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	<title>Leuchtkugeln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T23:50:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leuchtkugeln&amp;diff=2475957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Ersterscheinung 1847 umbenannt in Kategorie:Ersterscheinen 1847: laut Diskussion</title>
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		<updated>2024-12-23T07:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ersterscheinung_1847&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ersterscheinung 1847 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ersterscheinung 1847&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ersterscheinen_1847&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ersterscheinen 1847 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ersterscheinen 1847&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Dezember/16&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Dezember/16 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leuchtkugeln München 1848-1850 Der Büchermacher.JPG|miniatur|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Der Büchermacher&amp;#039;&amp;#039;, Karikatur in &amp;#039;&amp;#039;Leuchtkugeln&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:177 leuchtkugeln nr 23.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Einheit&amp;#039;&amp;#039;, 1848]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leuchtkugeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit dem Untertitel „Randzeichnungen zur Geschichte der Gegenwart“ war eine von Dezember 1847 bis April 1851 in [[München]] und wenig später für einige Monate in [[Hildburghausen]] erscheinende [[Satirezeitschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtkugeln wurden im Herbst 1847 gegründet. Redakteure waren [[Alexander Ringler]] und [[Emil Roller]]. Für ihre künstlerische Gestaltung war der im [[Königreich Bayern]] hoch angesehene Lithograph und Maler [[Franz von Seitz]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift wandte sich an eine  überwiegend linksliberale und demokratisch gesinnte Minderheit. Dies spiegelt sich auch in der nur geringen Auflage des zweiten Bandes von 8000 Exemplaren wider. Gleichwohl zählten die &amp;quot;Leuchtkugeln&amp;quot; neben dem Stuttgarter &amp;quot;[[Eulenspiegel (Satirezeitschrift 1848–1853)|Eulenspiegel]]&amp;quot;, dem Berliner &amp;quot;[[Kladderadatsch]]&amp;quot;, dem Frankfurter &amp;quot;[[Satyr (Zeitschrift)|Satyr]]&amp;quot; und dem Hamburger &amp;quot;[[Mephistopheles (Zeitschrift)|Mephistopheles]]&amp;quot; zu den bedeutendsten deutschen Satirewerken der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolutionszeit]] – einem Genre, das sich im Unterschied zu Großbritannien und Frankreich erst noch aus seiner provinziellen Organisation lösen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtkugeln erschienen erst dreiwöchentlich, dann wöchentlich und hatten einen Umfang von acht Seiten. Sie konnten sowohl drei Mal im Monat als eine aus 8 Seiten bestehende Nummer oder als halbjährlich erscheinender Band gekauft werden, der sich dann aus 24 Nummern bzw. 192 Seiten zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Autoren waren unter anderem [[Roderich Benedix]], [[Ferdinand Freiligrath]], [[Ludwig Kalisch]], [[Theobald Kerner]], [[Gottfried Kinkel (Schriftsteller)|Gottfried Kinkel]], [[Rudolf Marggraff]], [[Hermann Rollett]], [[Ludwig Seeger (Politiker)|Ludwig Seeger]], [[Carl Hermann Schmolze]] und [[August Silberstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Von Anfang an traten die Leuchtkugeln frech und politisch auf“&amp;lt;ref&amp;gt;Camilla G. Kaul: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Barbarossa im Kyffhäuser: Bilder eines nationalen Mythos im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Textband. Böhlau Verlag. Köln, Weimar, Wien 2007. ISBN 978-3-412-16906-0, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; und aufgrund  ihrer politischen Ausrichtung, sowie der scharfen Formulierungen war die Zeitschrift im deutschsprachigen Raum bekannt und stand ständig unter Beobachtung der staatlichen Zensur. Gerade dieser Ruf führte jedoch dazu, dass die Zeitschrift 1851 – als die Monarchien die Oberhand wieder zurückgewonnen hatten – in verschiedenen Staaten des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] verboten wurde. In München erschienen 168 Nummern der Leuchtkugeln. Da die Hefte jeweils ohne Datumsangaben veröffentlicht wurden, bleibt ihre genaue historische Datierung unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Friedhelm Jürgensmeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Kirche im Spiegel der Karikatur der deutschen satirischen Tendenzzeitschriften von 1848 bis 1900&amp;#039;&amp;#039;. Neu. Trier 1969. S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 8. Band der Zeitschrift wurde Ende Mai 1851 vom [[Bibliographisches Institut|Verlag des bibliographischen Instituts in Hildburghausen]] zusammen mit seiner von [[Herrmann Julius Meyer]] in New York geführten Filiale herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bayerische Eilbote, Nr. 115 vom 7. Juni 1851, S. 626. Online: [https://books.google.de/books?id=vspMAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA626&amp;amp;dq#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false]. Die Angabe 6. Juli im Text ist ein Druckfehler&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Prozess gegen den verantwortlichen Redakteur Emil Roller im September und Oktober 1851 und weiteren Zensurmaßnahmen, wurden die Leuchtkugeln nach 14 in Hildburghausen erschienenen Nummern nicht mehr weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karikaturen ==&lt;br /&gt;
siehe: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Janus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.haraldfischerverlag.de/hfv/reihen/SZ/leuchtkugeln.php allgemeine Informationen]&lt;br /&gt;
* [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/leuchtkugeln Leuchtkugeln: Randbemerkungen zur Geschichte der Gegenwart – digital] Universitätsbibliothek Heidelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satirezeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1851]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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