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	<title>Letov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:16:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Letov&amp;diff=110939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Durchkopplung, Formalie</title>
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		<updated>2025-07-22T20:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durchkopplung, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Letov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Továrna na letadla&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugwerke&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Tschechien|tschechischer]], ehemals [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischer]] Flugzeughersteller aus [[Letňany]] in [[Prag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Letov Smolik.jpg|mini|Letov Š-218]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde am 1. November 1918 vom Tschechoslowakischen Verteidigungsministerium als armeeeigene Werkstätte (Letecký arsenál Praha) für den Umbau und die Reparatur von Flugzeugen aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gegründet. Ein Jahr später kam es zur Umbenennung der Werkstätten in &amp;#039;&amp;#039;Hlavní letecké dílny v Praze&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. März 1922 erfolgte die Umwandlung in einen staatlichen Betrieb mit dem Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Československá vojenská &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;árna na &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;le&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tadla&amp;#039;&amp;#039; (Letov). Als Chefingenieur konstruierte der talentierte Leutnant und Diplomingenieur [[Alois Šmolík]] die [[Letov Š-1]], dem es als erstem tschechoslowakischen Flugzeug für eine Großserienproduktion gelang, gegenüber ausländischen Produkten zu bestehen. Schon ab 1921 wurden [[Hansa-Brandenburg]] B.I. Serie 76 als Letov Š-10 in Lizenz gebaut, 1927 folgten noch vier [[Farman F.60|Farman F-60 „Goliath“]], dann übernahm [[Avia (Flugzeughersteller)|Avia]] die Produktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Langer: &amp;#039;&amp;#039;Die Luftfahrtindustrie der ČSSR&amp;#039;&amp;#039;, Flieger-Jahrbuch 1981, S. 70/71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma beschäftigte sich vorrangig mit der Herstellung von Militärmaschinen für den einheimischen Markt. Besonders erwähnenswert sind der Aufklärer Letov Š-1, das Eindecker-Jagdflugzeug [[Letov Š-3]], der Bomber [[Letov Š-16]], der für erste Exporterfolge sorgte und der Aufklärer [[Letov Š-28]], der in der Variante Š-328 internationale Aufmerksamkeit erhielt und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] auch von der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], den [[Bulgarische Streitkräfte|bulgarischen]] und den [[Slowakische Streitkräfte (1. Republik)|slowakischen Streitkräften]] verwendet wurde. Mit der [[Letov Š-19]] und der [[Letov Š-32]] entstanden auch zivile Entwicklungen, die sich jedoch weder in der Tschechoslowakei noch international behaupten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden unter Šmolíks Leitung 36 Typen entwickelt, davon wurden nicht weniger als 18 Typen in Serie gefertigt. Die Entwicklung von Motorflugzeugen endete mit der [[Letov Š-50]] im Jahre 1938, die zugleich Šmolíks letzte Konstruktion war. Šmolík blieb bis 1939 Chefingenieur bei Letov und prägte dort maßgeblich die Entwicklung der tschechoslowakischen Luftfahrtindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der Tschechoslowakei übernahm die Junkers A.G. in Dessau die Letov-Werke als Zweigwerk. Anfangs reparierte man in erster Linie Junkers W 34 und Ju 86. 1941 kam die Fertigung von Fw-189-Rümpfen im Werk III für die Aero-Werke hinzu. Zudem lieferte man Tragflächen für die Junkers Ju 52, Ju 86 und Ju 88. Ab Januar 1944 lief die Lizenzfertigung der [[Arado Ar 96]] an (Die ersten beiden Maschinen verließen das Werk am 23. Dezember 1943.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Firmennamen &amp;#039;&amp;#039;Rudý Letov&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch für &amp;#039;&amp;#039;Der rote Letov&amp;#039;&amp;#039;) begann nach dem Krieg wieder der Flugzeugbau, zunächst unter Nutzung der als Folge der deutschen Besatzung noch vorhandenen Ausrüstung. So entstand aus Teilen mehrerer [[Junkers Ju 290]] eine Passagiermaschine, die am 1. August 1946 erstmals flog und als Letov L-290 &amp;#039;&amp;#039;Orel&amp;#039;&amp;#039; (Adler) bezeichnet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Karl Kössler]], Günther Ott|Titel=Die großen Dessauer|TitelErg=Junkers Ju 89, Ju 90, Ju 290, Ju 390. Die Geschichte einer Flugzeugfamilie|Verlag=Aviatic|Ort=Planegg|Datum=1993|ISBN=3-925505-25-3|Seiten=224}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie bis 1949 als Letov C-2A und C-2B bezeichnete Nachbauten der Arado Ar 96 B.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hans-Joachim Mau|Titel=Tschechoslowakische Flugzeuge von 1918 bis heute|Verlag=Transpress|Ort=Berlin|Datum=1987|ISBN=3-344-00121-3|Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die sowjetischen [[Mikojan-Gurewitsch MiG-15|MiG-15]], [[Mikojan-Gurewitsch MiG-19|MiG-19]] und [[Mikojan-Gurewitsch MiG-21|MiG-21]] wurden Teile unter Lizenz gefertigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunak 01.jpg|mini|LF 107 Luňák (1948)]]&lt;br /&gt;
Der Betrieb befasste sich auch mit der Herstellung von [[Segelflugzeug]]en. In den 1950er Jahren wurde mit den Typen [[Letov-21]] und [[Letov-22]] der moderne Segelflugzeugbau eingeläutet. Auch die [[Letov LF 107 Luňák]] stellte eine für ihre Zeit sehr fortschrittliche Konstruktion dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1967 wurden alle Firmen der Luftfahrtindustrie in der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung tschechoslowakischer Luftfahrtbetriebe&amp;#039;&amp;#039; integriert, die ihre Generaldirektion in Prag-Letňany hatte. Nach dieser Neuorganisation wurden nur noch [[Flugsimulator]]en für die sozialistischen Staaten gefertigt. Die Produktion von Teilen und Komponenten für andere Flugzeugwerke, wie [[Aero (Unternehmen)|Aero]] oder [[Let Kunovice|Let]], ging jedoch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Produkte ==&lt;br /&gt;
Ab 1991 wurden noch Sonnenkollektoren, Imbisswagen und Verkaufsanhänger produziert. Außerdem beschäftigte man sich mit dem Vorrichtungs-, Formen- und Werkzeugbau. Es wurden erste Aufträge mit dem [[Airbus]]-Konsortium für eine Teilefertigung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letov wurde am 23. Oktober 1997 aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten aufgesplittet. Der größere Teil mit seinen damaligen 227 Mitarbeitern wurde von [[Aero Vodochody]] übernommen und firmierte in &amp;#039;&amp;#039;LETOV LETECKÁ VÝROBA a.s.&amp;#039;&amp;#039; um. Die Produktion in den ehemaligen Werkhallen von Letov läuft weiter. Seit dem 1. Juni 2000 gehört dieser Teil zur Gruppe [[Latécoère]] und fertigt auf hochmodernen CNC-Maschinen Türmechanismen und Baugruppen unter anderem für das Airbus-Konsortium. Seit dem 10. Dezember 2013 lautet die Firmenbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Latécoère Czech Republic,s.r.o.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Teil, die &amp;#039;&amp;#039;LETOV SIMULÁTORY a.s.&amp;#039;&amp;#039;, beschäftigt sich auch heute noch (2004) mit der Herstellung von Flugsimulatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Mau: &amp;#039;&amp;#039;Tschechoslowakische Flugzeuge&amp;#039;&amp;#039;. Von 1918 bis heute. Transpress, Berlin, 1987, ISBN 3-344-00121-3.&lt;br /&gt;
* Jaroslav Zvěřina: &amp;#039;&amp;#039;Letov&amp;#039;&amp;#039;. 100 let od založení první československé továrny na letadla. Magnet Press, Bratislava, 2019, ISBN 978-80-89169-63-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Letov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftverkehr (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Letňany]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeughersteller (Tschechien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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