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	<title>Leukopenie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leukopenie&amp;diff=217390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-11-17T18:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MA16.10&lt;br /&gt;
| Data-01 = Erniedrigte Leukozytenzahl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leukopenie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vollständig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leukozytopenie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (von {{grcS|λευκός|leukós|de=weiß}}; {{grcS|κύτος|kýtos|de=Höhlung, Gefäß, Hülle}}  und {{grcS|πενία|penía|de=Armut, Mangel}}) wird ein krankhafter Mangel an weißen Blutkörperchen ([[Leukozyt]]en) im [[Blut]] bezeichnet. Dies bedeutet, dass es zu einer Verringerung der Leukozytenzahl, beim Menschen auf unter 4000 pro Mikroliter Blut, gekommen ist. In den meisten Fällen liegt eine Verminderung von [[Neutrophiler Granulozyt|neutrophilen Granulozyten]] vor (neutrophile Granulozytopenie, auch [[Neutropenie]]). Eine Verminderung der [[Lymphozyt]]en ([[Lymphopenie]]) führt hingegen selten zur verminderten Gesamtleukozytenzahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert F. Schmidt, Gerhard Thews: &amp;#039;&amp;#039;Physiologie des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, 27. Auflage 2013, ISBN 978-3-662-00485-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine besonders schwere Sonderform ist die [[Agranulozytose]], bei der so gut wie keine Granulozyten mehr im Blut zu finden sind. Bei stark erniedrigten Leukozytenzahlen ist der [[Patient]] einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörner&amp;quot;&amp;gt;Klaus Dörner: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Chemie und Hämatologie&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-13-129716-7, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Umständen ist dann eine [[Umkehrisolierung]] notwendig. Das Gegenteil der Leukopenie ist die [[Leukozytose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Leukopenie kommt es bei fulminant verlaufenden Infektionskrankheiten wie beispielsweise [[Typhus]], da hier massiv Leukozyten verbraucht werden. Bei Virusinfektionen kommt es zu einer Verlagerung der Leukozyten an die Gefäßwände („Randpool“) und damit zu einer Verminderung dieser Zellen im zirkulierenden Blut. Auch bei einer Schädigung des [[Knochenmark]]s durch eine [[Chemotherapie]], toxische Substanzen oder [[ionisierende Strahlung]] ist die Zahl der weißen Blutkörperchen vermindert. Auch bei [[Leukämie]]n und aplastischen [[Anämie]]n treten häufig Leukopenien auf. Zudem kann eine Leukopenie durch vermehrten Abbau der weißen Blutkörperchen in der Milz bei [[Splenomegalie]], bei [[Leberzirrhose]] oder bei krankhaften immunologischen Prozessen wie dem [[Lupus erythematodes]] auftreten. Zu mäßig verringerten Leukozytenzahlen kommt es im Verlauf von Überempfindlichkeitsreaktionen mit Bildung von [[Antikörper]]n gegen die Granulozyten. Dabei kommen vor allem Arzneimittel wie [[Nichtsteroidales Antirheumatikum|Nichtsteroidale Antirheumatika]] oder organische Substanzen wie [[Benzol]] in Betracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich, die Leukozytenzahlen medikamentös durch Gabe von [[Hämatopoese|hämatopoetischen]] Wachstumsfaktoren wie dem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor [[G-CSF]] zu erhöhen. Dieser kann seit 1986 [[Rekombinantes Protein|rekombinant]] hergestellt werden und wurde in ersten [[Klinische Studie|klinischen Studien]] bereits 1987 eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Molineux, MaryAnn Foote, Tara Arvedson: &amp;#039;&amp;#039;Twenty Years of G-CSF: Clinical and Nonclinical Discoveries&amp;#039;&amp;#039;. Springer Science &amp;amp; Business Media, 2012, S. 16–18. ISBN 978-3-03480-217-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Ersatz von Granulozyten durch Granulozyten[[Bluttransfusion|transfusion]] ist nur an wenigen Behandlungszentren möglich und nicht sehr wirkungsvoll, da die transfundierten Granulozyten nur eine sehr kurze Lebensdauer haben. Vor Beginn einer solchen Behandlung ist die Verträglichkeit mit den roten und weißen Blutkörperchen des Empfängers zu überprüfen. Der Einsatz von Granulozytentransfusionen wird aufgrund der hohen Spenderbelastung nur bei anhaltenden schweren Neutropenien, die nicht auf G-CSF ansprechen, durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Kiefel: &amp;#039;&amp;#039;Transfusionsmedizin und Immunhämatologie: Grundlagen - Therapie - Methodik&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, 4. Auflage 2011, ISBN 978-3-642-12765-6, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4278297-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathophysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blutbild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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