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	<title>Leuben-Schleinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:40:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leuben-Schleinitz&amp;diff=125334&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Söhne und Töchter des Ortes */ kunath   erg</title>
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		<updated>2025-07-21T14:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Ortes: &lt;/span&gt; kunath   erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20030530090MDR Schleinitz (Nossen) Schloß.jpg|mini|[[Schloss Schleinitz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leuben-Schleinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Gemeinde im Zentrum [[Sachsen]]s, im [[Landkreis Meißen]]. Sie war Teil der aufgelösten [[Verwaltungsgemeinschaft Ketzerbachtal]]. Leuben und Schleinitz sind seit der Eingemeindung am 1. Januar 2014 Ortsteile von [[Nossen]]. Leuben hatte 2019 391 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nossen.de/zahlen-und-daten.html |titel=Zahlen und Daten - Website der Stadt Nossen |sprache=de |abruf=2021-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schleinitz hatte 2019 98 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa 13&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Meißen]] und etwa 5&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Lommatzsch]] am [[Ketzerbach (Elbe)|Ketzerbach]] im Süden der [[Lommatzscher Pflege]]. Angrenzende Gemeinden waren die Stadt Lommatzsch, [[Käbschütztal]] und [[Ketzerbachtal]] im Landkreis Meißen sowie [[Döbeln]] im [[Landkreis Mittelsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Auflösung hatte die Gemeinde Leuben-Schleinitz folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Badersen]]&lt;br /&gt;
* [[Dobschütz (Nossen)|Dobschütz]]&lt;br /&gt;
* [[Eulitz (Nossen)|Eulitz]]&lt;br /&gt;
* [[Graupzig]]&lt;br /&gt;
* [[Leuben (Nossen)|Leuben]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Lossen (Nossen)|Lossen]]&lt;br /&gt;
* [[Mertitz]]&lt;br /&gt;
* [[Mettelwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Perba]]&lt;br /&gt;
* [[Praterschütz]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Pröda (Nossen)|Pröda]]&lt;br /&gt;
* [[Raßlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Schleinitz (Nossen)|Schleinitz]]&lt;br /&gt;
* [[Wahnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Wauden]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durchschnittliche [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] der Jahre 1961 bis 1990 betrug 582&amp;amp;nbsp;mm und liegt damit außer in den Monaten August und September im Bereich der Messstellen, die 15 Prozent der niedrigsten Niederschlagsmengen aller deutschen Messstellen aufwiesen. Der trockenste Monat war der Februar, die meisten Niederschläge fielen im August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue sächsische Kirchengalerie – Die Ephorie Meissen 542a.jpg|mini|Leuben um 1830]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20030530040DR Schleinitz (Nossen) Schloß.jpg|mini|Schloss Schleinitz]]&lt;br /&gt;
Die Ortsnamen der früher zur Gemeinde Leuben-Schleinitz gehörenden Dörfer haben zumeist [[Sorbische Sprache|altsorbische]] Ursprünge. Die erste Erwähnung von Leuben datiert auf das Jahr 1069. Der Ort Schleinitz entstand im 13. Jahrhundert um die damals vorhandene Wasserburg und war somit Herrensitz. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1993 durch den Zusammenschluss beider Orte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=meissen.html|name=Stadt und Landkreis Meißen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Pröda nach Schleinitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. November 2013 beschloss der Gemeinderat die Aufhebung der Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde [[Ketzerbachtal]] und die Eingemeindung in die Stadt [[Nossen]], die am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2014 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2014.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1933 bekleidete Marie Rudolph in Schleinitz das Amt des Bürgermeisters und war damit die erste Bürgermeisterin Sachsens.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Riesaer Tageblatt.&amp;#039;&amp;#039; 9. Mai 1928, S. 2 ([https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/FV3OQT3KI6Q5ZALCDVGNRIMRDN3BP2VS?query=rudolph&amp;amp;hit=&amp;amp;issuepage=2 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sächsische Dorfzeitung und Elbgaupresse.&amp;#039;&amp;#039; 4. September 1933, S. 8 ([https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/5OS2NRWMBIX7GQPIAV5CRHCV64TH22Y4?query=rudolph&amp;amp;hit=&amp;amp;issuepage=8 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerhard Doleschal von der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] gewann die Bürgermeisterwahlen 1994 (53,4 %), 2001 (92,4 %) und 2008 (96,9 %) und war damit erster und einziger Bürgermeister von Leuben-Schleinitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. November 1935 wurden Eulitz (1925: 261 Einwohner), [[Graupzig]] (1925: 321 Einwohner) und Raßlitz (1925: 60 Einwohner) nach Leuben eingemeindet. Zum selben Stichtag erfolgten die Eingemeindungen von Lossen (1925: 181 Einwohner) und Wauden (1925: 81 Einwohner) nach Schleinitz, diejenigen von Badersen (1925: 94 Einwohner), Dobschütz (1925: 16 Einwohner) und Praterschütz (1925: 111 Einwohner) nach Pröda sowie diejenigen von [[Mertitz]] (1925: 85 Einwohner) und Mettelwitz (1925: 92 Einwohner) nach Wahnitz. Am 1. Juli 1950 wurde Pröda nach Schleinitz eingemeindet. Am 1. Mai 1974 folgte die Eingemeindung von Wahnitz nach Leuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Statistik nennt 1939 für Leuben 1155, für Schleinitz 512, für Pröda 281 und für Wahnitz 279 Einwohner,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt; was aufsummiert 2227 Einwohner ergibt. Während Leuben-Schleinitz im Jahre 2000 noch 1738 Einwohner zählte, ging die Bevölkerungszahl bis zum 31. Dezember 2010 auf 1411 zurück. 2013 gab es 1292 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Schleinitz]] ist ein [[Gotik|spätgotisches]] ehemaliges [[Wasserburg|Wasserschloss]] im [[Renaissance]]stil, das heute für Events genutzt wird. Im Ortsteil Graupzig befindet sich die Niedermühle, eine heute noch funktionstüchtige [[Wassermühle]].&lt;br /&gt;
[[Datei:20030530290DR Leuben (Nossen) Bergkirche.jpg|mini|Blick zur Kirche in Leuben]]&lt;br /&gt;
Auf einem Felshügel mitten im Ortsteil Leuben befindet sich die verhältnismäßig große [[Marienkirche Leuben|Marienkirche]]. Anno 1069 wird in Leuben ein [[Burgward]] erwähnt. An seiner Stelle steht heute, weithin sichtbar, die gotische Marienkirche, welche zu Anfang des 16. Jahrhunderts als Patronatskirche der Herren von Schleinitz erbaut wurde. Ältere, bereits vorhandene Teile wurden teilweise in den gotischen Neubau mit einbezogen. Bedeutsam ist das phantasievolle Zellen-Netz-Gewölbe in Kirchenschiff und Chorraum, dessen Form vermutlich auf Vorbilder von [[Arnold von Westfalen]] zurückzuführen sind. 1738 schlug ein Blitz in den Kirchturm ein. Um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, mussten Orgel, Kanzel, Bestände, Taufbecken und Altar herausgerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1740 wurde als Folge dessen ein neuer barocker Turmoberbau errichtet. Im Laufe der Zeit erfolgten mehrfach Veränderungen an der Kirche. Den Chorraum schmücken drei farbige Bleiglasfenster, dabei das mittlere mit Motiven des Auferstandenen. In der Turmhalle befinden sich wertvolle [[Epitaph]]ien (Grabinschriften) einiger Kirchenpatronen u. a. die des Rudolf [[Rechenberg (sächsisch-schlesisches Adelsgeschlecht)|von Rechenberg]] (gestorben 1555), welcher sich als Visitator für die Verbreitung der lutherischen Lehre einsetzte. Die um 1890 von Orgelbaumeister Franz Emil Keller gebaute Orgel wurde 1999 überholt. Im Turm befindet sich eine kleine Ausstellung über die heimlichen Bewohner der Kirche: Fledermäuse, Schleiereulen und Turmfalken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 14]] verläuft südlich der ehemaligen Gemeinde und ist über den Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Nossen-Nord&amp;#039;&amp;#039; (etwa 10&amp;amp;nbsp;km) erreichbar. Durch das frühere Gemeindegebiet verläuft die [[Staatsstraße (Sachsen)|Staatsstraße]] S 85 von [[Katzenberg (Nossen)|Katzenberg]] an der [[Bundesstraße 101|B 101]] über Lommatzsch nach [[Mehltheuer (Hirschstein)|Mehltheuer]] an der [[Bundesstraße 6|B 6]]. Im Jahr 1880 wurde die [[Bahnstrecke Riesa–Nossen]] eröffnet, an der Leuben einen Bahnhof erhielt. Sie ist inzwischen stillgelegt worden. Zudem bestand von 1911 bis 1970 die [[Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz]], die Lommatzsch mit Döbeln verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Leberecht Heyne]] (* 1751 in Leuben; † 1821 in Hirschberg im Vogtland), Dramatiker, Erzähler und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Adolph Heyne]] (* 1760 in Leuben; † 1826 in Rochlitz), Privatgelehrter und Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Arthur Kunath]] (* 1914 in Leuben; † 1995), Offizier der Nationalen Volksarmee, Stadtkommandant von Berlin&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bohse]] (* 1948 in Leuben), Geologe, Verlagslektor und Autor&lt;br /&gt;
* [[Horst Engelhardt]] (* 1951 in Leuben; † 2014 in Eichwerder), dt. Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.1408|EW=13.2714|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4552772-6|VIAF=143966992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nossen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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