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	<title>Leuchttonne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:12:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leuchttonne&amp;diff=1734212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
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		<updated>2025-06-29T15:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leuchttonne.JPG|mini|Leuchttonnenaufbau der Firma Julius Pintsch]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leuchttonne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein schwimmendes, leuchtendes [[Schifffahrtszeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonnen markieren durch Blinklichter in verschiedenen Farben und Rhythmen Haupt- und Neben[[fahrwasser]], Warn- und Sperrgebiete oder Untiefen. Ihre Position halten sie durch stählerne Ankerketten mit Betonsteinen. Insgesamt befinden sich in der deutschen [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] heute ungefähr 1000 Leuchttonnen, die hier von der [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes]] betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste nutzbare Leuchttonne wurde 1876 bei [[St. Petersburg]] von [[Julius Pintsch]] getestet, der bis in die Zwanziger Jahre das Patent und somit das Monopol auf gasbetriebene Leuchttonnen deutscher Fertigung hielt, und diese seit 1878/79 serienmäßig produzierte. Als Brennmittel diente Flüssiggas, etwa [[Fettgas]], [[Ölgas]] oder [[Blaugas]], das etwa fünf Monate Betrieb gewährleistete und fünf bis sechs [[Seemeile]]n weit sichtbar war. Seit den 1950er Jahren wird [[Propangas]] eingesetzt. Der Gasvorrat von etwa 300&amp;amp;nbsp;kg reichte –&amp;amp;nbsp;abhängig vom Hellzeit-Anteil der [[Kennung#Kennung von Leuchtfeuern|Kennung]]&amp;amp;nbsp;– für einen durchgängigen Betrieb von etwa 18&amp;amp;nbsp;Monaten. Die Nachfüllung erfolgte von einem Schiff aus, von dem das Gas in den Schwimmkörper der Leuchttonne gepumpt wurde. Die Aufbauten dienen zur Anbringung der Blink- bzw. Signallichter. Die gasbetriebenen Tonnen werden seit dem Beginn des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts schrittweise von [[Photovoltaik|photovoltaischen]] Solar-Leuchttonnen abgelöst, die eine Lebensdauer von drei bis fünfzehn Jahren haben und außerdem umweltfreundlicher und weniger gefährlich sind, da eine Gastonne bei einem Zusammenstoß mit einem Schiff explodieren kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article106910062/Die-erste-Solar-Leuchttonne-in-der-Foerde.html |titel=Die erste Solar-Leuchttonne in der Förde |werk=[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]] |datum=2004-09-22 |abruf=2024-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da zu Beginn der Umrüstung zwar die Solarpanele genügend Energie lieferten, jedoch die zur Verfügung stehenden LEDs nicht hell genug waren, wurden auch einige Tonnen mit herkömmlichen Leuchtmitteln ([[Glühlampe]]n) und einem integrierten 6-fach-Leuchtmittelwechsler gebaut. Einige Leuchttonnen wurden auch von Land mit einem [[Seekabel|Stromkabel]] elektrisch versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der neuesten Generation der Leuchttonnen wird die Befeuerung durch einen kompakten Solaraufsatz (SKA – Solar-Kompaktaufsatz) bewerkstelligt. Dieser integriert alle notwendigen Bauteile (Akku, Solar-Laderegler, DC-Verteiler, Lichtsignal, elektronische Regelung etc.) in einem Gehäuse. Besonders in der [[Ostsee]] kommen Leuchttonnen mit einer Schnellwechselkupplung zum Einsatz, die eine Wartung auch durch kleinere Schiffe erlauben, die nicht die ganze Tonne an Bord holen können. Zudem sind alle modernen Tonnen heute über Infrarot (2–5&amp;amp;nbsp;m Reichweite) sowie über Funk (Reichweite ca. 100&amp;amp;nbsp;m) fernsteuerbar. Hierbei dient der Infrarotsender zur Programmierung und der Funksender zum Testen der Tonne aus größerer Entfernung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsd-suedwest.wsv.de/wir_ueber_uns/veroeffentlichungen/oeffentlichkeitsarbeit/informationsschrift_2005/pdf/Seite-47-Umruestung-Leuchttonnen.pdf |text=Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest. |format=PDF; 163&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20160310233603 |archiv-bot=2019-04-25 15:43:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten des SKA ==&lt;br /&gt;
Allgemein&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Temperaturbereich: −25&amp;amp;nbsp;°C bis + 40&amp;amp;nbsp;°C&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abmessungen: Durchmesser 1.000 mm, Höhe 1.320 mm&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gewicht: 240 kg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Batterie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Batterietyp: Ortsfester verschlossener (VRLA) Bleiakkumulator,&lt;br /&gt;
6 Zellen mit GEL-Elektrolyt, Dryfit-Technologie,&lt;br /&gt;
wartungsfrei&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brauchbarkeitsdauer: ≥ 15 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nennspannung: 12 V (6 Zellen à 2 V)&lt;br /&gt;
Nennkapazität: 240 Ah (100-stündig)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solarversorgung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solarmodul: 4× 30 Wp, je 36 Einzelzellen&lt;br /&gt;
Solarladeregler: SLR2020 BV21, Fa. Uhlmann Solarelectronic&lt;br /&gt;
DC-Verteiler: DP 1010 SBS, Fa. Uhlmann Solarelectronic&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelaterne&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelaternentyp: MB3, Trade Wind Energy GmbH&lt;br /&gt;
Versorgungsspannung: 11 V bis 18 V / max. 3,6 W&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nennlichtstärken: Rot: 40 cd, Grün: 40 cd, Gelb: 30 cd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Schautafel im [[Deutsches Technikmuseum Berlin|Deutschen Technikmuseum Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Leuchttonne |Band=12 |Seite=473 |SeiteBis=474 |zenoID=20006996760}}&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article106910062/Die-erste-Solar-Leuchttonne-in-der-Foerde.html &amp;#039;&amp;#039;Die erste Solar-Leuchttonne in der Förde&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. September 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmendes Schifffahrtszeichen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optisches Signal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optischer Telegraf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
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