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	<title>Letmathe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:32:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Letmathe&amp;diff=50786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aquamunda: /* Weblinks */ein link nicht mehr vorhanden, neuen link eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-21T10:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;ein link nicht mehr vorhanden, neuen link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Letmathe&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Iserlohn&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Letmathe.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Wappen von Letmathe&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/22/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/36/46/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 122&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 441&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 35.41&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 24850&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Einwohnerzahlen_31_12_25.xlsx |titel=Stadt Iserlohn: Einwohnerzahlen 2025 |seiten= |format=[[XLSX]] |abruf=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 58642&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 58644&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02374&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Letmathe-PaterundNonne1-Asio.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Pater und Nonne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Letmathe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈlɛtmaːtə}}, regional auch {{IPA|ˈlæpmatə}}] ist ein Stadtteil von [[Iserlohn]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Die Stadt Iserlohn liegt im Nordwesten des [[Sauerland]]s und gehört zum [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Räumliche Lage ===&lt;br /&gt;
Letmathe liegt im unteren [[Lenne (Ruhr)|Lennetal]] in einem von [[Massenkalk]] durchzogenen Gebirge. Der tiefste Punkt ist die Lenne an der Stadtgrenze zu [[Hohenlimburg|Hagen-Hohenlimburg]], die höchste Erhebung erreicht der Hilkenhohl mit [[Lössel|441 Metern]] bei Lössel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Unterteilt in die zwölf (ehemaligen) Stadtteile&lt;br /&gt;
* Letmathe, [[Stübbeken]], [[Genna (Iserlohn)|Genna]]&lt;br /&gt;
* [[Oestrich (Iserlohn)|Oestrich]], (Unter-)[[Grüne (Iserlohn)|Grüne]], [[Lasbeck (Iserlohn)|Lasbeck]], Stenglingsen, [[Dröschede]], [[Grürmannsheide]]&lt;br /&gt;
* [[Lössel]], [[Roden (Iserlohn)|Roden]], Pillingsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wird Letmathe im 11. Jahrhundert urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;in Letnetti&amp;#039;&amp;#039; im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] der [[Kloster Werden|Reichsabtei Werden]] erwähnt. Der Ortsname wurde in den folgenden Jahrhunderten unterschiedlich mit &amp;#039;&amp;#039;Leytnette&amp;#039;&amp;#039; (1231), &amp;#039;&amp;#039;Lethnette&amp;#039;&amp;#039; (1232), &amp;#039;&amp;#039;Letmethe&amp;#039;&amp;#039; (1243), &amp;#039;&amp;#039;Litmethe&amp;#039;&amp;#039; (1273), &amp;#039;&amp;#039;Leitmathe&amp;#039;&amp;#039; (um 1370) und mit &amp;#039;&amp;#039;Johan van Letmathe&amp;#039;&amp;#039; (1405) erstmals mit dem heutigen Namen geschrieben. Die [[Adel]]sfamilie von Letmathe erscheint urkundlich zwischen 1231 und 1670. Das [[Kirchspiel]] &amp;#039;&amp;#039;Letmete&amp;#039;&amp;#039; wird erstmals im Jahre 1537 erwähnt. Seit 1242 gehörte der Herrensitz und das Kirchspiel Letmathe zur [[Grafschaft Limburg]], bis zu dessen Auflösung im Jahr 1808.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung des Ortsnamens ist schwierig und unsicher. Sicher ist aber, dass der Ortsname sich im ganzen auf die feuchten Bodenverhältnisse in der Umgebung der Siedelstelle bezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Flöer, Michael: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Märkischen Kreises&amp;#039;&amp;#039;, Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB) 12, Bielefeld 2018, S.&amp;amp;nbsp;240–242 (Letmathe).[https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/2259/WOB%2012%20Die%20Ortsnamen%20des%20M%c3%a4rkischen%20Kreises.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühestens im 8. Jahrhundert, aber sicher im 9. und 10. Jahrhundert stand auf dem [[Oestricher Burg]]berg eine (Wall-)Burg. 1220 wird der Ortsteil Grüne erstmals erwähnt. Der Hof auf dem Honsel wird 1395 erwähnt. 1573 ist der Ort Letmathe im Atlas von [[Christian Sgrothen]] eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Herren von Letmathe auf [[Haus Letmathe]] folgten verschiedene Herren, u.&amp;amp;nbsp;a. im späten 16. Jahrhundert die Familie von [[Brabeck]] aus [[Bottrop-Kirchhellen|Kirchhellen]] bei [[Bottrop]]. 1812 wurde der Unternehmer [[Friedrich Wilhelm Ebbinghaus]] Herr von Haus Letmathe. Er errichtete 1818 an der Lenne eine Papiermühle, die im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu den größten Papiermühlen in Deutschland gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Eröffnung der ersten befestigten [[Chaussee]] nach Iserlohn 1813 trug die Errichtung der Bahnstrecke Hagen–Siegen zum enormen wirtschaftlichen Aufschwung im 19. Jahrhundert bei. Letmathe erhielt 1859 seinen Bahnhof am südlichen Lenneufer. Neben der Ebbinghaus&amp;#039;schen Papierfabrik entstanden weitere bedeutende Werke in Letmathe. Wie die Fingerhutfabrik und Walzwerk Ebbinghaus &amp;amp; Schrimpf, die Eisenschraubenfabrik Schlieper in der Grüne, die große Gußwarenfabrik Gebr. Kuhlmann in der Grüne sowie eine große Anzahl von Kettenschmiedereien zu Oestrich und Grüne, eine Zinkhütte mit Walzwerk, viele Hammerwerke, Schleifereien und Kalkbrennereien in Letmathe.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Emde: &amp;#039;&amp;#039;Hohenlimburg Industriestadt im Kranz grüner Wälder&amp;#039;&amp;#039;, Druck und Verlag P. A. Santz, Altena, 1961, S.&amp;amp;nbsp;126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 kam Letmathe mit [[Oestrich (Iserlohn)|Oestrich]], (Hohen-)Limburg, [[Elsey (Hagen)|Elsey]] und Reh zum neuen [[Amt Hohenlimburg|Amt Limburg]]. 1903 schieden im Zusammenhang mit der Eingemeindung von Elsey nach Hohenlimburg die Gemeinden Letmathe und Oestrich aus dem Amtsverband aus und bildeten das [[Amt Letmathe-Oestrich]]. Die [[St. Kilian (Letmathe)|St. Kilian-Kirche]] wurde in der Zeit zwischen 1914 und 1917 von dem Dombaumeister [[Joseph Buchkremer (Dombaumeister)|Joseph Buchkremer]] errichtet. 1921 bildete die Gemeinde Oestrich zusammen mit der Gemeinde Lössel das [[Amt Oestrich]], und Letmathe wurde eigenständig. Am 15. Dezember 1935 erhielt Letmathe die [[Stadtrecht]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reekers&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=257}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er wurde die 15 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] große „Klusenwiese“ in einen Park umgestaltet und 1934 eröffnet. Anfangs „[[Schlageter-Denkmäler und -Namenspatenschaften|Schlageterpark]]“ genannt, heißt der Park seit 1945 „[[Volksgarten (Letmathe)|Volksgarten]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LWLGDK|10063538|Volksgarten Letmathe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] endete für die Stadt am 16. April 1945 mit der Kapitulation der dortigen [[Wehrmacht|deutschen Truppen]]. Seit dem 30. Mai 2015 erinnert die Plastik Friedensstele &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Frieden in Letmathe seit dem 16. April 1945&amp;#039;&amp;#039; an dieses Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Letmather Altenheim entstand 1946 in der Villa des Unternehmers Wilhelm Ebbinghaus an der Oeger Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 beschlossen die Gemeinden Oestrich und Lössel, mit der Stadt Letmathe eine neue Stadt Letmathe zu bilden. Doch erst am 1. Oktober 1956 wurde die neue Stadt Letmathe gegründet, allerdings musste die Gemeinde Oestrich große Teile an Iserlohn abtreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reekers&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahr 1975 wurde Letmathe ein Stadtteil von Iserlohn. Im Rahmen der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|Neugliederung der Gemeinden und Kreise]] des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn wurden Iserlohn, Letmathe, [[Hennen]], [[Kesbern]] und [[Sümmern]] zur neuen Stadt Iserlohn zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;§ 2 [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre wurde am Nordrand Letmathes die [[Bundesautobahn 46|A 46]] gebaut und 1974 eröffnet. Das beim Bau angefallene Erdreich (1,3 Mio. m³)&amp;lt;ref&amp;gt;Förderkreis Iserlohner Museen (Hrsg.): Iserlohner Straßennamen erzählen, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde entlang der Lenne aufgeschüttet und die Straße &amp;#039;&amp;#039;Lennedamm&amp;#039;&amp;#039; bis 1976 als Umgehungsstraße gebaut. In den folgenden Jahren wurde der untere Teil der Hagener Straße als Einkaufsstraße zu einem verkehrsberuhigten Bereich ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Letmathe-Kiliansdom14-Asio.jpg|mini|„Lenne-Dom“ [[St. Kilian (Letmathe)|St. Kilian]]]]&lt;br /&gt;
Durch den starken Einsatz der Adelsfamilie [[Brabeck|von Brabeck]], die zur Zeit der [[Reformation]] Herren auf [[Haus Letmathe]] waren, ist Letmathe als einzige Gemeinde in der Grafschaft Limburg und als eine der wenigen Gemeinden im weiten Umland mehrheitlich katholisch geblieben. Letmathe hatte inzwischen im [[Bistum Paderborn]] so an Bedeutung gewonnen, dass bei der Teilung des großen [[Dekanat]]s Iserlohn 1922 Letmathe Sitz eines neuen Dekanats mit den Gemeinden [[Altena]], Hohenlimburg, Letmathe, [[Lüdenscheid]] Stadt und Land, [[Nachrodt]], Oestrich, [[Plettenberg]] Stadt und Land und [[Werdohl]] wurde. Heute gehört die katholische Gemeinde zum [[Dekanat Märkisches Sauerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Ende des 19. Jahrhunderts kamen im Zuge der [[Industrielle Revolution in Deutschland|Industrialisierung]] viele evangelische Bürger nach Letmathe. Seit 1845 wurden die Letmather Evangelischen zur [[Oestrich (Iserlohn)#Evangelische Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede|Kirchengemeinde Oestrich]] gezählt, erst 1877 konnte eine eigene Gemeinde in Letmathe gegründet werden. Die Bevölkerung blieb aber mehrheitlich katholisch, bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] etwa 6000 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebene]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|ehemaligen Ostgebieten]] – überwiegend evangelischen Glaubens – nach Letmathe zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Verhältnis zwischen den Glaubensrichtungen ausgeglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004/05 ist eine Gemeindearbeit einer [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|evangelisch-freikirchlichen Gemeinde]] entstanden. Im Stadtteil Genna existiert eine Moschee der türkisch-islamischen [[Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion|DİTİB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietsreformen ===&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 1890 – Die Gebiete westlich des Grüner Bachs werden nach Iserlohn umgegliedert.&lt;br /&gt;
* 16. Juni 1933 – Der Nußberg und der nördliche Dördel kommen zur kreisfreien Stadt Iserlohn.&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1941 – Kuhlo und das westliche Dröscheder Feld werden an die Nachbarstadt Iserlohn abgetreten.&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1956 – Oestrich (ohne [[Iserlohner Heide]], [[Gerlingsen]], Hombruch) und [[Lössel]] kommt zu Letmathe. Die Iserlohner Heide, Gerlingsen und Hombruch werden von Oestrich nach Iserlohn umgegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reekers&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. April 1971 – Das Waldgebiet nördlich von Hombruch und östlich des Refflingser Bachs sowie ein Flurstück im Bereich „Vor&amp;#039;m Heu“ werden Iserlohn zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=333}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975 – Letmathe wird ein Stadtteil von Iserlohn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Datum !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1806 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00.}}664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1903&amp;lt;br /&amp;gt;Amt Letmathe-Oestrich ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10.857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1913&amp;lt;br /&amp;gt;Amt Letmathe-Oestrich ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 14.514&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}8.500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;}}23.835{{FN|a}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1957 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24.221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;/&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24.918&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1968 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 27.307&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;/&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 26.456&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 28.836&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Datum = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 28.882&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Datum !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;}}27.815{{FN|b}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/bevoelkerungszahlen_2009.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2009] (PDF; 133&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 26.678&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/bevoelkerungszahlen_2010.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2010] (PDF; 495&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 26.488&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/bevoelkerungszahlen_2011.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2011] (PDF; 495&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 26.349&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/bevoelkerungszahlen_2012.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2012] (PDF; 245&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 26.045&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/bevoelkerungszahlen_2013.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 364&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 8. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.782&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/bevoelkerungszahlen_2014.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 328&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 8. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.543&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Bevoelkerungsstand_31_12_2016.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 497 kB), abgerufen am 1. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Bevoelkerungsstand_31_12_2017.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 869 kB), abgerufen am 11. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.387 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Bevoelkerungsstand_31_12_2018.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 333 kB), abgerufen am 23. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Bevoelkerungsstand_31_12_2019.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 819&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 15. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.240&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Bevoelkerungsstand_31_12_2020.pdf Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 19. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.084&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Statistik/Bevoelkerung_Stichtag_31_Dezember_2021.pdf Stadt Iserlohn: Kurzinfo Bevölkerungsstand] (PDF; 805&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 2. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24.935&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2025&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center| 24.850&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|a|davon 13.049 in Letmathe, 8.936 in Oestrich und 1.850 in Lössel}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|b|als Stadtteil der Stadt Iserlohn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Letmathe.svg|mini|hochkant=0.4|Wappen Letmathe]]&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemaligen Stadt geht zurück auf das Wappen der Herren von Letmathe und wurde 1936 anlässlich der Verleihung der Stadtrechte als Wappen bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbeschreibung: In silbernem, mit Hermelin belegten Schilde ein dreireihig rot-golden [[Geschacht (Heraldik)|geschachter]] Balken, darüber [[wachsend und halb (Heraldik)|wachsend]] ein roter [[Löwe (Wappentier)|Löwe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Hostert, Wappen, Siegel und Fahnen des märkischen Kreises und seiner Städte und Gemeinden, S. 18–19&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um den Löwen der [[Grafschaft Limburg]] und gibt die frühere Zugehörigkeit Letmathes zu Limburg an. Im mittleren Feld verläuft ein rot-gelb geschachter Balken (3:8), das Zeichen der [[Grafschaft Mark]], die [[Lehnswesen|Lehnsrechte]] in Letmathe hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hermelin (Heraldik)|Hermelinschwänze]] werden auch &amp;#039;&amp;#039;Kaulquappen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Külinge&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Külinge sind das Familienzeichen einer Linie derer von Letmathe (Letmathe-Küling).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Seit 1966 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaft]] mit der französischen Stadt [[Auchel]]. Unter anderem findet seit den 1970er Jahren ein regelmäßiger Schüleraustausch zwischen den deutschen und französischen Schulen statt. Seit der Eingliederung Letmathes nach Iserlohn 1975 wird die Städtepartnerschaft von der Stadt Iserlohn fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Letmathe Brückenzoll.jpg|mini|Skulpturen &amp;#039;&amp;#039;Brückenzoll&amp;#039;&amp;#039; von [[Gordon Brown (Künstler)|Gordon Brown]] in Letmathe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Städtisches Museum im [[Haus Letmathe]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Höhlenmuseum Iserlohn]]&lt;br /&gt;
* [[Ostdeutsche Heimatstuben und Heimatmuseum Ohlau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besondere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Dechenhöhle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Das [[Haus Letmathe]] ist ein altes Herrenhaus, in dem – nebst anderen Besitzern – die Herren derer von Letmathe und von [[Brabeck]] residierten. Heute ist das Gebäude im Eigentum der Stadt Iserlohn.&lt;br /&gt;
* Markantestes Gebäude ist die auch „Lennedom“ genannte [[St. Kilian (Letmathe)|Pfarrkirche St. Kilian]], eine 1917 geweihte [[neugotisch]]e Hallenkirche.&lt;br /&gt;
* Das Letmather Rathaus wurde 1903/1904 mit [[Neugotik|neugotischen]] und [[Jugendstil]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;elementen erbaut und war anfangs das Amtshaus des Amtes Letmathe-Oestrich. Ab 1936 war es dann das Rathaus der Stadt Letmathe.&lt;br /&gt;
* Erwähnenswert sind weiterhin einige Straßenzüge in Letmathe und Oestrich u. a. mit alten Fachwerkhäusern: Bachstraße in Letmathe und Kirchstraße in Oestrich.&lt;br /&gt;
* Auf dem nordwestlich von Letmathe gelegenen {{Höhe|291.7|DE}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohen Humpfert steht seit 1908 der [[Humpfertturm]], ein 10&amp;amp;nbsp;m hoher, seit 1941 auch &amp;#039;&amp;#039;Carl-Hassel-Turm&amp;#039;&amp;#039; genannter [[Aussichtsturm]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=25882&amp;amp;edit=0 Humpfertturm] Wissenskarte auf &amp;#039;&amp;#039;medienwerkstatt-online.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiliankirmes 2025 Overwegstraße.jpg|mini|Kiliankirmes 2025]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Letmathe-Lennebruecke2-Asio.JPG|mini|Brückenfest 2011]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kilian[[Kirchweih|kirmes]]&amp;#039;&amp;#039; findet in jedem Jahr am dritten Wochenende im Juli statt. Sie geht auf das [[Patrozinium|Patronatsfest]] des [[Kilian von Würzburg|Heiligen Kilian]] zurück und wurde 2006 zum 555. Mal gefeiert. Die Kirmes wird traditionell am Freitagnachmittag durch den Bürgermeister der Stadt Iserlohn eröffnet und von Bürgern aus nah und fern besucht. Am Montagabend bildet stets ein Feuerwerk den Abschluss. Eine Besonderheit ist, dass die Stadt Iserlohn unmittelbarer Veranstalter der Kirmes ist. Nicht zuletzt daher treffen sich traditionell am Montag Vertreter der Stadtverwaltung und der lokalen Politik mit Bürgern im Kirmesfestzelt zum Frühschoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Restaurierung der zum Letmather Bahnhof führenden [[Bahnhofsbrücke Letmathe|alten Lennebrücke]] wurde 2002 erstmals das &amp;#039;&amp;#039;Brückenfest&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet. Das seither jährlich Anfang September stattfindende Fest zieht auch Besucher aus umliegenden Städten an. Zum Programm gehören eine Gourmet-Meile, ein Autosalon, zwei Bühnen mit Live-Bands, diverse Fahrgeschäfte, ein Trödelmarkt, Show-Übung der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] und als Höhepunkt ein Abschlussfeuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das &amp;#039;&amp;#039;Lichterfest&amp;#039;&amp;#039; im Volksgarten gehört schon zu einem festen Bestandteil des Stadtteils. Mit Kerzen können Bilder auf die Wiesen gelegt werden. Der Park ist mit verschiedenfarbigen Lampen und Fackeln beleuchtet und es gibt ein Abschlussfeuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zwei Wochenenden im Dezember besteht die Gelegenheit, den &amp;#039;&amp;#039;[[Weihnachtsmarkt]]&amp;#039;&amp;#039; im Park von Haus Letmathe zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
* [[Bundesautobahn 46|BAB 46]] Hagen–Iserlohn&lt;br /&gt;
* ehemals [[Bundesstraße 7|B 7]], heute Landesstraße L 743&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 236|B 236]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Letmathe-Bahnhof1-Asio.JPG|mini|[[Bahnhof Iserlohn-Letmathe]] im Stadtteil Genna]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Iserlohn-Letmathe]] liegt an der [[Ruhr-Sieg-Strecke]] (Hagen–Siegen) und der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Letmathe–Fröndenberg|Letmathe–Iserlohn]]. Die Linien [[Ruhr-Lenne-Express|RE&amp;amp;nbsp;16]] Essen–Hagen–Iserlohn und RB&amp;amp;nbsp;91 Hagen–Iserlohn/Siegen bedienen Iserlohn jeweils im Stundentakt, die sich zwischen Hagen und Iserlohn ungefähr zu einem Halbstundentakt überlagern. Die Züge der Linie RB&amp;amp;nbsp;91 aus Siegen und Iserlohn werden in Iserlohn-Letmathe vereinigt und fahren zusammen weiter. Umgekehrt erfolgt aus Hagen kommend eine Teilung in Iserlohn-Letmathe. Über Iserlohn-Letmathe verkehren außerdem die Linien [[Dortmund-Siegerland-Express|RE&amp;amp;nbsp;34]] Dortmund–Siegen und IC&amp;amp;nbsp;34 Dortmund–Siegen–Frankfurt jeweils im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hielten in Letmathe [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernzüge]] mit den Zielen [[Frankfurt am Main]] und [[Norddeich Mole]] mit [[Kurswagen]] von und nach Hagen. Nachdem einige Zeit keine Fernzüge in Letmathe hielten, ist der Ort seit Dezember 2021 wieder an das Fernverkehrsnetz der deutschen Bahn angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juli 2012 gibt es im Bahnhofsgebäude keinen Fahrkartenverkauf mehr, zumal die Betreibergesellschaft Abellio einen Fahrkartenverkauf im Zug anbietet. Von 2013 bis 2015 wurde das Gebäude saniert, um danach ein Wohnprojekt für behinderte Menschen einzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut Rauer |url=https://www.ikz-online.de/staedte/letmathe/article8440233/bahnhof-wird-ein-vorzeigemodell.html |titel=„Bahnhof wird ein Vorzeigemodell“ |werk=Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-09-13 |abruf=2025-04-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Iserlohner Werkstätten&amp;#039;&amp;#039; betreiben unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bahnsteig 42&amp;#039;&amp;#039; seit April 2015 im Bahnhof ein Café und einen Kiosk, in denen Behinderte und Nichtbehinderte arbeiten, sowie eine Zeitungsredaktion &amp;#039;&amp;#039;(caput)&amp;#039;&amp;#039;; darüber hinaus finden dort Kulturveranstaltungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bahnsteig42.de/ Bahnsteig 42]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Busverkehr wird durch die [[Märkische Verkehrsgesellschaft]] (MVG) geleistet. Buslinien bestehen nach Iserlohn-Zentrum (Linien S1, 1, 15, 16), Hemer (Linie 1), Altena und Lüdenscheid (Linien S1, 37), Hohenlimburg (Linien 1, 9) und Schwerte (Linie 5). Innerorts verkehren die Linien 6 und 8 sowie Schulbusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betriebshof der MVG war bis 2006 in der Untergrüne. Der Betriebshof wurde ursprünglich von der [[Iserlohner Kreisbahn]] (Straßenbahn) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radverkehr ===&lt;br /&gt;
Entlang der Lenne verläuft die regionale [[Lenneroute]] von Winterberg über Altena nach Hagen sowie von Hagen Richtung Iserlohn der &amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Lenne-Achter&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2014 wurden entlang der Lenne mehrere neue Radwegabschnitte abseits des Straßenverkehrs gebaut. Die Radwege sind durchgängig von Stenglingsen bis &amp;#039;&amp;#039;Auf der Insel&amp;#039;&amp;#039;, wobei die 2015/2016 gebaute &amp;#039;&amp;#039;Lennepromenade&amp;#039;&amp;#039; für den Radverkehr freigegeben, aber (noch) nicht im Radverkehrsnetz beschildert ist. Weitere separate Abschnitte von &amp;#039;&amp;#039;Auf der Insel&amp;#039;&amp;#039; bis Hohenlimburg sowie im Bereich Stenglingsen sind geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Radverkehrsnetz sind Routen über Straßen durch die Untergrüne Richtung Iserlohn (&amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Lenne-Achter&amp;#039;&amp;#039;) und durch die Innenstadt Letmathe beschildert. Weitere Routen sind im Radverkehrskonzept der Stadt Iserlohn vorgesehen, insbesondere durch das Nordfeld sowie über die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Allee&amp;#039;&amp;#039; nach [[Oestrich (Iserlohn)|Oestrich]] und [[Dröschede]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dropbox.com/s/4hiz7e5ef22pzxn/RVK_Iserlohn_Hauptteil.pdf?dl=0 Radverkehrskonzept, S. 75]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Julius von den Kuhlen]] (1848–1937), Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Karl Heimann (Ehrendechant)|Karl Heimann]] (1873–1955), Ehrendechant&lt;br /&gt;
* [[Richard Heetmann]] (1881–1972), Hauptlehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Letmathe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jobst Edmund von Brabeck.jpg|mini|hochkant|[[Jobst Edmund von Brabeck]]]]&lt;br /&gt;
* [[Jobst Edmund von Brabeck]] (1619–1702), Fürstbischof von Hildesheim&lt;br /&gt;
* [[Norbert Ley]] (1903–1983), Volkswirt und Landesplaner&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Haarmann (Politiker)|Willy Haarmann]] (1912–1990), Politiker (CDU) und Bürgermeister von Letmathe&lt;br /&gt;
* [[Franz Pöggeler]] (1926–2009), Professor der Pädagogik mit dem Schwerpunkt in Erwachsenenpädagogik&lt;br /&gt;
* [[Horst Westkämper]] (* 1936), Politiker und MdL (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Jürgensmeier]] (* 1936), katholischer Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Horn]] (1938–2025), Politiker (CDU) und Oberbürgermeister der Stadt Hagen&lt;br /&gt;
* [[Ursula Reinhardt-Kiss]] (* 1938), Opernsängerin mit der Stimmlage Koloratursopran&lt;br /&gt;
* [[Reiner Hänsch]] (* 1952), Musikproduzent, Komponist, Texter und Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Edmund Arens]] (* 1953), katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Freitag]] (* 1953), Politikerin und MdB (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Michael Scheffler (Politiker, 1954)|Michael Scheffler]] (* 1954), Politiker und MdL (SPD), stellvertretender Bürgermeister 1984–1989 und seit 1994&lt;br /&gt;
* [[Tom Redecker]] (* 1958), Musiker, Produzent und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Roland Wanek]] (* 1959), Bergrennfahrer, Europa-Bergmeister 2010&lt;br /&gt;
* [[Matthias Bahr]] (* 1960), römisch-katholischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Uta Hohn]] (* 1960), Geographin&lt;br /&gt;
* [[Karsten Oelze]] (1962–2016), Sportkletterer und Kletterbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Frank Simon-Ritz]] (* 1962), Kulturwissenschaftler, Bibliothekar und Verbandsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Thomas Wrede]] (* 1963), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Carsten Breuer]] (* 1964), General der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Sabine Lackner]] (* 1967), Präsidentin der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wrobel]] (* 1968), Germanist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[August Overweg]] (1836–1909), Landeshauptmann der [[Provinz Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Overweg]] (1805–1876), Politiker und Industrieller&lt;br /&gt;
* Familie [[Brabeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportvereine ==&lt;br /&gt;
* [[ASSV Letmathe]]&lt;br /&gt;
* Letmather Turnverein 1877&lt;br /&gt;
* TTV Letmathe 1954&lt;br /&gt;
* Tennisclub Letmathe&lt;br /&gt;
* DLRG-Ortsgruppe Letmathe&lt;br /&gt;
* SV Albatros Letmathe 96 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hiram Kümper, Daniele Toro (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Letmathe. Stadt, Land, Menschen durch die Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;. Nünnerich-Asmus Verlag &amp;amp; Media, Oppenheim am Rhein 2025. ISBN 978-3-96176-281-1&lt;br /&gt;
* [[Walter Vollmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Städtebilder.&amp;#039;&amp;#039; C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1963, darin S. 294–298: &amp;#039;&amp;#039;Rings um den Lennedom&amp;#039;&amp;#039; (über Letmathe).&lt;br /&gt;
* Peter Trotier: &amp;#039;&amp;#039;Letmathe im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Letmathe 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wikipedia:Weblinks lesen!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commons|Letmathe|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverein-letmathe.de Heimatverein Letmathe]&lt;br /&gt;
* [http://www.letmathe-oestrich.de Historische Bildergalerie Letmathe und Oestrich]&lt;br /&gt;
* [https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Stadtentwicklung/StEK/STEK_Ortsteilsteckbriefe/09_Letmathe.pdf Iserlohn-Stadtentwicklung-Ortsteilsteckbriefe-Letmathe, pdf.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{NaviBlock|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im ehemaligen Kreis Iserlohn|Navigationsleiste Stadtteile von Iserlohn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4035468-4|VIAF=242076172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Iserlohn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Märkischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1036]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aquamunda</name></author>
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