 1917 [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00247618/SDH_19376538_1917_Der_Deutsche_1029.tif Nr. 231].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Ludwig von Beulwitz]] (1755–1829), Kanzler von Schwarzburg-Rudolstadt und Besitzer der Güter in Löhma, Munschwitz und St. Jakob&lt;br /&gt;
* [[Christian W. Anemüller]] (1844–1890), Maler&lt;br /&gt;
* [[Theodor Linschmann]] (1850–1940), Geistlicher und Bibliotheksdirektor&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Tauscher]] (1898–1971), Rhythmikerin&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Häckel]] (1929–2013), Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Roland Mey]] (* 1942), Physiker, Autor, Pädagoge und Bürgerrechtler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004134 Landschaften ^ Hügellandschaften - Gebirgslandschaften ^ .jpg|Blick auf die Stadt 1953/54&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004129 Stadt ^ Stadtszenen ^ Straßenszenen.jpg|Straßenszene vor 1977&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004135 Schlösser ^ Sonstiges.jpg|Schloss Friedensburg 1953/54&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004132 Höfe ^ Innenhöfe.jpg|Ein Innenhof 1953/54&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004133 Stadt ^ Stadtszenen ^ Straßenszenen.jpg|Straßenszene 1953/54&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004137 Schlösser ^ Sonstiges.jpg|Blick auf das Schloss 1953/54&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leutenberg.de/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Leutenberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4487573-3|VIAF=248267534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutenberg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1187]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Kurort in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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