<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Letharia_vulpina</id>
	<title>Letharia vulpina - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Letharia_vulpina"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Letharia_vulpina&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T14:13:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Letharia_vulpina&amp;diff=401127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Letharia_vulpina&amp;diff=401127&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-16T09:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Letharia vulpina&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Edvard August Vainio|Vain.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Letharia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Parmeliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lecanorales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lecanoromycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Lecanoromycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Letharia vulpina JHollinger crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wolfsflechte (&amp;#039;&amp;#039;Letharia vulpina&amp;#039;&amp;#039;) (gelb)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Letharia vulpina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfsflechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine verzweigt wachsende [[Flechte|Strauchflechte]]. Der Name leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;vulpis&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;vulpes&amp;#039;&amp;#039;) „[[Vulpes|Fuchs]]“ ab, da sie früher zum Vergiften von Fuchs[[köder]]n genutzt wurde. Sie ist der einzige europäische Vertreter der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Letharia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[File:Letharia vulpina 99697966.jpg|thumb|Nahaufnahme der Wolfsflechte &amp;#039;&amp;#039;Letharia vulpina&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die auffällig zitronengelbe Wolfsflechte ist sparrig verzweigt, wächst strauchig oder bärtig und wird zwischen 10 und 15 cm lang. Nur selten werden die dunkelbraunen, gelb berandeten Fruchtkörper ([[Apothecium|Apothecien]]) ausgebildet. Die Thalluslappen sind matt, die Rinde querrissig, das Mark weißlich. Der [[Thallus]] ist grünlich-zitronengelb, faltig, kantig, gabelig verzweigt; an den dünneren Endabschnitten mit [[Isidien]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Flechte ist [[Boreale Zone|boreal]]-[[Höhenstufe (Ökologie)|alpin]] verbreitet und lebt im Bereich der Waldgrenze auf Nadelbäumen. In den [[Alpen]] ist sie besonders auf der Borke von [[Zirbelkiefer]]n (&amp;#039;&amp;#039;Pinus cembra&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/afo/publikationen/pdf/a4-afo-broschuere-deutsch_final.pdf &amp;#039;&amp;#039;Alpine Forschung im Raum Obergurgl. Flechten und Moose im Raum Obergurgl&amp;#039;&amp;#039; Seite 17] [[Universität Innsbruck]], aufgerufen am 7. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Europäische Lärche|Europäischen Lärchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Larix decidua&amp;#039;&amp;#039;) anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilovitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind Wolfsflechten auch auf [[Schindel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;dächern&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und an verwitterten Scheunenbrettern oder Zäunen aus dem Holz der genannten Bäume anzutreffen. Deshalb wird sie in [[Schweden]] auch als &amp;#039;&amp;#039;taklav&amp;#039;&amp;#039; („Dachflechte“) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe und Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Die Färbung der Flechte ist auf den Gehalt von [[Vulpinsäure]] zurückzuführen, die als starkes Gift auf das zentrale [[Nervensystem]] wirkt. Es ist nicht nur für fleischfressende [[Wirbeltiere]], sondern auch für [[Insekten]] und [[Weichtiere|Mollusken]] giftig. Bei Pflanzenfressern soll das Gift keine Wirkung zeigen, was zumindest für [[Mäuse]] und [[Ratten]] belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolfsflechte kann bereits bei oberflächlichem Kontakt zu Hautallergien führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Skandinavien]] wurden mit der Flechte früher Fuchs- und Wolfsköder vergiftet.&lt;br /&gt;
Laut einem Bericht des Wolfsjägers [[Nikolaus Nilsson]] stirbt ein Wolf innerhalb von 24 Stunden, wenn er nicht kurz danach frisches Blut zu sich nimmt, wodurch er wieder genesen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Schöller: &amp;#039;&amp;#039;Flechten - Geschichte, Biologie, Systematik, Ökologie, Naturschutz und kulturelle Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-7829-1151-2, S. 35–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gift soll umso stärker wirken, je älter die Flechte ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In Deutschland steht die Flechte unter Naturschutz und gilt gemäß [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roter Liste]] als „gefährdet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marbach / Kainz: BLV Naturführer Moose, Farne und Flechten, München 2002, ISBN 3-405-16323-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons||&amp;#039;&amp;#039;Letharia vulpina&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Wissenschaft.de: [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/flechten-mit-vier-symbiosepartnern/ Flechten mit vier Symbiosepartnern] 18. Januar 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bilovitz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Othmar Bilovitz, Martin Grube&lt;br /&gt;
   |Titel=Flechten im Ostalpenraum sensible Zeiger von Umweltbedingungen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Stapfia&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=0096&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |Seiten=141–161&lt;br /&gt;
   |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/STAPFIA_0096_0141-0161.pdf}}&lt;br /&gt;
   |KBytes=123&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-12-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flechte des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lecanoromyceten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flechte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lecanoromycetes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>