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	<title>Lessistoje - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T18:15:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lessistoje&amp;diff=2222710&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk ulischubert.de (Archiv)</title>
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		<updated>2026-01-06T22:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk ulischubert.de (Archiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Lessistoje&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Nassawen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Лесистое&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Nesterow&lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 | lat_min = 25 | lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 22 | lon_min = 35 | lon_sec = 00&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Nassawen (bis 1945)&lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27224000024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lessistoje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Лесистое}}; deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Nassawen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Siedlung in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Sie gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis [[Nesterow]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Rajon Nesterow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Lessistoje liegt an der Kommunalstraße 27K-074 drei Kilometer südlich von [[Kalinino (Kaliningrad)|Kalinino]] &amp;#039;&amp;#039;(Mehlkehmen/Birkenmühle)&amp;#039;&amp;#039; am Nordostrand der [[Rominter Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Nassawen Bahnstation an der [[Bahnstrecke Gumbinnen–Goldap]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Ortsbezeichnung erinnert an die hier eingewanderten [[Herzogtum Nassau|Nassauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage im Nordosten der waldreichen [[Rominter Heide]] war Nassawen damals und ist Lessistoje heute von der Forstwirtschaft geprägt. Anfänglich war die Rominter Heide von zwei „[[Waldbereiter]]n“ verwaltet, die ihren Sitz in [[Oserki (Kaliningrad, Nesterow)|Warnen]] und in Nassawen hatten. Im Jahre 1910 zählte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Nassawen 323 Einwohner, und im [[Gutsbezirk]] Nassawen, Oberförsterei lebten 17 Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich (Zusammensteller) |url=https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/stallupoenen.htm |titel=Regierungsbezirk Gumbinnen: Landkreis Stallupönen |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |datum=2022-09-17 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130093442/https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/stallupoenen.htm |archiv-datum=2024-11-30 |abruf=2026-01-06 |kommentar=Einwohner Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1919 vergrößerte sich die Landgemeinde Nassawen um den Gutsbezirk Jägersthal, der eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1929 wurde ein Teil des Gutsbezirks Nassawen, Forst in die neu gebildete Landgemeinde [[Pugatschowo (Kaliningrad, Nesterow)|Schwentischken]] umgegliedert. Ein weiterer Teil des Gutsbezirks Nassawen, Forst wurde in den Gutsbezirk Rominter Heide, Anteil Kr. Stallupönen, Forst eingegliedert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 lebten in Nassawen insgesamt 350 Einwohner, deren Zahl bis 1939 auf 403 anstieg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=ebenrode.html|name=Landkreis Stallupönen (Ebenrode, russ. Nesterow)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1. April 1938 gehörte das Oberforstamt Rominter Heide mit Dienstsitz in Nassawen nicht mehr zur allgemeinen Forstverwaltung, sondern war dem Reichsjagdamt in [[Berlin]] und damit dem Reichsjägermeister [[Hermann Göring]] unterstellt. Zu diesem Forstamt gehörten die Forstämter Nassawen, Warnen, [[Krasnolessje|Rominten]] und [[Żytkiejmy|Schittkehmen]], und ab 1939 auch [[Golubie (Dubeninki)|Unterfelde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nassawen gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Stallupönen]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Ebenrode&amp;#039;&amp;#039;) im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Nassawen unter [[Sowjetunion|sowjetische]] Administration. Im Jahr 1947 erhielt der Ort die russische Bezeichnung Lessistoje und wurde gleichzeitig dem [[Kalinino (Kaliningrad)|Kalininski selski Sowet]] im [[Rajon Nesterow]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR &amp;quot;Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad&amp;quot; vom 17. November 1947)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2008 bis 2018 gehörte Lessistoje zur Landgemeinde [[Tschistyje Prudy (Kaliningrad)|Tschistoprudnenskoje selskoje posselenije]] und seither zum Stadtkreis Nesterow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Jägersthal/Nassawen ===&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1874 wurde – als Vorgänger des späteren Amtsbezirks Nassawen – der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Jägersthal gebildet. Zu den „Gründer-“orten gehörten damals neun Landgemeinden und ein Gutsbezirk&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/ebenrode/nassawen.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Nassawen]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name (bis 1938) || Name (1938–1946) || Heutiger Name || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Landgemeinden&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aszlauken,&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1936 Aschlauken || Kalkhöfen || -- ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Damerau || Damerau || -- ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grünwalde || -- || -- || &amp;lt;small&amp;gt;1937 in die Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;Damerau eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klein Grigalischken || -- || -- || &amp;lt;small&amp;gt;1896 nach Aszlauken&amp;lt;br /&amp;gt;eingemeindet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krajutkehmen || Dürrfelde || Woikowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nassawen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Nassawen || Lessistoje ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neuteich || -- || -- || &amp;lt;small&amp;gt;1937 in die Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;Damerau eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schönbruch || -- || -- || &amp;lt;small&amp;gt;1937 in die Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;Damerau eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Szinkuhnen,&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1936 Schinkuhnen || Schenkenhagen || [[Borowikowo (Kaliningrad)|Borowikowo]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Gutsbezirk&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jägersthal || -- || -- ||&amp;lt;small&amp;gt;1919 in die Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;Nassawen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 erhielt der Amtsbezirk Jägersthal den neuen Namen Amtsbezirk Nassawen. Bis 1945 gliederte er sich in die nunmehr fünf Gemeinden Damerau, Dürrfelde, Kalkhöfen, Nassawen und Schenkenhagen, von denen heute lediglich noch zwei als Siedlungen existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Forst Nassawen/Rominter Heide ===&lt;br /&gt;
Noch ein weiterer Amtsbezirk hatte seinen Verwaltungssitz in Nassawen und wurde auch am 24. Juni 1874 gebildet – mit dem klangvollen Namen: &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Königliche Forsten Nassawen&amp;#039;&amp;#039;. Ihn bildeten die beiden Gutsbezirke&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/ebenrode/romheide.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Rominter Heide, Anteil Kr. Ebenrode]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name (bis 1946) || Heutiger Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nassawen, Forst || Lessistoje&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Warnen, Forst || [[Oserki (Kaliningrad, Nesterow)|Oserki]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Dieser Amtsbezirk wurde später in &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Forstrevier Nassawen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und hieß im Jahre 1909 &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Nassawen Forst&amp;#039;&amp;#039;. Am 30. September 1929 wurde eine neue Landgemeinde [[Pugatschowo (Kaliningrad, Nesterow)|Schwentischken]] gebildet, in die Teile der Gutsbezirke Nassawen Forst und Warnen Forst eingegliedert wurden. Auch bildete sich ein Gutsbezirk Rominter Heide, Anteil Kr. Stallupönen Forst. Am 5. März 1932 schließlich erhielt der Amtsbezirk Nassawen Forst die neue Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Rominter Heide, Anteil Kr. Stallupönen&amp;#039;&amp;#039;, der 1938 den letztgültigen Namen Amtsbezirk Rominter Heide, Anteil Kr. Ebenrode bekam. 1945 bestand dieser Amtsbezirk nur noch aus dem Gutsbezirk Rominter Heide, Anteil Kr. Ebenrode Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch ===&lt;br /&gt;
Nassawen mit seiner bis 1945 überwiegend [[evangelisch]]en Bevölkerung war in das [[Kirchspiel]] [[Kalinino (Kaliningrad)|Mehlkehmen]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Birkenmühle&amp;#039;&amp;#039;) eingegliedert. Es gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Nesterow|Stallupönen]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Ebenrode&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Ostpreußen|Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Der letzte deutsche Geistliche war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Peter von Freyhold.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Sowjetunion|Sowjetzeit]] war alles kirchliche Leben untersagt. In den 1990er Jahren bildete sich in Kalinino eine neue evangelische Gemeinde, die sich der [[Propstei Kaliningrad]] in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] zuordnete. Die zuständigen Geistlichen sind die Pfarrer der [[Salzburger Kirche]] in [[Gussew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russisch-orthodox ===&lt;br /&gt;
Lessistoje ist heute Standort einer kleinen russisch-orthodoxen Kirche, deren Gemeinde in die [[Diözese Kaliningrad und Baltijsk]] der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche in Russland]] eingebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Sperber]] (1808–1879), Politiker &lt;br /&gt;
* [[Matthias Lackner]] (1835–1926), Superintendent in Königsberg&lt;br /&gt;
* [[Walter Frevert]] (1897–1962), Forstmann in Nassawen von 1936 bis 1944, letzter Oberforstmeister der Rominter Heide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=03&amp;amp;stadt=18 Lessistoje/Nassawen]&lt;br /&gt;
* [http://www.propstei-kaliningrad.info/ Propstei Kaliningrad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Nesterow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Nesterow]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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