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	<title>Leszno - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sicherlich am 29. März 2026 um 06:48 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-29T06:48:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle findet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox (Polen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Leszno&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Leszno COA.svg|111px|Wappen von Leszno]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Großpolen&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = tak&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 52&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 0&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 34&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 0&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 31.90&lt;br /&gt;
| Höhe               =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 64-100 bis 64-110&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 65&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = PL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga ekspresowa S5|S5]] [[Breslau]]–[[Posen]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga krajowa 12|DK 12]] [[Głogów]]–[[Kalisz]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Wrocław–Poznań|Breslau–Posen]]&lt;br /&gt;
| Schienen2          = [[Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz)|Krotoszyn–Leszno]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke Leszno–Zbąszyn|Leszno–Wolsztyn]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 31.90&lt;br /&gt;
| TERYT              = 3063011&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Poznań-Ławica|Posen-Ławica]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Grzegorz Rusiecki (PO)&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2024&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Karasia 15&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 64-100 Leszno&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.leszno.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leszno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Pl-Leszno.ogg|[ˈlɛʃnɔ]}}), {{deS|&amp;#039;&amp;#039;Lissa&amp;#039;&amp;#039;}} ist eine kreisfreie Stadt in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Großpolen]]. Sie ist Verwaltungssitz des [[Powiat Leszczyński]], dem sie selbst nicht angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt rund 70 Kilometer südwestlich von [[Posen]] und etwa 90 Kilometer nordwestlich von [[Breslau]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Posen 1905.png|mini|Lissa, südwestlich der Stadt [[Posen]] und nordöstlich der Stadt [[Glogau]], auf einer Landkarte der [[Provinz Posen]] von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich [[Polnische Sprache|polnischsprachiger]] Bevölkerung).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leszno Aerial photograph 2022 P02.jpg|mini|320px|Blick auf Leszno]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ratusz w Lesznie (2).jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leszno - fotopolska.eu (114372).jpg|mini|Marktplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-08 Leszno 1.jpg|mini|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20160127 1250 leszno st nicolaus church 083-pah-3e-mk-a-pp-cr.jpg|mini|St.-Nikolaus-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół pw. św. Jana w lesznie - strona wschodnia.JPG|mini|St.-Johannes-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SynagogaLeszno06.jpg|mini|Ehemalige Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-09 Leszno 01.jpg|mini|Evangelische Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leszno,ul.Słowiańska 26 -Poczta.jpg|mini|Postamt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leszno ul. Komeńskiego 5186.T.jpg|alternativtext=Comenius-Str. in Leszno|mini|Comenius-Str. in der polnischen Schreibweise dieses Namens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PB29 – Grenzschutz – Lissa – Bahnhof – 2.jpg|mini|Panzerzug während des Grenzschutzes 1919 im Bahnhof.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1393 als &amp;#039;&amp;#039;Lesczno&amp;#039;&amp;#039;, entstanden ist die Siedlung vermutlich bereits im 13. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt; Im 14. Jahrhundert war der Ort Sitz einer Pfarrei, und es bestand eine dem [[Heiliger Nikolaus|Heiligen Nikolaus]] geweihte Ziegelsteinkirche. Die Bevölkerung des Ortes kam, neben Einwohnern [[Großpolen]]s, aus der [[Lausitz]] und [[Schlesien]]. 1516 zogen die ersten [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]] in den Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1547 erhielt Leszno von König [[Sigismund I. (Polen)|Sigismund I. dem Alten]] das [[Stadtrecht]] nach [[Magdeburger Recht]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leszno87-11&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1565 begann die Dominanz der Böhmischen Brüder in der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt; Anfang des 16. Jahrhunderts hatte Leszno etwa 1500 Einwohner. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] brachte einen enormen Bevölkerungszuwachs. 1628 flüchtete ein weiterer Teil der in [[Böhmen]] und [[Mähren]] religiös verfolgten [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]] in die tolerantere Stadt, die fast nur von [[Evangelische Kirche|Evangelischen]] bewohnt war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;VK&amp;quot;&amp;gt;Valentin Krasinski: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Ursprungs, Fortschritt und Verfalls der Reformation in Polen und ihres Einflusses auf den politischen, sittlichen und literarischen Zustand des Landes&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1841, [https://books.google.de/books?id=0iVBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA280 S. 280.]&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter auch [[Johann Amos Comenius]], zuvor Prediger in [[Fulnek]] (Mähren).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt; In Leszno arbeitete er an der schon seit 1555 bestehenden Lissaer Schule zunächst als Hilfslehrer und übernahm etwa 1636 das Rektorat des Gymnasiums (später [[Gymnasium Lissa|Königliches Comenius-Gymnasium zu Lissa]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Veit-Jakobus Dieterich |Titel=Johann Amos Comenius: mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten |Nummer= |Verlag=Rowohlt |Ort=Reinbek bei Hamburg |Datum=1991 |Reihe=Rowohlts Monographien |ISBN=978-3-499-50466-2 |Seiten=49ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ein [[Privileg]] König [[Sigismund III. Wasa|Sigismunds III. Wasa]] wurde Leszno 1631 den größten Städten des Landes rechtlich gleichgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.leszno.pl/Historia,344.html#kalendarium |text=Website der Stadt Leszno, &amp;#039;&amp;#039;Historia&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130213032127}}, abgerufen am 13. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Leszno DM Komeńskiego 5189.jpg|alternativtext=Comenius-Denkmal|mini|Denkmal für Jan Amos Comenius in Leszno]]&lt;br /&gt;
Leszno war in dieser Zeit eine der bedeutendsten Städte Großpolens. Wirtschaftlich waren unter anderem der Handel, die [[Textilindustrie|Tuchproduktion]] und das Müllereiwesen von Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt; Auch intellektuell war Leszno von Bedeutung. So wirkten hier neben Amos Comenius auch der Kirchenlied-Dichter [[Johann Heermann (Kirchenlieddichter)|Johann Heermann]], die Dichterin [[Anna Memorata]] und der Mathematiker Maciej Głoskowski.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1639 wurden die Befestigungsanlagen der Stadt erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt; Unterbrochen wurde der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt während des [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Kriegs]], als sie vorübergehend von drei [[Schwadron]]en schwedischer Reiter besetzt war. Am 28. April 1656 wurde die fast nur von Protestanten und Böhmischen Brüdern bewohnte Stadt von einem von polnischen Edelleuten angeführten polnischen Heer belagert. Die schwedischen Besatzer wollten sich ergeben, doch Comenius forderte sie und die Bürgerschaft auf, sich mit allen Kräften gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VK&amp;quot; /&amp;gt; Zwar konnten die Angreifer zunächst zurückgeschlagen werden, doch am darauffolgenden Tag verließ die Verteidiger der Mut, und sie flohen, soweit möglich mit Hab und Gut, über die schützenden Grenze ins benachbarte [[Schlesien]]; auch die Schweden verließen die Stadt. Der nun weitgehend menschenleere Ort wurde zur Plünderung freigegeben und dann niedergebrannt. Viele Flüchtlinge wurden eingeholt und entweder ermordet oder grausam behandelt und ihrer Habe beraubt. Comenius’ Werk und Besitz gingen verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Krieg wurde die Stadt wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1707, während des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Kriegs]], wurde die Stadt von den [[Russen]] erneut niedergebrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110469 Meyers Konversationslexikon, &amp;#039;&amp;#039;Lissa&amp;#039;&amp;#039;, Vierte Auflage, 1885–1892, 10. Band: Königshofen–Luzon, S. 828]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentümer der Stadt war jahrhundertelang das Adelsgeschlecht der [[Leszczyński]], bevor [[Stanislaus I. Leszczyński]] sie 1738 an den polnischen Magnaten [[Aleksander Józef Sułkowski]] veräußerte. Dieser gestaltete das erworbene Renaissance-Schloss in seinem Sinne um, doch 1767 brannte das Schloss nieder. Wieder wurde es restauriert, bevor es 1842 als Gymnasium diente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://regionwielkopolska.pl/katalog-obiektow/palac-w-lesznie/ |titel=Pałac w Lesznie • Odkryj Wielkopolskę • sprawdź ciekawe miejsca w Twojej okolicy |sprache=pl |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 kam Leszno infolge der [[Polnische Teilungen|Zweiten Teilung Polens]] unter preußische Herrschaft und wurde fortan als &amp;#039;&amp;#039;Lissa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nach dem [[Wiener Kongress]] gehörte Lissa zum preußischen [[Kreis Fraustadt]] in der [[Provinz Posen]], Regierungsbezirk Posen. 1834 wurde die Ortschaft Pilzvorwerk (&amp;#039;&amp;#039;Grzybowo&amp;#039;&amp;#039;) in die Stadt Lissa eingegliedert. Während der [[Polnischer Aufstand in der Provinz Posen (1848)|polnischen Erhebung]] in der preußischen Provinz Posen im Frühjahr 1848 verlangte die Stadt, die Aufnahme in den [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] durch Beiordnung zur angrenzenden [[Provinz Schlesien]] sicherzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;L. v. J.: &amp;#039;&amp;#039;Die polnische Insurrektion in Posen im Frühjahr 1848&amp;#039;&amp;#039;. Glogau 1849, [https://books.google.de/books?id=B15KAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA41 S. 41.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 trat die Stadt dem neuen [[Kreis Lissa]] bei und wurde Kreissitz. Sie war auch Sitz des Distriktkommissars für den [[Polizeidistrikt]] Lissa. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Lissa drei evangelische Kirchen, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]], ein Schloss mit Park, ein Gymnasium, ein katholisches Lehrerinnenseminar, eine [[Präparandenanstalt]] und war Sitz des [[Landgericht Lissa|Landgerichtes Lissa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der beiden deutschen Panzerzüge stand während des sogenannten [[Posener Aufstand (1918–1919)|&amp;#039;&amp;#039;Grenzschutzes&amp;#039;&amp;#039;]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stets unter Dampf kampfbereit im heimischen Bahnhof. Am 17. Januar 1920 wurde die überwiegend deutsch besiedelte Stadt den Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s folgend an [[Zweite Polnische Republik|Polen]] abgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] 1939 wurde die bis dahin polnische Stadt Leszno am 26. Oktober 1939 völkerrechtswidrig dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] einverleibt und dem [[Reichsgau Wartheland]] zugeordnet; es erfolgte die vorläufige Umbenennung der Stadt Leszno in Lissa.&amp;lt;ref name=terr &amp;gt;[http://www.territorial.de/wart/lissa/lissast.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Lissa (Wartheland)&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Mai 1941 wurde die Stadt Lissa in &amp;#039;&amp;#039;Lissa (Wartheland)&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=terr /&amp;gt; Die Stadt wurde Sitz des [[Landkreis Lissa (Wartheland)|Landkreises Lissa (Wartheland)]]. Am 26. Oktober 1941 wurde die Stadt der im Altreich gültigen [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 unterstellt. Am 1. April 1942 wurden in Lissa (Wartheland) die Nachbarorte [[Zaborowo (Leszno)|Zaborowo]], Gronowo (&amp;#039;&amp;#039;Grune&amp;#039;&amp;#039;) und Strzyżewice (&amp;#039;&amp;#039;Striesewitz&amp;#039;&amp;#039;) eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Februar 1945 besetzte die [[Rote Armee]] die Region. In der Folgezeit wurde die deutsche Bevölkerung aus Lissa [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]]. Viele Einwohner wurden von den Sowjets zur Zwangsarbeit u.&amp;amp;nbsp;a. im Uranbergbau verschleppt. Daran erinnert heute ein Denkmal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leszno Zwangsarbeit Uran 5199.jpg|alternativtext=Erinnerung an Opfer des Stalinismus|mini|Denkmal für die mit Zwangsarbeit bestraften Soldaten der [[Polnische Heimatarmee|polnischen Heimatarmee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Leszno Sitz der [[Woiwodschaft Leszno]]. 1999 wurde ihr dieser Status aufgrund der polnischen Gebietsreform wieder genommen. Im Jahr 2000 erhielt Leszno den Preis &amp;#039;&amp;#039;The Golden Star of Town Twinning&amp;#039;&amp;#039; der Europäischen Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen   &lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
|1800 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}7200  || davon 3082 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864,  [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA354 S. 354–360.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}7985  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1837 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}8667  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1840 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}8719  || davon 3415 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1843 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}8775   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 10.026    || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 10.192   || davon 960 der Militärbevölkerung angehörig&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 11.096   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=pos_lissa.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 11.785   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  13.116   || davon 7089 Evangelische, 4675 Katholiken und 1347 Juden (500 [[Polen (Ethnie)|Polen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 14.263  || mit der Garnison ([[Feldartillerie]]-Regiment Nr. 56 und ein Bataillon des [[Infanterie]]-Regiments Nr. 50), davon 5535 Katholiken und 1163 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, 12. Band, Leipzig und Wien 1908, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-012-0604 5. 604–607.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 17.156 || davon 9186 Evangelische, 7152 Katholiken und 804 Juden; 15 % [[Polen (Ethnie)|Polen]] sowie 1280 Militärpersonen&amp;lt;ref name=mgaz &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lissa, Kreisstadt, Regierungsbezirk Posen, Provinz Posen&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Lissa ([https://www.meyersgaz.org/place/20082027 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 64.630 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;GUS2011&amp;quot;&amp;gt;[https://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx Główny Urząd Statystyczny, &amp;#039;&amp;#039;Ludność - struktura według ekonomicznych grup wieku&amp;#039;&amp;#039; Stand vom 31. März 2011], abgerufen am 11. Dezember 2025 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 60.051 || &amp;lt;ref&amp;gt; [https://stat.gov.pl/obszary-tematyczne/ludnosc/ludnosc/powierzchnia-i-ludnosc-w-przekroju-terytorialnym-w-2024-roku,7,21.html Główny Urząd Statystyczny, &amp;#039;&amp;#039;Powierzchnia i ludność w przekroju terytorialnym w 2024 roku&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 27. März 2026 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteile ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! deutscher Name&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(1815–1919 und 1939–1945)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Centrum || Stadtmitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gronowo || Grune&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grzybowo || Pilzvorwerk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leszczynko || Wolfsruhm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nowe Miasto || Antonshof&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1939–1945 Antonienhof&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Podwale || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Przylesie || Schießwerder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zaborowo (Leszno)|Zaborowo]] || Zaborowo&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1939–1945 Dornfeld&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zatorze || Feuersche Ziegelei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtpräsident ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Stadtverwaltung steht der [[Stadtpräsident]]. Bis 2024 war dies Łukasz Borowiak, der für das Wahlkomitee „PL 18“ antritt und deshalb aus der [[Platforma Obywatelska|PO]] ausgeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.szczot.info/16265-wybory-lukasz-borowiak-wykluczony-z-partii-po |wayback=20160305050023 |text=„Wybory. Łukasz Borowiak wykluczony z partii PO“ |archiv-bot=2022-03-14 22:17:40 InternetArchiveBot }} auf www.szczot.info, abgerufen am 28. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die turnusmäßige Wahl im April 2024 führte zu folgenden Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/306300 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grzegorz Rusiecki ([[Koalicja Obywatelska]]) 53,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Łukasz Borowiak (Wahlkomitee „PL 18 – Łukasz Borowiak“) 29,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Mariusz Nowacki ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 7,1 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Jarosław Zielonka (Wahlkomitee „Jarosław Zielonka [[Polska 2050|Leszno 2050]], [[Lewica]] Koalition für Leszno“) 6,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Übrige 3,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Rusiecki bereits im ersten Wahlgang zum Nachfolger von Amtsinhaber Borowiak, der Platz zwei belegte, gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die turnusmäßige Wahl im Oktober 2018 führte zu folgenden Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/306300#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 28. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Łukasz Borowiak (Wahlkomitee „PL 18 – Łukasz Borowiak“) 53,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Grzegorz Rusiecki ([[Koalicja Obywatelska]]) 33,1 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Adam Kośmider ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 10,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Grażyna Banasik ([[Sojusz Lewicy Demokratycznej]] / [[Lewica Razem]]) 2,2 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Übrige 0,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Borowiak bereits im ersten Wahlgang für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat umfasst 23 Mitglieder, die direkt gewählt werden. Die Wahl im April 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/306300 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Koalicja Obywatelska]] (KO) 50,3 % der Stimmen, 14 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „PL 18 – Łukasz Borowiak“ 19,3 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 16,7 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Jarosław Zielonka [[Polska 2050|Leszno 2050]], [[Lewica]] Koalition für Leszno“ 10,5 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Übrige 3,2 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl im Oktober 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/306300#results_elect_council Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 28. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Koalicja Obywatelska]] (KO) 35,1 % der Stimmen, 9 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „PL 18 – Łukasz Borowiak“ 34,5 % der Stimmen, 9 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 19,5 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sojusz Lewicy Demokratycznej]] (SLD) / [[Lewica Razem]] (Razem) 10,5 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Übrige 0,3 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
Lissa pflegt mit folgenden Städten Freund- und Partnerschaften&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.leszno.pl/Miasta-partnerskie.html |wayback=20190922170342 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2026-03-27 03:24:06 InternetArchiveBot }}, Miasta-partnerskie (PL), abgerufen am 22. Februar 22&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-09 Leszno 11.jpg|mini|Die Partnerstädte]]&lt;br /&gt;
* [[Dunaújváros]] (Ungarn)&lt;br /&gt;
* [[Deurne (Niederlande)|Deurne]] (Niederlande)&lt;br /&gt;
* [[St. Pölten]] (Österreich)&lt;br /&gt;
* [[Suhl]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Montluçon]] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt bildet auf der Strecke Posen–Breslau einen bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt. Im Fernverkehrs- und [[Keilbahnhof]] Leszno kreuzt die [[Bahnstrecke Wrocław–Poznań]] die [[Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz)]]. Ebenso beginnt hier die [[Bahnstrecke Leszno–Zbąszyn]] und bis zur deutsch-polnischen Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg endete die [[Guhrauer Kreisbahn]] in Lissa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadt gehört der [[Flugplatz Leszno-Strzyżewice]] im Westen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das barocke [[Rathaus (Leszno)|Rathaus]] wurde von 1707 bis 1708 von dem italienischen Architekten Pompeo Ferrari errichtet&lt;br /&gt;
* Die St.-Johannes-Kirche mit 60 Meter hohem Turm wurde von 1652 bis 1654 erbaut und nach Bränden 1656 und 1707 jeweils wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische [[Heilig-Kreuz (Leszno)|Heilig-Kreuz-Kirche]] wurde 1635 erbaut. Bis dahin evangelisch, wird sie seit 1946 von der katholischen Gemeinde genutzt. Bei der Kirche befindet sich ein [[Lapidarium]].&lt;br /&gt;
* Die St.-Nikolaus-Kirche wurde von 1709 bis 1710 erbaut, die Türme erhielten nach dem Brand von 1790 ihre heutige Gestalt. Von 1905 bis 1907 wurde der östliche Teil der Kirche im neubarocken Stil erweitert und das Innere restauriert.&lt;br /&gt;
* Die Kapelle der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] in der ul. Paderewskiego 11 ist ein bescheidenes einschiffiges Gebäude, das 1892 nach einem Entwurf von Hermann Nerger im Stil der englischen Neugotik errichtet und 2003 renoviert wurde.&lt;br /&gt;
* In der profanierten [[Neue Synagoge (Lissa)|Synagoge]], von 1796 bis 1799 an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1626 errichtet und 1903 umgebaut, ist das Muzeum Okręgowe w Lesznie (Museum des Kreises Leszno) untergebracht.&lt;br /&gt;
* Das Postamt wurde 1884 im repräsentativen barocken Stil erbaut und 1909 erweitert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Leszno ist der [[Sandbahnrennen|Speedwayverein]] [[Unia Leszno]] beheimatet. Der Verein trägt seine Rennen in der höchsten [[Speedway Ekstraliga|polnischen Liga]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Ottomar Anschütz]] (1846–1907), Fotograf und Pionier der Fototechnik, Serienfotografie und Kinematografie&lt;br /&gt;
* [[Franz Ewald Theodor Bachmann]] (1856–nach 1916), deutscher Mediziner und Naturforscher&lt;br /&gt;
* [[Leo Baeck]] (1873–1956), Rabbiner, 1938 bis 1955 Präsident der [[World Union for Progressive Judaism]]&lt;br /&gt;
* [[Gerd Blahuschek]] (* 1943), deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[David Born]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;David Buttermilch&amp;#039;&amp;#039; (1817–1879), Schriftsteller, Stadtentwickler und Grundstücksspekulant&lt;br /&gt;
* [[Stephan Born]] (1824–1898), Gründer der Allgemeinen Deutschen Arbeiterverbrüderung&lt;br /&gt;
* [[Eckehard Catholy]] (1914–2010), deutscher Germanist&lt;br /&gt;
* [[Paul Cinquevalli]] (1859–1918), Jongleur&lt;br /&gt;
* [[Renata Dancewicz]] (* 1969), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Salo Drucker]] (1885–1940), Kinderarzt und Sozialmediziner, NS-Opfer&lt;br /&gt;
* [[Richard Förster (Mediziner)|Richard Förster]] (1825–1902), Ophthalmologe und Hochschullehrer, Mitglied des Preußischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
* [[Jan Glapiak]] (* 1959), römisch-katholischer Geistlicher, Weihbischof in Posen&lt;br /&gt;
* [[Jacob Gottstein]] (1832–1895), deutscher Arzt und Laryngologe, Vater von [[Georg Gottstein]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Siegfried Günsburg]] (1788–1860), Autor, Prediger und Pädagoge, Pionier des Reformjudentums&lt;br /&gt;
* [[Eckart Heinze]] (1922–1979), Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Ruth Hollós-Consemüller]] (1904–1993), Weberin und Textilkünstlerin&lt;br /&gt;
* [[Lech Jankowski]] (* 1956), Komponist, Maler und Ethnologe&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Jaworski]] (* 1944), deutscher Historiker&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Kalisch]] (1814–1882), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Hans Krüger (Polarforscher)|Hans Krüger]] (1886–1930), deutscher Geologe und Polarforscher&lt;br /&gt;
* [[Lord Knud|Knud Kunze]] alias „Lord Knud“ (1944–2020), deutscher Beatmusiker und Radiomoderator beim RIAS&lt;br /&gt;
* [[David Wolf Landau|David Landau]] (1742–1818), Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde in Dresden&lt;br /&gt;
* [[Elieser Landshuth]] (1817–1887), jüdischer Gelehrter&lt;br /&gt;
* [[Alfred Lattermann]] (1894–1945), Historiker (Ostforscher) und Bibliotheksdirektor in Posen&lt;br /&gt;
* [[Kasia Lenhardt]] (1995–2021), polnisches Model in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Rafał Leszczyński]] (1526–1592), Magnat&lt;br /&gt;
* [[Peter Lindbergh]] (1944–2019), deutscher Fotograf und Filmemacher&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Martini]] (1891–1963), deutscher Offizier, zuletzt General der Luftnachrichtentruppe&lt;br /&gt;
* [[Albert Moll (Mediziner, 1862)|Albert Moll]] (1862–1939), deutscher Arzt und Sexualwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Mosiek]] (1919–1978), deutscher Kanonist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Mateusz Mróz]] (* 1980), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Mueller]] (1851–1924), Reichstagsabgeordneter, Bürgermeister von Posen, Mitglied im Reichsbankdirektorium&lt;br /&gt;
* [[Gerd Münzberg]] (1902–1994), deutscher Jurist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Erica Pappritz]] (1893–1972), Protokoll-Dame im Reichsaußenministerium Berlin und nach 1945 Protokollchefin von [[Konrad Adenauer]] im Bundeskanzleramt Bonn&lt;br /&gt;
* [[Adrianna Płaczek]] (* 1993), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Paweł Ptak]] (* 1983), Sprinter&lt;br /&gt;
* [[Abraham Wolff Russ]] (1827–1906), Inhaber einer Ban&lt;br /&gt;
* [[Haym Salomon]] (1740–1785), Unternehmer und Finanzier der [[Amerikanische Revolution|amerikanischen Revolution]]&lt;br /&gt;
* [[Samuel Schelwig]] (1643–1715), Pädagoge und lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Joachim Schneider (Schauspieler)|Joachim Schneider]] (1912–nach 1980), deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schulz (General)|Ludwig Schulz]] (1896–1966), Offizier, Generalmajor der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Ilse Schwidetzky]] (1907–1997), deutsche Anthropologin und Rassenforscherin&lt;br /&gt;
* [[Robert Śliwiński]] (1840–1902), Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Antoni Paweł Sułkowski]] (1785–1836), preußischer General&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Thomale]] (1900–1978), Generalleutnant der deutschen Wehrmacht und Präsident des Verbandes der Automobilindustrie&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Troppaneger]] (1650–1729), kursächsischer Leibarzt und Hofrat&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Weisser]] (1898–1989), deutscher Politiker, 1946 Generalsekretär des Zonenbeirats der britischen Besatzungszone in Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Meyer Simon Weyl]] (1744–1826), Rabbiner und [[Beth Din#Jüdische Gerichtsbarkeit|Dajan]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Willmann]] (1839–1920), deutscher Pädagoge und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Grochowiak|Stanisław Antoni Grochowiak]] (1934–1976) war ein [[Polen|polnischer]] [[Dichter]], [[Dramatiker]], [[Publizist]], [[Hörspiel]]- und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Heermann (Kirchenlieddichter)|Johann Heermann]] (1585–1647), Kirchenlieddichter, gestorben in Lissa&lt;br /&gt;
* [[Johann Amos Comenius]] (1592–1670), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Christine Poniatovska]] (1610–1644), religiöse Schwärmerin und Seherin&lt;br /&gt;
* [[Akiba Eger]] (1761–1837), Rabbiner, Talmudist, in Lissa Leiter der [[Jeschiwa]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Metzig]] (1804–1868), Arzt in Lissa, [[Philanthropie|Philanthrop]] und [[Pazifismus|Pazifist]]. Als Deutscher setzte er sich für die Gleichberechtigung der Polen in den [[Königreich Preußen|preußischen Provinzen]] ein.&lt;br /&gt;
* [[Julius Adam (Mediziner)|Julius Adam]] (1862–1942), Arzt und Verbandsfunktionär, NS-Opfer&lt;br /&gt;
* [[Karl Kunze (Philologe)|Karl Kunze]] (1840–1895), Pädagoge und Herausgeber von [[Kunzes Kalender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lissa, Kreisstadt, Regierungsbezirk Posen, Provinz Posen&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Lissa ([https://www.meyersgaz.org/place/20082027 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864, S. 354–360 ([https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA354 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leszno.pl/ Offizielle Homepage der Stadt] (polnisch, deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/wart/lissa/lissast.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Lissa (Wartheland)&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [https://www.muzeum.leszno.pl/ Museum in Leszno]&lt;br /&gt;
* [https://hds.hebis.de/herder/Search/Results?lookfor=Leszno&amp;amp;type=allfields&amp;amp;filters=on&amp;amp;filter%5B%5D=department_herder%3A%2278%2F000%22&amp;amp;view=list&amp;amp;facetSet=Abteilung:Bibliographie Bibliographie zur Geschichte von Leszno] im Bibliotheks- und Bibliographieportal / [[Herder-Institut (Marburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leszno87-11&amp;quot;&amp;gt;Mirosław Komolka, Stanisław Sierpowski, &amp;#039;&amp;#039;Leszno – Zarys Dziejów&amp;#039;&amp;#039;, Poznań 1987, S. 11, ISBN 83-210-0641-8.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Molinski-12–15&amp;quot;&amp;gt;Zdzisław Moliński, &amp;#039;&amp;#039;Przewodnik po Lesznie i okolicy&amp;#039;&amp;#039;, Leszno 1999 S: 12–15, ISBN 83-918904-6-5.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Woiwodschaft Großpolen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4330219-1|LCCN=n83011103|VIAF=142531364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leszno| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1393]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1547]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sicherlich</name></author>
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