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	<title>Leuchtspurmunition - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:13:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leuchtspurmunition&amp;diff=270814&amp;oldid=prev</id>
		<title>77.87.228.68: /* Recht */</title>
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		<updated>2025-03-14T07:04:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Recht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leuchtspurgeschoss.jpg|mini|hochkant=1.2|Schnitt durch eine Patrone mit Leuchtspurgeschoss]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leuchtspurmunition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Glimmspurmunition&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tracer-Munition&amp;#039;&amp;#039;, ist [[Patrone (Munition)|Patronenmunition]], bei der das [[Projektil]] an seinem Ende einen [[Pyrotechnischer Satz|pyrotechnischen Satz]] enthält (im Bild rot dargestellt). Beim Abfeuern des [[Geschoss]]es wird der pyrotechnische Satz durch die [[Treibladung]] entzündet. Die Leuchtspur erlaubt dem Schützen die optische Verfolgung der [[Flugbahn]] des Geschosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20mm Cannon Night Firing from HMS Cornwall MOD 45152200.jpg|mini|Leuchtspurmunition bei einer 20-mm-[[Maschinenkanone]] ([[Langzeitbelichtung]] 4/1&amp;amp;nbsp;s)]]&lt;br /&gt;
Leuchtspurmunition wird dort eingesetzt, wo der Schütze die Flugbahn beobachten soll. Dies ist bei der [[Flugabwehr]] zur Beobachtung und Korrektur der Trefferlage der Fall, aber auch bei [[Maschinengewehr]]en, wo Leuchtspurmunition in einem bestimmten Verhältnis zu normaler Munition eingesetzt wird, um dem Schützen mehr Orientierung über die Lage der Trefferfläche zu geben. Des Weiteren trägt die Kanonenmunition von [[Kampfpanzer]]n oft eine Leuchtspur, um äußere Einflüsse auf die Flugbahn der Geschosse wie beispielsweise lokale Luftströmungen beobachten zu können, die mit eigenen Sensoren nicht festgestellt werden können. Es kann auch eine Leuchtspur-Patrone als eine der letzten Patronen im [[Magazin (Waffentechnik)|Magazin]] eingesetzt werden, um dem Schützen anzuzeigen, dass die Munition zu Ende geht. Ebenfalls hilft Leuchtspurmunition, die Schützen schneller auszubilden. Das Verhältnis 3&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;2 von regulärer Patronenmunition zu Leuchtspurmunition ist in militärischen Reglements verbreitet und wird auch von der [[Bundeswehr]] angewendet. Es bedeutet, dass auf drei normale Patronen zwei mit Leuchtspur folgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZDv_3/15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A close up of 0.50 Caliber (12.7 mm) Browning Ball M33 Ammunition loaded onto a Browning M2 HB 0.50 caliber heavy machine.JPEG|mini|hochkant|Munitionsgurt mit gemischter Munition Kaliber [[12,7 × 99&amp;amp;nbsp;mm NATO]]]]&lt;br /&gt;
Ein Nachteil von Leuchtspurmunition ist das grundsätzlich geringere Gewicht, das diese von normaler Munition unterscheidet und während des Fluges durch den abbrennenden pyrotechnischen Satz abnimmt, wodurch sich die Flugbahn im Verhältnis zu normaler Munition verändert. Leuchtspurmunition wird durch den pyrotechnischen Satz entzündet, was auch zu ungewollten Bränden (Felder, Wald) führen kann. Dieser Effekt kann jedoch auch absichtlich genutzt werden, um leicht entzündliche Stoffe (z.&amp;amp;nbsp;B. Benzin) durch Beschuss in Brand zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Leuchtspur nicht nur aus der Sichtrichtung des Schützen gesehen werden kann, verrät ein Schütze durch den Einsatz von Leuchtspurmunition seine Position zwar nicht an die Zielperson; Dritte können aber die Position des Schützen ausmachen, wenn sie (aus Sicht des Ziels) seitlich, höher oder tiefer neben dem Schützen positioniert sind. Um dieses Risiko zu minimieren, können Leuchtspursätze mit Verzögerung oder Glimmspursätze verwendet werden. Glimmspursätze haben im Unterschied zu Leuchtspursätzen nur geringe Lichtintensität und können dadurch nur aus Richtung der Schussabgabe beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der pyrotechnische Satz, der meist aus einem Gemisch aus [[Polyvinylchlorid|PVC]], [[Magnesium]]pulver und [[Strontiumnitrat]] besteht, hinterlässt beim Abbrennen Rückstände, die den Lauf deutlich schneller verschleißen als herkömmliche Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterscheidung von gewöhnlicher Munition ist die Geschossspitze bei Leuchtspurmunition in der NATO rot lackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht ==&lt;br /&gt;
Leuchtspurmunition ist in den meisten europäischen Ländern Kriegsmaterial und kann deshalb oft nur von [[Waffensammlung|Munitionssammlern]] mit entsprechenden Ausnahmegenehmigungen erworben werden. In Deutschland stellt der Besitz von Leuchtspurmunition eine Straftat dar, auch wenn Munition grundsätzlich besessen werden dürfte (Jäger/Sportschützen). Ausnahmen für [[Pyrotechnischer Satz|Leuchtsätze]] bei Schrotmunition sind verbreitet, und beispielsweise ist in [[Österreich]]  Leuchtspurmunition im Kaliber [[.22 lfB]] (Kleinkaliber) sowie Schrotmunition mit Leuchtsatz von der Kriegsmaterialverordnung ausgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArKrieg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank C. Barnes: &amp;#039;&amp;#039;Cartridges of the World. A Complete and Illustrated Reference for Over 1500 Cartridges&amp;#039;&amp;#039;. 10. Auflage. Krause Publications, Iola WI 2006, ISBN 0-89689-297-2, S. 425ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tracers|Leuchtspurmunition}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patronenmunition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArKrieg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bundesministerium für Finanzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsrichtlinie Kriegsmaterial&amp;#039;&amp;#039;,  [https://findok.bmf.gv.at/findok?init=1&amp;amp;search=1&amp;amp;searchId=97aa4246-6842-4b22-ac93-c7a451d8373f&amp;amp;einfache_Suche=1&amp;amp;view=Qk1G&amp;amp;page=1&amp;amp;sort=Relevanz  BMF- 010311/0041-IV/8/2007, Anlage zu § 1 Abschnitt I Z. 1 d)], eingesehen am 29. September 2020.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZDv_3/15&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Heeresamt]]: [[Zentrale Dienstvorschrift]], {{Webarchiv |url=http://www.reservistenverband-bayern.de:80/Download/GV_ZDV%203-12_Schiessordnung.pdf |text=ZDv 3/12 Schießen mit Handwaffen (PDF-Datei 2,9 MB) |wayback=20101122071405}}, Ausgabe Oktober 2002, Unterpunkte 1108, 1209. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.87.228.68</name></author>
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