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	<title>Leubnitz-Neuostra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:10:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leubnitz-Neuostra&amp;diff=1592418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archemontolle1: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-12T14:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Dresdner Stadtteil Leubnitz-Neuostra. Zum gleichnamigen statistischen Stadtteil Dresdens siehe [[Leubnitz-Neuostra (statistischer Stadtteil)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Leubnitz-Neuostra&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadtteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/45/57/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 125&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 185&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1921-06-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01219&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 01239&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Leubnitz-Neuostra in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Leubnitz-Neuostra in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Leubnitz.jpg|mini|Kirche Leubnitz-Neuostra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leubnitz-Neuostra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im [[Dresden|Dresdner]] Süden. Bekannt ist der Doppelort aus &amp;#039;&amp;#039;Leubnitz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neu-Ostra&amp;#039;&amp;#039; vor allem durch den alten Dorfkern von Altleubnitz, der zu den besterhaltenen in Dresden gehört. Es gehört in seiner gesamten Gemarkung zum [[Prohlis (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Prohlis]] und ist darin Kern des statistischen Stadtteils [[Leubnitz-Neuostra (statistischer Stadtteil)|Leubnitz-Neuostra mit Torna und Mockritz-Ost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Leubnitz-Neuostra liegt etwa fünf Kilometer südöstlich der Innenstadt am südlichen Stadtrand leicht erhöht auf etwa {{Höhe|160|DE-NN}}. In südwestlicher Richtung ist über den [[Nöthnitzbach|Nöthnitzgrund]] auf einem etwa drei Kilometer langen Spazierweg [[Schloss Nöthnitz]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Stadtteile sind [[Gostritz]] im Südwesten, [[Mockritz (Dresden)|Mockritz]] im Westen, [[Strehlen (Dresden)|Strehlen]] im Norden, [[Reick]] im Nordosten, [[Prohlis]] im Osten sowie [[Torna (Dresden)|Torna]] und [[Kauscha]] im Südosten. Im Süden liegt der Ortsteil [[Goppeln]] der Gemeinde [[Bannewitz]] ([[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Gemarkungsgrenze zu Gostritz liegt das 1 Hektar große Flächennaturdenkmal [[Hangwiese am Heiligen Born]], eine artenreiche [[Glatthaferwiese]] mit [[Halbtrockenrasen]]bereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verordnung Hangwiese&amp;quot;&amp;gt;[https://stadtplan.dresden.de/getimage/image.ashx?w=500&amp;amp;id=1679506&amp;amp;k=0932E2D0F648B00D968DD6C823192FFC &amp;#039;&amp;#039;Verordnung der Landeshauptstadt Dresden über das Flächennaturdenkmal „Hangwiese am Heiligen Born“ vom 9. Mai 1996&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Amtsblatt]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 35/96, 29. August 1996, S. 18&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Kreuzung von Feuerbach- und Wittenstraße befindet sich zudem eine als Einzelbaum geschützte [[Spanische Tanne Wittenstraße 1|Spanische Tanne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verordnung Spanische Tanne&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtplan.dresden.de/getimage/image.ashx?w=500&amp;amp;id=1833205&amp;amp;k=44917919527FA652749F1ACB6DCF9617 |titel=Verordnung der Landeshauptstadt Dresden zur Festsetzung des Naturdenkmals „Spanische Tanne Wittenstraße 1“ |titelerg=Vom 15. Januar 2015 |werk=Sächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt |datum=2015-01-31 |format=PDF; 30&amp;amp;nbsp;KB |abruf=2022-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Leubnitz geht auf das 13. Jahrhundert zurück und stammt begrifflich vom [[Sorbische Sprache|altsorbischen]] „Lubanicz“ ab und bedeutet „Leute des/der Luban“. Wie bei vielen [[Dresden#Stadtgebietsentwicklung und Stadtgliederung|anderen Stadtteilen in Dresden]] beschreibt der Ortsname also nicht eine geographische Lage oder Besonderheit, sondern eine einstige Besitzzuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leubnitz gehörte seit dem Jahr 1288 zum [[Kloster Altzella]] bei [[Nossen]], aus dem weltlichen [[Gutshof|Gut]] entstand ein [[Klostergut]]. Da es mit seinen umgebenden Fluren und weiteren Dörfern der Gegend zu den wichtigsten Anbaugebieten des Klosters gehörte, entstand als Verbindungsweg zum Kloster der „Zellesche Weg“, der die Stadt Dresden umging. Der [[Zellescher Weg|Zellesche Weg]] ist als Straße bis in die Gegenwart erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut wurde 1550 durch [[Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] wieder [[Säkularisierung|säkularisiert]] und der Stadt Dresden unterstellt, aber nicht im heutigen Sinne eingemeindet. 1568 wurde das Dorf Neuostra für 11 Bauern und das Dorf Zschertnitz für 8 Bauern der Dörfer Groß- und Kleinostra angelegt. Ostra, das in der Nähe der [[Elbe]] westlich Dresdens lag, wurde aufgelöst, um das [[Ostragehege]] und ein Festungsvorwerk anlegen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Friedrichstadt/Ostra/ostra.html|wayback=20220619204506|text=Ostra}} „… erhielten als Entschädigung neue Anbauflächen in Zschertnitz und Leubnitz. Ein entsprechender Vertrag wurde dafür am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1568 unterzeichnet, der eigentliche Umzug erfolgte zwischen 14.&amp;amp;nbsp;März und 10.&amp;amp;nbsp;April 1569.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Auflösung des Klostergutes befand man die Flächen der Flur um Leubnitz für die Bauern beider Dörfer als ausreichend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Leubnitz-Neuostra/leubnitz-neuostra.html|wayback=20230205150056|text=Leubnitz-Neuostra}} „… und wurden vom Kurfürsten mit Feldern in [[Zschertnitz]] und Leubnitz entschädigt. 11&amp;amp;nbsp;Bauern mit ihrem Ortsrichter Georg Fehrmann errichteten mit kurfürstlicher Unterstützung neue Gehöfte an der heutigen Straße Neuostra. Nach Abschluss der Umsiedlung am 10.&amp;amp;nbsp;April 1569 wurde dieser Ort zum selbstständigen Dorf erklärt …“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rat des Stadtbezirkes 1986, S. 4 („Neuostra war ein [[Amtsdorf]] und unterstand unmittelbar dem [[Amt Dresden]], Leubnitz ein Dresdner [[Ratsdorf]] unter dem ‚Leubnitzer Amt‘, das verwaltungsmäßig an Stelle des Klosterhofes getreten war.“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.google.de/books/edition/Sachsen_chronik_f%C3%BCr_vergangenheit_und_g/pQJAAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=dr+wenzel+naumann&amp;amp;pg=PA70&amp;amp;printsec=frontcover |titel=Sachsen Chronik für Vergangenheit und Gegenwart |hrsg=Google Books |datum=1854 |abruf=12.12.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1898 vereinigten sich Leubnitz und Neuostra zum [[Doppelort]] mit gemeinsamem Gemeinderat; 1903 wurde das [[Rathaus Leubnitz-Neuostra]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Winkler: Leubnitz-Neuostra. In: Landeshauptstadt Dresden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Rathäuser. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; designXpress, Dresden 2010, S. 132. Ohne ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine beabsichtigte Vereinigung mit [[Torna (Dresden)|Torna]] und [[Gostritz]] kam nicht zustande.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Leubnitz-Neuostra/leubnitz-neuostra.html|wayback=20230205150056|text=Leubnitz-Neuostra}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch erhielten sich die Dorfkerne Altleubnitz und Neuostra bis in die Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 wurde Leubnitz-Neuostra an das [[Straßenbahn Dresden|Straßenbahnnetz]] der nunmehr ausgeweiteten Stadt Dresden angeschlossen. Diese Strecke wurde 1974 wieder stillgelegt und durch eine Buslinie ersetzt. Nach Dresden eingemeindet wurde Leubnitz-Neuostra 1921. Im weiteren 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Leubnitz-Neuostra kaum verändert&amp;lt;!-- von den Plattenbauten einmal abgesehen --&amp;gt; und so stehen weite Teile des vom [[Leubnitzbach]] durchflossenen Dorfkerns unter Denkmalschutz. Es wurde aber in viele Richtungen durch Anbauten mit lockerer Villen- und Vorortbebauung ergänzt. Nach 1990 entstand noch einmal am südlichen Ende ein Gebiet mit einer neuen Wohnanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Dorfkerne Altleubnitz und Neuostra sowie Klosterteichplatz&lt;br /&gt;
* [[Klosterhof (Leubnitz)|Klosterhof]] (in den 1990er Jahren wiedererrichtet)&lt;br /&gt;
* [[Kirche Leubnitz-Neuostra]], mit einem Turm aus dem 12. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich eine bemalte Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert und das Epitaph des Oberlandbaumeisters [[Johann Friedrich Karcher]]. Es wurde von [[Johann Christian Kirchner]] geschaffen. &lt;br /&gt;
* Auf dem die Kirche umgebenden [[Friedhof Leubnitz-Neuostra|Friedhof]] befindet sich u.&amp;amp;nbsp;a. das sehenswerte Grabmal des „Bauernastronomen“ [[Johann Georg Palitzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gotthilf Ziegler]] (1688–1747), Komponist und Organist, geboren in Leubnitz&lt;br /&gt;
* [[Carl Krägen]] (1797–1879), Klavierlehrer und Komponist, geboren in Leubnitz&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Hähnsch]] (1904–1968), Tischtennis-Nationalspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Leubnitz-Neuostra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Leubnitz-Neuostra Klosterhof, Doppelort, Stadtteil&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Geschichtsbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 7, Stadtmuseum Dresden, Altenburg 2001, S.&amp;amp;nbsp;35–78.&lt;br /&gt;
* {{BKD|24|55|57|Leubnitz}}&lt;br /&gt;
* Rat des Stadtbezirkes Süd der Stadt Dresden, Abteilung Kultur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtbezirk Dresden-Süd: Aus der Geschichte seiner Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1986, &amp;#039;&amp;#039;Leubnitz-Neuostra.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;2–9 (bearbeitet vom Aktiv Denkmalpflege)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Leubnitz-Neuostra}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Leubnitz-Neuostra/leubnitz-neuostra.html|wayback=20230205150056|text=Leubnitz-Neuostra}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Leubnitz_(1)|Leubnitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Neuostra|Neuostra}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4555785-8|VIAF=244284567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leubnitz-Neuostra| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden|Leubnitz-Neuostra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1921]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archemontolle1</name></author>
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