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	<title>Leutasch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nordic Tom: /* Wirtschaft und Infrastruktur */ jährlicher Internationaler Ganghoferlauf</title>
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		<updated>2025-12-12T16:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur: &lt;/span&gt; jährlicher Internationaler Ganghoferlauf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Leutasch COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/22/00/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 11/09/00/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 1136&lt;br /&gt;
|Fläche             = 103.1&lt;br /&gt;
|PLZ                = 6105&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 05214&lt;br /&gt;
|Kfz                = IL&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 70326&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT LTH&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT332&lt;br /&gt;
|Straße             = Kirchplatzl 128a&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.leutasch.at/ www.leutasch.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Georgios Chrysochoidis&lt;br /&gt;
|Partei             = &amp;lt;!-- [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] oder kurz ÖVP --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 15&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = 8 Für Leutasch (FL)&amp;lt;br /&amp;gt;7 Gemeinsame Leutascher Bürgerliste (GLB)&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2022&lt;br /&gt;
|Bild1              = Gaistal Leutasch02.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Hohe Munde, Gaistal, Leutasch und Wettersteingebirge, vorn [[Seefelder Plateau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Leutaschtal HoheMunde Gaistal.jpg|mini|Leutaschtal und Ostflanke der Hohen Munde, rechts Eingang in das Gaistal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leutasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|AT|70326}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|70326}}) im [[Bezirk Innsbruck-Land]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] ([[Österreich]]). Die Gemeinde liegt im [[Gerichtsbezirk Innsbruck]]. Leutasch ist heute als Wintersportort für seine kilometerlangen [[Langlaufski|Skilanglaufloipen]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Leutaschtal]], einem Hochtal, das sich über 16&amp;amp;nbsp;km von der [[Hohe Munde|Hohen Munde]] nach Nordosten am [[Wettersteingebirge]] entlang erstreckt und in der [[Leutaschklamm]] endet, die bei [[Mittenwald]] die Grenze zu [[Deutschland]] bildet. Umrahmt wird das Tal von weiteren markanten Gipfeln wie dem [[Hochwanner]], der [[Dreitorspitze]] und der [[Arnspitze]]. Das Tal ist eine große, von eiszeitlichen Gletschern geformte Felswanne, gefüllt mit Schotter und Seesedimenten. Es wird von der [[Leutascher Ache]] durchflossen. Das [[Gaistal]] führt zwischen Wetterstein und [[Mieminger Gebirge]] nach Westen zur [[Ehrwald]]er Alm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leutasch ist nach Süden vor dem warmen [[Föhn]] geschützt und nach Norden vor der Kälte durch den [[Wettersteingebirge|Wetterstein]]. Vom Westen her haben Schneewolken durch das Gaistal leichten Zugang. Dadurch ist die Leutasch sehr schneesicher, bei gleichzeitig mildem Sommerklima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedelung erstreckt sich entlang der Straße in zahlreichen Weilern. Leutasch war viel stärker von der Landwirtschaft geprägt als die Nachbarregion um Seefeld und konnte daher eine Kulturlandschaft aus Wiesen und Weiden mit Feuchtgebieten bis in die Gegenwart herüberretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Leutasch besteht aus der einzigen, gleichnamigen [[Ortschaft#Österreich|Ortschaft]] mit 24 [[Dorf|Dörfern]], [[Rotte (Siedlung)|Rotten]], [[Weiler]]n und [[Zerstreute Häuser|Zerstreuten Häusern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Ortsverzeichnis|bundesland=7|seite=61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein gliedert sich die Gemeinde in drei Teile:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Oberleutasch]]&amp;#039;&amp;#039;, mit &amp;#039;&amp;#039;[[Ahrn (Gemeinde Leutasch)|Ahrn]], [[Aue (Gemeinde Leutasch)|Aue]], [[Emmat]], [[Gasse (Gemeinde Leutasch)|Gasse]], [[Kirchplatzl]], [[Klamm (Gemeinde Leutasch)|Klamm]], [[Kreith (Gemeinde Leutasch)|Kreith]], [[Lehner (Gemeinde Leutasch)|Lehner]], [[Moos (Gemeinde Leutasch)|Moos]], [[Obern (Gemeinde Leutasch)|Obern]], [[Ostbach (Gemeinde Leutasch)|Ostbach]], [[Plaik (Gemeinde Leutasch)|Plaik]], [[Platzl (Gemeinde Leutasch)|Platzl]], Puitbach, [[Seewald (Gemeinde Leutasch)|Seewald]], [[Weidach (Gemeinde Leutasch)|Weidach]]&amp;#039;&amp;#039; (mit &amp;#039;&amp;#039;Unter-, Oberweidach&amp;#039;&amp;#039;), Föhrenwald.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Unterleutasch]]&amp;#039;&amp;#039;, mit &amp;#039;&amp;#039;[[Burggraben (Gemeinde Leutasch)|Burggraben]], [[Lochlehn (Gemeinde Leutasch)|Lochlehn]], [[Reindlau]], [[Schanz (Gemeinde Leutasch)|Schanz]], [[Unterkirchen (Gemeinde Leutasch)|Unterkirchen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuleutasch]]&amp;#039;&amp;#039;, und dort abgelegen &amp;#039;&amp;#039;[[Lehenwald]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Boden-Niederlög]]&amp;#039;&amp;#039;, schon bei Scharnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat keinen ausdrücklichen [[Gemeindehauptort|Hauptort]], Gemeindesitz ist in [[Kirchplatzl]], welcher auch mit ‚Leutasch‘ beziehungsweise ‚Oberleutasch‘ gleichgesetzt wird (oder umgekehrt der Ortsname ‚Leutasch‘ mit dem ganzen Gemeindeteil &amp;#039;&amp;#039;Oberleutasch&amp;#039;&amp;#039;). Am Kirchplatzl findet sich auch die Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Oberleutasch&amp;#039;&amp;#039;, die zweite Pfarre und Pfarrkirche der Gemeinde, &amp;#039;&amp;#039;Unterleutasch&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich in [[Unterkirchen (Gemeinde Leutasch)|Unterkirchen]]. Der Ortsteil [[Weidach (Gemeinde Leutasch)|Weidach]] bildet das touristische Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
|MITTIG = ja&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Garmisch-Partenkirchen]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Landkreis Garmisch-Partenkirchen|Lkr. Garmisch-Partenkirchen]], [[Bayern|BY]], [[Deutschland|DE]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORD=&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Mittenwald]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Landkreis Garmisch-Partenkirchen|Lkr. Garmisch-Partenkirchen]], [[Bayern|BY]], [[Deutschland|DE]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Wildermieming]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Scharnitz]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Telfs]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Seefeld in Tirol]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine Belege für eine menschliche Besiedlung des Leutascher Gemeindegebiets vor der Mitte des 12. Jahrhunderts. Der Name deutet auf einen vorrömischen [[Flurname]]n hin (*&amp;#039;&amp;#039;lauta&amp;#039;&amp;#039;- ‚Sumpf, Morast‘).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Anreiter]], Christian Chapman, Gerhard Rampl |Titel=Die Gemeindenamen Tirols: Herkunft und Bedeutung |Verlag=Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |Reihe=Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchives |ISBN=3703004495 |Seiten=150 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals schriftlich erwähnt wird das Gebiet am Fluss Leutasch als (&amp;#039;&amp;#039;„aqua que dicitur Livtaske“&amp;#039;&amp;#039;) im Jahr 1177 im Zusammenhang mit einer Stiftung des bayrischen Edelfreien Bernhard von Hausen an das oberbayerische [[Kloster Polling|Augustiner-Chorherrenstift Polling]] bei Weilheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2012 | Seiten= 267, Nr. 737| ISBN= 978-3-7030-0485-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zur selben Zeit kam auch das [[Stift Wilten]] zu Besitzungen und Rechten in diesem Gebiet, dessen Tallagen in dieser Zeit wohl noch vollständig bewaldet sind. Bald entstanden auf gerodeten Flächen erste Gehöfte und Bauerngüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1294 verkaufte der kinderlos gebliebene Graf Berchtold&amp;amp;nbsp;III. von Eschenlohe seine Grafschaften Mittenwald und Partenkirchen mitsamt dem Wetterstein an den [[Bischof von Freising]], dessen Bistum damit zum Hochstift aufstieg. Das Hochstift Freising fasste die neuerworbenen Grafschaften mit dem bereits 1249 erworbenen &amp;#039;&amp;#039;predium&amp;#039;&amp;#039; Garmisch zur Grafschaft Werdenfels zusammen. Aus einer ersten Grenzbeschreibung von 1305 geht hervor, dass ein Teil des Leutaschtals zur Grafschaft Werdenfels gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Grafschaft Werdenfels#Geographie|Geographie der Grafschaft Werdenfels]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1312 erwarb [[Heinrich von Kärnten|Herzog Heinrich von Kärnten und Graf von Tirol]] Besitzungen in der Leutasch. 1338 ließ er am Talanfang oberhalb der Leutaschklamm, 300&amp;amp;nbsp;m östlich der späteren &amp;#039;&amp;#039;Leutascher Schanze&amp;#039;&amp;#039;, eine Burg errichten, mit Vor- und Hauptburg sowie umlaufendem Wassergraben in quadratischer Anlage. In ihrem Schutz eignete sich Tirol weiteren Grundbesitz an, ehe das Leutaschtal 1500 ganz an Tirol ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Zeittafel zur Geschichte im Werdenfelser Land und allgemeiner Ereignisse, 739–1945&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv | url=http://members.gaponline.de/c.scheffler/Zeittafel_pdf.pdf | wayback=20070108071528 | text=Weblink}}; PDF; 215&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Scheffler: {{Webarchiv | url=http://members.gaponline.de/c.scheffler/burgen.pdf | wayback=20130810095827 | text=&amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schanzen im Werdenfelser Land und in der näheren Umgebung.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 77&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Topomap Leutasch 1930er.jpg|mini|links|350px|Topografische Karte 1:25&amp;lt;small&amp;gt;.&amp;lt;/small&amp;gt;000 von Leutasch (1930er-Jahre)]]&lt;br /&gt;
Die weitere Besiedlung des Leutascher Tals erfolgte langsam, aber stetig, sodass 1775 ungefähr 800 Personen das Tal bewohnten und die Einwohnerzahl Leutaschs bei einer amtlichen Zählung im Jahr 1826 mit 945 angegeben wird. Auch der Kreis der [[Grundherr]]en hat sich im Laufe der Zeit um den Tiroler Landesfürsten und das [[Stift Stams]] erweitert. Diese Grundherrschaften wurden – wie in ganz Österreich – im Zuge der [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|Revolution von 1848/49]] aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leutasch.at/das-leutaschtal/geschichte/ Geschichte: Ein kleiner Einblick in die Geschichte unseres Tales], leutasch.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Leutaschtal abseits der Hauptverkehrswege liegt, war es mehrmals von kriegerischen Handlungen betroffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] kam es in Leutasch und der Nachbargemeinde Seefeld zu größeren Plünderungen, während das restliche Tirol fast vollständig verschont blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Tirol#Neuzeit|Geschichte Tirols zur Neuzeit]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während des [[Bayrischer Rummel|Bayerischen Rummels]], des kriegerischen Einfalls bayerischer Truppen in Tirol im Jahr 1703 im Zuge des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]], umgingen bayerische Truppen über einen Gebirgssteig am Grünkopf&amp;amp;nbsp;– den später sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Franzosensteig&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– die Tiroler Befestigungsanlagen der [[Porta Claudia]] am [[Scharnitzpass]] und am Beginn des Leutaschtals (&amp;#039;&amp;#039;[[Leutascher Schanz]]&amp;#039;&amp;#039;), die die Zugänge von Norden über Mittenwald nach Tirol sichern, und gewannen so, durch Leutasch und Seefeld ziehend, den Zugang nach Tirol. Im Verlauf des Jahres 1703 kam es zu weiteren Kampfhandlungen im Bereich der Passbefestigungen bei Scharnitz und Leutasch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.andreas-hofer-bund.de/der_boarische_rummel_von_1703.htm | wayback=20150119143826 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Boarische Rummel von 1703.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;andreas-hofer-bund.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während des Feldzuges [[Napoléon]]s gegen Österreich im Jahr 1805 ([[Dritter Koalitionskrieg|3. Koalitionskrieg]]) belagerten die französischen Truppen, von Norden kommend, die Pässe Scharnitz und Leutasch. Dem Vorbild der bayerischen Truppen hundert Jahre zuvor folgend, gelangten sie, von ortskundigen Mittenwaldern geführt, über den Franzosensteig nach Leutasch und konnten über Seefeld den Scharnitzpass erobern.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Porta Claudia#Belagerung der Porta Claudia 1805|Belagerung der Porta Claudia 1805]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{#chart:Leutasch Demography.Line.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche hl. Maria Magdalena.JPG|mini|[[Pfarrkirche Oberleutasch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in Unterkirchen.JPG|mini|[[Pfarrkirche Unterleutasch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leutasch-Kirchplatzl Ganghofermuseum.jpg|mini|[[Ganghofermuseum]]]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Oberleutasch]] hl. Maria Magdalena&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Unterleutasch]] hl. Johannes der Täufer&lt;br /&gt;
* Des Weiteren gibt es zwanzig Kapellen.&lt;br /&gt;
* Sehenswert sind mit barocker [[Lüftlmalerei]] verzierte Häuser.&lt;br /&gt;
* [[Ganghofermuseum]]&lt;br /&gt;
* Der [[Jakobsweg Isar–Loisach–Leutascher Ache–Inn]] führt durch das Leutaschtal.&lt;br /&gt;
* Die [[Leutaschklamm]] ist seit August 2005 mit einem gesicherten Fußweg begehbar ausgebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004120 Kirchen ^ Landschaften ^ Hügellandschaften - Gebirgslands.jpg|Blick zur Kirche (vor 1977)&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004125 Landschaften ^ Hügellandschaften - Gebirgslandschaften ^ .jpg|Heuernte (vor 1977)&lt;br /&gt;
Fotothek df ps 0004123 Landschaften ^ Hügellandschaften - Gebirgslandschaften.jpg|Blick auf die Arnspitze (vor 1977)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Weidach&amp;#039;&amp;#039; bildet das touristische Zentrum, mit der Straße nach [[Seefeld in Tirol|Seefeld]], weiters gibt es eine Straßenverbindung nach [[Telfs]] in das Inntal und eine weitere nach [[Mittenwald]]. Die Gemeinde gehört zur Tourismusregion [[Olympiaregion Seefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leutasch hat sich seit den 1960er Jahren zu einer ruhigen Ferienregion entwickelt, die mit ihrem dörflichen Charakter vor allem auf Familien mit Kindern und Senioren abzielt. Im Winter werden ausgedehnte Langlaufloipen angelegt.&lt;br /&gt;
Zum Langlaufen stehen insgesamt 279&amp;amp;nbsp;km Loipen der [[Olympiaregion Seefeld]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-455770&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/reise/aktuell/olympiaregion-seefeld-die-ganz-grosse-schleife-a-455770.html |titel=Olympiaregion Seefeld: Die ganz große Schleife |autor=Stefan Herbke |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2007-02-07 |zugriff=2015-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bereit. Jährlich seit 1968 findet in Leutasch der Internationale [[Ganghoferlauf]] statt, der älteste und einer der größten und beliebtesten [[Volkslanglauf|Volkslangläufe]] Österreichs. Das alpine Schilaufen ist am Katzenkopf (1.360 Meter hoch) möglich, dort stehen ein 3er Sessellift und 2 Schlepplifte zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.skigebiet-kreithlift-leutasch.com/skigebiet-info/ueberblick.html | wayback=20130218030011 | text=Skigebiet-Kreithlift Leutasch bei Seefeld in Tirol &amp;gt; Skigebiet Info &amp;gt; Überblick: Skifahren und Pisten}} In: &amp;#039;&amp;#039;skigebiet-kreithlift-leutasch.com&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leutasch verfügt heute über 10 Hotels und zahlreiche Pensionen, Ferienwohnungen und Appartementhäuser sowie mehrere&lt;br /&gt;
Restaurants und Gaststätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat insgesamt 15 Mitglieder. Die Anzahl der Mitglieder wurde 2016 wegen Bevölkerungszuwachs von 13 auf 15 erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2016/gemeinden/leutasch.html Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2016 in Leutasch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 1998 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 6 Gemeinsame Leutaschtaler Bürgerliste (GLBL), 4 Leutasch Aktiv - für Bürger und Tourismus (LA), 2 Leutasch 2000 - Tourismus - Gewerbe - Gastronomie und 1 Freiheitliche Liste Leutasch.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Name=Leutasch|Jahr=1998|Abruf=2022-08-11}}&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2004 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 Gemeinsame Leutaschtaler Bürgerliste (GLBL), 3 Zukunft für Leutasch und 2 Freie Liste Leutasch.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Name=Leutasch|Jahr=2004|Abruf=2022-08-11}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2010]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 5 Gemeinsame Leutaschtaler Bürgerliste mit Bürgermeister Thomas Mößmer, 4 Zukunft für Leutasch und 4 Leutasch bewegen - Familie, Tourismus, Gewerbe.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Name=Leutasch|Jahr=2010|Abruf=2022-08-11}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2016]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 5 Gemeinsame Leutaschtaler Bürgerliste mit Bürgermeister Thomas Mößmer – GLBL, 3 Zukunft für Leutasch mit VBM Siegfried Klotz – ZL, 7 Für Leutasch – FL.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Name=Leutasch|Jahr=2016|Abruf=2022-08-11}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2022]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung:  8 Für Leutasch ( FL), 7 Gemeinsame Leutascher Bürgerliste (GLB).{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Name=Leutasch|Jahr=2022|Abruf=2022-08-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2003–2017: Thomas Mößmer (GLBL)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/telfs/c-politik/leutascher-buergermeister-thomas-moessmer-tritt-zurueck_a2359876 Leutascher Bürgermeister Thomas Mößmer tritt zurück.] meinbezirk.at, abgerufen am 6. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: Georgios Chrysochoidis (FL)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2022/gemeinden/leutasch.html |titel=Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 {{!}} Gemeinde Leutasch |hrsg=Land Tirol |abruf=2022-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen at leutasch.png|60px|links]]&lt;br /&gt;
[[Wappenbeschreibung]]:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Grün ein [[Gold (Heraldik)|goldener]] [[Halbe Figur|halber]] [[Hirsch (Wappentier)|Hirsch]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeindefahne sind &amp;#039;&amp;#039;gelb-grün&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verliehen wurde das Wappen am 25.&amp;amp;nbsp;November 1981. Es {{&amp;quot;|erinnert an den historischen Wild- und Waldreichtum der Gemeinde und an das bayerische [[Kloster Polling]], das seit der Schenkung des Edelfreien Bernhard von Husen im Jahre 1178 [recte: 1177] durch Jahrhunderte eine bedeutende Grundherrschaft der Leutasch war.}}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.leutasch.at/gemeindeamt/zahlen-und-fakten/ |wayback=20121220050732 |text=Zahlen und Fakten: Gemeindewappen |archiv-bot=2022-03-15 00:07:14 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;leutasch.at&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Kahl am Main]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
* {{JPN|#}} [[Hida]], seit 1998&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.at.emb-japan.go.jp/itpr_de/70_sistercities.html |titel=Schwesterstädte |sprache=de |abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ganghofer]] (1855–1920), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Ernst Otto Fischer]] (1918–2007), Chemiker und Nobelpreisträger, er hatte ein Haus in Leutasch&lt;br /&gt;
* [[Hans Neuner (Koch)|Hans Neuner]] (* 1976), Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Olt]]: &amp;#039;&amp;#039;Leutasch in Tirol – Eine Ortschronik.&amp;#039;&amp;#039; Nach Vorarbeiten von Ludwig Lotter und Aufzeichnungen von Josef Franckenstein, Alfons Heis, Matthias Reindl und Josef Ringler im Auftrag der Gemeinde Leutasch aus Anlass der 800-Jahr-Feier der Weihe der St.-Magdalena-Kirche. Selbstverlag der Gemeinde, Leutasch 1990&amp;lt;!--2025 nicht mehr abrufbar: (Hinweis bei [http://www.leutasch.at/das-leutaschtal/geschichte/ leutasch.at])--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Carl Baur: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg in Tirol während des Feldzugs von 1809, mit besonderer Hinsicht auf das Corps des Obersten Grafen von Arco&amp;#039;&amp;#039;. Mit Anmerkungen über die Natur des Krieges in diesem Gebirgslande nebst einer Charte des Kriegsschauplatzes. München 1812 ([http://books.google.de/books?id=iQlLAAAAcAAJ books.google.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leutasch}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Leutasch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leutasch.at/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{StatistikAustria|70326}}&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort|ab-12-jahrhundert-besiedelt&amp;lt;!--irreführende aber 2025 richtige URL-Kennung--&amp;gt;|Leutasch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutasch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettersteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Innsbruck-Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nordic Tom</name></author>
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