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	<title>Leszczyn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:53:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leszczyn&amp;diff=2487049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: /* Geschichte */ BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2023-12-11T19:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leszczyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lestin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Westpommern]] in [[Polen]]. Es gehört zur [[Gmina Rymań]] &amp;#039;&amp;#039;(Landgemeinde Roman)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa vier Kilometer nordöstlich des Dorfes [[Rymań]] &amp;#039;&amp;#039;(Roman)&amp;#039;&amp;#039;, etwa 23&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich der Stadt [[Kołobrzeg]] &amp;#039;&amp;#039;(Kolberg)&amp;#039;&amp;#039; und etwa 90&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich der regionalen Metropole [[Stettin]] (&amp;#039;&amp;#039;Szczecin&amp;#039;&amp;#039;). Im Osten schließt das Nachbardorf [[Dębica (Rymań)|Dębica]] &amp;#039;&amp;#039;(Damitz)&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dorf verläuft in West-Ost-Richtung die polnische [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]], deren Verlauf hier der ehemaligen [[Reichsstraße 2]] entspricht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem. Gutshof in Lestin.jpg|mini|Restanlage des ehemaligen Gutshofes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der Vorgeschichte wurde in der Gemarkung des Dorfes ein [[Steinkistengrab]] gefunden. Es belegt, dass in der [[Bronzezeit]] hier Menschen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend, in der später das Dorf Lestin entstand, gehörte in der Mitte des 13. Jahrhunderts zur Heidelandschaft Riman („desertum, quod vocatur Riman“), welche Herzog [[Wartislaw III.]] im Jahre 1240 dem neugegründeten [[Kloster Marienbusch]] schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Conrad (Historiker)|Klaus Conrad]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2, Band&amp;amp;nbsp;1). Band 1. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln / Wien 1970, Nr. 378, Fußnote 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf selbst wurde 1269 erstmals urkundlich mit dem Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Lestzin&amp;#039;&amp;#039; genannt, und zwar in einer Besitzbestätigung von Herzog [[Barnim I.]] für das [[Kloster Belbuck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rodgero Prümers (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1. Abteilung. Stettin 1881, Nr. 882.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zwischenzeit muss also das Dorf gegründet und der Besitz vom Kloster Marienbusch an das Kloster Belbuck übergegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Lubinsche Karte|Lubinschen Karte]] von 1618 ist &amp;#039;&amp;#039;Lestin&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. In der Neuzeit erschien Lestin als ein Lehn-Rittergut der Familie [[Manteuffel]]. Im Jahre 1655 war es im Besitz eines &amp;#039;&amp;#039;Wilke von Manteuffel&amp;#039;&amp;#039;. Später wurden die Anteile Lestin A und Lestin B unterschieden, die zeitweise in unterschiedlichen Händen waren, zeitweise aber auch in einer Hand vereinigt wurden. Mit Lestin war der Besitz am benachbarten [[Dębica (Rymań)|Damitz]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Überlieferung nach soll die Familie Manteuffel neben ihrer Burg in [[Kiełpino (Brojce)|Kölpin]] hier in Lestin eine weitere Burg besessen haben, und zwar in der Flur &amp;#039;&amp;#039;Truneck&amp;#039;&amp;#039;. Der Flurname Truneck wurde volksetymologisch als Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;Trau nicht!&amp;#039;&amp;#039; gedeutet. Noch bis in das 20. Jahrhundert sollen Reste dieser Burganlage sichtbar gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Rexilius: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für pommersche Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 8, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauerreste Lestin.jpg|mini|links|Mauerreste in einem Lestiner Waldgebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]s &amp;#039;&amp;#039;Ausführlicher Beschreibung des Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039; (1784) war Lestin unter den adeligen Gütern des [[Fürstentum Cammin|Fürstentums Cammin]] aufgeführt. In Lestin bestanden damals zwei [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]], nämlich die beiden Gutsanteile, zwei Schäfereien, eine Wassermühle und zwei Holzwärterkaten, insgesamt zwölf Haushaltungen („Feuerstellen“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann|Ludewig Wilhelm Brüggemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinter-Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise.&amp;#039;&amp;#039; Effenbart, Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA571&amp;amp;hl=de S.&amp;amp;nbsp;571–572, Nr. 58.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde [[Strzebielewo (Rymań)|Strebelow]], etwa 2 Kilometer nördlich von Lestin, als ein Holzkaten des Rittergutes in Lestin gegründet. Später wurde Strebelow als ein Vorwerk des Rittergutes geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1862 bestand Lestin aus dem Rittergut mit seinen beiden Anteilen, dem Vorwerk &amp;#039;&amp;#039;Schäferei&amp;#039;&amp;#039; (später in &amp;#039;&amp;#039;Ewaldshof&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und eingegangen) und zwei Holzkaten. Insgesamt zählte Lestin damals 10 Wohngebäude und 19 Wirtschaftsgebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil III, Band 1, Anklam 1867, [https://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA370&amp;amp;hl=de S. 370].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald danach wurde etwa zwei Kilometer südöstlich des Rittergutes das Vorwerk [[Mirowo (Rymań)|Freienfelde]] (anfangs &amp;#039;&amp;#039;Vorwerk I&amp;#039;&amp;#039;) angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lestin befinden sich noch heute Reste des Manteuffelschen Erbbegräbnisses mit einer Ausdehnung über 9 Morgen, welches nach dem Willen der Familie von 1866 &amp;#039;&amp;#039;für ewige Zeiten im Besitz der Familie Manteuffel verbleibe&amp;#039;&amp;#039;, so eingetragen im Grundbuch von [[Karlino|Körlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Schmidt (Genealoge)|Georg Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie v. Manteuffel (Stamm Poplow des pommerschen Geschlechts)&amp;#039;&amp;#039;. In Kommissionsverlag von J. A. Stargardt, Berlin 1913, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabobelisk Manteuffel.JPG|mini|Erbbegräbnis der Familie Manteuffel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1884 war das Rittergut im Besitz eines Angehörigen der Familie [[Glasenapp (Adelsgeschlecht)|Glasenapp]], der es damals verpachtet hatte. Im Jahre 1892 bewirtschaftete er das Gut selbst, doch bald darauf verkaufte er es an den Mühlenbesitzer Gustav Gaugner in [[Regenwalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1907 wurde das bisherige Rittergut Lestin parzelliert. Hierdurch änderte sich der Charakter von Lestin völlig: Es entstanden mehrere Bauernhöfe, die überwiegend an der Chaussee in Richtung zum Nachbarort [[Dębica (Rymań)|Damitz]] angelegt wurden. Etwa zwei Kilometer westlich des Rittergutes wurde ein Einzelhof angelegt, der den Namen [[Grünhaus (Gmina Rymań)|Grünhaus]] erhielt. Das bisherige Vorwerk [[Strzebielewo (Rymań)|Strebelow]] wurde verkauft und so der wirtschaftliche Zusammenhang zum bisherigen Gut gelöst. Das bisherige Vorwerk [[Mirowo (Rymań)|Freienfelde]] wurde an den Forstfiskus verkauft, der die dazugehörigen Ländereien aufforstete und in Freienfelde ein Forsthaus anlegte. Die wirtschaftlichen Veränderungen wurden politisch nachvollzogen, aus dem bisherigen [[Gutsbezirk]] wurde eine neugegründete [[Preußische Landgemeindeordnung|Landgemeinde]]. Zusätzlich entstanden längs der Chaussee nach Damitz eine Gastwirtschaft und eine Schule, um die sich der neue Dorfmittelpunkt bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 bildete Lestin eine Gemeinde im [[Landkreis Kolberg-Körlin]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Provinz Pommern]]. Das Gemeindegebiet umfasste neben dem Dorf Lestin die Wohnplätze [[Forsthaus Freienfelde]], [[Grünhaus (Gmina Rymań)|Grünhaus]], [[Lestiner Krugplatz]] und [[Strzebielewo (Rymań)|Strebelow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://gemeinde.lestin.kreis-kolberg-koerlin.de/ |text=Gemeinde Lestin |wayback=20130922091633}} im Informationssystem Pommern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang März 1945 rückte die rote Armee in Lestin ein. Die deutsche Bevölkerung wurde enteignet und durch Polen ersetzt. Anschließend legte die Sowjetmacht südlich von Freienfelde einen [[Militärflugplatz]] an. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Region 1945 zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. 1973 kam Lestin zur neu gebildeten Großgemeinde [[Gmina Rymań]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
* 1816: 112 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Vollack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1855: 132 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1864: 198 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: 179 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905: 395 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 483 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: 458 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: 223 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docs.google.com/file/d/0B8qhlcJQUFhrSUhhRl93RWxFUVc4aDE4VVlkaUhLcTNaR3ln/edit?pli=1 Statystyka ludności gminy Rymań].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Felix Friedrich von Kameke]] (1709–1775), Hofgerichtsrat und Landrat des Kreises Schlawe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Manfred Vollack]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Husum Druck- und Verlagsgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88042-784-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=383–390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Rymań}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/57/40/N |EW=15/34/34/E |type=city |region=PL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1269]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Rymań]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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