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	<title>Leuchtstab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:37:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leuchtstab&amp;diff=243572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2025-12-05T08:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Knicklichter.jpg|mini|Leuchtstäbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knicklichter Party 1.JPG|mini|Leuchtstäbe sind ein beliebtes Spaßdekor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leuchtstab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knicklicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein rein chemisches [[Leuchtmittel]] und beruht auf dem Prinzip der [[Chemolumineszenz]]. Er besteht aus einem durchsichtigen Kunststoffbehälter, in dem sich in getrennten Kammern zwei Flüssigkeiten befinden. Der Kunststoffbehälter ist mit einer Lösung unterschiedlicher Chemikalien gefüllt, wobei die Zusammensetzung dieser Flüssigkeit von der gewünschten Leuchtdauer und -farbe abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis(2,4,5-trichlorphenyl-6-carbopentoxyphenyl)oxalat (CPPO) wurde von Michael M. Rauhut, Robert W. Sombathy und Laszlo J. Bollyky auf Basis der Arbeit von Edwin A. Chandross ([[Bell Laboratories|Bell Labs]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Elizabeth Wilson |title=What’s that stuff? Light Sticks |journal=Chemical &amp;amp; Engineering News |volume=77 |issue=3 |pages=65 |date=1999-01-18 |url=http://www.cem.msu.edu/~cem333/CENLightSticks.html |format=Nachdruck |accessdate=2008-04-10 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20120519135752/http://www.cem.msu.edu/~cem333/CENLightSticks.html |archivedate=2012-05-19 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und Richard D. Sokolowski (Eh.M Labs) hergestellt und für die Chemolumineszenz verwendet. Zur gleichen Zeit wurden von Herbert Richter beim &amp;#039;&amp;#039;China Lake Naval Weapons Center&amp;#039;&amp;#039; ähnliche Experimente durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Taylor Van Zandt ist der eingetragene Erfinder im US-Patent 4064428, erteilt am 1. November 1976 mit dem Namen „Chemical Light Device“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Land=US|V-Nr=4064428|Titel=Chemical Light Device}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich werden über 14,5&amp;amp;nbsp;Millionen Leuchtstäbe vom US-Verteidigungsministerium verbraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |author=Steve Givens |url=https://www.studlife.com/archives/Forum/2005/07/27/Thegreatglowstickcontroversy/ |title=The great glow stick controversy (Forum Section) |publisher=Student Life |date=2005-07-27 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Leuchtstab der Welt wurde, mit drei Metern Höhe und 88,6&amp;amp;nbsp;Litern Flüssigkeit, am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 2009 in [[Darmstadt]] von der Knixs GmbH „geknickt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Largest Glowstick: [https://www.guinnessworldrecords.de/world-records/largest-glowstick &amp;#039;&amp;#039;Guinness World Records&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glowstick.svg|mini|Funktionsweise eines Leuchtstabs:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ol start=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Transparente biegsame Kunststoffröhre&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Glasröhrchen gefüllt mit Wasserstoffperoxidlösung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ein Phenyloxalat in einer fluoreszierenden Farbstofflösung im Zwischenraum&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Durch Zerbrechen des Glasröhrchens tritt das Wasserstoffperoxid aus&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Die vermischten Stoffe beginnen zu leuchten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ol&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leuchtstab enthält eine fluoreszenzfähige Verbindung (Fluorophor, Fluoreszer) sowie zwei weitere an der Chemolumineszenz-Reaktion beteiligte Chemikalien, wovon eine in einem Glasröhrchen eingeschlossen ist. Im Kunststoffbehälter selbst befindet sich, vermischt mit dem Fluoreszer, ein [[Oxalate|Oxalsäureester]] ([[Diphenyloxalat]] (DPO, Cyalume) oder dessen [[Derivat (Chemie)|Derivate]]). Als [[Ester]]komponente am häufigsten verwendet wird:&lt;br /&gt;
* [[Bis(2,4,6-trichlorphenyl)oxalat]] (TCPO)&lt;br /&gt;
* [[Bis(2,4-dinitrophenyl)oxalat]] (DNPO)&lt;br /&gt;
Beim Test vieler verschiedener Komponenten wurden mit TCPO und DNPO die besten Ergebnisse erzielt, da es sich bei [[Chlorphenole|Trichlorphenol]] und [[Dinitrophenole]]n um gute [[Fluchtgruppe]]n handelt, die so den [[Nukleophile Substitution|nukleophilen Angriff]] des Wasserstoffperoxids auf die beiden [[Carbonylgruppe]]n begünstigen. Als Lösungsmittel für den Ester wird meist ein [[Phthalsäureester]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dimethylphthalat]]) oder [[Ethylacetat]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Glasröhrchen enthält eine 30%ige [[Wasserstoffperoxid]]-Lösung. Wird das Glasröhrchen etwa durch Knicken des Stabes zerbrochen, setzt eine chemische Reaktion ein, die [[Peroxyoxalat-Chemilumineszenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
Mit der Aktivierung der Leuchtstäbe wird eine komplexe Folge chemischer Reaktionen in Gang gesetzt, die noch nicht in allen Einzelheiten geklärt sind; Näheres unter dem Stichwort [[Peroxyoxalat-Chemilumineszenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leuchten (die [[Lumineszenz]]) entsteht, indem der durch die chemische Reaktion angeregte Fluoreszer die Energie schließlich in Form der [[Spontane Emission|Emission]] eines [[Photon]]s abgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tcpochemiluminescence5fluorophors.JPG|mini|Chemolumineszenz von TCPO mit den Fluorophoren Rubren, DPA, BPEA, Cl-BPEA und di-Cl-BPEA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge des Photons, also die [[Licht|Farbe]], hängt von der Struktur des verwendeten Fluoreszers ab. Die Reaktion ist nicht reversibel, kann jedoch durch Kühlung stark verlangsamt werden. Leuchtstäbe leuchten meist monochrom, wobei die Farben Rot, Gelb, Orange, Grün, Violett, Blau, [[Infrarotstrahlung|Infrarot]] und Weiß (dann natürlich nicht monochrom) verfügbar sind. Die Stabform ist dabei nicht zwingend. Es gibt sie auch als Ringe oder in anderen aus einem Stab herstellbaren Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Labor kann diese Reaktion stark beschleunigt werden, indem [[Natriumhydroxid]], besser jedoch das schwach basische [[Natriumsalicylat]], hinzugefügt wird. Die Reaktion läuft dann je nach Menge in Minuten oder gar Sekunden statt Stunden ab. Aus naheliegenden Gründen ist diese Anwendung für Leuchtstäbe jedoch nicht praktikabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtdauer von Leuchtstäben beträgt wenige Minuten bis hin zu einigen Tagen (je nach Größe). Verbrauchte Leuchtstäbe [[Fluoreszenz|fluoreszieren]] unter [[Ultraviolettes Licht|ultraviolettem Licht]] (&amp;#039;&amp;#039;„[[Schwarzlicht]]“&amp;#039;&amp;#039;), da der Fluoreszer auch durch Photonen höherer Energie als derjenigen der ausgesendeten Photonen angeregt werden kann. Dieser Effekt ist nicht auf UV beschränkt, sondern tritt z.&amp;amp;nbsp;B. auch bei einem roten Fluoreszer auf, der mit grünem Licht bestrahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Häufig verwendete Fluoreszer ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name || Kurzname || Emissionsfarbe || class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Strukturformel || class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dihydro-9,10-diphenylanthracen]]&lt;br /&gt;
| Dihydro(DPA)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#912CEE;&amp;quot; | violett&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[9,10-Diphenylanthracen]] mit [[2,4-Di-tert-butylphenyl-1,4,5,8-tetracarboxynaphthalindiamid]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#EE00EE;&amp;quot; | pink&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| emittiert Pink oder Weiß, abhängig vom Mischungsverhältnis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[9,10-Diphenylanthracen]]&lt;br /&gt;
| DPA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#00BFFF;&amp;quot; | blau&lt;br /&gt;
| [[Datei:9,10-diphenylanthracene.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[1-Chlor-9,10-diphenylanthracen]]&lt;br /&gt;
| 1-Chlor-DPA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#00BFFF;&amp;quot; | blau&lt;br /&gt;
| [[Datei:1-Chloro-9,10-diphenylanthracene.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[2-Chlor-9,10-diphenylanthracen]]&lt;br /&gt;
| 2-Chlor-DPA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#00BFFF;&amp;quot; | blau&lt;br /&gt;
| [[Datei:2-Chloro-9,10-diphenylanthracene.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[9,10-Bis(phenylethinyl)anthracen]]&lt;br /&gt;
| BPEA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#00FF00;&amp;quot; | grün&lt;br /&gt;
| [[Datei:9,10-bis(phenylethynyl)anthracene.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[2-Chlor-9,10-bis(phenylethinyl)anthracen]]&lt;br /&gt;
| 2-Chlor-BPEA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#00FF00;&amp;quot; | grün&lt;br /&gt;
| [[Datei:2-Chloro-BPEA.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[1-Chlor-9,10-bis(phenylethinyl)anthracen]]&lt;br /&gt;
| 1-Chlor-BPEA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#C0FF3E;&amp;quot; | gelb-grün&lt;br /&gt;
| [[Datei:1-Chloro-BPEA.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[1,8-Dichlor-9,10-bis(phenylethinyl)anthracen]]&lt;br /&gt;
| 1,8-Dichlor-BPEA&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FFFF00;&amp;quot; | gelb&lt;br /&gt;
| [[Datei:1,8-Dichloro-BPEA.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5,6,11,12-Tetraphenylnaphthacen&lt;br /&gt;
| [[Rubren]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FFFF00;&amp;quot; | gelb&lt;br /&gt;
| [[Datei:rubrene.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[5,12-Bis(phenylethinyl)naphthacen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FF7F00;&amp;quot; | orange&lt;br /&gt;
| [[Datei:BPEN.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9-[2-(Ethoxycarbonyl)phenyl]-&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-ethyl-6-(ethylamino)-2,7-dimethyl-3&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;-xanthen-3-iminium chlorid&lt;br /&gt;
| [[Rhodamin 6G]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FF0000;&amp;quot; | rot&lt;br /&gt;
| [[Datei:Rhodamine 6G.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (9-(2-Carboxyphenyl)-3,6-bis(diethylamino)xanthyliumchlorid)&lt;br /&gt;
| [[Rhodamin B]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FF0000;&amp;quot; | rot&lt;br /&gt;
| [[Datei:Rhodamine B.svg|150px]]&lt;br /&gt;
| wird selten verwendet, da es zusammen mit Phenyloxalat zerfällt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[2,4-Di-tert-butylphenyl-1,4,5,8-tetracarboxynaphthalindiamid]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#8B0000;&amp;quot; | tief-rot&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballon mit Leuchtstab.JPG|mini|Fliegender durchsichtiger Ballon mit 2 Leuchtstäben in seinem Innern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr - The U.S. Army - Chemical lights.jpg|mini|Ein Soldat der [[United States Army|US Army]] mit Leuchtstab]]&lt;br /&gt;
Leuchtstäbe dienen als leicht transportierbare [[Notbeleuchtung]], zur [[Signalmittel|Markierung]] oder auch einfach als [[Accessoire]].  Von Hautkontakt oder gar Verschlucken der inzwischen zwar oft ungiftigen, aber färbenden und teilweise übelriechenden bzw. schmeckenden chemischen Substanzen ist allerdings abzusehen (siehe [[Leuchtstab#Gefahren|Gefahren]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig werden Leuchtstäbe auch im Bereich des [[Angeln (Fischfang)|Fischfangs]] eingesetzt, um auch bei Dunkelheit den [[Schwimmer (Pose)|Schwimmer]] oder die Spitze der [[Angelrute]] beobachten zu können. Es gibt auch Golfbälle, die mit einem kleinen Leuchtstab ausgestattet werden können, um das Spielen bei Dunkelheit zu ermöglichen. Weitere Einsatzgebiete liegen im [[Militär]]- und Sicherheitsbereich beispielsweise als Notbeleuchtung, zur Markierung von Verletzten oder [[Mann über Bord|über Bord Gegangenen]], [[Hubschrauber]]landeplätzen und zur Einweisung von Flugzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bogenschützen schätzen die karottengroße Variante zur Markierung von Zielen sowie die kleinen Anglerstäbchen zur Anbringung an Pfeilen für das Nachtschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin können kleine Leuchtstäbe im Innern von mit [[Helium]] gefüllten (durchsichtigen) [[Luftballon]]s untergebracht werden, wobei Ballone mit ein bis zwei Leuchtstäben im Innern noch problemlos flugfähig sind und einen sehr effektvollen Nachtstart einer [[Ballonpost]] erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso sind Leuchtstäbe auf dem Markt, die Strahlung im infraroten Bereich abgeben, welche mit dem menschlichen Auge nicht wahrnehmbar ist. Mit dem Einsatz eines [[Nachtsichtgerät]]es kann ein solcher Leuchtstab im Dunkeln gesehen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Groovy 2007 IMG 8459 (1311730252).jpg|mini|Knicklichter bei einer Party]]&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren wurden Leuchtstäbe durch ihren Einsatz auf [[Techno]]partys sehr populär. Hierbei entstand auch die Tanz- bzw. Bewegungsform namens „Glowsticking“, bei der Leuchtstäbe vorwiegend mit den Händen auf spielerisch-kreative Art zur Musik bewegt werden. Eine abgewandelte Form ist das „Glowstringing“. Die Leuchtstäbe sind dabei an Schnüren ([[Englische Sprache|engl.]] „strings“) befestigt und werden, ähnlich wie beim Spielen mit [[Poi]], auf zum Teil spektakuläre Art in Kreisbahnen um den Körper herumgeführt. Dies ist dann eine Form des &amp;#039;&amp;#039;Spinning&amp;#039;&amp;#039;, einer Teildisziplin der [[Jonglage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
Leuchtstäbe enthalten [[Wasserstoffperoxid]], zusätzlich entsteht [[Phenol]] als Nebenprodukt der Reaktion. Die Flüssigkeit sollte nicht geschluckt werden und auch nicht auf die Haut gelangen. Wenn die Flüssigkeit auf die Haut gelangt, kann es zu leichten Hautreizungen kommen. In Extremfällen ist Übelkeit oder Erbrechen möglich. Wenn die Flüssigkeit in die Augen gerät, muss sofort mit Wasser gespült werden und danach sofort ein Augenarzt aufgesucht werden, da sowohl Wasserstoffperoxid als auch Phenol ätzend wirken können. Die Glasteile der kleinen Ampulle können die Augen verletzen. Die Flüssigkeit in den Leuchtstäben kann einige Kunststoffsorten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Polystyrol]]) auflösen. Zusätzlich sind einige der Chemikalien in Leuchtstäben brennbar. Bei extremer Hitze (z.&amp;amp;nbsp;B. Feuer) besteht zusätzlich die Gefahr einer Explosion mit [[Schrapnell]]effekt, da die Flüssigkeit im Glasröhrchen durch die Hitze unter Druck gerät, welcher dasselbe sprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtstäbe aus neuerer Produktion werden mit dem Attribut „non-toxic“ (ungiftig) verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Glowstick|Leuchtstäbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leuchte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signallicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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